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Anna Gmeyners Stücke HEER OHNE HELDEN und ZEHN AM FLIESSBAND, in diesem Band erstmals publiziert, markieren den Anfang ihres schnellen, aber erzwungenermaßen kurzen Aufstiegs zur erfolgreichen Autorin der Weimarer Republik. Inhaltlich sind sie geprägt vom politischen Kampf gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und aufkommenden Faschismus. „Dass es ein Tendenzstück wurde, liegt mehr an den Verhältnissen als an mir“, schrieb Gmeyner rückblickend über ihren Bühnenerstling, das Bergarbeiterdrama HEER OHNE HELDEN: "Wenn es tendenziös genannt werden kann, immer von neuem verschleierte Wahrheit aufzudecken, bekenne ich mich voll zum Tendenzstück." ZEHN AM FLIESSBAND handelt von Wirtschaftskrise, Zukunftsängsten und Antisemitismus in einer Fabrik, die damit zugleich zum Spiegelbild einer deutschen Gesellschaft wird, die in den Faschismus abgleitet.     

Anna Gmeyner
HEER OHNE HELDEN / ZEHN AM FLIESSBAND 
144 Seiten. broschiert. 17€
ISBN: 978-3-88661-439-4


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„Dür ist eine der klugen, gesellschaftskritischen Stimmen ihrer Autor:innengeneration.“ Theater der Zeit

Kann die Suche nach den perfekten Pommes nicht nur den Magen, sondern auch ein Leben füllen? Wie sieht die Zukunft aus, wenn man in den Rachen einer Geisterbahn blickt? Derartige Fragen treiben nicht nur den Pommesbuden-Besitzer Fritz in GELBES GOLD um, oder auch Boss, den Betreiber einer Geisterbahn im GEISTERSTÜCK. Denn alle Figuren sind auf der Suche nach nicht weniger als dem richtigen Rezept fürs Leben, von Ängsten und Zweifeln geplagt, aber nicht ohne den Willen und den Mut, sich zu behaupten. Fabienne Dür wirft einen liebevoll-melancholischen Blick auf ihre Figuren – und damit auf uns.

Fabienne Dür 
GELBES GOLD / GEISTERSTÜCK 
176 Seiten. broschiert. 19€
ISBN: 978-3-88661-440-0


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© Charlotte Troll

Den mit 20.000 Euro dotierten Preis der Literaturhäuser 2026 verleiht das Netzwerk der Literaturhäuser an Lena Gorelik. Sie sei nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin, sondern nutze die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Die Preisverleihung findet am 19. März 2026 im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.


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Ein gefundenes Schauspielerfressen nennt Georg Kasch (Berliner Morgenpost) Patrick Wengenroths Theateradaption von Rainer Werners Fassbinders Film WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE, der den “Filmbetrieb in all seiner Rohheit” zeige. Am TD in Berlin wurde der Stoff erstmals auf die Bühne gebracht. “Detailliert wie das Bühnenbild ist auch das körperbetonte Spiel des Ensembles. Die Bewegungen werden ausgestellt, wie die Fassbinder-Sprache, rotzige Direktheit mischt sich mit poetischen Höhenflügen, die immer wieder in Ausfälle und Beleidigungen kippt. Kunst und Gewalt liegen hier nahe beieinander. [… Die Spieler:innen] nutzen die ganze Klaviatur des Schauspiels, das ist ein großes Vergnügen.” Iven Yorick Fenker, nachtkritik


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“Ein starker Auftakt”, urteilt die Hörzu über Khyana el Bitars Thüringenkrimi. Rechtsmedizinerin Mala Murphy ist auf dem Weg zu ihrem neuen Arbeitsplatz in Jena. Noch nicht im Amt stößt sie auf ihren ersten Toten: eine am Steuer verunglückte Frau auf der Landstraße. Die Tote ist die umstrittene Familienrichterin Sophie Nöll. Hauptkommissar Moritz Herbst bezweifelt deshalb, dass es ein Unfall war. Mala erkennt rasch Spuren eines Verbrechens. Verdächtigt sind nun jene, die von Nölls Urteilen hart getroffen wurden. Hauptkommissar Moritz Herbst sieht sich einer Reihe von Verdächtigen gegenüber, die die Richterin bedroht haben – darunter sogar ein Kollege aus den eigenen Reihen. Malas Untersuchungen werfen ein neues Licht auf Sophie Nöll: Nach außen wirkte sie souverän und selbstbewusst, doch die Obduktion offenbart, dass sie unter erheblichen Stresssymptomen litt. Gemeinsam mit Herbst stößt die Rechtsmedizinerin zunehmend auf Hinweise, die den Fall in bislang verborgene persönliche Geheimnisse führen.

THÜRINGENKRIMI-GERECHTIGKEIT
Drehbuch: Khyana el Bitar
Regie: Judith Kennel
Produktion: Ziegler/ZDF
Mit: Emily Cox, Golo Euler, Peter Schneider, Sahin Eryilmaz, Janina Stopper, Pia-Micaela Barucki u.a. 

Erstsendung: 7. Februar | ZDF | 20.15 h
und in der ZDF-Mediathek

 


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