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von Penda Diouf und Kevin Rittberger
Inmitten der Rheinlandbesetzung von 1923 verliert ein Sekretär seinen Job. Eine Sekretärin nimmt seine Arbeit auf. Nun blicken beide einem Kolonialsoldaten in Diensten der Französischen...
Inmitten der Rheinlandbesetzung von 1923 verliert ein Sekretär seinen Job. Eine Sekretärin nimmt seine Arbeit auf. Nun blicken beide einem Kolonialsoldaten in Diensten der Französischen Besatzungsarmee ins Auge. "Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Diese Dämmerung ist die Zeit der Monster." (Antonio Gramsci)
Im vielschichtigen Stück von Penda Diouf und Kevin Rittberger sprechen fünf Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart, Europa und Afrika. Kevin Rittberger hatte hierfür im Rahmen der Autoren[theater]tage 2020 bereits einen Anfang vorgestellt. Die französische Autorin Penda Diouf hat den Vorschlag aufgegriffen und den Text überschrieben, weitergeschrieben, um ihre Perspektive erweitert. Ein gemeinsamer Text über eine gemeinsame Geschichte aus unterschiedlicher Perspektive, entstanden in einem ungewöhnlichen Schreibprozess gegenseitiger Befragung.
2D-2H (+ Chor)
Simon Werle hat nicht nur Shakespeares "Othello" neu übersetzt, sondern er hat zudem auch ein Kammerspiel für fünf Personen daraus destilliert, das in 24 Zweierszenen dem Drama auf den Grund...
Simon Werle
Simon Werle hat nicht nur Shakespeares "Othello" neu übersetzt, sondern er hat zudem auch ein Kammerspiel für fünf Personen daraus destilliert, das in 24 Zweierszenen dem Drama auf den Grund geht: DESDEMONA.
2D-3H

Fundus

Hier finden Sie aktuelle Stückempfehlungen aus unserem Repertoire.

UA: Staatstheater Darmstadt, 10.4.2005. R: Ulrich Hub
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für groteske Komik" (Darmstädte Echo).

"Alle illegalen Einwanderer soll man in Hasenkostüme stecken, damit die Jäger etwas zum Üben haben!" Diesem Wahlkampfslogan hat der Bürgermeister einer Kleinstadt seinen enormen Erfolg zu verdanken. Aber schon bald muss er feststellen, dass er sich mit diesem Satz nicht nur Freunde gemacht hat: Auf einer Silvesterparty im eigenen Haus wird er überfallen, ausgeraubt, bewusstlos geschlagen und im Badezimmer versteckt. Als die Tür zum Bad um Mitternacht geöffnet wird, fehlt von ihm jede Spur. In Hubs turbulenter Komödie in der Tradition eines Feydeau muss sich Alice, die Ehefrau des verschwundenen Bürgermeisters, gegen eine Menge Personen zur Wehr setzen, die ungefragt in ihrem Schlafzimmer ein- und ausgehen: die Schwiegermutter, die magersüchtige Geliebte ihres Mannes, einen zerstreuten Einbrecher, einen skrupellosen PR-Manager und einen verliebten Polizeipräsidenten. Alle Figuren erweisen sich als Meister der Täuschung. Denn nur im Moment der größten Lüge sind die Figuren bei sich.
3D-4H
TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel rekurriert insofern nicht nur auf den antiken Stoff, sondern auch auf heutige Ausspähprogramme von NSA & co.:

Nach zehn Jahren Krieg können die Bewohner der belagerten Stadt das erste Mal vorsichtig den Strand betreten. Der Feind ist abgezogen, hat sein Lager verbrannt und nur ein monströses Gebilde zurück gelassen. Während der misstrauische Herrscher hinter allem eine feindliche List vermutet, macht sich sein junger Sohn die Wünsche des Volkes zu Nutze und will endlich den ersehnten Frieden feiern. An der Frage, was mit dem geheimnisvollen Objekt geschehen soll, entscheidet sich die Zukunft der Stadt. Die dramatische Auseinandersetzung ist bei Ulrich Hub ein spannendes Stück über die Kunst zu verführen wie die Bereitschaft, sich täuschen zu lassen. Den großen Kontrahenten – dem alten König und seinem jungen Nachfolger, einem gefangenen Spion und der hellsichtigen Königstochter – steht der vielstimmige Chor der Troianer gegenüber.
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