Aktuell

In der dritten Folge der Gesprächsreihe "Neue Dramatik in zwölf Positionen" am Literaturforum im Brecht-Haus war Sasha Marianna Salzmann zu Gast. Im Dialog mit Esther Slevogt berichtet sie über den "Darkroom des Erzählens". Die Reihe widmet sich Autor*innen, die mit prägenden Arbeiten in der Gegenwartsdramatik in Erscheinung getreten sind, und wird vom Literaturforum in Kooperation mit nachtkritik.de veranstaltet.


Mit ihrem Entwurf WARTEN AUF SCHNEE (Arbeitstitel) ist Fabienne Dür als eine von fünf Autor*innen für den "berliner kindertheaterpreis 2021" nominiert. Die Preisverleihung findet am 29. April im Rahmen des Theaterfestivals "Augenblick mal!" im Grips Theater statt, das in diesem Jahr digital ausgerichtet wird.


© Jerome Demeyere

Freek Mariëns neues Stück DER MANN IM TAUCHANZUG (Ü: Barbara Buri) wird am 15. April um 20 Uhr als Online-Lesung im Rahmen des Festivals Shakespeare is Dead präsentiert. Die Lesung wird sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch sein. "Shakespeare is dead" ist ein neues internationales Festival für zeitgenössische Dramatik, das in Kooperation mit De Leesclub, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Saarbrücken, UniT/ DramaForum Graz, The Fence und Maison d'Europe et d'Orient stattfindet.

 

 


Als eine von 11 Autor*innen hat Nino Haratischwili im Rahmen des Dramatiker:innenfonds einen Stückauftrag vom Berliner Ensemble erhalten. Der mit Unterstützung der Heinz und Heide Dürr-Stiftung eingerichtete Fonds in Höhe von insgesamt 100.000 Euro soll Theaterautorinnen und -autoren während der Zeit der Pandemie unterstützen. Im Frühjahr 2022 sollen die so entstandenen Bühnentexte zum Thema "Unsere Natur?" am Berliner Ensemble präsentiert werden.


Kevin Rittbergers Biopic über die im damaligen Russland geborene, in die USA ausgewanderte Symbolfigur des Anarchismus Emma Goldman (1869-1940) steht jetzt online:  »Als die US-amerikanische Anarchofeministin Emma Goldman am 18. März 1921, genau 50 Jahre nach dem Beginn der Pariser Kommune, darauf drängt, die rebellierenden Kommunard:innen von Kronstadt mit den Bolschewisten an einen Verhandlungstisch zu bringen, dann um die Russische Revolution zu retten. In Kronstadt wie in Paris sieht sie eine sich selbst organisierende Bevölkerung am Werk und weniger eine diktatorisch zu erziehende Arbeiterschaft. Beide Kommunen werden dem Erdboden gleich gemacht, einmal von den Bürgerlichen, das andere Mal von den Bolschewisten. Die Rufe nach einer Rätedemokratie sind bis heute nicht verhallt. Das deutsch-französische Biopic EMMA GOLDMAN – Hommage à la Commune handelt von Goldmans Freundschaft mit Peggy Guggenheim und ihren wichtigsten Begegnungen während des 21 Monate währenden Aufenthalts in Sowjetrussland, u.a. mit Lenin, Gorki, Kollontai und Stanislawski.« (Kevin Rittberger)

Mit: Ingo Tomi, Olga Mouak, Mareike Hein, Sylvana Seddig, Guillaume Constanza, Frank Büttner, Marie-Lou Sellem, Aram Tafreshian, Lukas Lonski
Kamera und Schnitt: Leonie Hahn
Mis-en-Scene (Paris): Adama Anotho, Olga Mouak
Musik: Olga Mouak, Guillaume Constanza, Lukas Lonski


Premieren

Theater Lübeck
Vögel (viersprachige Version)
R: Pit Holzwarth
Theater PATATI-PATATA, Reutlingen
Der dickste Pinguin vom Pol
R: Rüdiger Pape
Nationaltheater Mannheim
Macbeth
R: Christian Weise
Stadttheater Gießen
Welt am Draht
von Rainer Werner Fassbinder und Fritz Müller-Scherz
R: Antje Thoms
Landestheater Linz
Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! (Zucken)
R: Esther Muschol
Volksbühne Michendorf
Schweig, Bub!
R: Steffen Löser

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