Barbara Honigmann

geboren 1949 in Ost-Berlin. Nach dem Abitur 1967 studierte Barbara Honigmann bis 1972 Theaterwissenschaft in Berlin und arbeitete danach als Dramaturgin in Berlin und Brandenburg (Deutsches Theater und Volksbühne). Seit 1975 ist sie freie Autorin, 1984 siedelt sie in die BRD über und lebt nun seit 1986 in Straßburg.

Auszeichnungen (Auswahl):

2023 Goethe-Preis


Werke

4D-2H
UA: Bühnen der Stadt Zwickau, 23.11.1980. R: Klaus Tews
Das Glück fällt Hanna nicht einfach in den Schoß. Auf der Suche nach dem Glück, ihrem Prinzen, muss Hanna Abenteuer bestehen, sich bewähren und selbst überwinden.
4D-2H
Altersempfehlung: ab 6 Jahren.
1D-5H
UA: TAT, Frankfurt am Main, 22.3.1984. R: WoIf Vogel
Ein Stück über die sagenhafte, historische Gestalt des Schneiders, der mit seinem Flug etwas Eigenes, für andere Unverwertbares zu schaffen versucht, zugleich die tragische Geschichte seiner Frau, die ihr Kind nicht gebären will, um es nicht fremden Zwängen aussetzen zu müssen.
1D-5H
1D
UA: Städtische Bühnen Münster, 7.3.1985. R: Jürgen Strube
1D
1D-3H
UA: TAT, Frankfurt am Main, 22.3.1984. R: WoIf Vogel
Don Juan hat erkennen müssen, dass sein bisheriges Leben ein einziger Irrtum war, sein allzeit haltloses Stürzen von einer Frau zur anderen nichts war als kultiviertes Unvermögen und Ersatz dafür, Selbstgewissheit zu finden und Probleme dort zu lösen, wo sie gelöst werden müssten. Eine radikale Alternative zum bisherigen Leben muss gefunden werden.
Barbara Honigmann findet in der Umkehrung des Mythos - nicht die Statue tötet Don Juan, sondern dieser versucht, die Statue zum Leben zu erwecken - stärksten Ausdruck für die Kraft, die notwendig ist, das eigene Ich aufzubrechen und sich einer nicht von vornherein als Glück erfahrbaren Wirklichkeit immer wieder zu stellen.
1D-3H
Mike Brant
R: Ulrich Lampen
Produktion: HR 2017
Erstsendung: 15.10.2017
54 Min.
Hadassa, das ist Esther
R: Ulrich Lampen
Produktion: HR 2014
54 Min.
In Memory of Mutti
R: Leonhard Koppelmann
Produktion: SWR 2009
Erstsendung: 05.07.2009
114 Min.
Provinzbriefe
R: Ulrich Gerhardt
Produktion: SWR 2000
Erstsendung: 03.10.2000
114 Min.
LETZTES JAHR IN JERUSALEM
Produktion: SWF/WDR 1995
Erstsendung: 22.01.1995
52 Min.
ALS OB EINEM DIE AUGENLIDER WEGGESCNITTEN WÄREN
Produktion: ORF Wien 1987
Erstsendung: 29.05.1987
60 Min.
ROMAN VON EINEM KINDE
Produktion: SDR 1984
Erstsendung: 02.12.1984
66 Min.
DER SCHNEIDER VON ULM
Produktion: SDR 1982
Erstsendung: 01.04.1982
29 Min.
Die Schöpfung
von Barbara Honigmann
Produktion: SDR 1982
Erstsendung: 01.04.1982
19 Min.
Das singende springende Löweneckerchen
Produktion: Rundfunk der DDR 1980
15 Stücke
Ein Monodrama ist ein Stück, das mit nur einer Person auf der Bühne auskommt. Im Gegensatz zu seinem Stiefbruder, dem Monolog, kann das Monodrama für sich alleine stehen und, anders als sein kleiner Bruder, das Minidrama, sogar abendfüllend sein. In Buchform liest es sich (fast) wie Prosa. Das Genre kann die vielfältigsten Formen annehmen. Karlheinz Braun hat ein breites Spektrum zusammengestellt, spannend zu lesen, größtenteils unveröffentlicht - und für Schauspielerinnen und Schauspieler ein reiches Rollenfutter: Da gibt es Virtuosennummern für Komödianten, Märchen für sich in mehrere Rollen verwandelnde Multidarsteller, irrwitzige Sprachspiele und dramatische Biografien, Liebesspiele und Lebensbeichten, politisches Theater, Psychogramme von Menschen in Extremsituationen - bis hin zum Meta-Theater, das die Bühnensituation reflektiert und den Dialog mit dem Publikum sucht.

Inhalt: Marc Becker, ICHICHICH / John Clancy, EVENT / Thea Dorn, BOMBSONG / Rainer Werner Fassbinder, A NORMAL HUMAN UGLY VOICE / Wilfried Happel, IM KÖRPER EINER ANDEREN FRAU / Barbara Honigmann, DIE SCHÖPFUNG / Ulrich Hub, FRÄULEIN BRAUN / Gert Jonke, REDNER RUND UM DIE UHR / Fitzgerald Kusz, MAMA / Dea Loher, SAMURAI / Gert Loschütz, SAMMLER DES SCHRECKENS / Claudius Lünstedt, FREIBURG / Kerstin Specht, MARIELUISE. EIN BERICHT / F. K. Waechter, DIE EISPRINZESSIN / Simon Werle, PALTRUSCHEKS TOCHTER.

Fünf Theaterstücke für Kinder
INHALT:
Rainer Hachfeld / Volker Ludwig, "Stokkerlok und Millipilli". Mary Hall Surface, "Wunderkind". Barbara Honigmann, "Das singende springende Löweneckerchen". Paul Maar, "Das Wasser des Lebens oder Die Geschichte von Nanna und Elisabeth". Baggård Teatret, "Mohammed".