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Svenja Viola Bungarten erhält den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2021 für MARIA MAGDA. In ihrem Stück über mysteriöse Vorgänge an einem katholischen Mädcheninternat verbindet Svenja Viola Bungarten Elemente des Horror-Genre mit diskursiver Gewalt. Sie zerlege "der Religion zugrundeliegende Machtnarrative," so Juror Björn Hayer in seiner Laudatio. „Indem die Autorin junge Protagonistinnen die Kulturgeschichte neu vermessen lässt, zeigt sie, dass es in einer Zeit, in der die Rückkehr alter Rollenbilder droht und die allzu gern als postheroisch beschrieben wird, Heldinnen geben kann.“ „Es ist, das steht schon fest, eine Spielvorlage, die Regisseur*innen, Ensembles und Publikum das Fürchten lehren wird“, so André Mumot auf heidelberger-stueckemarkt.nachtkritik.de. Die Uraufführung am Theater Münster (R: Theresa Thomasberger) ist für den 5. Juni geplant. Herzlichen Glückwunsch an Svenja Viola Bungarten!


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Im Rahmen der Berliner Festspiele wird die gastierende Wiener Burgtheater-Produktion von Anna Gmeyners  AUTOMATENBÜFETT (R: Barbara Frey) am 29.5. um 20.15 Uhr auf 3sat gezeigt.


Mit Svenja Viola Bungarten (MARIA MAGDA) und Fabienne Dür (GELBES GOLD) sind gleich zwei Autorinnen des Verlags für den "Deutschsprachigen Autor*innenwettbewerb" des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Am 1. Mai, von 13.30 bis 16.30 Uhr, werden beide Texte, zusammen mit dem ebenfalls nominierten Stück EINFACHE LEUTE von Anna Gschnitzer, in Lesungen mit anschließendem Publikumsgespräch in einem kostenlos zugänglichen Live-Stream präsentiert. Eine Vorstellung der drei weiteren Nominierten folgt tags darauf zu gleicher Zeit. Die Preisverleihung am 9. Mai ab 21 Uhr findet ebenfalls als Live-Stream statt.


Der Verlag trauert um seine Übersetzerin und Gesellschafterin Geraldine Gabor, die im Alter von 62 Jahren gestorben ist. Geboren in Arad (Rumänien), besuchte Geraldine Gabor von 1978 bis 1985 das Sprachen- und Dolmetscherinstitut München (Französisch und Italienisch) sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München (Italianistik). Für den Verlag übersetzte sie ein Stück des ungarischen Autors István Eörsi, vor allem aber eine Vielzahl von spanischen und italienischen Klassikern: Calderón de la Barca, Lope de Vega und Tirso de Molina ebenso wie Niccolò Macchiavelli und, vor allem, Carlo Goldoni, von dem sie zum Teil auch hierzulande noch unbekannte Werke für das deutsche Publikum erschlossen hat.


© Tara Jerome

Svenja Viola Bungarten hat für das Theater Münster in Kooperation mit den Antagonist:innen und dem kollaborativen Kunstprojekt BNSL ein feministisches Videospiel entworfen: BERMUDA – ein „leicht begehbares, kontemplatives Online-Gewebe ohne Quest und ohne Helden“. Die Premiere findet am 16. April, 19 Uhr, auf der Website des Theater Münster statt. Es kann online gespielt werden und steht auch zum kostenlosen Download bereit.


Premieren

Theater Poetenpack e.V., Postdam
An der Arche um acht
R: Gislén Engelmann<CR>
Theaterhaus Ensemble, Frankfurt
Bär im Universum
von Dea Loher
R: Silvia Andringa
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Quai West
R: Michael Thalheimer
Spielraum-Theater, Kassel
Der Aufsatz
R: Jutta Damaschke
Marburger Theaterwerkstatt/Theater neben dem Turm, Marburg
Wir im Finale
R: Rolf Michenfelder
Schlosstheater Celle
Laura war hier
R: Andreas Döring

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