Aktuelles

Programm 2019

Hier geht es zu unserem Programm 2019 (pdf, 2MB), mit neuen Stücken + Stoffen für den Abendspielplan und fürs Kinder- und Jugendtheater, aktuellen Meldungen und mehr. Viel Spaß beim Schmökern!

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Hier» geht es zu unserem Programm 2019 (pdf, 2MB), mit neuen Stücken + Stoffen für den Abendspielplan und fürs Kinder- und Jugendtheater, aktuellen Meldungen und mehr. Viel Spaß beim Schmökern!

    

PARISER LEBEN in Trier

Michael Quasts und Rainer Dachselts Libretto zu PARISER LEBEN entstand ursprünglich für eine "Grand Ein-Mann-Operette" von und mit Quast, der Offenbachs Opéra bouffe im Alleingang liest, singt, tanzt und spielt. Nun...weiterlesen »

Michael Quasts und Rainer Dachselts Libretto zu PARISER LEBEN entstand ursprünglich für eine "Grand Ein-Mann-Operette" von und mit Quast, der Offenbachs Opéra bouffe im Alleingang liest, singt, tanzt und spielt. Nun zeigt das Theater Trier die Textfassung erstmals in einer Produktion mit großer Besetzung und Orchester (ML: Wouter Padberg): "Einer behält im Mit- und Gegeneinander auf der Bühne unbeirrt einen kühlen Kopf. Das ist Regisseur Andreas Rosar. Unter seinen Händen läuft diese Operette mit der Präzision eines analogen Uhrwerks ab. Ein Element greift ins andere. [...] Offenbachs Mozartnähe, die der Kulturkritiker Karl Kraus als einer der ersten entdeckte, sie ist im Trierer Theater eine wunderbare, eine klingende Realität geworden." Trierischer Volksfreund

    

DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS uraufgeführt

Uraufführung von Felix Hubys und Hartwin Gromes' DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS am Landestheater Tübingen (R: Uta Koschel): "Ein ehrliches, dramaturgisch kluges Stationendrama" um einen "Patriarchen alten Schlags,...weiterlesen »

Uraufführung von Felix Hubys und Hartwin Gromes' DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS am Landestheater Tübingen (R: Uta Koschel): "Ein ehrliches, dramaturgisch kluges Stationendrama" um einen "Patriarchen alten Schlags, dessen Modell in einer veränderten, von wirtschaftlicher Turbo-Globalisierung gezeichneten Welt scheitert." Schwäbisches Tagblatt  - "So entsteht eine Mischung aus Biografie, Zeitgeistdoku, Unternehmer-Porträt, Familien-Drama und Erörterung: Gibt es den 'guten' Kapitalisten? Gibt es überhaupt ein Richtiges im Falschen? Und steht diese individuelle Geschichte nicht für unser ganzes System, das uns viele Privilegien bietet, das aber zunehmend unsere Ressourcen und Lebensgrundlagen zerstört? Das LTT unter der Regie von Uta Koschel jedenfalls bringt die Ambivalenz zwischen Erfolgsrausch und (Selbst-)Zerstörung schön plastisch auf die Bühne." Reutlinger Generalanzeiger - "Für das beeindruckende Stück über einen typischen Nachkriegsunternehmer, dessen Geschäftsmodell in einer veränderten wirtschaftlichen Welt scheitert, gab es anhaltenden Beifall." Schwäbische.de - "Dicht und kurzweilig inszeniert" Stuttgarter Nachrichten

    

Antiquaria-Preis für Klaus Völker

Der mit 10.000 Euro dotierte 25. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an Klaus Völker. Ausgezeichnet werde Völker "für seine vielseitigen dramaturgischen, schriftstellerischen und verlegerischen Aktivitäten", so der...weiterlesen »

Der mit 10.000 Euro dotierte 25. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an Klaus Völker. Ausgezeichnet werde Völker "für seine vielseitigen dramaturgischen, schriftstellerischen und verlegerischen Aktivitäten", so der Verein Buchkultur e.V. , der den Preis seit 1995 jährlich vergibt. In der Begründung ehrt die Jury Völker als "Kenner mit dem Blick für das Entscheidende im scheinbar Abseitigen". Letzteren hat Völker auch mit seiner Übersetzung von Raymond Roussels DER STERN AUF DER STIRN bewiesen: Zwölf Personen, im Mittelpunkt ein reicher Sammler und ein Antiquar, erzählen, manchmal einander ergänzend, meist aber in langen Monologen, weit ausufernde Geschichten, zu denen sie von scheinbaren Dingen des Alltags angeregt werden. Doch es zeigt sich, dass alle diese Dinge ein Geheimnis in sich tragen wie einen "Stern auf der Stirn": Sie sind mit Skandalen, unerhörten Liebschaften, Leidenschaften, Abenteuern, Tragödien verbunden. Und aus einer Geschichte erwächst sogleich die nächste. Die Pariser Uraufführung von DER STERN AUF DER STIRN, die der Exzentriker Roussel selbst finanziert hatte, endete im Fiasko. Erst lange nach seinem Tod (er nahm sich 1933 das Leben) wurde der Autor durch die Strukturalisten, insbesondere Michel Foucault, wiederentdeckt.

    

„Eine schöne Bescherung“ – DAS LETZTE SCHAF am tjg Dresden uraufgeführt

Am theater junge generation Dresden ist Ulrich Hubs neues Kinderstück DAS LETZTE SCHAF in der Regie des Autors uraufgeführt worden. Basierend auf dem gleichnamigen, bei Carlsen erschienenen Kinderbuch, erzählt es die...weiterlesen »

© Stefan Schugt

Am theater junge generation ist Ulrich Hubs neues Kinderstück DAS LETZTE SCHAF in der Regie des Autors uraufgeführt worden. Basierend auf dem gleichnamigen, bei Carlsen erschienenen Kinderbuch, erzählt es die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht zweier Schafe – „und es ist ein herrlicher ‚Wurf‘ geworden.“ „Wohltuend ist der weitgehende Verzicht auf Überzeichnendes oder Holzschnitthaftes, Hub vertraut darauf, dass die sublimen und besinnlichen Momente vollkommen ausreichen, die großen und kleinen Zuschauer in den Bann zu ziehen.“ Dresdner Neueste Nachrichten „Schönstes Theaterspiel für Kinder ab acht Jahren ist das, vergnüglich, hintersinnig und klug.“ Sächsische Zeitung

Ulrich Hub in der Theaterbibliothek.

    

TOT SIND WIR NICHT in Münster uraufgeführt

„Was eigentlich zum Heulen ist, wird so pointiert formuliert, dass man lachen muss“, so nachtkritik über Svenja Viola Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT und die Uraufführung am Theater Münster. Regisseur Maik Priebe...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

„Was eigentlich zum Heulen ist, wird so pointiert formuliert, dass man lachen muss“, so nachtkritik über Svenja Viola Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT und die Uraufführung am Theater Münster. Regisseur Maik Priebe inszeniert das Stück, das sich mit dem Tod und einer sich unsterblich wähnenden Gesellschaft auseinandersetzt, als „zwinkerndes Tänzchen über Gräbern“. „Denn so vielfältig Gevatter Tod allen fünf Figuren des Stückes im Nacken sitzt, so witzig wirkt ihr Umgang mit ihm.“ Westfälische Nachrichten Warum beschäftigt sich eine junge Autorin mit einem solch morbiden Thema, fragt nachtkritik. Antwort: „Weil es zwei Glanzrollen für ältere Schauspielerinnen ergibt“ und es „von solchen Rollen wenige“ gebe. „Ein großes Sprachtalent.“ WDR

    

"Großes Theater": VÖGEL zum Stuttgarter Intendanzauftakt

"Ein programmatischer Coup", so nachtkritik.de, sei Burkhard C. Kosminski zu seinem Intendanzauftakt mit der viersprachigen Erstaufführung von Wajdi Mouawads Familienstück um den Nahost-Konflikt VÖGEL (Ü: Uli Menke)...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

"Ein programmatischer Coup", so nachtkritik.de, sei Burkhard C. Kosminski zu seinem Intendanzauftakt mit der viersprachigen Erstaufführung von Wajdi Mouawads Familienstück um den Nahost-Konflikt VÖGEL (Ü: Uli Menke) am Staatstheater Stuttgart gelungen: "Trotz des schwerwiegenden Themas ist das Stück unterhaltend, dank Vermischung der Szenen mit Witz und Poesie. (...) Wer schafft es schon, ein so brisant-aktuelles Thema mit so viel Leichtigkeit zu erzählen?" - "Das sind berührende Augenblicke. Großes Theater. Entsprechend heftig fiel der Applaus aus für die starken Schauspieler." Stuttgarter Nachrichten - "Am Ende jubelt das Schauspielhaus." Stuttgarter Zeitung - "Vater-Sohn-Konflikte, Geborgenheit und Enge von Familie, Ursprünge und Perspektiven in weltpolitischen Konflikten verbinden sich zu einem kleinen Welttheater. Der große, andauernde Jubel nach der Premiere zeigt, dass das Stuttgarter Publikum sich nach einem Theater gesehnt hat, das es ernst nimmt und ernsthaft die Fragen des Menschseins auf die Bühne bringt." Die deutsche Bühne - In deutscher Sprache ist VÖGEL als Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

Nestroy-Preis für MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN

Der Nestroy-Preis 2018 für die Beste Off-Produktion geht an Sasha Marianna Salzmanns MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN in einer Koproduktion von makemake Produktionen und KosmosTheater, Wien (R: Sara Ostertag). In der Jurybegründung...weiterlesen »

© Stoepa Koehler

Der Nestroy-Preis 2018 für die Beste Off-Produktion geht an Sasha Marianna Salzmanns MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN in einer Koproduktion von makemake Produktionen und KosmosTheater, Wien (R: Sara Ostertag). In der Jurybegründung heißt es: "'Es geht um die Denkfehler, die von Generation zu Generation weitergegeben werden', sagt Autorin Sasha Marianna Salzmann über ihr Stück 'Muttersprache Mameloschn'. Drei Frauenleben werden darin verhandelt, inklusive emotional aufgeladener Mutter-Tochter-Großmutter-Beziehungen und politischen Verstrickungen. In der Regie von Sara Ostertag wechseln die Schauspielerinnen Suse Lichtenberger, Jelena Popržan, Michèle Rohrbach und Martina Rösler im Wiener Kosmos Theater laufend die Rollen, glänzen in szenischen Miniaturen, punkten als Sprechchor wie im mehrstimmigen Gesang. Das heimische Theaterkollektiv makemake hat mit 'Muttersprache Mameloschn' eindrucksvoll sein Repertoire erweitert, bislang war die Truppe vorwiegend im Kinder- und Jugendtheater tätig. Gleichviel, die Bühnenformation gehört zu den bemerkenswertesten und produktivsten Kräften der Wiener Off-Szene." Petra Paterno - MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN ist, zusammen mit SCHWIMMEN LERNEN, in einem Band der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Von einer fast erschreckenden Verführungskraft": WAR REQUIEM

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Zu diesem Anlass hat die belgische Komponistin Annelies van Parys A WAR REQUIEM komponiert, basierend auf Dea Lohers Texten LAND OHNE WORTE und WAR ZONE. Die Uraufführung des Requiems...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Zu diesem Anlass hat die belgische Komponistin Annelies van Parys A WAR REQUIEM komponiert, basierend auf Dea Lohers Texten LAND OHNE WORTE und WAR ZONE. Die Uraufführung des Requiems durch das Belgische Nationalorchester in Brüssel fand unter der musikalischen Leitung von Hugh Wolff statt. "Das Stück ist dunkel und kraftvoll, von einer fast erschreckenden Verführungskraft." La Libre belgique

    

Deutsche Erstaufführung der Kinderoper RAUS AUS DEM HAUS in Magdeburg

Mit RAUS AUS DEM HAUS mit der Musik von David Wagner nach dem gleichnamigen Stück von Ingeborg von Zadow hat das Theater Magdeburg erstmals eine Oper für Kinder ab drei Jahren aufgeführt (R: Stephanie Kuhlmann). "Die...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Mit RAUS AUS DEM HAUS mit der Musik von David Wagner nach dem gleichnamigen Stück von Ingeborg von Zadow hat das Theater Magdeburg erstmals eine Oper für Kinder ab drei Jahren aufgeführt (R: Stephanie Kuhlmann). "Die 45-minütige Geschichte umfasst die Spanne eines Tages – vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Und sie erzählt vom Hinauswagen und wieder Heimkehren [...]. Oper für Kinder ab drei Jahren? Das geht. Gut!" Volksstimme

    
Premieren
Fr
23
Aug
Hans Otto Theater, Potsdam
DAS ACHTE LEBEN (FüR BRILKA)
von Nino Haratischwili
in einer Fassung von Jette Steckel, Julia Lochte und Emilia Heinrich
R: Konstanze Lauterbach
Do
29
Aug
Folie Théâtre / Compagnie Mont-Virago, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Camille Lambert
Sa
31
Aug
Thalia Theater, Hamburg
DIE KATZE UND DER GENERAL UA
R: Jette Steckel
Sa
31
Aug
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
DIE TOCHTER DES GANOVENKöNIGS
von Ad de Bont
Deutsch von Barbara Buri
R: Isabel Osthues
Fr
06
Sep
Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz
DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE
R: Urs Schleiff
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
IKI.RADIKALMENSCH (ARBEITSTITEL) UA
R: Rieke Süßkow
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
NYOTAIMORI DSE
R: Anna Werner
Fr
13
Sep
Burgtheater Wien
VöGEL (VIERSPRACHIGE VERSION) A-EA
R: Itay Tiran
Sa
14
Sep
theater hintenlinks, Krefeld
BOMBENFRAU (WOMANBOMB)
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Peter Gutowski
So
15
Sep
Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Daniel Kunze