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Amar stammt aus dem Senegal und lebt in Paris. Er hat seinen Vater nie kennengelernt; dieser gehörte zu den so genannten Senegalschützen, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite Frankreichs...
Alexandra Badea
© Richard Schroeder
Amar stammt aus dem Senegal und lebt in Paris. Er hat seinen Vater nie kennengelernt; dieser gehörte zu den so genannten Senegalschützen, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite Frankreichs gegen Deutschland kämpften. Den Krieg hatte er überstanden, kam aber nie zu Hause an. Jahrzehnte später liest der Lehrer Régis in den Aufzeichnungen seines sterbenden Großvaters von dem grauenhaften Ereignis, dem Amars Vater zum Opfer fiel. Die Journalistin Nora will verstehen, was in diesem toten Winkel der Geschichte geschehen ist, und beschließt, eine Radiosendung darüber zu machen. Die Schicksale der Figuren sind miteinander verflochten, ihre Geschichten verbinden sich mit der europäischen Geschichte, mit der Geschichte des europäischen Kolonialismus, dessen furchtbares Erbe bis heute nicht aufgearbeitet ist.
Die in Rumänien aufgewachsene, französische Schriftstellerin Alexandra Badea belichtet in diesem Stück ein historisches Ereignis, das in der offiziellen Geschichtsschreibung Frankreichs lange verdrängt wurde: das Massaker von Thiaroye, das die Kolonialtruppen an über 300 Senegalschützen verübten, als diese ihren Sold forderten. Bis heute kennt man den genauen Ort der Gräber nicht. "Die Schattenseiten der Geschichte" müsse sie als Neufranzösin nun ebenso mit sich tragen wie die großen, glorreichen Kapitel, erfuhr Alexandra Badea bei ihrer Einbürgerung. Den Schattenseiten spürt die Autorin seither nach, daraus entsteht die Theater-Trilogie AUS DEM SCHATTEN. Mit THIAROYE liegt nun der erste Teil auf Deutsch vor.
2D-3H
Ihrem außergewöhnlichen Namen zum Trotz darf Eiskrem nur gesunde Sachen essen, jedenfalls kein Eis. So will es ihre Frau Mutter. Die wiederum ist so sehr damit beschäftigt, die Umwelt zu...
Marie-Hélène Larose-Truchon
Ihrem außergewöhnlichen Namen zum Trotz darf Eiskrem nur gesunde Sachen essen, jedenfalls kein Eis. So will es ihre Frau Mutter. Die wiederum ist so sehr damit beschäftigt, die Umwelt zu retten, dass sie nicht einmal mehr Zeit findet, ihrer Tochter Geschichten zu erzählen, jedenfalls nicht zu Ende. Stattdessen ruft sie per Fernsteuerung das pubertierende Kindermädchen Samantha herbei, die sich mehr schlecht als recht um das kleine Mädchen kümmert. Bis zu dem Tag, an dem Eiskrem genug hat: Sie trotzt dem Verbot, schnappt sich die Eispackung und isst sich bis zu deren Boden vor, wo sie unverhofft auch den Geheimnissen ihrer Mutter auf den Grund kommt.
Ein phantasie- und humorvolles Stück über unbeaufsichtigte Kinder, überforderte Eltern und generationenübergreifenden Genuss.
3D. Ab 4 Jahren

Fundus

Hier finden Sie aktuelle Stückempfehlungen aus unserem Repertoire.

UA: Schauspielhaus Zürich, 15.3.1979. R: Hans Gratzer
Die Geschichte vom lieben Augustin, der im Pestjahr 1679 in Wien gelebt, getrunken und gesungen hat, der in eine Pestgrube fiel und darin übernachtete. Danach konnte ihm die Seuche nichts...
Hansjörg Schneider
Die Geschichte vom lieben Augustin, der im Pestjahr 1679 in Wien gelebt, getrunken und gesungen hat, der in eine Pestgrube fiel und darin übernachtete. Danach konnte ihm die Seuche nichts mehr anhaben. Auch für Freilichttheater geeignet.
3D-6H
UA: Staatstheater Darmstadt, 10.4.2005. R: Ulrich Hub
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für groteske Komik" (Darmstädte Echo).

"Alle illegalen Einwanderer soll man in Hasenkostüme stecken, damit die Jäger etwas zum Üben haben!" Diesem Wahlkampfslogan hat der Bürgermeister einer Kleinstadt seinen enormen Erfolg zu verdanken. Aber schon bald muss er feststellen, dass er sich mit diesem Satz nicht nur Freunde gemacht hat: Auf einer Silvesterparty im eigenen Haus wird er überfallen, ausgeraubt, bewusstlos geschlagen und im Badezimmer versteckt. Als die Tür zum Bad um Mitternacht geöffnet wird, fehlt von ihm jede Spur. In Hubs turbulenter Komödie in der Tradition eines Feydeau muss sich Alice, die Ehefrau des verschwundenen Bürgermeisters, gegen eine Menge Personen zur Wehr setzen, die ungefragt in ihrem Schlafzimmer ein- und ausgehen: die Schwiegermutter, die magersüchtige Geliebte ihres Mannes, einen zerstreuten Einbrecher, einen skrupellosen PR-Manager und einen verliebten Polizeipräsidenten. Alle Figuren erweisen sich als Meister der Täuschung. Denn nur im Moment der größten Lüge sind die Figuren bei sich.
3D-4H

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