© Helga Hofbauer
Lilly Axster

geboren 1963 in Düsseldorf, lebt in Wien. Ein Stück über Kindheit im Ghetto, für Kinder geschrieben, von Kindern zu spielen – das hatte es bis dato nicht gegeben: Lilly Axster war Ende zwanzig, als sie mit DOCH EINEN SCHMETTERLING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN schlagartig bekannt wurde. Ihre mehr als ein Dutzend Theaterstücke für Kinder und Jugendliche stehen für die Vereinigung von Poesie und Problem. Daneben schreibt sie auch Stücke für Erwachsene. Lilly Axster war Regisseurin und Hausautorin am... weiterlesen »

geboren 1963 in Düsseldorf, lebt in Wien. Ein Stück über Kindheit im Ghetto, für Kinder geschrieben, von Kindern zu spielen – das hatte es bis dato nicht gegeben: Lilly Axster war Ende zwanzig, als sie mit DOCH EINEN SCHMETTERLING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN schlagartig bekannt wurde. Ihre mehr als ein Dutzend Theaterstücke für Kinder und Jugendliche stehen für die Vereinigung von Poesie und Problem. Daneben schreibt sie auch Stücke für Erwachsene. Lilly Axster war Regisseurin und Hausautorin am Wiener Theater der Jugend und leitet seit 1992 zusammen mit Corinne Eckenstein das Theater Foxfire.

Auszeichnungen:

1988 Kathrin-Türks-Preis der Stadt Dinslaken
1990 Baden-Württembergischer Autorenpreis
1994 Kathrin-Türks-Preis der Stadt Dinslaken
1995 Baden-Württembergischer Autorenpreis
1997 Fördergabe zum Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Dramatik
2001 Deutsch-Niederländischer Theaterpreis
2004 Wiener Kinderbuchpreis
2004 Österreichischer Kinderbuchpreis
2006 Österreichischer Kinderbuchpreis
2008 Wiener Kinderbuchpreis
2008 Österreichischer Kinderbuchpreis
2009 Stella Theaterpreis für besondere künstlerische Impulse
2012 Preis des Stückewettbewerbs von tjg.theater junge generation und PLATFORM 11+
2013 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis
 
Lilly Axster »
Theaterstücke (18)
Schrilles Herz
Zusammen mit zwischenraum 13:27
von zwischenraum 13:27,.
Eingerichtet von Lilly Axster
UA: Dschungel Wien, 16.4.2009. R: Corinne Eckenstein
Ein letzter gemeinsamer Abend in der Schule soll die Klasse für immer zusammenschweißen. Es wird gefeiert und über alte Zeiten geredet. Alex, der Körperkultfanatiker, ist fasziniert von Minna, die sich aber lieber mit Sartre beschäftigt. Er findet keinen Weg zu ihr, genauso wenig wie Svetlana, die sich über ihre Gefühle zu Minna nicht im Klaren ist. Elias und Dinka sind schon seit Ewigkeiten gute Freunde, und daher sollte auch nichts Seltsames daran sein, dass sie einander vertraut sind. Aber irgendwie ist es doch merkwürdig, als sie sich auf der Party näher kommen. Auch Phil hat Angst, Samantha aus den Augen zu verlieren, wenn sie erst mal den Himalaya bestiegen hat, um vor ihrer Familie zu flüchten. Marlen kann und will ihren KlassenkollegInnen weder erzählen, dass sie das Abitur nicht bestanden hat, noch will sie diesen Haufen verlieren, daher versucht sie auf ihre eigene Art und Weise die Leute zusammenzuhalten...
Junge AutorInnen zwischen 13 und 25 Jahren haben unter der Anleitung und Begleitung von Lilly Axster Texte, Szenen und Monologe geschrieben, die sich besonders für Jugendclubs eignen.
9 D/H
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
9 D/H
Altersempfehlung: ab 13 Jahren




Schul frei
von Lilly Axster
UA: Theater der Jugend, Wien, 18.1.1996. R: Lilly Axster
Paula geht nicht in die Schule. Obwohl sie möchte. Obwohl sie es versucht. Jeden Tag steigt sie in den Bus - um dann doch nicht bei der Schule auszusteigen. Die Busfahrerin kennt sie schon. Auf der realistischen Ebene schildert Lilly Axster die Geschichte eines Mädchens in der Krise, einen Fall von Schulverweigerung. Die phantastische Ebene beschreibt das Thema Schule mit einem verfremdeten Blick, verzerrt und zugleich karikiert: ein Comicstrip, manchmal auch ein Horrortrip.
3D-3H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
3D-3H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren




Tochtertag
von Lilly Axster
UA: Theater Foxfire, Wien, 13.5.1999. R: Lilly Axster
Ein Vater wartet auf seine Tochter, die er seit seiner Scheidung nur noch selten trifft. Heute hat sie Geburtstag. Und er hat sich ein tolles Überraschungsprogramm ausgedacht. Die Frage ist nur: wird es ihr auch gefallen? Während der Vater darauf wartet, dass seine Tochter klingelt, stellt er sich ihre Reaktionen vor.
1H (+ 1 Schlagzeugerin)
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
1H (+ 1 Schlagzeugerin)
Altersempfehlung: ab 6 Jahren




verboten wäre
von Lilly Axster
Elternabend der Klasse 4c. Auf der Tagesordnung: ein von der Klassenlehrerin angekündigtes Sexualkunde-Projekt. Alles verläuft schrecklich normal und aufgeklärt, bis eine Mutter auf ihrem Handy entdeckt, was ihre Tochter zuhause vor der heimlich installierten Kamera tut. Zur selben Zeit in einem anderen Raum der Schule: Die Lehrerschaft soll ein sexualpädagogisches Konzept ausarbeiten, um sich für mögliche Angriffe der Eltern zu wappnen. Geprägt von Unsicherheiten und Ängsten, ergeben sich auf beiden Seiten mehr Fragen als Antworten. Und je länger die Beteiligten streiten, ob und wie Kindern Sexualität vermittelt werden soll, gehen die Begrifflichkeiten durcheinander, gerät die Sprache aus den Fugen. Derweil sind die Kinder auf sich gestellt ...
In ihrem Text für "beliebig viele Schauspieler_innen oder/und Stimmen" klopft Lilly Axster unser Sprechen über Sexualität auf blinde Flecken, auf Verdrängungen und Verdrehungen ab. Ein Stück für aufgeklärte wie 'besorgte' Eltern, 'Lehrkörper' und Heranwachsende.
beliebig viele Schauspieler_innen oder/und Stimmen
beliebig viele Schauspieler_innen oder/und Stimmen




Verdammt glücklich
von Lilly Axster
Die Kinderbuchhelden Pippi, Tommi und Annika, der kleine Prinz und die Rote Zora sind erwachsen geworden und ihrem fiktionalen Universum entstiegen. In der Welt des Stücks VERDAMMT GLÜCKLICH bilden sie eine verschworene Familie. Aber sie tun sich schwer, nicht mehr Kind, nicht mehr Figur, nicht mehr das asexuelle Geschöpf ihrer Mutter zu sein, die sich noch nicht einmal zu ihrer Autorenschaft bekennt.
Lilly Axsters Stück für Erwachsene spielt in einer multirealen Zwischenwelt und handelt von Elternlosigkeit, Aufdeckung von Familienlügen und Ausbrüchen aus einer Dynastie.
5D-2H
5D-2H




Verhüten & verfärben
von Lilly Axster
UA: Theater Foxfire, Wien, 2001, R: Corinne Eckenstein
VERHÜTEN & VERFÄRBEN ist ein Jugendstück für drei junge SchauspielerInnen. Es wurde mit dem Niederländisch-Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es:
"Teenie-Schwangerschaft - ein Thema, das einem im alltäglichen Leben immer häufiger begegnet - stellt den Ausgangspunkt für das Jugendtheaterstück VERHÜTEN & VERFÄRBEN dar. In teils heiteren, teils schrägen Momentaufnahmen bebildert VERHÜTEN & VERFÄRBEN den Entscheidungsprozess eines Teens für oder gegen ein ungeplantes Kind. Überdies werden die enge Beziehung dreier Freundinnen und die Konsequenzen nachgezeichnet, die diese einschneidende Begebenheit für sie haben. Diffizile Inhalte, denen Axster ernsthaft, aber auch mit vorsichtigem Humor begegnet, die sie mit Freude am Spiel mit der Sprache auf die Bühne und ins Gespräch bringt. Stereotype Verhaltensweisen, klischeehafte Figuren und Zeigefinger-Attitüden werden konsequent gebrochen."
3D
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
3D
Altersempfehlung: ab 12 Jahren




Victorias Bahnhof
von Lilly Axster
Wer bin ich? Wie will ich sein? Mit wem will ich gehen? Wer will mit mir gehen? Was soll ich anziehen? Und was ist die Liebe? Alles existenzielle Fragen für die 12jährige Jella, deren Eltern vor allem mit sich selbst und ihren eigenen Schwierigkeiten beschäftigt sind – und Jella keine Hilfestellung geben können. Aber zum Glück hat sie Freundinnen und eine Schwester.
In sprachlich knappen wie spielerisch reichen Szenen zeichnet Lilly Axster in VICTORIAS BAHNHOF das sensible Porträt eines Mädchens an der Schwelle zum Erwachsenwerden.
4D-1H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
4D-1H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren




Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen
von Lilly Axster
UA: Theater Foxfire, Wien, 2.12.1996. R: Corinne Eckenstein
Johanna kommt wie immer aus der Schule in die leere Wohnung. Johanna ist ein Schlüsselkind und schon ziemlich erwachsen. Aber eigentlich ist sie erst acht und fürchtet sich vor einer unbekannten Anruferin, aus der in Johannas Phantasie die "Königin der Macht" wird. Und am Ende eines ereignisreichen Nachmittags stellt Johanna fest: "Wenn ich groß bin, will ich fraulenzen" – und was das ist, weiß niemand so ganz genau.
2D
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
2D
Altersempfehlung: ab 6 Jahren