Aktuell

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus treffen den Kulturbereich stark. Durch die Schließung von Theatern brechen freien Autor*innen und ihren Bühnenverlagen auf unbestimmte Zeit in erheblichem Maße Tantieme-Einnahmen weg. Gleiches gilt für Absagen oder Verschiebungen langfristig geplanter Film- und Fernsehproduktionen. In einem Berufsfeld, in dem kaum jemand finanzielle Polster hat, um Einnahmeausfälle aufzufangen, führt dies akut zur Existenzgefährdung.

Wir unterstützen daher den Offenen Brief des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, den Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz, und den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier zur Notwendigkeit von Soforthilfen zur Sicherung von Kreativen, Theaterverlagen und Arbeitsplätzen.

Einstweilen haben auch wir weitgehend auf Homeoffice umgestellt, d.h. bis auf Weiteres erreichen Sie uns am besten über die unter KONTAKT angegebenen E-Mail-Adressen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


© Sanne Peper

Eingeladen zum Festival "Starke Stücke" ist Ad de Bonts Kinderstück DAS BESONDERE LEBEN DER HILLETJE JANS (Ü: Barbara Buri) in der Produktion des echtzeit-theater Münster, R: David Gruschka. Spieltermine: 17.3. Theaterhaus Frankfurt, 19.3. Theater Moller Haus Darmstadt, 20.3. Robinson-Schule Hattersheim a.M.

Update 13.03.2020: Wegen der Corona-Epidemie wurde das Festival inzwischen abgesagt.


© Ruth Herfurtner

CAFÉ BEETHOVEN, unter diesem Titel hat Rudolf Herfurtner  ein Auftragswerk für das Chorwerk Ruhr geschrieben, das teils bekannte, teils unbekanntere Musikstücke Beethovens aus Anlass von dessen 250. Geburtstag verbindet. Die Uraufführung im Salzlager Essen inszenierte Jürg Schlachter, ML: Florian Helgath. Das "kurzweilige Programm" rücke "das Bild des Komponisten auf menschliche Dimensionen" zurecht, so Pedro Obiera in der Neue Ruhr Zeitung: "Der Schauspieler Thomas Weissengruber führt als grantelnder Oberkellner durch die Revue und erinnert an Episoden aus Beethovens Leben, die sich in der Textfassung von Rudolf Herfurtner nicht ins Anekdotische verlieren, sondern trotz ihres Unterhaltungswerts in tiefere Schichten seines Denkens und Lebens blicken lassen."

Nächste Termine: 24.5., 18 Uhr Konzerthaus Blaibach, 26.5., 20 Uhr Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum, 27.8. Staatstheater Darmstadt.


Doppelte Ehre für Kevin Rittbergers  IKI.RADIKALMENSCH: In der UA-Produktion des Theater Osnabrück (R: Rieke Süßkow) ist das Stück sowohl zu den Mülheimer Theatertagen (16.5.-6.6.) als auch zum Münchner Festival "Radikal jung" (25.4.-2.5.) eingeladen.


An vielen großen Theatern laufen derzeit Produktionen von Klassiker-Übersetzungen aus dem Verlag. Eine Auswahl: DER MENSCHENFEIND von Molière (Ü: Jürgen Gosch / Wolfgang Wiens), Deutsches Theater Berlin, R: Anne Lenk (eingeladen zum Berliner Theatertreffen); HAMLET von Shakespeare (Ü: Angela Schanelec/Jürgen Gosch), Schauspielhaus Bochum, R: Johan Simons (eingeladen zum Berliner Theatertreffen), und Maxim Gorki Theater Berlin, R: Christian Weise; HAMLET von Shakespeare (Ü: Frank-Patrick Steckel), Thalia Theater Hamburg, R: Jette Steckel; IVANOV von Čechov (Ü: Peter Urban), Deutsches Schauspielhaus Hamburg, R: Karin Beier; MACBETH von Shakespeare (Ü: Angela Schanelec/Jürgen Gosch u.a.), Münchner Kammerspiele, R: Amir Reza Koohestani; MEDEA von Euripides(Ü: Peter Krumme), Residenztheater München, R: Karin Henkel; ORESTIE von Aischylos (Ü: Peter Stein), Schauspiel Frankfurt, R: Jan-Christoph Gockel; PEER GYNT von Ibsen (Ü: Peter Stein/Botho Strauß u.a.), Schaubühne Berlin, R: John Bock / Lars Eidinger. Und demnächst: EIN TRAUMSPIEL von Strindberg (Ü: Heiner Gimmler), Düsseldorfer Schauspielhaus, R: Andrea Schrath, P: 14.3. MEDEA von Euripides (Ü: Peter Krumme), Schauspiel Leipzig, R: Markus Bothe, P: 28.3.


Premieren

Opernhaus, Dortmund (DE)
Die Kinder des Sultans (Oper)
von Avner Dorman und Ingeborg von Zadow
R: Anna Drescher
UA
Mainfranken Theater Würzburg
Wie Schnuppen von den Augen
R: Annalena Maas
UA
KV-Társulat - Kacsacsőrű Nonprofit Művészeti Kft. / Zimmertheater Budapest, Budapest (HU)
Warum läuft Herr R. Amok?
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler
R: N.N.
Spektakel Wien
Die Zofen
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Alexander Schinzel
Theater Bremen
Schäfchen im Trockenen
R: Nina Mattenklotz
Landestheater Schwaben, Memmingen
Vögel
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Thomas Ladwig

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