Aktuelles

Uraufführung von !KNALL! - WASNLOSALTER

Am Staatstheater Oldenburg wurde Marc Beckers zweites Kinderstück !KNALL! - WASNLOSALTER - unter seiner eigenen Regie uraufgeführt. Das Stück schaffe es, "humorvoll auf Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen [..] ohne...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

Am Staatstheater Oldenburg wurde Marc Beckers zweites Kinderstück !KNALL! - WASNLOSALTER - unter seiner eigenen Regie uraufgeführt. Das Stück schaffe es, "humorvoll auf Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen [..] ohne ins Lächerliche abzudriften, aber auch nicht zu ernst zu sein". "Vor voll besetzten Reihen erzählen die drei Darsteller [...] in 75 pausenlosen Minuten eine Geschichte über künstliche Intelligenz, Glaube und Sehnsucht, die sowohl kind- als auch erwachsenengerecht aufbereitet ist". Am Ende bleibt die Botschaft, "dass Liebe sich nicht erzwingen lässt, das Leben nicht planbar ist und sich jeder auch mal abseits aller Technik Zeit für sich nehmen sollte." (Nordwestzeitung).

    

"Aufgrund des anhaltenden Erfolges..."

"... dieser Produktion, die seit der Premiere im Mai 2010 rund 40.000 Besucher in über 140 Vorstellungen gesehen haben, wurden die Rollen der Kinder im vergangenen Jahr zum vierten Mal neu besetzt." Das meldet das...weiterlesen »

© Ruth Herfurtner

"... dieser Produktion, die seit der Premiere im Mai 2010 rund 40.000 Besucher in über 140 Vorstellungen gesehen haben, wurden die Rollen der Kinder im  vergangenen Jahr zum vierten Mal neu besetzt." Das meldet das Junge Theater Bonn zu der Inszenierung von Rudolf Herfurtners GEHEIME FREUNDE nach dem Jugendroman "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy (R: Moritz Seibert). In Zeiten der sog. 'Neuen Rechten' ein unvermindert wichtiges Stück! Der Text ist abgedruckt in dem Band GEHEIME FREUNDE. VIER THEATERSTÜCKE FÜR KINDER.

    

Tom Lanoye zum Sechzigsten

Der Verlag und seine Autoren gratulieren Tom Lanoye zu dessen 60. Geburtstag. Mit seinen Theaterstücken, Romanen und Gedichten, seinen Kolumnen, Kommentaren und Kurzgeschichten prägt Lanoye das kulturelle Leben Belgiens. Er...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Der Verlag und seine Autoren gratulieren Tom Lanoye dessen 60. Geburtstag. Mit seinen Theaterstücken, Romanen und Gedichten, seinen Kolumnen, Kommentaren und Kurzgeschichten prägt Lanoye das kulturelle Leben Belgiens. Er erhielt zahllose Preise und Auszeichnungen, u.a. 2007 – als erster Belgier überhaupt – De Gouden Ganzenveer (»Die goldene Gänsefeder«), eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen der Niederlande. In Deutschland ist er seit seinem spektakulären Einstand mit dem zwölfstündigen opus magnum SCHLACHTEN!, einer Adaption von Shakespeare Königsdramen, und seit dem Bühnenerfolg seiner Theaterstücke MAMMA MEDEA und ATROPA (Ü jeweils: Rainer Kersten) vor allem als Dramatiker bekannt. Nächste Premiere eines seiner Stücke hierzulande: 15.9. MAMMA MEDEA am Rheinischen Landestheater Neuss, R: Ronny Jakubaschk.

    

Zur Integrationsdebatte: WUT von Max Eipp

2006 erregte Max Eipps Drehbuch zu dem Fernsehfilm WUT, geplant als WDR-Beitrag zum Thema "Integration", heftige Debatten bei Sender und Feuilletons - mit der Folge, dass der Sendetermin verschoben wurde. Inzwischen...weiterlesen »

2006 erregte Max Eipps Drehbuch zu dem Fernsehfilm WUT, geplant als WDR-Beitrag zum Thema "Integration", heftige Debatten bei Sender und Feuilletons - mit der Folge, dass der Sendetermin verschoben wurde. Inzwischen hat die Integrationsdebatte längst das Zentrum der Gesellschaft erreicht. Die Theaterfassung von WUT, uraufgeführt am Staatstheater Stuttgart (R: Volker Lösch), ist seither insbesondere von Jugendtheatern (u.a. Junges Schauspielhaus Hamburg) und Schulen nachgespielt worden.

    

Neu: VÖGEL

von Wajdi Mouawad

 

Deutsch von Uli Menke

 

In einer New Yorker Universitätsbibliothek lernen Eitan und Wahida einander kennen und lieben. Er ist deutscher Jude aus Berlin, studiert...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke

In einer New Yorker Universitätsbibliothek lernen Eitan und Wahida einander kennen und lieben. Er ist deutscher Jude aus Berlin, studiert Genetik und bezirzt seine Sitznachbarin mit schwindelerregenden Wahrscheinlichkeitsrechnungen über das Leben und die Liebe. Sie ist Amerikanerin arabischer Herkunft und schreibt ihre Doktorarbeit über eine grenzüberschreitende Gestalt aus dem 16. Jahrhundert.
Doch Eitans Vater verweigert der Beziehung seines Sohns mit einer "Araberin" den Segen. Wahida und Eitan dagegen wollen der Last des familiären und historischen Erbes entfliehen - und werden dennoch davon eingeholt. Denn als er Wahida auf eine Forschungsreise nach Israel begleitet, wird Eitan bei einem Terroranschlag schwer verletzt. Im Krankenhaus besuchen ihn seine Eltern und Großeltern. Und mit ihnen kehren auch die alten Konflikte zurück: Fragen nach religiöser, kultureller, nationaler Zugehörigkeit, die wie ein Schwarm Unglücksvögel über Familie und Gesellschaft kreisen…
Das Konzept der Uraufführung in der Regie von Wajdi Mouawad selbst sah vor, dass die Figuren alle in ihrer jeweiligen Muttersprache sprechen (Englisch, Deutsch, Hebräisch, Arabisch) und ggf. in eine Fremdsprache wechseln, wenn die Situation es erfordert. Der Stücktext liegt, außer in einer komplett deutschsprachigen Übersetzung, auch in dieser viersprachigen Fassung der Uraufführung vor.

Besetzung ad libitum
DE: Staatstheater Stuttgart, 16.11.2018. R: Burkhard Kosminski

    

Neu: BONN IST EINE STADT IM MEER

von Svenja Viola Bungarten

 

Svenja Viola Bungartens (*1992) Debütstück TOT SIND WIR NICHT feiert am 16.11.2018 Uraufführung am Theater Münster, R: Maik Priebe. Mit BONN IST EINE STADT IM MEER legt die...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

von Svenja Viola Bungarten

Svenja Viola Bungartens (*1992) Debütstück TOT SIND WIR NICHT feiert am 16.11.2018 Uraufführung am Theater Münster, R: Maik Priebe. Mit BONN IST EINE STADT IM MEER legt die Autorin ihr zweites Stück vor; es zeigt eine Welt in Schieflage.
Das Ehepaar Vero und Uwe Schmitt reist nach Afrika, in die sadunesische Wüste, um am Himmel schwarze Löcher zu beobachten. Doch was als Forschungsreise beginnt, wird zu einer irrwitzigen Odyssee. So treffen sie auf Vega und Ulvi, GoldschürferInnen aus der Not, die Auto und Papiere der beiden Europäer stehlen und sich mit ihrer neuen Identität nach Bonn aufmachen wollen. Obwohl Uwe und Vero derweil zunehmend an Korruption und behördlicher Willkür verzweifeln, gelangen sie schließlich dank einer Schlepperin an die Küste, wo sich bereits eine Katastrophe ereignet hat. Doch steht eine weitere noch bevor. Davon berichtet eine Fregattenkapitänin vor Gericht, Zeugin und Angeklagte in einem.
Vor dem Hintergrund des Khartoum-Prozesses und der nicht abreißenden Migrationsbewegung setzt sich BONN IST EINE STADT IM MEER mit Fluchtursachen und deren angeblicher Bekämpfung auseinander. Anhand eines überbordenden Kaleidoskops an Schauplätzen, Figuren, Geschichten und Begegnungen setzt das Stück das verlogene, eurozentrische Afrikabild in Szene. Es erzählt mit absurder Komik von der Unmöglichkeit wahrer kultureller Verständigung, von der Unmöglichkeit, die Perspektive des Anderen einzunehmen und von der Unmöglichkeit authentisch darüber zu berichten. Eine intellektuelle und sinnliche Herausforderung an das Theater.

Besetzung: mind. 4 Darsteller. UA frei

    

"Glänzend": DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter Freilichtbühne

Umberto Ecos DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter, fast 4000 Zuschauer fassender Freilichtbühne der Volksschauspiele Ötigheim (R: Rebekka Stanzel) schneide auch im Vergleich zur berühmten Verfilmung mit Sean Connery...weiterlesen »

Umberto Ecos DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter, fast 4000 Zuschauer fassender Freilichtbühne der Volksschauspiele Ötigheim (R: Rebekka Stanzel) schneide auch im Vergleich zur berühmten Verfilmung mit Sean Connery "glänzend ab", so Eckehard Uhlig auf Die Deutsche Bühne online. In der Bühnenfassung von Claus Frankl kommt Ecos Romanbestseller, seit der Uraufführung bei den Luisenburgfestspielen 2000, bereits auf etwa 60 Produktionen.

    

Kevin Rittberger über "Schutzsuchende"

1883 havariert das deutsche Auswandererschiff Cimbria auf dem Weg nach New York, mehr als 400 Menschen sterben. Im Zuge dreier deutscher "Auswanderungswellen" im 19. Jahrhundert verlassen insgesamt über eine Million...weiterlesen »

1883 havariert das deutsche Auswandererschiff Cimbria auf dem Weg nach New York, mehr als 400 Menschen sterben. Im Zuge dreier deutscher "Auswanderungswellen" im 19. Jahrhundert verlassen insgesamt über eine Million Deutsche aufgrund wirtschaftlicher Misere das Kaiserreich. Auf die damalige Situation verweist Kevin Rittberger in der Berliner Zeitung, und rekonstruiert, wie sich die Gründung von Seenotrettungsdiensten und die Internationalisierung des Seerechts hierauf zurückführen lassen. Doch gerade das internationale Recht, so Rittberger, werde derzeit in Europa wiederholt gebrochen, wenn es um den Umgang mit Geflüchteten aus Afrika geht. Deren Schicksal, wie auch die Frage nach seiner Darstellbarkeit, steht im Zentrum von Rittbergers Stück KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG, erschienen in dem Band PUPPEN. Drei Stücke.

    

WHAT THEY WANT TO HEAR an den Münchner Kammerspielen

Ein "eindringlicher und ruhiger, theatraler Kommentar zur gerade jetzt wieder hochgepeitschten Flüchtlingsdebatte" - so beschreibt Sven Ricklefs (Deutschlandfunk) Lola Arias' WHAT THEY WANT TO HEAR, das die...weiterlesen »

© steirischer herbst/P. Manninger

Ein "eindringlicher und ruhiger, theatraler Kommentar zur gerade jetzt wieder hochgepeitschten Flüchtlingsdebatte" - so beschreibt Sven Ricklefs (Deutschlandfunk) Lola Arias' WHAT THEY WANT TO HEAR, das die argentinische Autorin und Regisseurin gemeinsam mit dem Open Border Ensemble für die Münchner Kammerspiele entwickelt hat. "Bitte alle hingehen" nachtkritik.de  "Mitreißend" Abendzeitung

    

EINE VERSION DER GESCHICHTE uraufgeführt

Als eine "kluge, bei allem Ernst des Themas leicht und geschmeidig ausbalancierte Aufführung" beschreibt Irene Bazinger in der FAZ Marco Millings Inszenierung von Simone Kuchers EINE VERSION DER GESCHICHTE. Die...weiterlesen »

Als eine "kluge, bei allem Ernst des Themas leicht und geschmeidig ausbalancierte Aufführung" beschreibt Irene Bazinger in der FAZ Marco Millings Inszenierung von Simone Kuchers EINE VERSION DER GESCHICHTE. Die Uraufführung, eine Produktion des Schauspielhaus Zürich, hatte im Rahmen der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin Premiere. Ab Oktober ist sie dann auch in Zürich zu sehen. Zur UA frei ist Kuchers Zweipersonenstück HELIKOPTER-QUARTETT (1D-1H), das schlaglichtartig das Drama einer jungen Familie erzählt, das zunehmend bestimmt ist von Sprachlosigkeit und unterschwelliger Gewalt.

    
Premieren
Fr
23
Aug
Hans Otto Theater, Potsdam
DAS ACHTE LEBEN (FüR BRILKA)
von Nino Haratischwili
in einer Fassung von Jette Steckel, Julia Lochte und Emilia Heinrich
R: Konstanze Lauterbach
Do
29
Aug
Folie Théâtre / Compagnie Mont-Virago, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Camille Lambert
Sa
31
Aug
Thalia Theater, Hamburg
DIE KATZE UND DER GENERAL UA
R: Jette Steckel
Sa
31
Aug
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
DIE TOCHTER DES GANOVENKöNIGS
von Ad de Bont
Deutsch von Barbara Buri
R: Isabel Osthues
Fr
06
Sep
Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz
DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE
R: Urs Schleiff
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
IKI.RADIKALMENSCH (ARBEITSTITEL) UA
R: Rieke Süßkow
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
NYOTAIMORI DSE
R: Anna Werner
Fr
13
Sep
Burgtheater Wien
VöGEL (VIERSPRACHIGE VERSION) A-EA
R: Itay Tiran
Sa
14
Sep
theater hintenlinks, Krefeld
BOMBENFRAU (WOMANBOMB)
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Peter Gutowski
So
15
Sep
Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Daniel Kunze