Aktuell

... lautet der Titel des 7. Literarischen Kolloquiums der Gert-Jonke-Gesellschaft, das am 26. Juni in Wien stattfindet. Mitwirkende: Beatrice Frey, Heino Fischer (Rezitation), Cornelius Hell (Autor und Literaturkritiker), Martin Polasek (Gestaltung und Präsentation). Beginn: 16 Uhr, Ort: Gastgarten des Restaurants "Kaiserwalzer 2.0". Der Eintritt ist frei.


© Anita Schiffer Fuchs

Postume Ehrung für Ludwig Fels: Für "sein herausragendes Lebenswerk" wird der im Januar verstorbene Lyriker, Roman-, Theater- und Hörspielautor, der "oft polarisierte, dabei stets unkorrumpierbar wie kaum ein anderer, Außenseitern und Verzweifelten eine Stimme verlieh", mit dem Sonderpreis zum August Graf von Platen Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 21. Juni im Rahmen der Ansbacher Literaturtage statt.


© Hans Jörg Michel

Mit DIE BREMER STADTMUSIKANTEN ist Marc Becker "eine zeitgemäße wie kurzweilige Adaption des Märchens gelungen", so Manuel Wenda in der Allgemeinen Zeitung über die Uraufführung des Stückes am Staatstheater Mainz in der Regie des Autors. Die Grimm-Bearbeitung ist bereits das vierte Kinderstück von Marc Becker, außerdem im Verlag der Autoren: DIE GLÜCKSFORSCHER, KEINE PANIK! und !KNALL! - WASNLOSALTER-.


© Tara Jerome

Nach dem Gewinn des Autor*innenpreises auf dem diesjährigen Heidelberger Stückemarkt, feierte Svenja Viola BungartensMARIA MAGDA online-Premiere am Theater Münster. Das Stück nimmt die christlich-patriarchal tradierte Einteilung der Frauen in Jungfrau oder Hure zum Anlass, religiöse Machtnarrative zu zerlegen. Überhaupt ist es auf Krawall aus. Denn in der als „gothy Horrorstory“ inszenierten Geschichte geht es ums Ganze: „Reproduktionsmythen, die Erbsünde, um biblische Erzählungen von Weiblichkeit, Mutterschaft, Sexualität […]“ Regisseurin Theresa Thomasberger zeigt dabei „ein gutes Gespür für Bungartens anti-naturalistischen Furor“, der sich bei Horrorgenre-Motiven, „ein bisschen Mythen, ein bisschen Splatter“ bedient. „Der Griff in die Theatertrickkiste ist vielleicht einfach, aber auch zauberhaft kurzweilig, und mittlerweile ungewohnt“, so Anna Landefeld auf nachtkritik.de


© Hans Jörg Michel

Für das Staatstheater Mainz erzählt Marc Becker das Märchen von den BREMER STADTMUSIKANTEN auf humorvolle Weise neu: ein Stück für Kinder ab sechs Jahren über Heimatverlust, Selbstbestimmung, Freundschaft, einen liebevollen Umgang mit den eigenen Gebrechen und die Lust am gemeinsamen Musizieren. Die Uraufführung ist am 3. Juni im Großen Haus des Staatstheater Mainz, Regie führt der Autor selbst.


Premieren

Theater Tiefrot, Köln
Witwendramen
R: Ulrike Lösch-Will
Theater Ravensburg
Alte Liebe
R: Alex Niess
Theater Carnivore, Heidelberg
Liebe oder Leben!
R: Florian Kaiser
UA
Theater Ansbach
Irdische Liebe (Mehrpersonenfassung)
R: Axel Krauße
Nationaltheater Mannheim
Macbeth
R: Christian Weise
Burgfestspiele Mayen
Land ohne Worte
von Dea Loher
R: Alessa Kordeck

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