August Strindberg

geboren 1849 in Stockholm als Sohn einer Bürgerfamilie. 1879 erfolgt die Veröffentlichung seines ersten Romans. In den folgenden Jahren widmet er sich weitgehend dem Theater. Sein naturalistischer Stil bringt ihm Vergleiche mit dem norwegischen Autor Henrik Ibsen ein. Sein beruflicher Erfolg steht im Kontrast zu seinem Privatleben, wo er sich an Konventionen und Moral reibt. Alle seine drei Ehen scheitern. In Paris gerät Strindberg 1897 in eine tiefe künstlerische und private Krise. Er wendet... weiterlesen »

geboren 1849 in Stockholm als Sohn einer Bürgerfamilie. 1879 erfolgt die Veröffentlichung seines ersten Romans. In den folgenden Jahren widmet er sich weitgehend dem Theater. Sein naturalistischer Stil bringt ihm Vergleiche mit dem norwegischen Autor Henrik Ibsen ein. Sein beruflicher Erfolg steht im Kontrast zu seinem Privatleben, wo er sich an Konventionen und Moral reibt. Alle seine drei Ehen scheitern. In Paris gerät Strindberg 1897 in eine tiefe künstlerische und private Krise. Er wendet sich von seinem alten Stil ab und dem Symbolismus zu. Strindberg stirbt 1912 in Stockholm.
 
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Theaterstücke (32)
Ein Traumspiel (Et Drömspel)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Staatstheater Stuttgart, 20.11.1987. R: Axel Manthey
"Das erst 1906 geschriebene 'Vorspiel' schildert den Abstieg von Agnes, der Tochter des Gottes Indra, aus den himmlischen Regionen in die schwere und drückende Atmosphäre der Erde, da sie von Indra den Auftrag erhalten hat, herauszufinden, ob die Klagen der Menschen über ihre Existenz berechtigt seien. Als Beobachterin und selbst ein menschliches Schicksal Erleidende sammelt Agnes dann auf einer symbolischen Wanderung über mehrere Stationen Einsichten in die Bedingungen und Abläufe menschlicher Existenz, in der Hoffnungen und Erwartungen ausnahmslos enttäuscht werden." (Kindlers Literatur Lexikon)
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Erik XIV. (Erik XIV.)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum




Fräulein Julie (Fröken Julie)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
2D-1H
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Fräulein Julie (Fröken Julie)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Staatstheater Stuttgart, 30.5.1981. R: Peter Löscher
Julie, ein adliges Fräulein, benutzt die Abwesenheit ihres Vaters, um sich dem Hausdiener Jean zu nähern. Sie fordert ihn zum Tanz auf. Jean fühlt sich geschmeichelt, fürchtet jedoch den Zorn seines Herren. Trotzdem sind die Rollen von Herrin und Knecht schließlich vertauscht, und Jean überredet Julie, Geld aus der Schatulle des Vaters zu stehlen, um mit ihm zu fliehen. Doch als der Vater zurückkehrt und nach Jean läutet, verwandelt sich dieser wieder in den unterwürfigen Diener...

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
2D-1H
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Gespenstersonate (Spöksonaten)
Deutsch von Artur Bethke
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Artur Bethke
"Um die Enthüllung der Vergangenheit und die Verwicklungen hinter der bürgerlichen Fassade eines Hauses geht es auch in 'Spöksonaten' ... An einem Sonntagmorgen bittet der Student Archenholz ein Milchmädchen an einem Brunnen um Wasser. Auf der Bühne ist außer ihnen noch der alte Direktor Hummel, der im Rollstuhl sitzt und sich wundert, mit wem der Student spricht. Für ihn ist das Milchmädchen, das nur der Student, das 'Sonntagskind', sieht, unsichtbar. Hummel wendet sich an den Studenten und verrät ihm, dass er seinen Vater kannte und dass dieser tief in seiner Schuld stand. Der Student könne dies durch einen Gefallen wiedergutmachen. Er solle am Abend ins Theater gehen und sich Wagners Walküre anhören. Dort werde er den Oberst und dessen Tochter treffen, die in dem Haus wohnten, vor dem das Gespräch stattfindet. Der Oberst wurde einst von seiner Frau verlassen, sie kehrte jedoch zu ihm zurück und lebt nun als Mumie in einem Wandschrank im Haus, krächzend wie ein Papagei." (Kindlers Literatur Lexikon)

Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Artur Bethke.
6D-8H
6D-8H




Gespenstersonate (Spöksonaten)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Schauspiel Köln, 12.10.1985. R: Ernst Wendt
"Um die Enthüllung der Vergangenheit und die Verwicklungen hinter der bürgerlichen Fassade eines Hauses geht es auch in 'Spöksonaten' ... An einem Sonntagmorgen bittet der Student Archenholz ein Milchmädchen an einem Brunnen um Wasser. Auf der Bühne ist außer ihnen noch der alte Direktor Hummel, der im Rollstuhl sitzt und sich wundert, mit wem der Student spricht. Für ihn ist das Milchmädchen, das nur der Student, das 'Sonntagskind', sieht, unsichtbar. Hummel wendet sich an den Studenten und verrät ihm, dass er seinen Vater kannte und dass dieser tief in seiner Schuld stand. Der Student könne dies durch einen Gefallen wiedergutmachen. Er solle am Abend ins Theater gehen und sich Wagners Walküre anhören. Dort werde er den Oberst und dessen Tochter treffen, die in dem Haus wohnten, vor dem das Gespräch stattfindet. Der Oberst wurde einst von seiner Frau verlassen, sie kehrte jedoch zu ihm zurück und lebt nun als Mumie in einem Wandschrank im Haus, krächzend wie ein Papagei." (Kindlers Literatur Lexikon)

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
6D-8H
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Gläubiger (Fordringsägare)
Deutsch von Anne Storm
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Anne Storm
Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Anne Storm.
1D-2H
1D-2H




Gläubiger (Fordringsägare)
Deutsch von Heiner Gimmler
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Heiner Gimmler
UA der Übersetzung: Schauspiel Köln, 28.2.1987. R: Peter Löscher
1974 legte Heiner Gimmler als erste seiner Strindberg-Übersetzungen die Liebes-"Komödie" MIT DEM FEUER SPIELEN vor. Seither folgten zwölf weitere Stücke des schwedischen Seelenforschers und Wegbereiters fragmentarischer Formen auf dem Theater. Darunter sind nicht nur die oft gespielten "Klassiker" wie FRÄULEIN JULIA, EIN TRAUMSPIEL, TOTENTANZ oder GESPENSTERSONATE, sondern auch kleinere und unbekanntere Stücke wie etwa das Kammerspiel DER PELIKAN und der Einakter GLÄUBIGER.

Neben einer philologisch zuverlässigen Textgestalt garantiert der Theaterdramaturg Heiner Gimmler mit großem Gespür für Dialog und szenischen Rhythmus auch Fassungen, die sich von den oft ungelenken und behäbigen älteren Übersetzungen wohltuend abheben. Durch die ihnen eigene Genauigkeit und Liebe zur Authentizität bieten sie einen Strindberg von heute; sie werden der sprachlichen Sensibilität und Schärfe des Autors gerecht. Gimmler berücksichtigte jeweils die letzten Ergebnisse der Strindberg-Forschung. Er verwendete die Stockholmer historisch-kritische Strindberg-Gesamtausgabe ebenso wie Strindbergs Handschriften. "Die Übersetzung repräsentiert den Textstatus, wie er von Strindberg in seinem Originalmanuskript mit allen eigenhändigen Korrekturen und Strichen für den Druck vorgesehen war." (Heiner Gimmler)

Regisseure wie Ingmar Bergmann, Andrea Breth, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Ernst Wendt, Hans Neuenfels u.v.a haben bislang auf Heiner Gimmlers Übersetzungen zurückgegriffen.
1D-2H
1D-2H




Glückspeters Reise (Lycko-Peters resa)
Deutsch von Dirk H. Fröse
Märchenspiel in fünf Akten
von August Strindberg
Deutsche Fassung von Dirk H. Fröse
UA der Fassung: Junges Staatstheater Wiesbaden, 15.9.1996. R: Renate-Louise Frost
GLÜCKSPETER REISE ist ein Spiel vom Weg ins Leben: Das Strindberg'sche Märchenspiel erzählt die Erziehungs- und Entwicklungsgeschichte des jungen Per, der bis ins Jugendalter von seinem Vater, einem Glöckner, in einem Kirchturm gefangen gehalten wird, um ihn vor den Schlechtigkeiten der Menschen und der Welt zu bewahren. Ein Kobold und eine Fee jedoch bringen Per dazu, die Welt zu erkunden und eigene Erfahrungen zu sammeln. Dafür rüsten sie ihn mit einem Wunschring aus, der ihn schließlich zu einem wohlhabenden Mann und einem aufgeklärten Kalifen eines orientalischen Reiches macht. Doch nichts bringt ihm Freude und innere Ruhe. Erst als er den Blick von sich selbst auf einen anderen Menschen richtet, wird ihm Glück zuteil...
August Strindbergs märchenhaftes Stationendrama ist ein "Peer Gynt” für Kinder und gleichzeitig ein wunderbares Theatermärchen für die ganze Familie.
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Besetzung ad libitum
Altersempfehlung: ab 6 Jahren




Gustav III. (Gustav III.)
Deutsch von Artur Bethke
von August Strindberg
Aus dem Schwedischen von Artur Bethke
Der Verlag der Autoren vertritt die im Hanser Verlag erschienenen Strindberg-Übersetzungen von Artur Bethke.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum