Arend Agthe

geboren 1949 in Rastede, lebt in Hamburg.
Arend Agthe hatte für "Titanic" und "Pardon" geschrieben und war Mitglied der Neuen Frankfurter Schule um Gernhardt und Waechter gewesen, bevor er 1983 mit einem völlig unpädagogischen Kinderfilm Aufsehen erregte: der Ausreißer- und Abenteuerkomödie "Flussfahrt mit Huhn". Ihr folgten zahlreiche Drehbücher, Kino- und Fernsehfilme. Seine Arbeiten, vor allem seine Kinderfilme, sind mehrfach ausgezeichnet worden.

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geboren 1949 in Rastede, lebt in Hamburg.
Arend Agthe hatte für "Titanic" und "Pardon" geschrieben und war Mitglied der Neuen Frankfurter Schule um Gernhardt und Waechter gewesen, bevor er 1983 mit einem völlig unpädagogischen Kinderfilm Aufsehen erregte: der Ausreißer- und Abenteuerkomödie "Flussfahrt mit Huhn". Ihr folgten zahlreiche Drehbücher, Kino- und Fernsehfilme. Seine Arbeiten, vor allem seine Kinderfilme, sind mehrfach ausgezeichnet worden.

Auszeichnungen:

RETTET RAFFI: 2016 Kinder-Publikumspreis ("coup de coeur") des Filmfestivals Luxemburg, Gewinner Publikumspreis Kinderfilmfest Hof, 2015: Gewinner Kinderfilmfest Bremen, Kinder-Publikumspreis Filmfest München
2000 Goldene Filmspule der Linse in Weingarten
1994 Cinekid Award für KARAKUM
1990 Adolf-Grimme-Preis
1989 Rocky Award
1988 Bundesfilmpreis
1983 1. Preis der UNICEF auf dem Berliner Filmfest



 
Theaterstücke (1)
Dornröschen
Zusammen mit Bettina Kupfer
von Arend Agthe und Bettina Kupfer
100 Jahre sind es bekanntlich, die Dornröschen schlafen muss, nachdem sie sich an einer Spindel gestochen hat. In ihrer Bühnenfassung des Grimm-Märchens machen Arend Agthe und Bettina Kupfer diese Zeitspanne dramaturgisch fruchtbar: Sie markiert bei ihnen zugleich eine Zeitenwende vor bzw. nach großen technologischen Neuerungen. So ist der Prinz, der Dornröschen schließlich "rettet", hier ein leidenschaftlicher Erfinder, der vom Fliegen träumt. Er hat einen kleinen Fotoapparat entwickelt, mit dessen Hilfe Tauben Luftaufnahmen für ihn anfertigen. Eines der so entstandenen Bilder zeigt ein wunderschönes, schlafendes Mädchen. Mit einem selbstgebauten Ballon, und mit der Unterstüzung seines Lehrers, will der Prinz die Dornenhecke überwinden, um das Mädchen zu finden. Doch der Ballon bleibt an den Dornen hängen, und so muss - allem wissenschaftlichen Fortschritt zum Trotz - ein Zufallen herhalten, dass alles gewohnt glücklich endet.
Die Bühnenfassung beruht auf dem Drehbuch zu einem Märchenfilm, das Arend Agthe und Bettina Kupfer für das ZDF geschrieben haben.
3D-3H (auch größer besetzbar)
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
3D-3H (auch größer besetzbar)
Altersempfehlung: ab 6 Jahren