© Clea Betlem
Esther de Koning

Geboren 1972 in Den Haag, lebt heute in Valkenburg in einem Schloss (wirklich!).
1996 schloss sie ihr Studium an der Toneelacademie Maastricht ab. Zusammen mit ihrem Kollegen Joost Horward gründete sie ihre eigene Theatergruppe het woelige baren, für die sie die Texte schrieb, vornehmlich für ein erwachsenes Publikum.
Seit 2003 spielt sie unter eigenem Namen für Jugendliche und Familien, unter anderem in Zusammenarbeit mit STIP-Produktionen, Noël Fisher, Theater aan het Vrijthof in... weiterlesen »

Geboren 1972 in Den Haag, lebt heute in Valkenburg in einem Schloss (wirklich!).
1996 schloss sie ihr Studium an der Toneelacademie Maastricht ab. Zusammen mit ihrem Kollegen Joost Horward gründete sie ihre eigene Theatergruppe het woelige baren, für die sie die Texte schrieb, vornehmlich für ein erwachsenes Publikum.
Seit 2003 spielt sie unter eigenem Namen für Jugendliche und Familien, unter anderem in Zusammenarbeit mit STIP-Produktionen, Noël Fisher, Theater aan het Vrijthof in Maastricht und CC Hasselt in Belgien.
Esther de Koning macht tragikomische Performances im Kabarett-Stil, für die sie eigene Texte schreibt und spielt. Sie ist in der Lage, mit ihrer ansteckenden Phantasie und ihrem absurden Humor Licht und Klarheit in die großen Themen zu bringen.
Ihre Soloauftritte wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Seit 2002 unterrichtet Esther de Koning an der Toneelacademie Maastricht und seit 2017 auch an der LUCA-arts in Leuven (B).

Auszeichnungen:

2018 Stückepool von Kaas und Kappes mit PING
2007 VSCD-Preis Zilveren Krekel für die Solo-Performance Van Binnen Moet Je Wezen für die beeindruckendste Produktion des Jahres 2006
2006 De Vuurvlieg für Van Binnen Moet Je Wezen als interessanteste Jugendproduktion der Spielzeit 2005-2006
2005 1000-Watt Lichtpuntprijs
2003 Limburg Kulturpreis für het woelige baren, für die Performance De eenvoudige vrouw
 
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Theaterstücke (1)
Ping (Ping)
Deutsch von Rob Vriens
von Esther de Koning
Aus dem Niederländischen von Rob Vriens
UA: Theater aan het Vrijthof in Maastricht (NL), 14.10.2017.
DSE: Theaterhaus Frankfurt, 03.11.2019. R: Rob Vriens
"Ping" – so klingt eine Mikrowelle, und genau so heißt die Heldin in diesem Stück. Denn der Brutkasten, in dem Ping die ersten Tage ihres Lebens verbracht hat, sah aus wie eine Mikrowelle. Und deshalb mag sie "Ping" viel lieber als ihren richtigen Vornamen Maria–Victoria, den ihre Eltern ihr gegeben haben. Ihre Eltern, die sie nur noch in täglichen, zermürbenden Streitigkeiten erlebt. Weshalb Ping glaubt, dass sie sich selber viel besser erziehen kann. Was, nebenbei, etliche Vorteile mit sich bringt.
Doch nicht nur das vertraut sie dem Publikum an, sondern überhaupt ihre ganze Sicht auf die Familie und ihr Leben. So erzählt sie von ihrer Mutter, die ihre Familie für eine neue Liebschaft in Mexiko im Stich lässt, von genialen Erfindungen, die sie gemeinsam mit ihrem verzweifelten Vater austüftelt, von Abenteuern mit Aliens, von phantastischen Vorkommnissen in der Schule, und schließlich von einem Super-Deal, den ihr Vater demnächst machen wird, der jedoch kein glückliches Ende nimmt.
Trotz der Brüchigkeit ihrer Existenz, ist Ping stark, widerständig und mutig. Ohne zu jammern, schöpft sie all ihre Kraft aus sich selbst.
Die niederländische Autorin Esther de Koning erzählt in diesem Schauspielsolo für eine Darstellerin anrührend und witzig zugleich, wie sich ein Kind aus schwierigen Lebensverhältnissen immer wieder aufmacht, dem Leben das Allerbeste abzutrotzen.
1D
Altersempfehlung: ab 9 Jahren
1D
Altersempfehlung: ab 9 Jahren