Aktuell

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© Alexander Paul Englert

Mit dem Bayerischen Verdienstorden ist Fitzgerald Kusz in München geehrt worden. In der Laudatio heißt es: "Mit seinen Mundart-Theaterstücken und -Gedichten hat er nicht nur in seiner fränkischen Heimat, sondern weit darüber hinaus zahlreiche Fans gewonnen. Meisterhaft beherrscht er das Spiel mit der Sprache und vermag es, tief in die menschliche Seele zu blicken. Fitzgerald Kusz gilt als einer der bedeutendsten
und erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren in Bayern. Sein Werk ist nicht nur kulturell bereichernd, sondern auch von großer literarischer Tiefe geprägt. Es reflektiert gleichermaßen die regionale Identität und das allgemein Menschliche." Kürzlich von Fitzgerald Kusz erschienen: der Band MEHR VOM HALBEN LEBEN, mit neuen Minidramen und Valentinaden (in hochdeutscher Umgangssprache!).


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Während ihrer Residency im Museumsquartier Wien (MQ) arbeitet Beliban zu Stolberg an ihrem neuen Romanprojekt mit dem Arbeitstitel DER LETZTE BRACHVOGEL VERSCHWINDET. So wie ihr Debütroman ZWEISTROMLAND spielt auch dieses neue Buch auf mehreren Zeitebenen. Wieder geht die Autorin der Frage nach, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft sind. Im Roman geht es außerdem um das Moor, Brachvögel, Naturschutz, Drogen, Gemeinschaft und Einsamkeit. Beliban zu Stolberg möchte während der Residency nicht nur weiter an der Geschichte arbeiten, sondern hat für dieses Romanprojekt auch vor, neue Schreibmethoden auszuprobieren. So experimentiert sie derzeit mit „nature writing“ und möchte die Zeit im MQ nutzen, um eine Strategie zu entwickeln, wie sich Grundsätze des „biophilic design“ (Naturbelassenheit in der Architektur) und „biomimicry“ (Umsetzung von Abläufen der Natur in Design) Schreiben übersetzen lassen.

Zum Abschluss ihrer Residency liest Beliban zu Stolberg am 20.8.2024 auf der Sommerbühne des MQ.


literaturagentur

Ein toter Journalist im Sperrmüll, der blutige Luxus der High Society und die schwelenden Konflikte einer Großstadt. In ihrem zweiten Fall muss Staatsanwältin Vogelsang sich nicht nur ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellen, sondern auch gegen die eigenen Leute ermitteln.

Die Ereignisse in Florian Wackers neuem Kriminalroman DER GOLDENE TOD kommen an einem kalten Herbstabend in Frankfurt ins Rollen: Greta Vogelsang hat es sich gerade gemütlich gemacht, als es an der Tür klingelt. Es ist Robert Altmann. Er ist in Panik, glaubt verfolgt zu werden – und drückt ihr einen Umschlag in die Hand. Vogelsang aber will von ihrem Ex nichts mehr wissen. Zu schwer wiegt die Erinnerung an das, was sie zusammen erlebt haben. Sie legt den Umschlag weg und versucht den Vorfall zu vergessen. Vergeblich. Denn wenige Tage später gerät sie unfreiwillig in die Räumung eines besetzten Hauses, bei der die Leiche eines Investigativjournalisten gefunden wird. Es ist Altmann. Alles deutet auf Mord hin. Vogelsang untersucht sofort Altmanns Umschlag. Und findet Hinweise auf eine dubiose Agentur für Luxusevents, die illegal mit wertvollem Wildfleisch handeln soll. Ihr ist schnell klar, dass Altmanns Tod und der Wildtierhandel zusammenhängen. Und dass es zugleich um sehr viel mehr gehen muss. Warum sonst der brutale Mord? Als sie dann noch erfährt, dass der Agenturbesitzer mit einer seltenen Form von Milzbrand im Krankenhaus liegt und um sein Leben kämpft, spitzt sich die Lage dramatisch zu.

DER GOLDENE TOD von Florian Wacker ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Der erste Band der Greta-Vogelsang-Reihe ist von der Lieblingsfilm zur Verfilmung optioniert, der dritte ist in Vorbereitung.


theaterverlag

Den diesjährigen Friedrich-Schiller-Preis erhält Barbara Honigmann. Damit werde "eine Chronistin ihrer Zeit und eine Dichterin der Freiheit" geehrt, die in feinsinniger Sprache ein sehr persönliches Bild des deutsch-jüdischen Lebens gezeichnet habe, so Kunststaatssekretär Arne Braun. Der mit 40.000,-- Euro dotierte Preis wird im Herbst im Deutschen Literaturarchiv Marbach verliehen.


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Am 30. Juni feiert Alfred Behrens, langjähriger Gesellschafter und einer der prägenden Hörspiel- und Filmemacher der Bundesrepublik, seinen 80. Geburtstag. In London, wo er später als Journalist für die BBC arbeitete, schoss er seinen ersten Kurzfilm, einen Vierminüter, und arbeitete an seinem ersten Roman. 1971 nach Berlin zurückgekehrt, schrieb er Hörspiele und gewann alle wichtigen Preise für sein bedeutendes  und innovatives Werk, darunter 1973 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für DAS GROSSE IDENTIFIKATIONSSPIEL. Er erfand die Serie FAMILIENKINO, die ihm 1979 den Adolf-Grimme-Preis einbrachte, photographierte die Berliner S-Bahn und entwickelte daraus einen Dokumentarfilm, der den Bundesfilmpreis gewann.  2007 wurde er mit dem Günter-Eich-Preis für sein Gesamtwerk geehrt. Alfred Behrens lehrt nach wie vor Drehbuch/Dramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg und arbeitet mit ungebrochener Begeisterung an neuen Projekten. Aus gegebenem Anlass lief jüngst seine Originalhörspiel-Kantate YOU'LL NEVER WALK ALONE mit den Stadiensounds der Welt im NDR und ist noch in der Audiothek verfügbar. Verlag und Autor*innen gratulieren herzlich zum Geburtstag. 


Termine

ARD | 18:50 Uhr
WaPo Bodensee: Die Frau im Walde
Drehbuch von Andreas Dirr und Andreas Hug
Festival d'Avignon
Café Müller
von Pina Bausch
in einer Produktion von Tanztheater Wuppertal
Teatro Tucarena, São Paulo (BR)
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
R: Bete Coelho / Elisabete Mendes Coelho
Premiere
Deutschlandfunk Kultur | 22:03 Uhr
Gegen den Tod
nach Elias Canetti
Hörspiel von Hans-Gerd Krogmann
Festival d'Avignon
Café Müller
von Pina Bausch
in einer Produktion von Tanztheater Wuppertal