In der Auswahl für das Festival “Augenblick mal!” 2027 steht Lena Goreliks Jugendstück EIN GLÜCKSDING in der Uraufführungs-Produktion des Theater der Jungen Welt Leipzig (R: Martina van Boxen). Das Festival für junges Publikum findet vom 13.-18. April 2027 in Berlin statt.
Aktuell
EIN GLÜCKSDING von Lena Gorelik eingeladen zu "Augenblick mal!"

Fernsehpreis für OLIVIA, Drehbuch David Ungureit

Am Mittwoch wurden in Köln die Fernsehpreise verliehen, unter den Nominierten in der Kategorie Bester Fernsehfilm/Mehrteiler war das Biopic OLIVIA, das sich gegen DIE NICHTE DES POLIZISTEN und den TATORT: DUNKELHEIT durchsetzen konnte. Das Drehbuch zu OLIVIA schrieb David Ungureit, als Vorlage diente die Autobiographie “Ungeschminkt” von Olivia Jones.
“Die Verfilmung der Autobiografie von Olivia Jones ist mehr als die Schilderung eines ungewöhnlichen Weges zum Ruhm. „Olivia“ verdichtet die Geschichte von Deutschlands bekanntester Dragqueen auf entscheidende Ereignisse und Begegnungen. Zugleich entwirft die Inszenierung ein bewegendes Sittengemälde und sorgt für eine vielschichtige Auseinandersetzung mit konventionellen Geschlechterbildern und Stereotypen. Getragen wird das Ganze von einem überzeugenden Darstellerensemble, das bei allen Äußerlichkeiten vor allem die Innenwelt der Figuren sichtbar macht.” (Quelle: Deutscher Fernsehpreis)
Die Florida Film Produktion für das ZDF ist aktuell auch auf dem ZDF-Streamingportal abrufbar.
Florian Wackers LICHT, LUFT, SONNE! in Frankfurt uraufgeführt

Im Rahmen des Lampionfests Frankfurt fand in der Ernst-May-Siedlung die Uraufführung von Florian Wackers eigens zu diesem Anlass geschriebenen Auftragsstücks LICHT, LUFT, SONNE! statt. Wie schon in seinem 2024 erschienenen Erfolgsroman ZEBRAS IM SCHNEE beschäftigt er sich darin mit der Geschichte und der weitreichenden Bedeutung des ‘Neuen Frankfurt’ rund um dessen Protagonisten wie Ernst May und Martin Elsaesser. Die vier Darsteller:innen des Theaterhaus Ensemble unter der Regie von Rob Vriens “[…] schlüpfen in verschiedene Rollen, lassen Befürworter und Skeptiker zu Worte kommen”, so die FAZ: Das Ensemble „streut in die lehrreichen Dialoge immer wieder Songs ein, macht die Zeitreise in eine gar nicht so ferne Epoche sehr lebendig und lässt bei allem Jubel über die hundertjährige Erfolgsgeschichte nicht aus, […] dass spätestens mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten Schluss war mit den Visionen von May und Elsaesser“. Auch in den kommenden Jahren soll die Inszenierung, die “keinen Moment lang wie ein trockenes Lehrstück wirkt” (FAZ), zu den Lampionfesten gezeigt werden und damit diese städtebaulich bedeutsame Episode erlebbar machen.
Erstsendung: TATORT: KÖNIG IN GELB, Drehbuch Alexander Adolph

Am Sonntag um 20:15 Uhr startet die neue TATORT-Saison im Ersten mit KÖNIG IN GELB. Drehbuch und Regie der triple pictures Produktion für den NDR/ARD verantwortete Alexander Adolph.
Charlotte Lindholms jüngster Fall führt sie ins niedersächsische Kleinhude in ein sogenanntes Demenzdorf, wo Menschen mit Demenz ein normales Alltagsleben ermöglicht wird. Einer der Bewohner, der allseits beliebte Herr König soll ein Serientäter sein und sieben Menschen ermordet haben. Behauptet zumindest Hauptkommissar Vogel. Wütend, weil ihm keiner glaubt, bittet Vogel Charlotte Lindholm um Hilfe. Doch auch Vogel hat ein Geheimnis: Genau wie die Leitung des Demenzdorfes. Im Laufe ihrer Ermittlungen beginnt Charlotte selbst, an ihrer Erinnerung zu zweifeln. Aber sie täuscht sich nicht: Hier gibt es mehrere Verdächtige.
Bereits ab Freitag ist KÖNIG IN GELB in der ARD-Mediathek verfügbar.
Winfriedpreis 2026 an Nino Haratischwili

Mit dem Winfriedpreis 2026 wird Nino Haratischwili ausgezeichnet. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis verleiht die Stadt Fulda jährlich an Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um Menschenrechte und um die Völkerverständigung in Europa verdient gemacht haben. Die Preisverleihung findet am 13.9. im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses statt. Die Laudatio hält der Osteuropa-Experte und FAZ-Redakteur Reinhard Veser. In der Jury-Begründung heißt es: "In ihren Werken greift Nino Haratischwili Themen aus der europäischen Geschichte auf, insbesondere beschäftigt sie sich mit den Konsequenzen des Zerfalls der Sowjetunion und des russischen Imperialismus. In ihrer Publikation 'Europa, wach auf!' positioniert sie sich klar für ein gemeinsames europäisches Denken sowie die Bewahrung der kulturellen und geistigen Errungenschaften und gibt so wichtige Gedankenanstöße für unsere westliche Gesellschaft.“ In der kommenden Spielzeit ist von Nino Haratischwili u.a. zu sehen: die Schweizer Erstaufführung von PENTHESILEA. EIN REQUIEM am Theater Biel Solothurn (P: 19.11.2026, R: Sophia Bodamer) sowie die Uraufführung von SACRED MONSTERS (PARTS OF MEDEA) in einer Koproduktion von Staatstheater Stuttgart, Elbphilharmonie Hamburg und Kölner Philharmonie (P: 8.5.2027, R: Nino Haratischwili)
Termine
nachfolgende Autoren: Sathyan Ramesh, Murmel Clausen und Lars Montag