Fabienne Dür

Fabienne Dür wurde 1993 in Berlin geboren. Sie studierte zunächst Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin und anschließend Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.
Sie erhielt den Sonderpreis des Kinder- und Jugendtheaterpreises 2018 des BMFSFJ und war 2019 Leonard-Frank-Stipendiatin des Mainfrankentheaters Würzburg. Aktuell ist sie für den berliner kindertheaterpreis 2021 des Grips Theaters Berlin nominiert, in dessen Rahmen ihr erstes Kindertheaterstück entsteht.
Fabienne Dür arbeitet als Autorin und Dramaturgin in Berlin.






Auszeichnungen (Auswahl):

2021 Nominierung für den berliner kindertheaterpreis
2019 Leonard-Frank-Stipendium des Mainfrankentheater Würzburg
2018 Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises


Werke

3D-1H
UA: Staatstheater Kassel, 2.12.2022. R: Tobias Schilling
Kurz vor ihrem Studienabschluss in der Großstadt kommt Ana zurück in ihren Heimatort in städtischer Randlage, ein Zwischenreich, das sich durch Stille und Weite, aber auch durch kleinbürgerliche Enge auszeichnet. Hier betreibt Anas Vater Fritz inmitten einer Plattensiedlung mit Hingabe und Leidenschaft eine mehr schlecht als recht gehende Pommesbude – auf der manischen Suche nach der perfekten Pommes-Zubereitung. Seine Lebensgefährtin Mimi, Aushilfe im Imbiss, zeigt für diese verzweifelte Goldsuche jedoch nur wenig Verständnis, hat sie sich doch ein anderes Leben erhofft. Ähnliches gilt für Juli, Anas alte Freundin, die nie rausgekommen ist und in der örtlichen Kita arbeitet.   
Und über alledem schwebt nicht nur provinzieller Fettgeruch, sondern auch eine existenzielle Bedrohung durch ein geplantes Outlet-Center und die Abrisskräne im Hintergrund. Mit großer Empathie für die Schrulligkeit und trotzige Tragik der Figuren erzählt "Gelbes Gold" voller Melancholie und leiser Komik von Krisen und geplatzten Träumen, von Lähmung und gescheiterten Lebensentwürfen - aber auch von Hoffnung, Aufbruch, Wille und Würde.
3D-1H
3 D/H
UA: Stadttheater Gießen, 24.9.2022. R: Yesim Nela Keim Schaub
Es war einmal im September. So geht für Fri, Sop und Kar das Turnier ihres Lebens los. Das Spiel heißt ab sofort: Gewinnen oder Verlieren, und dann wird man Gewinner:in oder Verlierer:in im Leben, sagen Kars Eltern und dann soll er Hausaufgaben machen. Denn wenn man auf eine weiterführende Schule soll, geht es um alles: Um die Leistung, Noten, Sozialkompetenzen, um Zukunftspläne. Dabei sind die drei erst in der vierten Klasse und finden den Kampf ganz schön verrückt. Kar will später mal Gamedesigner werden, und Sop Torhüterin, und Fri – sie weiß es noch nicht. Aber sie spürt den Druck, sich jetzt schon für eine Zukunft entscheiden zu müssen. Wenn Kinder anfangen, sich damit zu beschäftigen, wer sie sein wollen, können sie an einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Bildungswegs kaum teilhaben. Eltern und Lehrkräfte sollen bestimmen, welche weiterführende Schule sie besuchen. Eine gewaltige Herausforderung für alle Beteiligten. (Ankündigung Stadttheater Gießen)
3 D/H
Altersempfehlung: ab 9 Jahren.

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Staatstheater Kassel
Gelbes Gold
UA
R: Tobias Schilling
Vaganten Bühne, Berlin
Gelbes Gold
R: Bettina Rehm

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