Aktuelles

"Mehr davon!": DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS am Ohnsorg-Theater uraufgeführt

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von...weiterlesen »

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von Meike Harten. "Mit seinem Wortwitz, seinen dramatischen Duell-Momenten mit Nebel aus dem Meer und diesem spielfreudigen Ensemble, das auf der Bühne Funken schlägt, wird aus dem Stück eine wunderschöne Liebeserklärung an das Dorf von heute, das seinen Platz in der Welt sucht. Dieser Glückskeks ist ein Geschenk. Es ist ein Schlüsselstück für den neuen Kurs des Ohnsorg-Theaters, das auch neue Zuschauer, die keine plattdeutschen Muttersprachler sind, gewinnen möchte. Dieses eigene Stück, das eben nicht nur eine Übersetzung einer längst bekannten Boulevardkomödie ist, lässt in allerbester Ohnsorg-Tradition den Charme und die Kraft des Plattdeutschen als lebendige Sprache leuchten und fragt ganz genau nach, was das eigentlich ist: Heimat. Mehr davon!" NDR

    

"Ein grotesk-großartiger Abend"

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers Oper DIODATI. UNENDLICH, für die Dea Loher das Libretto beisteuerte. Die Premiere des Auftragswerks an der Oper Basel, entstanden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung von Mary Shelleys "Frankenstein"-Roman, inszenierte Lydia Steier (ML: Titus Engel). "Mit dem [...] in Genf ansässigen Cern konfrontiert die Librettistin die Welt von 1816 mit jener von heute: So wie Mary leblose Materie zum Leben erwecken will, versuchen die Forscher mit ihren Teilchenbeschleunigern, den Geheimnissen des Lebens und des Universums auf die Spur zu kommen." Thomas Schacher, NZZ

Dea Lohers "fulminant vielschichtiges Libretto" (BR Klassik) ist, zusammen mit WEINE NICHT, SINGE, in der Theaterbibliothek» erschienen.

    

Neu: ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER von Ingeborg von Zadow

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht einmal ihre Eltern hat sie mehr. Immerhin haben die ihr hinterlassen, was man so braucht: einen Thron, einen Wunschmantel und zwei Raben, die sie mit Essen, Spielzeug und Tönen versorgen. Doch ist das wirklich alles, was man braucht? Bald schon hat Odette die Warterei und Langeweile satt. Sie wünscht sich einen Spielpartner, „das wunderschönste seltsamste Geschöpf“. Da erscheint Sleipnir, ein Pferd mit acht Hufen und einer Fülle von Ideen. Gemeinsam erkunden die beiden die Welt, begegnen Zwergen und Riesen, machen zusammen Musik und haben viel Spaß. Bis Sleipnir eines Tages die Koffer packt, um weiterzuziehen. Odette bleibt wieder allein zurück. Sie heißt nun Oda, ist groß und reich und mächtig. Aber auch unglücklich. Als ihr Besitz ihr im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, erinnert sie sich an Sleipnir und dessen Musik, und beginnt zu singen...

Frei nach Motiven aus der Welt der nordischen Mythen und Sagen hat Ingeborg von Zadow ein Kinderstück für drei Schauspieler*innen und zwei Musiker*innen geschrieben. ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER erzählt vom Großwerden, das immer länger dauert, als man will, und das dann doch viel zu schnell vorbei ist. Eine Hommage auch an die Kraft der Phantasie und der Musik.

Besetzung: 3D/H - 2 Musiker/innen. Altersempfehlung: 6+

    

Peter Verhelsts RICHARD III. uraufgeführt

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in...weiterlesen »

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszeniert hat: "So hat noch niemand Shakespeare gesehen, gehört und gedacht: Peter Verhelst häutet den Psychopathen Richard III.", schreibt die Wilhelmshavener Zeitung über diese "Demaskierung machtstrategischer Spielchen" in der "bestechenden, intellektuell höchst anspruchsvollen Landesbühnen-Inszenierung".

    

DAS HÄSSLICHE ENTLEIN bei "Starke Stücke"

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem Band Spielplatz 18. Sechs Theaterstücke über Außenseiter und Fremde.

    

SATELLITEN AM NACHTHIMMEL - DSE an der Landesbühne Wilhelmshaven

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die...weiterlesen »

© Andrea Hovik

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die Inszenierung von Ruth Schultz zähle "zweifellos zu den schönsten und berührendsten im breiten Spektrum der Landesbühne." "Trotz des ernsten und tiefgründigen Stoffes kommt der Humor [...] nicht zu kurz." Wilhelmshavener Zeitung  Fazit: "Umwerfende Einfälle, eine fantastisch atmosphäreerzeugende Klangkulisse und hinreißendes Pointenspiel." Jeversches Wochenblatt  Aktuell zu sehen ist auch Grønskags Jugendstück RUNTER AUF NULL in einer Produktion des Theaterhaus Frankfurt (R: Rob Vriens).

    

RIO BAR von Ivana Sajko dramatisiert

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s]...weiterlesen »

© Goran Petercol

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s] Schauspieltrio" (Gießener Allgemeine Zeitung) auf die Gießener Bühne bringt.

    

Wir trauern um Suzanne van Lohuizen

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders...weiterlesen »

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders das Kinder- und Jugendtheater auch hierzulande bereichert, geprägt und verändert haben. Ihr JUNGE IM BUS ist mit über 70 Inszenierungen ein weltweit gespieltes Meisterwerk für Kinder. Suzanne van Lohuizen war auch eine engagierte Gesellschafterin des Verlags der Autoren. Wir vermissen sie und wir hören sie, wie sie uns mit ihrer tiefen, klangvollen Stimme zwinkernd einen Satz aus ihrem Stück DREI ALTE MÄNNER WOLLTEN NICHT STERBEN zuruft: "Sterben ist kein Urlaub. Man darf nichts mitnehmen." Umso mehr bleibt von ihr bei uns.

    

Zum Tod von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

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Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

    

"Mindestens genauso gut" wie das Original: ROBIN HOOD in Hamburg

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die...weiterlesen »

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die Uraufführung als Weihnachtsstück am Deutschen Schauspielhaus Hamburg hat Markus Bothe inszeniert. "Robin Hood landet am Schauspielhaus ’nen Treffer!", übertitelt die Hamburger Morgenpost ihre Besprechung: "Ja, es ist einiges anders in dieser 'Robin Hood'-Version [...]. Aber mindestens genauso gut!" - "Und ganz nebenbei lernt der junge Theaterbesucher, was es heißt, Haltung zu zeigen." Hamburger Abendblatt

    
Premieren
Sa
21
Sep
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
JULIUS CAESAR DSE
R: Robert Teufel
Sa
21
Sep
Deutsches Theater Göttingen
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Aurelius Smiegiel
Mi
25
Sep
akademietheater ulm
DIE DURSTIGEN
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Leonie Haßfeld
Fr
27
Sep
Theater Konstanz
FRANZISKUS - GAUKLER GOTTES
von Dario Fo
Deutsch von Hartmut Baum
R: Axel Krauße
Fr
27
Sep
Landestheater Niederösterreich, St. Pölten
HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Rikki Henry
Sa
28
Sep
Theater Bremen
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Alize Zandwijk
So
29
Sep
Theater Ulm
DER DICKSTE PINGUIN VOM POL
R: Valentin Stroh
So
29
Sep
Pfalztheater Kaiserslautern
ROBERTO ZUCCO
R: Harald Demmer
Do
03
Okt
BAAL novo, Offenburg
RAUS AUS DEM HAUS
R: Benjamin Wendel
Fr
04
Okt
Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Bautzen
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Jan Müller