Aktuell

© Alexander Paul Englert

... findet Dea Loher. Ihre Rede zur Eröffnung der diesjährigen Autorentheatertage ist auf der Website des Deutschen Theaters Berlin als Podcast nachzuhören.


© persona verlag

Kurz vor dem neuerlichen Lockdown hatte Anna GmeynersAUTOMATENBÜFETT am Wiener Burgtheater Premiere. Regisseurin Barbara Frey mache daraus eine" kalte, bisweilen ungemein komische, aber auch sehr verspielte Groteske", so Andrea Heinz auf nachtkritik, für die der "kompakte, stimmige Abend [...] mit Sicherheit zum Besten zählt (wenn nicht sogar das Beste ist!), was es in dieser noch jungen, bisher eher schwachen Wiener Saison zu sehen gab". Die nächste Premiere des Stückes ist für den 26./28. März 2021 am Theater Lübneck geplant, R: Zino Wey.


© Yuri van der Hoeven

Nominiert für den Toneelschrijfprijs 2020 ist Anna Carliers dystopischer Monolog HERTENLEER (dt. 'Hirschleder'): "In 'Hertenleer' landen wir in einer postapokalyptischen Ära und sind herausgefordert, über eine Zukunft nachzudenken, in der die Natur, so scheint es, die Welt zurückerobert hat. Mit diesem poetischen und dichterischen Text skizziert Anna Carlier von einem höchst originellen Ausgangspunkt aus eine ebenso zarte wie schaurige Weltanschauung." (Aus der Jurybegründung) Die Übersetzung ist in Vorbereitung (Ü: Christine Bais). Noch zur DSE frei ist Carliers Kinderstück KRONE, ein phantasie- und humorvoller Text über das Verhältnis von kindlichem und erwachsenem Weltverständnis und die damit verbundenen Machtstrukturen.


Was Ende des 19. Jahrhunderts als Pennälerstoff begann und von den Surrealisten in der Folge als Drama gefeiert wurde, erscheint heute aktueller denn je: Alfred JarrysUBU feiert im realen Leben fröhliche Urständ und findet weltweit politische Widergänger. Heinz Schwarzinger hat seine Übersetzung des vollständigen UBU-Komplexes jetzt nochmals gründlich überarbeitet, ohne sie gewaltsam zu aktualisieren. Seine Überlegungen zu Titeln, Figurennamen und vielen weiteren Übersetzungsentscheidungen können Sie hier nachlesen.


© Jean-Louis Fernandez

Deutschsprachige Erstaufführung des Monodramas IM HERZEN TICKT EINE BOMBE von Wajdi Mouawad (Ü: Uli Menke) am Theater Bremen. Regisseurin Alize Zandwijk hat den "Abend, der einen packt und dann nicht mehr loslässt" (Weser Kurier, Iris Hetscher) inszeniert: "Dem franko-libanesischen Autor gelingt es auch in diesem Monolog, im Schicksal eines Einzelnen messerscharf und zugleich mit großer Poesie einen politischen Konflikt zu spiegeln. Zandwijk und [der Schauspieler] Balaraj Yogarajan setzen diese Vorgabe genauso messerscharf und poetisch um." Der Stücktext ist abgedruckt in dem Band SPIELPLATZ 31. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER ANGST.


Premieren

Düsseldorfer Schauspielhaus
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
R: David Bösch
Universität der Künste Berlin (UdK)
Tartuffe
von Molière
Deutsch von Wolfgang Wiens
Bern, Konzert Theater Bern
Fräulein Julie
R: Alexandra Wilke
Hans Otto Theater, Potsdam
Nathans Kinder
R: Joerg Bitterich
SpielRaum Freiburg
Das letzte Schaf
R: N. N.
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Quai West
R: Michael Thalheimer

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