Hansjörg Schneider

geboren 1938 in Aarau (Schweiz). Studium der Germanistik, Geschichte und Psychologie in Basel. 1966 Promotion über Jakob van Hoddis bei Walter Muschg. Mitglied der Gruppe Olten. Lebt als freier Schriftsteller in Basel.
Ein breites Lesepublikum denkt bei dem Namen Hansjörg Schneider heutzutage sofort an dessen erfolgreiche "Hunkeler"-Kriminalromane. Zugleich ist Hansjörg Schneider jedoch auch ein vielgespielter Dramatiker. Mit seinem Bühnenerstling SENNENTUNTSCHI wurde er 1972 über Nacht... weiterlesen »

geboren 1938 in Aarau (Schweiz). Studium der Germanistik, Geschichte und Psychologie in Basel. 1966 Promotion über Jakob van Hoddis bei Walter Muschg. Mitglied der Gruppe Olten. Lebt als freier Schriftsteller in Basel.
Ein breites Lesepublikum denkt bei dem Namen Hansjörg Schneider heutzutage sofort an dessen erfolgreiche "Hunkeler"-Kriminalromane. Zugleich ist Hansjörg Schneider jedoch auch ein vielgespielter Dramatiker. Mit seinem Bühnenerstling SENNENTUNTSCHI wurde er 1972 über Nacht berühmt. Die Presse pries den jungen Schweizer Autor als »Supernova am Theaterhimmel«. Seither hat er 25 Theaterstücke geschrieben, die an die 200 Mal inszeniert wurden: Kammerspiele wie den berühmten ALPENROSENTANGO, Klassiker des Kindertheaters wie ROBINSON LERNT TANZEN, Szenenfolgen, Historiendramen und große Werke für das Schweizer Landschaftstheater, die vor über 12.000 Zuschauern gespielt werden. Alles über "Das Theater von Hansjörg Schneider" ist nachzulesen in der Dramatikerbibliothek, Verlag der Autoren 2008.

Auszeichnungen:

2005 Friedrich-Glauser-Preis
2003 Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung
1998 Wetzlarer Phantastik-Preis
1986 Literaturpreis der Stadt Basel
1986 Aargauer Literaturpreis
1981 Werkjahr des Kantons Zürich
1979 Werkjahr der Pro Helvetia
1977 DAAD Stipendium Berlin
1976 Preis der Welti-Stiftung für das Drama
 
Hansjörg Schneider »
Theaterstücke (32)
's grossi Wälttheater
von Caldéron de la Barca
In einer Schweizer Dialektfassung von Hansjörg Schneider
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Alpenrosentango
von Hansjörg Schneider
UA: Stadttheater Bern. 31.10.1984. R: Andreas Bareis
Hansjörg Schneiders ALPENROSENTANGO in 11 Nummern ist eine wehmütig-heitere Geschichte im Stile von "Harold und Maude": In der Bar des Hotels Alpenrose ist Tangozeit – Natascha, eine ältere Dame, trifft Stephan, einen jungen Mann, der zurückgezogen in der versponnenen Welt seines Zimmers lebt. Sie versucht ihn mit Witz, Charme, Musik und Phantasie für das Leben zurückzugewinnen.
Ein Kammerspiel mit argentinischer Tangomusik und einer Rolle für eine vitale ältere Schauspielerin.
2D-3H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Alpenrosentango.
2. Altwiibersommer. Schweizerdeutsch von Hansjörg Schneider




Brod und Wein
von Hansjörg Schneider
UA: Schauspielhaus Zürich, 14.1.1973. R: Peter Arens
Drei Häftlinge haben in ihrer Zelle einen vierten grausam misshandelt. Das Opfer - es steht unter dem Verdacht, seine Frau ermordet zu haben - ist ein Deutschprofessor, ein Hölderlin-Spezialist. Er wird von den Mithäftlingen als blasierter Vertreter der Geisteswelt erst verhöhnt, dann brutal gequält, gedemütigt und schikaniert. Die bürgerliche Fassade des Professors bricht zusammen.
5H
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Das Fähnlein der sieben Aufrechten
Zusammen mit Gottfried Keller
von Hansjörg Schneider
Frei nach der Novelle von Gottfried Keller
UA: Landschaftstheater Ballenberg, 1999. R: Liliana Heimberg.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Das Kalbsfell
von Hansjörg Schneider
UA: Compagnie Charbonnier-Kayat-Malakoff, 6.3.1978. R: Guy Kayat.
DE: Schauspielhaus Kiel, 2.5.1980. R: Gert-Hagen Seebach
Frei nach Grimmelshausen "Simplizissismus" hat Hansjörg Schneider sein Stück konzipiert: Im Dreißigjährigen Krieg wird Simplex aus dem Haus der Eltern vertrieben und gerät schließlich an den Hof des Gouverneurs von Hanau, wo er in ein Narrengewand, ein Kalbsfell, gesteckt wird. Doch statt in der Rolle des Narren mitzulügen, lässt Schneider seinen Simplex das Narrenkleid abwerfen und der höfischen Gesellschaft den Spiegel vorhalten - was ihn das Leben kostet.
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Das kalte Herz
Nach Wilhelm Hauff
von Hansjörg Schneider
UA: Theater für den Kanton Zürich, 28.12.1988. R: Reinhart Spörri
Die Geschichte vom Kohlenmunk Peter, der sein warmes Herz und seine Fähigkeit glücklich zu sein, gegen einen Stein und Gold eintauscht. Hansjörg Schneider hat das berühmte Märchen frei bearbeitet und in eine Spielfassung umgewandelt. Er geht sehr behutsam mit der Vorlage um, vereinfacht, was am romantischen Text nicht eingängig ist, und setzt Akzente, die zeigen, dass sich das Märchen in einem Land, wo kalte Herzen häufig anzutreffen sind, als Parabel lesen lässt.
2D-6H
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
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Altersempfehlung: ab 6 Jahren




Der Brand von Uster
Schauspiel nach Jakob Stutz
von Hansjörg Schneider
UA: Städtische Bühnen Köln, 17.5.1975. R: Valentin Jeker
Im Jahr 1832 zündeten im kleinen Zürcher Städtchen Uster erzürnte Heimweber eine Webereifabrik an, um so ihre wirtschaftliche Selbständigkeit zu retten. Hansjörg Schneider hat das Stück des schriftstellernden Sonntagsmalers Jakob Stutz aus dem Jahr 1836 zur Vorlage genommen, der in lehrhaftem Moritatenton die verabsäumte Volksaufklärung beklagte und auf das Gottesgnadentum der Großunternehmer setzte. Die Hilflosigkeit, mit der die Unterdrückten gegen die ihnen auferlegte Unwissenheit rebellieren, kommt bei Schneider hinter der Folie naiver Autoritätsgläubigkeit zum Ausdruck.
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Der Erfinder
von Hansjörg Schneider
UA: Schauspielhaus Zürich, 29.9.1973. R: Reto Babst
Das Stück spielt in einem schweizerischen Dorf, November 1917. Es ist die Geschichte des Emil Bögli, der, als Außenseiter verfolgt, an einer Erfindung bastelt: einem Raupenfahrzeug, mit dem sich die Bauern auf verschlammten Wegen besser vorwärtsbewegen können. Während der sozialen Unruhen in der Schweiz flüchten Sozialisten, die im Dorf Reden halten und dafür von der Dorfbevölkerung Prügel beziehen, in sein Haus. Durch sie erfährt er, dass seine Erfindung bereits realisiert ist: die britischen Tanks funktionieren nach "seinem" Prinzip. Der Erfinder erhängt sich.
Doch Schneider geht es nicht in erster Linie um diese historisch verbürgten Vorgänge. Hauptakteur ist vielmehr die Dorfgemeinschaft mit ihrem zu Hass und Aggressivität sich steigernden Misstrauen gegen alles Neue und Fremde. Ohne sie zu denunzieren, zeigt der Autor sie in ihrer dumpfen Selbstgewissheit, mit der Einzelgänger verfolgt werden.
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Der Irrläufer
von Hansjörg Schneider
UA: Theater Basel, 31.3.1995. R: Werner Düggelin
In Zügglingen lebt die 50jährige Näherin Margreth. Sie wartet seit 30 Jahren auf Simon Pfeifer, der als Kind von Fremden im Dorf aufwuchs und dann verschwand, nicht ohne Margreth zu versprechen, bald wiederzukommen und sie zu heiraten. Darauf wartet sie noch immer. An einem grauen Novembertag sucht ein Fremder Schutz und Obdach bei ihr. Sie will in ihm ihren Simon Pfeifer erkennen, dem sie nach allem, was war, eigentlich die Tür weisen sollte. Als er schließlich von den Dörflern entdeckt wird, macht sie ihm einen Heiratsantrag, um ihn vor dem Fremdenhass der anderen zu retten. Das gute Ende ist geplant. Aber wie gut kann diese Geschichte enden?
Was für Max Frisch Andorra, für Dürrenmatt Güllen, das ist für Hansjörg Schneider Zügglingen, ein Dorf an der Grenze, Ort eines exemplarischen Geschehens. Ein Dorf, das bei sich bleiben, sich abschließen möchte gegen das Fremde, das doch immer wieder eindringt über den Fluss, der die Grenze ist. Schneiders IRRLÄUFER ist ein Modell, wo sich im ganz Privaten, in einer unbedingten Liebesgeschichte, der Zustand der Welt zeigt. Ein Stück, das unser Verhältnis und Verhalten gegenüber dem Fremden thematisiert und seinen Ort Zügglingen in die Topographie der deutschsprachigen Dramatik einschreibt.
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Der Irrläufer.
2. Der Irrläufer. Schwäbisch von Christa Riegraf




Der Kranich
von Hansjörg Schneider
Musik von Urs Blöchlinger
UA: Stadttheater Bern, 30.11.1991. R: Stefan Huber
Ein Musical, das besonders für Jugendliche gedacht ist. Fünf junge Hausbesetzer kampieren nach der Räumung im Stadtpark in der Nähe der öffentlichen Bedürfnisanstalt. Mit ihrer Lebensweise ecken sie schon bald an, finden weder Verständnis noch Toleranz, im Gegenteil. Die Abweichung von gesellschaftlich sanktionierten Lebens- und Verhaltensformen wird nicht akzeptiert. Man lässt die Jugendlichen nicht lange gewähren, weil die öffentliche Ordnung gefährdet scheint. Systematisch wird ihre kleine Welt zerstört. Ein spannendes Stück über das Versagen der Gesellschaft, wenn es darum geht, jungen Menschen Freiraum zu lassen. Mit mitreißenden Musiknummern. Auch für Freilichttheater geeignet.
5D-6H
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Altersempfehlung: ab 14 Jahren




Der liebe Augustin
Stück in fünf Bildern
von Hansjörg Schneider
UA: Schauspielhaus Zürich, 15.3.1979. R: Hans Gratzer
Die Geschichte vom lieben Augustin, der im Pestjahr 1679 in Wien gelebt, getrunken und gesungen hat, der in eine Pestgrube fiel und darin übernachtete. Danach konnte ihm die Seuche nichts mehr anhaben. Auch für Freilichttheater geeignet.
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Der Prinz von Abessinien
von Hansjörg Schneider
UA: Theater Tuchlaube Aarau, 7.3.1989. R: Hansjörg Schneider
Ein junger Mann erzählt Geschichten, und man ahnt, an wen er sie richtet: an seine Eltern, die er getötet hat. Hansjörg Schneider selbst schrieb über sein Einpersonenstück: "Man soll den Mann und die Voraussetzungen, die ihn zu dem werden ließen, was er ist, verstehen, und man soll ihn in keinem Moment auslachen."
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Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Altersempfehlung: ab 14 Jahren




Der Schütze Tell
Schauspiel in elf Bildern
von Hansjörg Schneider
UA: Festspiele Krems, 4.7.1975. R: Hans Gratzer
Hansjörg Schneider zeigt Wilhelm Tell als Außenseiter, der von den Mächtigen des Landes vorgeschoben und ausgenutzt wird. Der Held wird entzaubert: Er will seine Ruhe, will gut essen und trinken und im übrigen seiner Jagdleidenschaft frönen. Die politischen Zusammenhänge durchschaut er nicht. Er ist kein selbstloser Freiheitskämpfer, sondern ein Querkopf, der den Vogt schließlich aus privaten Motiven niederschießt.
1D-20H
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Die Bremer Stadtmusikanten unter der Brücke
von Hansjörg Schneider
Unter einer Brücke haben Kurt, früher Hafenarbeiter am Fluss, die ehemalige Kellnerin Ursel, der unpraktische Bruno und die verträumte Ausreißerin Nelly sich eine "Wohnung" eingerichtet. Sie verdienen sich mit Reparaturen von weggeworfenen Dingen ihre Kost, die Logis ist frei, bis der Bauunternehmer die "Wohnung" zu einem Parkplatz machen will. Die vier "Stadtmusikanten" wehren sich gegen die "Räuber".
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Altersempfehlung: ab 6 Jahren
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Altersempfehlung: ab 6 Jahren




Die Schlummermutter
von Hansjörg Schneider
UA: Basler Theater, 3.12.1976. R: Valentin Jeker
Der Monolog einer alten Frau, die Geschichten "von damals" erzählt und die Gegenwart kommentiert: Meinungen und Einsichten, die in ihrer Widersprüchlichkeit aufeinander folgen.
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Die Schöne und das Tier
von Hansjörg Schneider
Nach der gleichnamigen Erzählung
von Jeanne-Marie Leprince des Beaumont
UA: Theater für den Kanton Zürich, Winterthur, 11.10.1986. R: Reinhart Spörri
Die Geschichte von der Schönen, die sich für den geliebten Vater opfert und in die Macht eines schrecklich verunstalteten Tieres begibt, das sich später als Prinz entpuppt.
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Altersempfehlung: ab 8 Jahren
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Altersempfehlung: ab 8 Jahren




Die schwarze Spinne
Nach Jeremias Gotthelf
von Hansjörg Schneider
UA: Theater Emmental, 1988. R: Lukas Leuenberger
Von der Novelle DIE SCHWARZE SPINNE, mit der Jeremias Gotthelf in die Weltliteratur aufgestiegen ist, sagte Thomas Mann, dass er diesen Text "wie kaum ein zweites Stück Weltliteratur" bewundere.
Hansjörg Schneider hat Gotthelfs Novelle für die Bühne bearbeitet. Entstanden ist eine Fassung, deren kraftvolle Sprache und fesselnde Geschichte den Stoff für das heutige Theater gewinnt.

"Gotthelfs SCHWARZE SPINNE ist eine der stärksten Geschichten der Welt. Man kann sie den Menschen aller Kontinente erzählen, sie werden mitfiebern, mitleiden und sich am Schluss mitfreuen..." (Hansjörg Schneider)
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Die sieben Raben
von Hansjörg Schneider
DIE SIEBEN RABEN ist wohl eines der berühmtesten Zaubermärchen über Verwünschung und Erlösung, wie über unerschütterliche Treue. Die Handlung ist verknappt und auf die wesentlichen Punkte reduziert. Die Spieldauer umfasst denn auch nur eine knappe Stunde. Die Figuren treten quasi aus dem Märchenbuch heraus und beginnen zu spielen. Aus Vorlesen wird Theater.
Besetzung ad libitum
0
Besetzung ad libitum
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Die Theaterfalle
Komödie von Hansjörg Schneider
UA: Basler Theater, 28.9.1988. R: Hartmut Wickert
In Hansjörg Schneiders Komödie schnappt die Theaterfalle hinter einem Theaterdirektor und einem Kulturpolitiker zu: Sie sitzen eingesperrt in einem bunkerartigen Raum und spielen jetzt Mann gegen Mann das Spiel, das sie in ihren jeweiligen Rollen öffentlich austragen. Es geht um alles, und vor allem um das, was das Theater immer wieder ins Gerede bringt: um die Rolle der Kritik und um die Kritik von Rollen, um das richtige Klassikerverständnis, um Shakespeare im Allgemeinen und Hamlet im Besonderen (die "Theaterfalle" ist eine Mausefalle), es geht um Politik auf dem Theater und um das Theater mit der Politik. Es geht um Kunst und Geld und Macht. Und natürlich darf die Schauspielerin nicht fehlen, für die sich die Theaterfalle noch einmal öffnet, die erste Dame des Hauses, der Theaterleitung nicht nur beruflich verbunden, aber auch der Politik nicht abgeneigt...
DIE THEATERFALLE: ein Streitgespräch übers Theaater, ein Kabarett-Programm der alltäglichen Theaternummern, eine Komödie über Theatermacher und alle, die dazu gehören.
1D-3H
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Die Weibervolksversammlung (Ekklēsiázousai)
von Hansjörg Schneider
Freie Bearbeitung der Komödie von Aristophanes
nach der Übersetzung von Ludwig Seeger
UA: Theater für den Kanton Zürich, Winterhur, 1.7.1995. R: Markus Emmenegger
"Die Frauen Athens sind empört über die Politik ihrer Männer, die von ständigen Kriegen, Habsucht und Rüstungspolitik geprägt ist. Angeführt von der klugen und mutigen Praxagora verkleiden sich die Frauen als ihre eigenen Ehemänner und gelangen so in die nur den Männern vorbehaltene Volksversammlung. Dort setzen sie aufgrund ihrer Stimmenmehrheit auf demokratischem Wege durch, dass die Macht im Staat an sie übergeht. Die Männer sind mehr als überrascht von ihrer unerwarteten Entmachtung, doch als Praxagora zu erkennen gibt, dass sie nach einem genau durchdachten Konzept handeln möchte, um das Elend zu beseitigen, wird sie dafür respektiert: Das Konzept der Frauen ist eine egalitäre, libertäre Gesellschaft, in der Wohlstand, Gleichberechtigung der Geschlechter und aller Menschen herrscht, freie Liebe praktiziert wird und jeglicher Besitz zum Gemeingut wird." (Wikipedia)
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Die Weibervolksversammlung.
2. D' Wiiberlandsgmeind. Schweizerdeutsch von Hansjörg Schneider




Elsi, die seltsame Magd
von Hansjörg Schneider
Frei nach Jeremias Gotthelf
UA: Landschaftstheater Ballenberg, 1994. R: Louis Naef
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Erwin und Philomene
von Hansjörg Schneider
UA: Stadttheater St. Gallen, 8.3.2002. R: Monika Steil
Nach Jahren hat Philomene endgültig genug vom Alleinsein und macht sich mit Hilfe von Kontaktanzeigen auf die Suche nach ihrem Traummann. Mit ihrer besten Freundin Anna übt sie minutiös das erste Treffen mit ihrem Blinddate Erwin ein. Weil aber die Selbstbeschreibung hüben wie drüben nicht immer der Wahrheit entspricht, können oftmals nur die Störungen durch die besorgte Anna und den neugierigen Hausmeister Bircher die sich zwangsläufig offenbarenden Kollisionen zwischen Wunsch und Realität überspielen. Hansjörg Schneiders Stück beleuchtet die werbe- und TV-gesättigten Wunschbilder, die seine Figuren zwischen sich und das Leben schieben.
2D-2H
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Herz und Leber, Hund und Schwein
Komödie
von Hansjörg Schneider
UA: Theater für den Kanton Zürich, Winterthur, 22.6.1990. R: Reinhart Spörri
Eine moderne Commedia dell'Arte: Arlecchino und Colombina fliehen aus einem Bergdorf vor Armut und Elend in ein fremdes und reiches Land. Bei der Suche nach Arbeit und Brot scheitern die zwei schon wegen ihrer schäbigen Kleidung. Sie begegnen überall wohlhabenden Menschen, denen allerdings eines fehlt: Gesundheit. Arlecchino lässt sich zu einem zweifelhaften Handel überreden – er verkauft sein Herz und seine Leber... Ein Stück auch für die ganze Familie, auch für Freilichttheater geeignet.
2D-4H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Herz und Leber, Hund und Schwein.
2. Hart un Lebber, Hund un Swien. Niederdeutsch von Inge Debelts




Jesus und die drei Mareien
von Hansjörg Schneider
Mitarbeit: Louis Naef
UA: Mariahilf-Kirche Luzern, 11.12.2007. R: Louis Naef
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Looslis Kinder
von Hansjörg Schneider
UA: Stadttheater Bern, 29.4.2012. R: Liliane Heimberg
Die grausamen Erfahrungen des Schweizer Schriftstellers und Journalisten Carl Albert Loosli, der seine Kindheit in Erziehungsanstalten verbringen musste, also "administrativ versorgt" wurde, bilden den Kern von Hansjörg Schneiders mehr als 30 Szenen umfassenden theatralischen Materials LOOSLIS KINDER. Es eignet sich besonders gut für Inszenierungen mit Jugendclubs. Es gibt zwei Varianten des Textes: die Textfolge von Hansjörg Schneider und die Textfassung von Liliane Heimberg, die den Szenen Hansjörg Schneiders eigene Szenen hinzufügte, die sogenannte Berner Fassung.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Lysistrate (Lysistrate)
Kammermusical nach Aristophanes
von Hansjörg Schneider
Musik von Jiri Ruzicka oder von Peter Janssens
UA: Stadtheater Bern, 11.9.1982. R: Verena Strasser
Die berühmte Komödie von Aristophanes hat Hansjörg Schneider sehr frei nachgedichtet, für eine kleinere Besetzung umgeschrieben und um eingängige Lieder ergänzt. Einige schlagkräftige, gleichzeitig aber auch dichterisch konzentrierte Chansons unterbrechen den Handlungsablauf immer wieder.
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Orpheus. Szenen aus dem Hades
von Hansjörg Schneider
UA: Schauspiel-Akademie Zürich, 2.5.1985. R: Maja Stolle
Eurydike, ein Mädchen von heute, stirbt in einem Parkhaus an den Folgen einer Vergewaltigung durch einen biederen Wächter, der nicht ertrug, dass sie Rosen streute und Gedichte vortrug. In 37 szenischen Variationen beleuchtet Hansjörg Schneider das Geschehen. Er holt den Mythos von Orpheus und Eurydike in die Gegenwart, variiert und arrangiert das Verhältnis zwischen den Geschlechtern immer wieder neu, mal ernst und getragen, mal heiter und verspielt. Besonders geeignet für junge Darsteller.
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 14 Jahren




Robinson lernt tanzen
von Hansjörg Schneider
UA: Spilkischte Basel, 1974.
Robinson lebt ein streng geregeltes Leben, bis er eines Tages Freitag kennenlernt und durch ihn erfährt, dass es noch etwas anderes gibt als Arbeit und Zucht.
1D-3H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
1D-3H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren




Rondo für Lili
von Hansjörg Schneider
Im Aufenthaltsraum eines Krankenhauses begegnen sich mitten in der Nacht Lili und Lolo. Beide sind nur zu Besuch in der Klinik und - trotz der vorgerückten Stunde - ruhelos. Denn wenige Stockwerke höher liegen Lilis Mann und Lolos große Jugendliebe im Sterben. Aus der zufälligen Begegnung an dem ungewöhnlichen Ort entwickelt sich alsbald ein Spiel aus Annäherung und Distanz, aus völliger Offenheit und demonstrativem Rückzug. Mal widerwillig, mal bereitwillig erzählen sich die beiden von ihrem Leben und Lieben, und ihr Gespräch wechselt dabei zwischen leiser Komik und bitterem Ernst.
Hansjörg Schneider hat ein dramatisches Rondo geschrieben, das anrührend-heiter das Hauptthema des Stückes - das Altern und seine Begleitumstände - umspielt. "Es muss gelebt werden, bevor gestorben wird. Aber wie?" Dieser Frage nähert sich der Text mit einer Leichtigkeit, die den dahinter liegenden Ernst nicht leugnet. Vor allem aber auch ein Stück mit zwei wunderbaren Rollen für zwei ältere Schauspieler.
1D-1H (+ Statisten)
1D-1H (+ Statisten)




Rotkäppchen spielen
von Hansjörg Schneider
Nach Jacob und Wilhelm Grimm
UA: Theater der Stadt Heidelberg, 6.11.1977. R: Peter Rüdi
Das Märchen vom Rotkäppchen und auch Hansjörg Schneiders Darstellung dieses Märchens erzählen davon, wie Angst vor unbegriffenen Mächten überwunden werden kann. Indem Schneider die Geschichte vom Rotkäppchen erzählt, erzählt er gleichzeitig auch die Entstehung einer Theateraufführung. Beides verbindet er zu einer einheitlichen poetischen Fabel.
3D-3H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
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Altersempfehlung: ab 5 Jahren




Sennentuntschi
Stück in fünf Bildern
von Hansjörg Schneider
UA: Schauspielhaus Zürich, 13.2.1972. R: Reto Babst
Drei Sennbauern basteln auf einer abgeschiedenen Alm in ihrer sexuellen Not eine weibliche Puppe, ein Tuntschi. Die Puppe wird getauft, erwacht zum Leben und erweist sich als unersättliches Ungeheuer. Einem der Bauern zieht sie die Haut über die Ohren... Hansjörg Schneider hat aus dem alten Sagenstoff ein Stück über die Sprengkraft unbewusster Wünsche, Ängste und Phantasien gemacht. In der plastischen Einfachheit von Sprache und Bildern entsteht das ebenso komische wie brutale und magische Bild einer (Alp-)Traumrealität.
1D-3H
1D-3H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Sennentuntschi.
2. Sennentuntschi. Bayerisch von Bernd Schroeder




Vreneli
Nach Elisabeth Müller
von Hansjörg Schneider
nach Elisabeth Müller
UA: Landschaftstheater Ballenberg, 5.7.2006. R: Liliana Heimberg
Die Geschichte (1916 von Elisabeth Müller) erzählt von Kindern, die keine intakte Familie haben. Von ihrem Heimweh, von ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit. Sie erzählt von der helvetischen Schwierigkeit, über Gefühle zu reden, zur eigenen Sehnsucht zu stehen. Von der damaligen Härte der Erziehungsmethoden, auch von der Härte des Gelderwerbs. Sie berichtet aber auch von der gläubigen Gewissheit, dass ein Schutzengel über uns wacht.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




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