Aktuell

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Gernot Krää schrieb das Drehbuch zum fesselnden Thriller SPURLOS IN MARSEILLE, den Roland Suso Richter in Marseille und mediterraner Umgebung inszenierte. Bruno (Fabian Busch) und Katja (Jeanne Tremsal) haben sich auf ein langes Wochenende in Marseille gefreut. Doch schon am ersten Abend verschwindet Katja spurlos. Schnell wird Bruno klar, dass die IT-Spezialistin jemandem gefährlich wurde, doch niemand glaubt ihm. So macht er sich auf eigene Faust auf die Suche in der Unterwelt von Marseille. Die deutsch sprechende Taxifahrerin Aliya (Sabrina Amali) unterstützt ihn dabei. Doch auch die Familie zu Hause in Deutschland ist nicht sicher…


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© Alexander Paul Englert

Eine "umjubelte Uraufführung'" (Steve Kuberczyk-Stein, HNA) erlebte Dea Lohers Kindertheaterdebüt BÄR IM UNIVERSUM am Staatstheater Kassel (R: Martina van Boxen): Die traurige Realität des Klimawandels greife Loher dabei "hintergründig auf, verpackt sie aber mit kindgerecht leichter Hand", indem sie ihre Figuren mit Witz und Liebenswürdigkeit ausstatte - "die Uraufführung begeisterte". Nächste Premiere des Stücks: Theater Konstanz, 11.4.2021, R: Rosmarie Vogtenhuber.


medienagentur

Drehstart für den zweiten rbb-Polizeiruf 110 von Christian Bach (Drehbuch & Regie): MONSTERMUTTER (AT) mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz. Gedreht wird seit dem 8. September unter anderem in Frankfurt (Oder), Slubice und Berlin gedreht. Es ist der letzte Fall mit Maria Simon als Olga Lenski.

Lenskis Plan, mit ihrer Tochter Alma den angestauten Resturlaub abzubummeln, um sich danach kurz und schmerzlos von ihren Kollegen zu verabschieden, wird durch eine akute Gefahrensituation durchkreuzt: In Frankfurt (Oder) kommt es zu einem brutalen, tödlichen Übergriff auf eine Jungendamtsmitarbeiterin, so dass Karol Pawlak Olga aus ihrem Urlaub zurückbeordert. Die junge Täterin, deren Identität und Motiv zunächst nicht bekannt sind, ist flüchtig. Sie scheint extrem gewaltbereit und gefährlich zu sein.

Als das Fluchtauto gefunden wird, gibt es eine erste Spur, die zur Identität der Täterin führt: Es handelt sich um eine gewisse Louisa Bronski (Luzia Oppermann), die am Morgen der Tat nach zweijähriger Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wurde. Die einzige Person, die Lenski und Raczek befragen können, ist die Mutter, Nicole Bronski (Jule Böwe), die zu ihrer Tochter während ihrer Haftstrafe aber keinen Kontakt hatte.

Zu den wenigen Personen, die Louisa im Gefängnis besucht haben, gehört ein Anwalt, den Olga Lenski aufsucht, um herauszufinden, wo sich die Flüchtige aufhalten könnte. Doch Olga kehrt von der Befragung nicht zurück und Adam und seine Kollegen machen sich ernsthafte Sorgen, weil sie auch auf ihre Anrufe nicht reagiert. Als die Polizei den Anwalt schwer verletzt mit einer Schusswunde bewusstlos in seiner Kanzlei findet, ist klar, dass Olga Lenski in Gefahr ist. Wo ist Olga, wurde sie etwa Opfer einer Entführung?

POLIZEIRUF 110 - MONSTERMUTTER (AT) ist eine Produktion der Eikon Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2021 geplant.


literaturagentur

Wenn die Zahnfee zweimal klingelt: Thomas Winkler, anerkannter Experte für absurden Humor, hat sein ersten Kinderbuch geschrieben, das jetzt bei cbj erschienen ist und LUIS & LENA - DIE ZAHNLÜCKE DES GRAUENS heißt: Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat Luis (12) einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an solch unwissenschaftlichen Firlefanz! Die zornige »Zafezupro« (Zahnfee zur Probe) hat ein Problem: Sie braucht Luis' Zahn, sonst ist sie ihre Lizenz für immer los. Aber der ausgeschlagene Beißer wird als Trophäe von den »Wildschweinen« verwahrt – jener Clique, in die Luis nur zu gern aufgenommen würde. Als ihm seine Mitschülerin Lena zu Hilfe kommt, schöpft er Hoffnung. Vielleicht wird er die peinliche Fee doch noch los und Mitglied der »Wildschweine«...


theaterverlag

Sebastian Nüblings multimediale Uraufführung einer coronabedingt gekürzten Fassung von Kevin Rittbergers neuem Stück SCHWARZER BLOCK am Maxim Gorki Theater provoziert kontroverse, teils heftige Reaktionen. Nübling und Rittberger treffen einen Nerv in Zeiten von Halle und Hanau, von Reichsflaggen vor dem Deutschen Bundestag. Rittbergers große und vielschichtige Collage von „Stimmen aus der Vergangenheit und Gegenwart antifaschistischer Aktion“ (Freitag) "hat einen deutlich erkennbaren Kern. Und der ist, dass die Gewalt von rechts den entsprechenden Widerstand auf den Plan ruft.“ (Junge Welt). Der vollständige Stücktext ist auf der Webseite des Maxim Gorki Theaters nachzulesen, ein Gespräch des Autors mit Timo Grampes gibt es im dlf-Podcast „Kompressor“. Die nächsten, allesamt ausverkauften, Vorstellungen finden mit „Politischen Nachgesprächen“ statt, zu dem jeweils andere Aktivist*innen geladen sind.


Termine

Theater Lüneburg
Pinguine können keinen Käsekuchen backen
R: Sabine Bahnsen
Premiere
ETI, Europäisches Theaterinstitut Berlin
Szenen der Freiheit
R: Stefan Nolte
Premiere
Theater Freiburg
Elektra
von Sophokles
Deutsch von Peter Krumme
R: Malgorzata Warsicka
Premiere
Odense Teater, Odense (DK)
Muttersprache Mameloschn
R: Anne Zacho
DK-EA
Premiere
Ensemble LX, Potsdam
Der Pelikan
R: N.N.
Premiere