Aktuelles

"Freiheit der Kunst": MEPHISTO in Schwerin

Unter dem Titel MEPHISTO hatte MEFISTO FOREVER von Tom Lanoye (Ü: Rainer Kersten) nach Klaus Mann am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Premiere: "Für die Regisseurin Andrea Moses bietet Lanoyes Bühnenfassung mit...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Unter dem Titel MEPHISTO hatte MEFISTO FOREVER von Tom Lanoye (Ü: Rainer Kersten) nach Klaus Mann am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Premiere: "Für die Regisseurin Andrea Moses bietet Lanoyes Bühnenfassung mit ihrem Mix aus politischen, persönlichen, inneren, künstlerischen Konflikten eine Vorlage, um in drei Stunden vorzuführen, was Theater kann. [...] Diese Inszenierung ist in mehrfacher Hinsicht ein Bekenntnis zu Freiheit der Kunst: Das Theater will weiter Quatsch machen, ergreifen, warnen. Genau jetzt." nachtkritik.de, Frank Schlößer

    

IVANOV am Deutschen Schauspielhaus Hamburg

"Furios", "unbedingt sehenswert, ebenso lustig wie berührend", schrämt Stefan Forth auf nachtkritik.de von der "grandiosen Inszenierung von ?echovs IVANOV" durch Karin Beier am Deutschen...weiterlesen »

"Furios", "unbedingt sehenswert, ebenso lustig wie berührend", schrämt Stefan Forth auf nachtkritik.de von der "grandiosen Inszenierung von ?echovs IVANOV" durch Karin Beier am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, in der Übersetzung von Peter Urban: Die Inszenierung besteche "durch feine Zwischentöne, sprachliche Sensibilität und bis ins letzte Detail durchchoreographierte Szenen, in denen das Drama jederzeit in die Komödie kippen kann und umgekehrt." In ihrer "faszinierend spartanischen Inszenierung" zeige sich Beier "auf der Höhe ihrer Regiekunst und erweist sich als Meisterin der beredten Reduktion", so Irene Bazinger in der FAZ.

    

Kunstpreis Berlin für Sasha Marianna Salzmann

Mit dem Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste würdigt die Akademie der Künste die Theaterautor*in Sasha Marianna Salzmann. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Akademie in den sechs von ihr vertretenen...weiterlesen »

© Stoepa Koehler

Mit dem Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste würdigt die Akademie der Künste die Theaterautor*in Sasha Marianna Salzmann. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Akademie in den sechs von ihr vertretenen Kunstsparten vergeben. Preisverleihung ist am 18. März durch den Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel.

    

DSE von Ivana Sajkos BOVARY in Augsburg

Deutschsprachige Erstaufführung von Ivana Sajkos 'Cover-Version' frei nach Flaubert, BOVARY, EIN FALL VON SCHWÄRMEREI (Ü: Alida Bremer), am Staatstheater Augsburg: "Vor allem drei Dinge interessieren Ivana Sajko am...weiterlesen »

© Goran Petercol

Deutschsprachige Erstaufführung von Ivana Sajkos 'Cover-Version' frei nach Flaubert, BOVARY, EIN FALL VON SCHWÄRMEREI (Ü: Alida Bremer), am Staatstheater Augsburg: "Vor allem drei Dinge interessieren Ivana Sajko am Original: Die Langeweile, die Emma Bovary aushalten muss, der Konsum, mit dem sie diesem beizukommen versucht, und die Liebe, die sie für die Erlösung von allem Übel hält. [...] Nach und nach entsteht ein Sog, dem man gern erliegt. Nicole Schneiderbauers Inszenierungsstil und Ivana Sajkos Text bereichern sich gegenseitig, so dass am Ende gar nicht mehr wichtig ist, wieviel Bovary im einzelnen steckt. Irgendetwas berührt einen immer." Willibald Spatz, nachtkritik.de

    

Tom Lanoyes HENRY IV. / MARGARETHA DI NAPOLI in Düsseldorf

Im Auftrag des Düsseldorfer Schauspielhauses hat Tom Lanoye eine Neufassung seiner beiden Shakespeare-Überschreibungen HENRY IV. und MARGARETHA DI NAPOLI (Ü: Rainer Kersten) vorgelegt. Den Doppelabend inszenierte David Bösch:...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Im Auftrag des Düsseldorfer Schauspielhauses hat Tom Lanoye eine Neufassung seiner beiden Shakespeare-Überschreibungen HENRY IV. und MARGARETHA DI NAPOLI (Ü: Rainer Kersten) vorgelegt. Den Doppelabend inszenierte David Bösch: "Tom Lanoyes furioses Textkonzentrat und Böschs kongeniale, als wirkungsvolles Crescendo der Gewalt angelegte Umsetzung haben aus 'Henry VI.' ein Drama mit Reißwolfeffekt gemacht: Alle, die der Macht zu nahe kommen, werden darin zerfetzt: Männer wie Frauen. Dabei deutet der Abend das historische Hinterland der Vorlage gerade so weit an, dass kein Zweifel bleibt: Früher war es genauso schlimm, und in Zukunft wird es wohl noch schlimmer." Alexander Menden, Süddeutschen Zeitung

    

"Die Absurditäten des Systems": Sarah Berthiaumes Arbeitswelt-Stück NYOTAIMORI in Innsbruck

Österreichische Erstaufführung von Sarah Berthiaumes NYOTAIMORI (Ü: Frank Weigand) am Tiroler Landestheater Innsbruck: Regisseurin Susanne Schmelcher bringt das surreale, unterhaltsam-kluge Stück über die großen Zusammenhänge...weiterlesen »

© Jérémie Battaglia

Österreichische Erstaufführung von Sarah Berthiaumes NYOTAIMORI (Ü: Frank Weigand) am Tiroler Landestheater Innsbruck: Regisseurin Susanne Schmelcher bringt das surreale, unterhaltsam-kluge Stück über die großen Zusammenhänge der Globalisierung "temporeich, ohne Umschweife und mit der Sprache von heute auf den Punkt" (Krone). "Es tun sich allerlei Abgründe auf, wenn Berthiaume globale Lebens- und Arbeitswelten in einen surrealen Fiebertraum zusammenführt und dabei die Absurditäten des Systems demaskiert." Der Standard - "Trotz des schweren Themas – das auch für Nicht-Workaholics einigen Wiedererkennungsschrecken bereithält – ist 'Nyotaimori' ungemein komisch. Auch weil es auf angestrengte Belehrung verzichtet. [... Die SchauspielerInnen] trumpfen mit feinen Studien zwischen übersteuertem Slapstick und echter Verzweiflung auf. Hier glänzt der Style. Und trotzdem geht es jederzeit an die Substanz." Tiroler Tageszeitung - "So unerbittlich Berthiaumes Analyse der verschiedenen Arbeitskulturen letztlich ist, es gelingt ihr tatsächlich, uns wie auch ihre Figuren mit einem sprichwörtlichen Kunstgriff aus dieser niederschmetternden Leibeigenen-Realität rauszukatapultieren, indem sie ihre ProtagonistInnen sinnigerweise zuvor über quantenphysikalische Wurmlöcher zusammenführt. [...] Susanne Schmelcher hat diese furios ersonnene Raumzeitreise durch unsere globale Arbeitswelt jedenfalls hochdynamisch inszeniert" StadtBlatt Innsbruck.

    

"Grandios auf die Bühne gebracht"

... hat das Staatstheater Stuttgart Anke Stellings Roman SCHÄFCHEN IM TROCKENEN (Verbrecher Verlag, Preis der Leipziger Buchmesse 2019), so Adrienne Braun in der Süddeutschen Zeitung: "Die Inszenierung von Sabine Auf der...weiterlesen »

© Havanna Scriva

... hat das Staatstheater Stuttgart Anke Stellings Roman SCHÄFCHEN IM TROCKENEN (Verbrecher Verlag, Preis der Leipziger Buchmesse 2019), so Adrienne Braun in der Süddeutschen Zeitung: "Die Inszenierung von Sabine Auf der Heyde ist rasant und dicht und serviert quicklebendiges Theater, das sich kongenial mit Stellings scharfzüngigem Bombardement verbindet. Eine harsche Kritik am Kapitalismus, bei dem Ideale, Überzeugungen, Freundschaft auf der Strecke bleiben". - "[Auf der Heyde] destilliert aus der gut 250-seitigen Erzählung klug deren Kernelemente: Wut, Desillusionierung und die Erkenntnis, dass das System - was auch immer das System gerade ist - einem stets einen Schritt voraus ist." Sabine Fischer, Stuttgarter Zeitung - "Dass Stellings Roman mehr ist als eine Milieustudie des gentrifizierten Berlin, zeigt die Uraufführung ebenso überzeugend wie vergnüglich. Grandios legt das Ensemble die sozialen Unterschiede offen, die sich in Krabbelgruppen und Kommunen trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gnadenlos auftun." Elisabeth Maier, Esslinger Zeitung
Nächste SCHÄFCHEN -Premieren: 24.1.20 Mainzer Kammerspiele, R: Achim Stellwagen (als szen. Lesung) - Frühjahr 20 WERK X Wien; R: Valerie Voigt-Firon - 17.4.20 Theater Bremen, R: Nina Mattenklotz.

    

„Sehenswert“: DIE BABYSITTERIN am Teamtheater München erstaufgeführt

Am Teamtheater Tankstelle wurde Catherine Légeres DIE BABYSITTERIN (Ü: Sonja Finck) erstaufgeführt. Das Stück hinterfragt gesellschaftliche Konventionen, Rollenbilder und Phänomene wie eine grassierende Frauenfeindlichkeit. Es...weiterlesen »

© Dominique Lafond

Am Teamtheater Tankstelle wurde Catherine Légeres DIE BABYSITTERIN (Ü: Sonja Finck) erstaufgeführt. Das Stück hinterfragt gesellschaftliche Konventionen, Rollenbilder und Phänomene wie eine grassierende Frauenfeindlichkeit. Es ist „keine konventionelle Geschlechterkomödie, sondern eine bissige Persiflage auf die ritualisierte Entschuldigungskultur und den Paternalismus gewisser Formen des männlichen Feminismus.“ Regisseur „Philipp Jescheck hat das Stück im Teamtheater leichthändig im Stil einer TV-Sitcom inszeniert.“ So sei „dieser kurzweilig aberwitzige Theaterabend sehenswert. […] warte bis zum Ende mit überraschenden Pointen auf.“ (Süddeutsche Zeitung)

    

Ursula Krechel erhält Jean-Paul-Preis

Für ihr Lebenswerk wird Ursula Krechel mit dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 16. Dezember in München verliehen. Noch zur Uraufführung frei ist Krechels LIEBES STÜCK (3D-3H), über das...weiterlesen »

© Renate v. Mangoldt

Für ihr Lebenswerk wird Ursula Krechel mit dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 16. Dezember in München verliehen. Noch zur Uraufführung frei ist Krechels LIEBES STÜCK (3D-3H), über das die Autorin selber schreibt: "Dies ist ein Stück über Anziehung und Abstoßung, eine Choreographie der Liebe. Während das Skandalon des 'Reigens' die übergangslose Sexualität der verschiedenen Partner miteinander war, so ist die Vertauschung von Intimität und Öffentlichkeit hier von Bedeutung. Das Privateste besetzt öffentliche Räume, die intimen Räume, die früher einmal für die intakte persönliche Sphäre standen, verwaisen. Man kann sie nur noch als Fluchtburg brauchen. Alle sechs Personen bewegen sich aufeinander zu oder stoßen sich ab, suchen sich und können die Nähe doch nicht ertragen."

    

"Wie im Brennglas": Esther de Konings Kinderstück PING

Neu vertritt der Verlag die niederländische Autorin Esther de Koning mit ihrem Solostück PING für eine Schauspielerin und ein Publikum ab 9 Jahren. Die DSE am Theaterhaus Frankfurt hat Rob Vriens inszeniert, der den Text dafür...weiterlesen »

© Clea Betlem

Neu vertritt der Verlag die niederländische Autorin Esther de Koning mit ihrem Solostück PING für eine Schauspielerin und ein Publikum ab 9 Jahren. Die DSE am Theaterhaus Frankfurt hat Rob Vriens inszeniert, der den Text dafür auch ins Deutsche übersetzt hat: "Wie im Brennglas erzählt [...] PING die Geschichte einer modernen Pippi Langstrumpf, die sich in prekären Verhältnissen an der Seite eines alleinerziehenden Vaters durchs Leben schlägt. Regisseur Rob Vriens ist mit Susanne Schyns (Spiel) am Theaterhaus Frankfurt eine überzeugende deutschsprachige Erstaufführung gelungen. [...] In starken Bildern zeigt die Inszenierung die Innenwelt eines heiklen, jugendlichen Daseins, ohne die Dramatik des Geschehens zu stark in den Vordergrund zu stellen. Meisterhaft wird selbst die Ausweglosigkeit des glücklosen Vaters in der Erzählung nicht ausgespart." Andrea Pollmeier, Frankfurter Rundschau

    
Premieren
Di
21
Jan
Zentraltheater München
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Josef Rödl
Fr
24
Jan
studiobühneköln, Köln
BLUT AM HALS DER KATZE
R: Frederike Bohr
Fr
24
Jan
Deutsches Theater Göttingen
DER VORTRAG DE
von Christophe Pellet
Deutsch von Gerhard Willert
R: Gerhard Willert
Fr
24
Jan
Švandovo Divadlo na Smíchov?, Praha (CZ)
KATZELMACHER CZ-EA
R: Jan Holec
Fr
24
Jan
Mainzer Kammerspiele
SCHäFCHEN IM TROCKENEN
R: Achim Stellwagen
Sa
25
Jan
Theater Osnabrück
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Felicitas Braun
Di
28
Jan
Deutsches Nationaltheater Weimar
DIE KöNIGIN DER FARBEN
R: Ioana Petre
Fr
31
Jan
Schauspielhaus Graz
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Sandy Lopicic
Sa
01
Feb
Deutsches Theater Göttingen
DAS LEBEN AUF DER PRAçA ROOSEVELT
R: Aurelisuz Smigiel
Sa
01
Feb
Maxim Gorki Theater, Berlin
HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Christian Weise
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