Das RBB Hörspiel über die preußische Königin Luise ist von der Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Oktober gekürt worden. Ruth Johanna Benrath und Regisseurin und Coautorin Christine Nagel haben laut Jury “ein beeindruckendes Beispiel für den Umgang mit historischen Stoffen” geschaffen. Weiter heißt es in der Jurybegründung: “Ausgehend von Briefen und zeitgenössischen Zeugnissen zeichnet das Hörspiel ein vielschichtiges Porträt der preußischen Königin Luise. Besonders überzeugend ist die Verbindung von Originalquellen mit Interviews und der Inszenierung der historischen Ereignisse. Präzise Regie, herausragende Schauspielerführung und eigenständige Klangkomposition machen für uns „Unwandelbar, Luise“ zu einer herausragenden Hörspielempfehlung.”
Aktuell
JOSSI Weltpremiere in Berlin, Headautor: Jonas Zimmermann

Beim diesjährigen Auftakt des Berliner seriesly-Festivals feierte die Culture-Clash Comedyserie JOSSI Weltpremiere. Headautor der Odeon Fiction Produktion für SWR/Arte war Jonas Zimmermann. Die Regie führte Wolfgang Groos, Creator ist Dimitrij Schaad, vor der Kamera sind unter anderem Jannik Schümann, Nilam Farooq und Thomas Loibl zu sehen.
Darum geht es: Als ein internationaler Streamingdienst ein Casting für eine große Filmproduktion unter der Regie des amerikanischen Star-Regisseurs Sam Rosenberg ausruft, die aufgrund von Diversity-Richtlinien aber nur mit einem jüdischen Schauspieler besetzt werden darf, lügt Wanja kurzerhand vor, einer zu sein. Was könnte da schon schief gehen? Bei den Drehvorbereitungen verliebt er sich in die erfolgreiche und schlagfertige Schauspielerin Dana Gold, die tatsächlich Jüdin ist und Wanjas Lüge bald auf die Schliche kommt.
Bei dem Versuch, sich aus dem Schlamassel herauszuwinden, zieht Wanja seine gesamte Familie mit rein. Allesamt stolpern sie von einer Lüge in die nächste. Als Wanja sich bei einer antisemitischen Attacke zur Wehr setzt, wird er plötzlich zum berühmtesten Juden der Welt.
JOSSI soll diesen Winter in der ARD Mediathek erscheinen, ein genaues Datum steht noch nicht fest.
Fernsehpreis für OLIVIA, Drehbuch David Ungureit

Am Mittwoch wurden in Köln die Fernsehpreise verliehen, unter den Nominierten in der Kategorie Bester Fernsehfilm/Mehrteiler war das Biopic OLIVIA, das sich gegen DIE NICHTE DES POLIZISTEN und den TATORT: DUNKELHEIT durchsetzen konnte. Das Drehbuch zu OLIVIA schrieb David Ungureit, als Vorlage diente die Autobiographie “Ungeschminkt” von Olivia Jones.
“Die Verfilmung der Autobiografie von Olivia Jones ist mehr als die Schilderung eines ungewöhnlichen Weges zum Ruhm. „Olivia“ verdichtet die Geschichte von Deutschlands bekanntester Dragqueen auf entscheidende Ereignisse und Begegnungen. Zugleich entwirft die Inszenierung ein bewegendes Sittengemälde und sorgt für eine vielschichtige Auseinandersetzung mit konventionellen Geschlechterbildern und Stereotypen. Getragen wird das Ganze von einem überzeugenden Darstellerensemble, das bei allen Äußerlichkeiten vor allem die Innenwelt der Figuren sichtbar macht.” (Quelle: Deutscher Fernsehpreis)
Die Florida Film Produktion für das ZDF ist aktuell auch auf dem ZDF-Streamingportal abrufbar.
Erstsendung: TATORT: KÖNIG IN GELB, Drehbuch Alexander Adolph

Am Sonntag um 20:15 Uhr startet die neue TATORT-Saison im Ersten mit KÖNIG IN GELB. Drehbuch und Regie der triple pictures Produktion für den NDR/ARD verantwortete Alexander Adolph.
Charlotte Lindholms jüngster Fall führt sie ins niedersächsische Kleinhude in ein sogenanntes Demenzdorf, wo Menschen mit Demenz ein normales Alltagsleben ermöglicht wird. Einer der Bewohner, der allseits beliebte Herr König soll ein Serientäter sein und sieben Menschen ermordet haben. Behauptet zumindest Hauptkommissar Vogel. Wütend, weil ihm keiner glaubt, bittet Vogel Charlotte Lindholm um Hilfe. Doch auch Vogel hat ein Geheimnis: Genau wie die Leitung des Demenzdorfes. Im Laufe ihrer Ermittlungen beginnt Charlotte selbst, an ihrer Erinnerung zu zweifeln. Aber sie täuscht sich nicht: Hier gibt es mehrere Verdächtige.
Bereits ab Freitag ist KÖNIG IN GELB in der ARD-Mediathek verfügbar.
Erstsendung: LIEBE BRAUCHT MEER, Drehbuch: Birgit Maiwald

Was mit einer beruflichen Bewährungsprobe beginnt, öffnet Morgane Ferru in der romantischen Komödie LIEBE BRAUCHT MEER neue Türen: Mit Neugier, Enthusiasmus und Empathie stürzt sich eine junge Insolvenzanwältin in die faszinierende Welt der Austernzucht und lernt die bretonische Lebensart kennen.
Mit einer starken Frauenfigur im Zentrum adaptierte Birgit Maiwald den Roman „Mittwochs am Meer“ von Alexander Oetker. Während David Vormweg als Einheimischer die Protagonistin in ihrer Mission bestärkt, muss sie sich von Margarita Broich als knallharte Chefin und übergriffige Mutter emanzipieren. Lebensnah gezeichnete Charaktere und ein liebevolles Gespür für die regionalen Eigenarten verbindet Regisseurin Christine Rogoll zu einem unterhaltsamen Fernsehfilm.
Die Erstsendung von LIEBE BRAUCHT MEER ist am Freitag, 28. August um 20.15 Uhr im Ersten. Die Produktion lag bei bantry bay, die Redaktion für ARD Degeto übernahmen Stefan Kruppa und Christoph Pellander.
