Aktuelles

Lessing zugespitzt: NATHANS KINDER in Nürnberg

"NATHANS KINDER reduziert Lessings ausschweifend und personenreich erzähltes Drama auf das Wesentliche, spitzt den Glaubenskonflikt (angesichts der Nahost-Kriege) nachvollziehbar zu und geht über Lessings Toleranz-Edikt...weiterlesen »

© Jörg Herrmann

"NATHANS KINDER reduziert Lessings ausschweifend und personenreich erzähltes Drama auf das Wesentliche, spitzt den Glaubenskonflikt (angesichts der Nahost-Kriege) nachvollziehbar zu und geht über Lessings Toleranz-Edikt weit hinaus: Für die Jugend heute ist Gott – welcher Religion auch immer – tot. Verstand und Vernunft der Aufklärung haben die Religionen abgelöst und überflüssig gemacht", so Fridrich J. Bröder in der Bayerischen Staatszeitung über Ulrich Hubs und "effektvollen Religions-Thriller" für Kinder ab 10, der als Koproduktion von Gostner Hoftheater und Staatstheater Nürnberg herauskam (R: Markus Steeger). Der Stücktext ist, zusammen mit AN DER ARCHE UM ACHT, in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

DER NAME DER ROSE in der Freilichtsaison

Dubiose Mordfälle in einer Abtei treiben auch in diesem Sommer wieder den Franziskaner William von Baskerville und seinen Novizen Adson von Melk um: Die Ermittlungen der beiden Protagonisten aus Umberto Ecos Bestseller DER...weiterlesen »

Dubiose Mordfälle in einer Abtei treiben auch in diesem Sommer wieder den Franziskaner William von Baskerville und seinen Novizen Adson von Melk um: Die Ermittlungen der beiden Protagonisten aus Umberto Ecos Bestseller DER NAME DER ROSE sind, in der Bühnenfassung von Claus J. Frankl, bei den Burgfestspielen Bad Vilbel (P: 17.6., R: Malte Kreutzfeldt), am Theater Konstanz (P: 24.6., R: Herbert Olschok) und bei en Burgfestspielen Jagsthausen (P: 15.7., R: Eva Hosemann) zu bewundern.

    

"Theater so bei sich und gleichzeitig am Puls der Zeit ..."

"... wie man es selten erlebt", so Silvia Stammen in der Juni-Ausgabe von Theater heute über Tom Lanoyes GAS, den Monolog der Mutter eines Attentäters, der mit Viviane de Muynck in der Uraufführungs-Produktion des...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

"... wie man es selten erlebt", so Silvia Stammen in der Juni-Ausgabe von Theater heute über Tom Lanoyes GAS, den Monolog der Mutter eines Attentäters, der mit Viviane de Muynck in der Uraufführungs-Produktion des Theater Malpertuis (R: Piet Arfeuill) beim Heidelberger Stückemarkt gastierte: Der Text entfalte "bei aller Schlichtheit die Dimension einer archaischen Tragödie". Die Deutschsprachige Erstaufführung des Stücks (Ü: Rainer Kersten) inszeniert Alize Zandwijk am Theater Bremen, P: 19. Mai 2017. Am 9. September dieses Jahres erscheint GAS zusammen mit KÖNIGIN LEAR in einem Band der Theaterbibliothek, anlässlich der DSE von KÖNIGIN LEAR am Schauspiel Frankfurt (R: Kay Voges).

    

Thomas-Mann-Preis für Jenny Erpenbeck

Mit dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste wird Jenny Erpenbeck ausgezeichnet. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird ihr am 17. September im Theater Lübeck verliehen. Mit...weiterlesen »

© Katharina Behling

Mit dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste wird Jenny Erpenbeck ausgezeichnet. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird ihr am 17. September im Theater Lübeck verliehen. Mit einer neuen Textfassung von Jenny Erpenbeck ist derzeit Beethovens FIDELIO am Theater Hagen und Theater Koblenz zu sehen.

    

"Ein Theaterschock vor 50 Jahren"

... so übertitelt Deutschlandradio Kultur einen Beitrag zum 50. Jahrestag der Bremer Uraufführung von Martin Sperrs JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN. Wohl nicht zufällig erlebt Sperrs Stück über Ausgrenzung und Mitläufertum...weiterlesen »

© Ibab Kunkel

... so übertitelt Deutschlandradio Kultur einen Beitrag zum 50. Jahrestag der Bremer Uraufführung von Martin Sperrs JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN. Wohl nicht zufällig erlebt Sperrs Stück über Ausgrenzung und Mitläufertum derzeit, angesichts von Pegida & Co., eine Renaissance - mit aktuellen Produktionen an den Münchner Kammerspielen (R: Martin Kusej, Übernahme ans Residenztheater in der kommenden Spielzeit), am Theater Schloß Maßbach, an der Tafelhalle Nürnberg und ab 24. Juni auch in Polen, am Teatr Polski in Poznan.

    

Jane Scatcherd-Preis für Kristof Magnusson

"Seine Übersetzungen zeichnen sich durch ein pointen- und stilsicheres Deutsch aus, sie sind elegant und schwungvoll", so die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung über Kristof Magnusson, den sie für seine...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

"Seine Übersetzungen zeichnen sich durch ein pointen- und stilsicheres Deutsch aus, sie sind elegant und schwungvoll", so die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung über Kristof Magnusson, den sie für seine "hervorragenden Übertragungen aus dem Isländischen" mit dem diesjährigen Jane Scatcherd-Preis (10.000 Euro) auszeichnet. Aktuell arbeitet Magnusson an einem eigenen Stück: einer neuen Komödie.

    

Großartige Stoffe fürs Kindertheater: Chen Jianghong

Am 18. Dezember nimmt das Theaterhaus Frankfurt seine Bühnenadaption von Chen Jianghongs DER TIGERPRINZ (R: Rob Vriens) wieder auf. In seinen vielfach ausgezeichneten Kinderbüchern verbindet der in Tianjing in China geborene,...weiterlesen »

Am 18. Dezember nimmt das Theaterhaus Frankfurt seine Bühnenadaption von Chen Jianghongs DER TIGERPRINZ (R: Rob Vriens) wieder auf. In seinen vielfach ausgezeichneten Kinderbüchern verbindet der in Tianjing in China geborene, in Paris lebende Künstler traditionelle Malstile und alte chinesische Geschichten mit modernen Erzählweisen - großartige Stoffe für phantasievolles Kinder- und Puppentheater!

In Kooperation mit dem Moritz Verlag, in dem alle Bücher von Chen Jianghong erscheinen, zuletzt im vergangenen Herbst ICH WERDE BERGE VERSETZEN, vertritt der Verlag der Autoren die Bühnenrechte an den Büchern:

LIAN – ein Märchen von Armut und plötzlichem, zauberhaften Reichtum, aber auch von Habgier und Neid und einem Glück, das keine Schätze braucht. Ab 4 Jahren.
ICH WERDE BERGE VERSETZEN – eine Geschichte über das Größerwerden. Ab 4 Jahren.
HAN GAN UND DAS WUNDERPFERD – ein Gleichnis über die Kraft der Phantasie. Ab 5 Jahren.
DER TIGERPRINZ – eine wütende Tigerin zieht den kleinen Sohn des Königs wie eine Mutter auf, in einem Märchen über das Verhältnis von Mensch und Wildnis. Ab 5 Jahren.
DER KLEINE FISCHER TONG – eine wundersame Geschichte über den Tod: Der kleine Junge Tong fängt beim Fischen ein Skelett. Ab 6 Jahren.

Besetzung jeweils: ad libitum

    

Reinfried Keilich gestorben

Im Alter von 77 Jahren ist Reinfried Keilich, Gesellschafter und Autor des Verlags, gestorben. Zunächst als Schauspieler, später als Autor arbeitete Keilich fürs Theater. So schrieb er u.a. das Kriminalstück HINTERKAIFECK,...weiterlesen »

Im Alter von 77 Jahren ist Reinfried Keilich, Gesellschafter und Autor des Verlags, gestorben. Zunächst als Schauspieler, später als Autor arbeitete Keilich fürs Theater. So schrieb er u.a. das Kriminalstück HINTERKAIFECK, basierend auf einem realen Fall, der später durch den Roman Tannöd von Andrea Maria Schenkel weiter an Bekanntheit gewann. Daneben verfasste Keilich Drehbücher, Hörspiele und - in den letzten Jahren - Kriminalromane.

    

Gerlind Reinshagen zum 90sten

Gerlind Reinshagen wird 90! Der Verlag und seine Autoren gratulieren. Ihr erstes Stück DOPPELKOPF sorgte 1968, am legendären Frankfurter TAT in der Regie von Claus Peymann uraufgeführt, für Aufsehen - zumal Reinshagen die...weiterlesen »

Gerlind Reinshagen wird 90! Der Verlag und seine Autoren gratulieren. Ihr erstes Stück DOPPELKOPF sorgte 1968, am legendären Frankfurter TAT in der Regie von Claus Peymann uraufgeführt, für Aufsehen - zumal Reinshagen die erste Autorin war, die nach dem Krieg in Erscheinung trat. 

    

DEALS beim Heidelberger Stückemarkt

"Eine wirklich außerordentliche Talentprobe", ein "rasant geschnittenes Dialogstück": so Wolfgang Behrens auf nachtkritik.de über DEALS von Jan Friedrich, das - in der UA-Produktion vom Staatsschauspiel...weiterlesen »

"Eine wirklich außerordentliche Talentprobe", ein "rasant geschnittenes Dialogstück": so Wolfgang Behrens auf nachtkritik.de über DEALS von Jan Friedrich, das - in der UA-Produktion vom Staatsschauspiel Hannover (R: Hanna Müller) - zum Jugendstücke-Wettbewerb des Heidelberger Stückemarkts eingelanden ist.

    
Premieren
Sa
02
Jul
Theater Aalen
MIRANDOLINA
R: Karin Eppler
Do
07
Jul
Landestheater Tübingen
WIE ES EUCH GEFäLLT
R: Jan Jochymski
Sa
09
Jul
Puppentheater Magdeburg
VIEL LäRM UM NICHTS
R: Moritz Sostmann
Do
14
Jul
Altmühlsee-Festspiele, Muhr am See
HöCHSTE EISENBAHN
R: Mirko Trott
Do
14
Jul
Theater Marabu, Bonn
UND AUCH SO BITTERKALT
R: Claus Overkamp (Premiere beim asphalt Festival in Düsseldorf)
Fr
15
Jul
Burgfestspiele Jagsthausen
DER NAME DER ROSE
von Claus J. Frankl
Nach Umberto Eco
R: Eva Hosemann
Do
21
Jul
Yale School of Drama’s Yale Cabaret / Yale Repertory Theatre, New Haven (USA)
ADAM GEIST USA-EA
R: Elizabeth Dinkova
Fr
22
Jul
Salzburger Kulturvereinigung, Salzburg
BEZAHLT WIRD NICHT
R: Georg Clementi
Sa
23
Jul
Brüder Grimm Festspiele, Hanau
BURNING LOVE
R: Marco Krämer-Eis
Sa
13
Aug
Theater Erfurt
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Philipp J. Neumann