© Athyllis (Ausschnitt)

Med Reventberg

geboren 1948 in Nyköping (Schweden). Schauspielerin, Kurzfilmregisseurin, Theatermanagerin und Bühnenautorin. In den 70er Jahren war sie Mitglied des Nationalteatern. Nach Engagements als Schauspielerin an mehreren schwedischen Bühnen sowie in Film- und Fernsehproduktionen, leitet sie seit 2005 das Västerbotten Theater.


Werke

Deutsch von Dirk H. Fröse
3 D/H
UA: Nationalteatern Göteborg, 15.11.1980.
DE: Burghofbühne Dinslaken, 23.9.1982. R: Dieter Klinge
In einer Hütte im Wald lebt ein Junge mit seiner Großmutter - einer "richtigen Märchengroßmutter", deren Vater einst den Wehrdienst verweigert hatte und nur auf wundersame Weise dem Gefängnis entkam. Als die Großmutter stirbt, bleibt der Junge allein zurück. Doch er fasst Mut und macht sich auf den Weg in die Welt, um sein Glück zu suchen. Er hat abenteuerliche Begegnungen und wird von einem grimmigen Riesen in ein wildes Tier verzaubert. Einzig die Liebe eines Mädchens kann ihn erlösen...
Med Reventberg verbindet in seinem Stück Motive eines klassischen Zauberwaldmärchens mit heutigen, psychologischen und nahezu politischen Bezügen. Ein Märchen über die Einsamkeit und die Angst davor.

"Dass ich mir gerade die Einsamkeit und die Angst vor der Einsamkeit zum Thema genommen habe, liegt daran, dass sich heute viele Kinder furchtbar einsam fühlen [...]. Das Märchen kann einem kleinen Kind zeigen, dass ein einsamer Mensch mit Hilfe des Wunders und guter Menschen zurechtkommen kann - mit dem Glauben an seine Umwelt." (Med Reventberg)
3 D/H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren.
Deutsch von Dirk H. Fröse
Besetzung ad libitum
UA: Nationalteatern Göteborg, 15.11.1980.
DE: Burghofbühne Dinslaken, 23.9.1982. R: Dieter Klinge
Die Fassung für Kinder-Spielgruppen von Med Reventbergs Märchenstück:

In einer Hütte im Wald lebt ein Junge mit seiner Großmutter - einer "richtigen Märchengroßmutter", deren Vater einst den Wehrdienst verweigert hatte und nur auf wundersame Weise dem Gefängnis entkam. Als die Großmutter stirbt, bleibt der Junge allein zurück. Doch er fasst Mut und macht sich auf den Weg in die Welt, um sein Glück zu suchen. Er hat abenteuerliche Begegnungen und wird von einem grimmigen Riesen in ein wildes Tier verzaubert. Einzig die Liebe eines Mädchens kann ihn erlösen...
Med Reventberg verbindet in seinem Stück Motive eines klassischen Zauberwaldmärchens mit heutigen, psychologischen und nahezu politischen Bezügen. Ein Märchen über die Einsamkeit und die Angst davor.

"Dass ich mir gerade die Einsamkeit und die Angst vor der Einsamkeit zum Thema genommen habe, liegt daran, dass sich heute viele Kinder furchtbar einsam fühlen [...]. Das Märchen kann einem kleinen Kind zeigen, dass ein einsamer Mensch mit Hilfe des Wunders und guter Menschen zurechtkommen kann - mit dem Glauben an seine Umwelt." (Med Reventberg)
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 5 Jahren.
Zusammen mit Peter Wahlqvist
Deutsch von Dirk H. Fröse
1D-4H
UA: Nationalteatern Göteborg, 14.10.1976.
Sara folgt einem Dieb in die Unterwelt und versucht ihn zu überreden, mit dem gestohlenen Geld dem bösen Herrn Mozz das Haus, in dem sie wohnt, abzukaufen. Eine Geschichte über die Macht des Geldes und wie man sie missbrauchen kann.
1D-4H
Altersempfehlung: ab 8 Jahren.
Fünf Theaterstücke über Mobbing
Zusammen mit Jan Braren, Can Fischer, Staffan Göthe, Paula Bettina Mader, Joyce Carol Oates und Kerstin Specht
Unter Heranwachsenden ist Mobbing ein zentrales Problem. Mit dem Internet erfahren auch Gerüchte und Gemeinheiten neue Verbreitung; die Urheber bleiben meist anonym. Für eine Auseinandersetzung mit dem Thema bietet sich das Theater auf besondere Weise an. Vom Sujet her, weil es um Konflikte geht, die sich in Handlungen und (Körper-)Sprache manifestieren, und die den Betroffenen mitunter tragisch, weil unlösbar erscheinen. Als Praxis wiederum ermöglicht Theater, in die Rollen von Täter, Opfer, Mitläufer hineinzuschlüpfen, Verhaltensmuster spielerisch zu begreifen und damit vielleicht im Alltag zu ändern.
Weil Mobbing während der Pubertät an Bedeutung gewinnt, ist es innerhalb der Theaterliteratur vor allem Gegenstand von Jugendstücken, meist mit der Schule als Handlungsort. In der Stückauswahl für SPIELPLATZ 27 spiegeln sich einerseits diese Tendenzen. Zugleich aber darf die Problematik nicht auf Schule und Jugendliche eingeengt werden. Daneben treten folglich Stücke, die in anderen Milieus spielen und/oder sich nicht-realistischer Formen bedienen, bis hin zum Märchenstück für Kinder ab 5 Jahren.

Inhalt:
Jan Braren/Can Fischer "Homevideo", Staffan Göthe "Ruben Pottas Lausiges Ballhaus", Joyce Carol Oates/Paula Bettina Mader "Big Mouth & Ugly Girl", Med Reventberg "Das kleine wilde Tier", Kerstin Specht "Steely Blue".

"Insgesamt leisten die vorliegenden Texte wertvolle Impulse und Abschreckungsmuster; sie sind hervorragend geeignet für Schulen und Jugendarbeit." (ekz.bibliotheksservice, Martina Mattes)