© Heike Steinweg

Sasha Marianna Salzmann

Geboren 1985 in Wolgograd, bis 1995 wohnhaft in Moskau, lebt heute in Berlin. Salzmann studierte an der Universität Hildesheim »Literatur/Theater/Medien« und »Szenisches Schreiben« an der Universität der Künste Berlin.
Sasha Marianna Salzmann ist Prosa- und Theaterautor*in, Essayist*in, Dramaturg*in und Kurator*in. Von 2002 bis 1023 war Salzmann Mitherausgeber*in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins »freitext«.
Salzmann war Hausautor*in des Maxim Gorki Theaters Berlin und künstlerische Leitung der Theaterbühne »Studio Я«. 
Zusammen mit Maxi Obexer gründete Sasha Marianna Salzmann 2015 das »Neue Institut für Dramatisches Schreiben« und leitete zahlreiche Literaturwerkstätten. Zu den von Sasha Salzmann kuratierten... Festivals gehören Der Desintegrationskongress (2017), Die Radikalen Jüdischen Kulturtage (2018), Utopie Osteuropa (2023) und What Would James Baldwin Do? (2024).
Salzmanns Theaterstücke, die international aufgeführt werden, wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kunstpreis Berlin 2020, dem Kleist-Preis 2024 und dem Ludwig-Mülheims-Theaterpreis 2024.
Der in 16 Sprachen übersetzte Debütroman »Außer sich« wurde 2017 mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Für den zweiten Roman, »Im Menschen muss alles herrlich sein«, der in der Bühnenfassung der*des Autor*in auch vielfach im Theater zu sehen ist, erhielt Salzmann den Preis der Literaturhäuser 2022 und den Hermann-Hesse-Preis 2022. Beide Romane waren für den Deutschen Buchpreis nominiert.
2024 erschien, ebenfalls bei Suhrkamp, der Band »Gleichzeit«, eine Korrespondenz zwischen Ofer Waldman und Sasha Marianna Salzmann, zu der Welt nach dem 7. Oktober 2023.
Seit 2023 ist Sasha Salzmann Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Auszeichnungen (Auswahl):

2024 Ludwig-Mülheims-Theaterpreis
2024 Kleist-Preis
2022 Hermann-Hesse-Literaturpreis für IM MENSCHEN MUSS ALLES HERRLICH SEIN
2022 Preis der Literaturhäuser
2021 Deutscher Buchpreis (Longlist) für IM MENSCHEN MUSS ALLES HERRLICH SEIN
2020 Preis der Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt
2019 Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste
2019 Premio Strega Europeo (Nominierung) für AUSSER SICH
2018 Nestroy-Preis 2018 für die Beste Off-Produktion für MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN (Theater Nestroyhof Hamakom)
2017 Mara-Cassens-Preis für AUSSER SICH
2017 "aspekte"-Literaturpreis des ZDF (Shortlist) für AUSSER SICH
2017 Deutscher Buchpreis (Shortlist) für AUSSER SICH
2017 Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung für AUSSER SICH
2013 Publikumspreis der Mülheimer Theatertage für MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN
2012 Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker für "Muttermale Fenster Blau"; Stipendium der Kulturakademie Tarabya (Türkei)
2009 exil-DramatikerInnenpreis der WIENER WORTSTAETTEN für WEISSBROTMUSIK


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