Für seine Produktion MOETTELI - EINE BEGEGNUNG MIT KÜNSTLICHER INTELLIGENZ wurde Hermann Bohlen mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden - in diesem Jahr erstmals als Deutscher Preis für Audiostories vergeben - in der Kategorie “Innovatives oder künstlerisches Hörspiel” ausgezeichnet. F. ist Autor, alleinerziehender Vater, fast pleite und ziemlich unter Druck: Innerhalb von zwei Tagen muss er einen Brief an einen Problem-Lehrer, eine Trauerrede und ein Hörspiel verfassen. Da kann nur noch KI helfen… oder?
In der Jurybegründung heißt es: "Ein experimentelles Hörspiel, das auf frische Weise von der Problematik der KI erzählt, die Belange eines freien Autors schildert und nicht davor zurückscheut, spielerisch in die szenische Selbstinszenierung zu gehen. Äußerst unterhaltsam und amüsant wird sich über die KI geärgert und über ihre mögliche Wirkung auf uns User:innen aufgeklärt. Die Spielfreude, der enorm, charmante und – entgegen seiner eigenen Wahrnehmung im Hörspiel – durchaus wortgewandte (!) Autor/Erzähler überzeugen voll und ganz - genau wie die kreative Regie. Sie lassen die Zuhörer:innen gleichzeitig lachen, bangen und eine existentielle Erfahrung teilen. Ein originelles Hörspiel als „Zeitstück“, das das Medium Audio auf kunstvolle Weise für die Erzählung nutzt und so ein ganz besonderes Hörerlebnis schafft.“ Regie bei der Produktion, die für das Schweizer Radio SRF entstand, führte Judith Lorentz.




