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Oskar Pastior
geboren 1927 in Hermannstadt. Seine ersten Lyrikveröffentlichungen im Rumänien der 60er Jahre erregten Aufsehen und brachten ihm zwei bedeutende rumänische Literaturpreise ein. »Pastior ist ein Silbenstecher und Silbenvertauscher, ein Meister der Anagramme und Palindrome, der ›Sonettburger‹ und der Sestinen-Maschinen, aus denen es krimgotisch raunt und stammelt.« (Harald Hartung). 1968 war er aus Siebenbürgen über Wien nach West-Berlin gekommen, »wo der Große Wosinn in den kleinen Wannsinn mündet« (Pastior) und wo er seit 1969 als freier Schriftsteller und Übersetzer lebte Die Dankesrede für den Büchnerpreis 2006 hatte Pastior noch selbst verfasst, halten konnte er sie nicht mehr: er starb zwei Wochen vor der Verleihung, im Oktober 2006 in Frankfurt am Main.
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