Aktuelles

RIO BAR von Ivana Sajko dramatisiert

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s]...weiterlesen »

© Goran Petercol

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s] Schauspieltrio" (Gießener Allgemeine Zeitung) auf die Gießener Bühne bringt.

    

Wir trauern um Suzanne van Lohuizen

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders...weiterlesen »

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders das Kinder- und Jugendtheater auch hierzulande bereichert, geprägt und verändert haben. Ihr JUNGE IM BUS ist mit über 70 Inszenierungen ein weltweit gespieltes Meisterwerk für Kinder. Suzanne van Lohuizen war auch eine engagierte Gesellschafterin des Verlags der Autoren. Wir vermissen sie und wir hören sie, wie sie uns mit ihrer tiefen, klangvollen Stimme zwinkernd einen Satz aus ihrem Stück DREI ALTE MÄNNER WOLLTEN NICHT STERBEN zuruft: "Sterben ist kein Urlaub. Man darf nichts mitnehmen." Umso mehr bleibt von ihr bei uns.

    

Zum Tod von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

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Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

    

"Mindestens genauso gut" wie das Original: ROBIN HOOD in Hamburg

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die...weiterlesen »

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die Uraufführung als Weihnachtsstück am Deutschen Schauspielhaus Hamburg hat Markus Bothe inszeniert. "Robin Hood landet am Schauspielhaus ’nen Treffer!", übertitelt die Hamburger Morgenpost ihre Besprechung: "Ja, es ist einiges anders in dieser 'Robin Hood'-Version [...]. Aber mindestens genauso gut!" - "Und ganz nebenbei lernt der junge Theaterbesucher, was es heißt, Haltung zu zeigen." Hamburger Abendblatt

    

DAS LETZTE SCHAF auf Platz 3 der SPIEGEL-Bestsellerliste

DAS LETZTE SCHAF von Ulrich Hub grast die SPIEGEL-Bestsellerliste ab: Die Kinderbuch-Ausgabe (Carlsen Verlag) von Hubs "lustiger Geschichte mit viel Situationskomik" (SPIEGEL online) steht im Januar auf Platz 3 in...weiterlesen »

© Stefan Schugt

DAS LETZTE SCHAF von Ulrich Hub grast die SPIEGEL-Bestsellerliste ab: Die Kinderbuch-Ausgabe (Carlsen Verlag) von Hubs "lustiger Geschichte mit viel Situationskomik" (SPIEGEL online) steht im Januar auf Platz 3 in der Rubrik "Kinder- und Jugendbücher". Die Bühnenfassung dieser Weihnachtsgeschichte aus Sicht von Schafen benötigt nur 2 Darsteller/innen und eignet sich für ein Publikum ab 8 Jahren.

    

"Ich bin in einem Land geboren, das es nicht mehr gibt"

Für ihr Konzept zu ICH BIN IN EINEM LAND GEBOREN, DAS ES NICHT MEHR GIBT, einer Theaterrecherche auf den Spuren von Heimat und Identität, erhält Ulrike Müller im Rahmen des "Lausitzen"-Stückepreises einen mit €...weiterlesen »

Für ihr Konzept zu ICH BIN IN EINEM LAND GEBOREN, DAS ES NICHT MEHR GIBT, einer Theaterrecherche auf den Spuren von Heimat und Identität, erhält Ulrike Müller im Rahmen des "Lausitzen"-Stückepreises einen mit € 2.000,-- dotierten Förderpreis. In dem Konzept heißt es: "2019/20 feiern wir 30 Jahre Mauerfall -  was bedeutet es, in einem Land geboren zu sein, das es heute nicht mehr gibt? Was bedeutet Heimat, und kann sie verloren gehen (auch wenn man nicht fortgeht, sondern geblieben ist)? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der DDR und der Angst vor Überfremdung? Wie fügen sich die Erlebnisse der Zugewanderten in das Bild der Einheimischen?"

    

Programm 2019

Hier geht es zu unserem Programm 2019 (pdf, 2MB), mit neuen Stücken + Stoffen für den Abendspielplan und fürs Kinder- und Jugendtheater, aktuellen Meldungen und mehr. Viel Spaß beim Schmökern!

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Hier» geht es zu unserem Programm 2019 (pdf, 2MB), mit neuen Stücken + Stoffen für den Abendspielplan und fürs Kinder- und Jugendtheater, aktuellen Meldungen und mehr. Viel Spaß beim Schmökern!

    

PARISER LEBEN in Trier

Michael Quasts und Rainer Dachselts Libretto zu PARISER LEBEN entstand ursprünglich für eine "Grand Ein-Mann-Operette" von und mit Quast, der Offenbachs Opéra bouffe im Alleingang liest, singt, tanzt und spielt. Nun...weiterlesen »

Michael Quasts und Rainer Dachselts Libretto zu PARISER LEBEN entstand ursprünglich für eine "Grand Ein-Mann-Operette" von und mit Quast, der Offenbachs Opéra bouffe im Alleingang liest, singt, tanzt und spielt. Nun zeigt das Theater Trier die Textfassung erstmals in einer Produktion mit großer Besetzung und Orchester (ML: Wouter Padberg): "Einer behält im Mit- und Gegeneinander auf der Bühne unbeirrt einen kühlen Kopf. Das ist Regisseur Andreas Rosar. Unter seinen Händen läuft diese Operette mit der Präzision eines analogen Uhrwerks ab. Ein Element greift ins andere. [...] Offenbachs Mozartnähe, die der Kulturkritiker Karl Kraus als einer der ersten entdeckte, sie ist im Trierer Theater eine wunderbare, eine klingende Realität geworden." Trierischer Volksfreund

    

DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS uraufgeführt

Uraufführung von Felix Hubys und Hartwin Gromes' DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS am Landestheater Tübingen (R: Uta Koschel): "Ein ehrliches, dramaturgisch kluges Stationendrama" um einen "Patriarchen alten Schlags,...weiterlesen »

Uraufführung von Felix Hubys und Hartwin Gromes' DIE STUNDE DES UNTERNEHMERS am Landestheater Tübingen (R: Uta Koschel): "Ein ehrliches, dramaturgisch kluges Stationendrama" um einen "Patriarchen alten Schlags, dessen Modell in einer veränderten, von wirtschaftlicher Turbo-Globalisierung gezeichneten Welt scheitert." Schwäbisches Tagblatt  - "So entsteht eine Mischung aus Biografie, Zeitgeistdoku, Unternehmer-Porträt, Familien-Drama und Erörterung: Gibt es den 'guten' Kapitalisten? Gibt es überhaupt ein Richtiges im Falschen? Und steht diese individuelle Geschichte nicht für unser ganzes System, das uns viele Privilegien bietet, das aber zunehmend unsere Ressourcen und Lebensgrundlagen zerstört? Das LTT unter der Regie von Uta Koschel jedenfalls bringt die Ambivalenz zwischen Erfolgsrausch und (Selbst-)Zerstörung schön plastisch auf die Bühne." Reutlinger Generalanzeiger - "Für das beeindruckende Stück über einen typischen Nachkriegsunternehmer, dessen Geschäftsmodell in einer veränderten wirtschaftlichen Welt scheitert, gab es anhaltenden Beifall." Schwäbische.de - "Dicht und kurzweilig inszeniert" Stuttgarter Nachrichten

    

Antiquaria-Preis für Klaus Völker

Der mit 10.000 Euro dotierte 25. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an Klaus Völker. Ausgezeichnet werde Völker "für seine vielseitigen dramaturgischen, schriftstellerischen und verlegerischen Aktivitäten", so der...weiterlesen »

Der mit 10.000 Euro dotierte 25. Antiquaria-Preis für Buchkultur geht an Klaus Völker. Ausgezeichnet werde Völker "für seine vielseitigen dramaturgischen, schriftstellerischen und verlegerischen Aktivitäten", so der Verein Buchkultur e.V. , der den Preis seit 1995 jährlich vergibt. In der Begründung ehrt die Jury Völker als "Kenner mit dem Blick für das Entscheidende im scheinbar Abseitigen". Letzteren hat Völker auch mit seiner Übersetzung von Raymond Roussels DER STERN AUF DER STIRN bewiesen: Zwölf Personen, im Mittelpunkt ein reicher Sammler und ein Antiquar, erzählen, manchmal einander ergänzend, meist aber in langen Monologen, weit ausufernde Geschichten, zu denen sie von scheinbaren Dingen des Alltags angeregt werden. Doch es zeigt sich, dass alle diese Dinge ein Geheimnis in sich tragen wie einen "Stern auf der Stirn": Sie sind mit Skandalen, unerhörten Liebschaften, Leidenschaften, Abenteuern, Tragödien verbunden. Und aus einer Geschichte erwächst sogleich die nächste. Die Pariser Uraufführung von DER STERN AUF DER STIRN, die der Exzentriker Roussel selbst finanziert hatte, endete im Fiasko. Erst lange nach seinem Tod (er nahm sich 1933 das Leben) wurde der Autor durch die Strukturalisten, insbesondere Michel Foucault, wiederentdeckt.

    
Premieren
Sa
26
Jan
3K-Theaterwerkstatt, Mühlhausen
MR. PILKS IRRENHAUS
von Ken Campbell
Deutsch von Brigitte Landes
R: Albert Sadebeck
Sa
26
Jan
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
RICHARD III. DSE
von William Shakespeare
in einer Fassung von Peter Verhelst
Deutsch von Rainer Kersten
R: Sascha Bunge
Fr
01
Feb
Theater der Keller, Köln
TROPFEN AUF HEIßE STEINE
R: Tom Müller
Do
07
Feb
Neues Schauspiel Freiburg
OLGAS RAUM
R: Dirk Schröter
Fr
08
Feb
Landestheater Tübingen
DIE EHE DER MARIA BRAUN
R: Christoph Roos
So
10
Feb
Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Bautzen
ÜBER LANG ODER KURZ
R: Stephan Siegfried
Sa
16
Feb
Theater Dortmund
ALS DIE OMMA DEN HUREN NOCH TAUBENSUPPE KOCHTE UA
von Anna Basener
in einer Fassung von Gerburg Jahnke
R: Gerburg Jahnke
Sa
16
Feb
Theater Krefeld-Mönchengladbach
TARTUFFE
von Molière
Deutsch von Wolfgang Wiens
R: Dedi Baron
Do
21
Feb
Theater Basel
DIODATI. UNENDLICH UA
R: Lydia Steier
Do
21
Feb
Theater Reutlingen-Die Tonne
TäTOWIERUNG
R: Enrico Urbanek