Aktuell

… urteilt Barbara Grech (SR3) über Ulf Schmidts  SCHULD UND SCHEIN am Staatstheater Saarbrücken in der Regie von Raimund Widra: “Der Text von Ulf Schmidt unglaublich kenntnisreich, manchmal plakativ, aber mit ungemeinem Wortwitz. […] Selten wird man gleichzeitig so gut aufgeklärt und trotzdem bestens unterhalten.” Eine “begeistert gefeierte Premiere. Aber Vorsicht! Dieses ‘Geldstück’ hat Nebenwirkungen. Ihr Blick auf Banken und Finanzmärkte könnte sich für immer verändern.” Susanne Brenner, Saarbrücker Zeitung


© Ute Schendel

Beim traditionsreichen Frankfurter Sommertheaterfestival "Barock am Main" steht in diesem Jahr “die von Wolfgang Deichsel kongenial ins Hessische übersetzte Version von Molières SCHULE DER FRAUEN” (FAZ, Matthias Bischoff) auf dem Spielplan: “Regisseurin Sarah Groß […] ist es wieder einmal gelungen, Sprachspiel, Wortwitz und die stilisierten wie eingefroren stillstehenden Körpergesten des Barock-Theaters zu einer wirkungsvollen Mischung zu formen”. Erschienen ist das Stück in dem Theaterbibliotheks-Band DER HESSISCHE MOLIÈRE. Weitere Vorstellungen auf dem Westcoast-Gelände bis einschließlich 14. Juni. Vom 4. - 19. Juli gastiert die Produktion zudem bei den Bad Hersfelder Festspielen.


Im Auftrag des Theater Magdeburg hat Kevin Rittberger ein Stück über die Nachwirkungen der Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt geschrieben, basierend auf zahlreichen Gesprächen mit von der Tat Betroffenen. Sebastian Nübling hat die Uraufführung von WUNDE STADT inszeniert. „Eine konzentrierte und sehr berührende Aufführung. […] Trauer wird lebendig, so einfach und wörtlich lässt sich diese fabelhafte Magdeburger Theaterarbeit auch beschreiben.“ Michael Laages, Deutschlandfunk  "Nübling tut gut daran, den Resonanzraum, den der kluge Text aufmacht, zumeist in die Abstraktion zu verlegen. Das Instabile wird zum Leitmotiv. […] ‚Wunde Stadt’ ist ein gelungener Versuch, miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn alles kaputt scheint. Eine kollektive Atemübung." Vincent Koch, nachtkritik.de  “Komplex und spannend und herausfordernd.” Georg Kasch, Deutschlandfunk Kultur  "Eine vielstimmige Partitur, in der Brüche, Wiederholungen und Leerstellen ein Kaleidoskop der Wunden bilden.” Lina Wölfel, Theater der Zeit  "'Wunde Stadt' ist auch der Versuch, rassistischen Polarisierungsnarrativen so etwas wie Empathie entgegenzusetzen." Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung  "Dieses Theaterstück wartet mit tollem Text auf, einem wunderbaren Ensemble, packender Dynamik  […]. ‚Wunde Stadt‘ ist eine kinetische Meditation über Trauerbewältigung, Vermeidungstaktik und Coping-Mechanismen, mit Respekt vor dem Thema, ohne mahnenden Zeigefinger; künstlerisch genug für eine Bühne, aber geerdet genug, um den Diskurs ans Publikum zu vermitteln. ‚Wunde Stadt‘ – eine Empfehlung.” Robert Gryczke, Ostdeutsche Allgemeine


© FL

Für das Festival d'Avignon und die Theatergruppe “Les sens des mots” schreibt Claudius Lünstedt ein Dreipersonenstück, basierend auf seiner Begegnung mit Véronique Pitchon, einer auf alte Arzneibücher des Mittelmeerraums spezialisierten Mediävistin, und Pierre Fechter, einem auf Antibiotikaresistenzen spezialisierten Mikrobiologen und Forscher an der Universität Straßburg, die gemeinsam daran arbeiten, alte Heilmittelrezepte nachzukochen und deren Wirksamkeit zu studieren. IM GEWÄCHSHAUS (frz. Arbeitstitel: “Dans la serre”) wird am 17. Juli im Rahmen des Festivals als szenische Lesung präsentiert (R: Thibault Rossigneux).


© Gunnar Klack

Kristof Magnussons Roman EIN MANN DER KUNST (Kunstmann Verlag) ist das diesjährige Kölner “Buch für die Stadt”, eine gemeinsame Literaturaktion von Literaturhaus Köln, Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau. Vom 22. bis 29. November wird es eine Aktionswoche in Köln und der gesamten Region geben. Die Matinee zum Auftakt der Aktionswoche findet am Sonntag, 22. November, im Schauspiel Köln statt. Am 14.9. erscheint zudem eine Sonderausgabe des Romans im Goldmann Verlag. Bühnen- und Medienrechte beim Verlag der Autoren. Und mit der UA von Kristof Magnussons neuer Komödie IN BESTER LAGE, geschrieben zusammen mit Gunnar Klack, wird am 25.9.  nach mehr als 10 Jahren Bauzeit das Kölner Schauspielhaus wiedereröffnet, in der Regie von Kay Voges.


Premieren

Berlin, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin
Der Menschenfeind
R: Moritz Sostmann
Theater Koblenz
Fidelio
von Jenny Erpenbeck
Musik von Ludwig van Beethoven
R: Johannes Dörr
Theater Die Färbe, Singen
Folgen aus erster Ehe
von Eugène Labiche
Deutsch von Brita Subklew-Hildebrand und Renate Wiens
R: Cornelia Hentschel
Landestheater Niederbayern, Landshut
Hamlet, Prinz von Dänemark
R: Markus Bartl
Theater Vorpommern, Greifswald
Der Geizige
von Molière
Deutsch von Simon Werle
R: Niklas Ritter
Bad Hersfelder Festspiele
Lysistrata oder Die Fantasie von Frieden
von Aristophanes
in einer Fassung von Amanda Lasker-Berlin
R: Marlene Anna Schäfer
UA

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