In unserer Buchvorschau Frühjahr 2026 präsentieren wir: GELBES GOLD / GEISTERSTÜCK, zwei Stücke der preisgekrönten jungen Autorin Fabienne Dür; den dritten Band der Werkausgabe der jüngst wiederentdeckten österreichischen Dramatikerin Anna Gmeyner, HEER OHNE HELDEN / ZEHN AM FLIESSBAND; und den neuen Band unserer Anthologie mit internationalen Stücken für Heranwachsende SPIELPLATZ 39.
Aktuell
Wir auf der Frankfurter Buchmesse
Sie finden uns auf der Frankfurter Buchmesse am Gemeinschaftsstand der Hessischen Verlage, Halle 3.1 D99.
Sasha Marianna Salzmann am 15.10. bei der Frankfurter Buchmesse

Mittwoch, 15. Oktober 2025, 20 Uhr
Sasha Marianna Salzmann
DANJA, MEIN DEMENTES JAHRHUNDERT
Buchvorstellung & Gespräch
Moderation: Necati Öziri
Frankfurter Kunstverein
Im Rahmen von OPEN BOOKS
"Danja, mein dementes Jahrhundert" ist ein politischer und zugleich persönlicher Text. Sasha Marianna Salzmann erörtert im Gespräch mit dem Autor und Dramatiker Necati Öziri die Möglichkeiten und Grenzen des literarischen Schreibens in einer Zeit, die aus den Fugen geraten ist.
In dem autofiktionalen Drama erzählt Salzmann vom Großvater, der im Sterben liegt. Danja stirbt und mit ihm ein ganzes Jahrhundert. Die Enkelin an seinem Bett versteht sein Ukrainisch nicht. Zeitlebens hat er, hat die ganze Familie, nur Russisch gesprochen. „Ukrainisch ist keine Sprache“, hieß es. Und heißt es jetzt wieder im russischen Staatsfernsehen, das die emigrierte Familie nun von Deutschland aus verfolgt. Die Erinnerung überfällt den Großvater wie ein Tier und schleudert ihn durch die Zeiten: Mal spricht er von der Wehrmacht, vor der er sich in den Wäldern um Czernowitz versteckt hat, mal fragt er auf Jiddisch, was gerade in den Tunneln unter Gaza geschieht. Sein Verstand kann sich keinen Reim mehr auf die Gegenwart machen. Und vielleicht gibt es auch keinen Reim mehr auf diese Gegenwart, denkt die Enkelin an seinem Bett. Vielleicht sollte er den Kampf um seine Erinnerung lieber aufgeben. “Vergiss uns, Danja. Wäre es nicht besser, du vergisst?”
Wim Wenders-Lesung am 7.11. in Berlin

Für Wim Wenders, der seine erste Filmkritik noch vor seinem ersten Film schrieb, ist das Schreiben bis heute ein wichtiger Teil seines Schaffens: “Erst wenn ich schreibe, kann ich Dinge zu Ende denken”, sagt er. Am 7. November 2025 liest der Regisseur, Fotograf und Autor auf der Großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele aus seinem neuen Buch WESENTLICHES und spricht mit der Herausgeberin Annette Reschke.
"Wesentliches"-Lesung mit Wim Wenders vor 500 Zuschauer*innen

Ausverkauftes Haus für Wim Wenders bei der Premiere seines neuen Buchs WESENTLICHES: Am Freitag sprach der Regisseur in der Bundeskunsthalle Bonn eineinhalb Stunden lang vor 500 Fans über das Schreiben, die Musik in seinen Filmen, über den liebevollen Blick und auch über das Scheitern und die daraus erwachsende Kraft zu Neuem. Anschließend signierte er noch zwei Stunden lang. Danke für einen wunderbaren Abend!
Reihen
REVOLVER
REVOLVER, die Filmzeitschrift im Format eines Reclamheftchens, bietet Interviews, Erfahrungsberichte, Aufsätze und Thesen großer Cineasten von gestern, heute und morgen. REVOLVER erscheint zweimal jährlich (Einzelpreis € 8,--). Sie können die Zeitschrift auch abonnieren, zum reduzierten Preis von € 7,50 (zzgl. Porto) pro Heft.
"Die vitalste und interessanteste Filmzeitschrift Deutschlands." Tom Tykwer
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Weitere Infos & Abonnement unter: www.revolver-film.de
SPIELPLATZ
SPIELPLATZ ist die einzige deutschsprachige Anthologie mit internationalen Theaterstücken für Kinder und Jugendliche. SPIELPLATZ erscheint in jedem Frühjahr und kann zum um € 3,-- reduzierten Preis im Abonnement bezogen werden.
"Die Reihe ist und bleibt die wichtigste Publikation für die zeitgenössische Dramatik des Kinder- und Jugendtheaters." Henning Fangauf, Praxis Deutsch
Abonnement bestellen bei: info[at]etk-muenchen.de


