Uwe Lützen

Geboren 1970 in Pforzheim. Nach einem schweizerischen ‚Culture Clash‘ in jungen Jahren lebt er heute mit bereicherndem Migrationshintergrund in Zürich und Berlin. Engagements als Dramaturg und Regisseur für die Bühne. Dann Studium der Filmwissenschaft und Germanistik in Zürich und Amsterdam. Mit dem Kino-Film «Dead Fucking Last» (2009), einer «irrwitzigen und rasanten» Komödie (Neue Zürcher Zeitung) um Fahrradkuriere, Kapitalismus und Freundschaft, begann er mit dem Drehbuchschreiben. Seither... weiterlesen »

Geboren 1970 in Pforzheim. Nach einem schweizerischen ‚Culture Clash‘ in jungen Jahren lebt er heute mit bereicherndem Migrationshintergrund in Zürich und Berlin. Engagements als Dramaturg und Regisseur für die Bühne. Dann Studium der Filmwissenschaft und Germanistik in Zürich und Amsterdam. Mit dem Kino-Film «Dead Fucking Last» (2009), einer «irrwitzigen und rasanten» Komödie (Neue Zürcher Zeitung) um Fahrradkuriere, Kapitalismus und Freundschaft, begann er mit dem Drehbuchschreiben. Seither diverse Arbeiten als Autor und Dramaturg für Kino und TV.

www.sprachwandler.ch

Auszeichnungen:

2013 Werkbeitrag der Zürcher Filmstiftung
2011 Stipendium/ Werkaufenthalt Atelier Kanton Zürich in Berlin
1999 Werkjahrespreis für Theater des Kantons Solothurn
 
Uwe Lützen »
Theaterstücke (1)
Der Elefant von Murten
von Uwe Lützen
UA: Stadttheater Bern, 13.4.2019. R: VOR ORT
"1866 wurde in Murten mit Kanonen auf Elefanten geschossen. Auf einen Zirkuselefanten. Er hatte nach seinem blindwütigen Ausbruch Tod und Verwüstung ins 'Stedtli' gebracht. Das sind die historischen Fakten. Alles andere ist fiktiv: Bäckerssohn Jeremias entzieht sich als zu­kunftsgläubiger Erfinder zum Ärger seines Vaters seinen Pflichten, wann immer er kann. Als ihn die Zirkusakrobatin Miranda mit einer Wette um den Bau eines Flugapparates herausfordert, setzt dies bei den Murtenern Ängste frei – als dann noch der Elefant ausbricht, ist die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten.
DER ELEFANT VON MURTEN erzählt von einer Epoche großer technologischer Innovationen und ein­schneidender sozialer Veränderungen. Vergleich­bar mit der industriellen Revolution, die im 19. Jahrhundert jene gesellschaftlichen Brüche verursachte, spüren wir heute die Auswirkungen der Globalisierung." (Ankündigung Stadttheater Bern)
3D-5H
3D-5H