Aktuelles

Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs für PRINZIP ARCHE von Ulrike Müller

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in...weiterlesen »

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in Kooperation mit dem Salzburger Landestheater stattfinden.
In der Laudatio auf Ulrike Müller heißt es: "Die Welt, die Ulrike Müller beschreibt, ist dunkel, die Zukunft wahrlich ungewiss. Aber ihre  Figuren, die sie zeigt, haben Vitalität, Kraft und Würde und dabei eine Brüchigkeit, die sehr berührt. Mit einem festen Blick  schauen  die  Figuren  ihrer  Lebenswirklichkeit  ins  Auge.  Sie  wissen  um  ihre  Verletzungen,  finden Worte für sie, schenken ihnen Beachtung  und machen weiter, gehen mit ihnen um, ja, sie schöpfen Kraft daraus,  sich umso  klarer  auf  ihre  Lebensvisionen zu  richten. Ulrike  Müller  pflanzt  mit  dieser  Kraft  ihrer Figuren ein Vertrauen in diese Menschen und damit auch in uns Menschen, dass sie ihre – und wir unsere – komplexe, düstere Wirklichkeit irgendwie und irgendwann schon meistern werden."

    

"Mehr davon!": DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS am Ohnsorg-Theater uraufgeführt

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von...weiterlesen »

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von Meike Harten. "Mit seinem Wortwitz, seinen dramatischen Duell-Momenten mit Nebel aus dem Meer und diesem spielfreudigen Ensemble, das auf der Bühne Funken schlägt, wird aus dem Stück eine wunderschöne Liebeserklärung an das Dorf von heute, das seinen Platz in der Welt sucht. Dieser Glückskeks ist ein Geschenk. Es ist ein Schlüsselstück für den neuen Kurs des Ohnsorg-Theaters, das auch neue Zuschauer, die keine plattdeutschen Muttersprachler sind, gewinnen möchte. Dieses eigene Stück, das eben nicht nur eine Übersetzung einer längst bekannten Boulevardkomödie ist, lässt in allerbester Ohnsorg-Tradition den Charme und die Kraft des Plattdeutschen als lebendige Sprache leuchten und fragt ganz genau nach, was das eigentlich ist: Heimat. Mehr davon!" NDR

    

"Ein grotesk-großartiger Abend"

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers Oper DIODATI. UNENDLICH, für die Dea Loher das Libretto beisteuerte. Die Premiere des Auftragswerks an der Oper Basel, entstanden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung von Mary Shelleys "Frankenstein"-Roman, inszenierte Lydia Steier (ML: Titus Engel). "Mit dem [...] in Genf ansässigen Cern konfrontiert die Librettistin die Welt von 1816 mit jener von heute: So wie Mary leblose Materie zum Leben erwecken will, versuchen die Forscher mit ihren Teilchenbeschleunigern, den Geheimnissen des Lebens und des Universums auf die Spur zu kommen." Thomas Schacher, NZZ

Dea Lohers "fulminant vielschichtiges Libretto" (BR Klassik) ist, zusammen mit WEINE NICHT, SINGE, in der Theaterbibliothek» erschienen.

    

Neu: ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER von Ingeborg von Zadow

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht einmal ihre Eltern hat sie mehr. Immerhin haben die ihr hinterlassen, was man so braucht: einen Thron, einen Wunschmantel und zwei Raben, die sie mit Essen, Spielzeug und Tönen versorgen. Doch ist das wirklich alles, was man braucht? Bald schon hat Odette die Warterei und Langeweile satt. Sie wünscht sich einen Spielpartner, „das wunderschönste seltsamste Geschöpf“. Da erscheint Sleipnir, ein Pferd mit acht Hufen und einer Fülle von Ideen. Gemeinsam erkunden die beiden die Welt, begegnen Zwergen und Riesen, machen zusammen Musik und haben viel Spaß. Bis Sleipnir eines Tages die Koffer packt, um weiterzuziehen. Odette bleibt wieder allein zurück. Sie heißt nun Oda, ist groß und reich und mächtig. Aber auch unglücklich. Als ihr Besitz ihr im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, erinnert sie sich an Sleipnir und dessen Musik, und beginnt zu singen...

Frei nach Motiven aus der Welt der nordischen Mythen und Sagen hat Ingeborg von Zadow ein Kinderstück für drei Schauspieler*innen und zwei Musiker*innen geschrieben. ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER erzählt vom Großwerden, das immer länger dauert, als man will, und das dann doch viel zu schnell vorbei ist. Eine Hommage auch an die Kraft der Phantasie und der Musik.

Besetzung: 3D/H - 2 Musiker/innen. Altersempfehlung: 6+

    

Peter Verhelsts RICHARD III. uraufgeführt

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in...weiterlesen »

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszeniert hat: "So hat noch niemand Shakespeare gesehen, gehört und gedacht: Peter Verhelst häutet den Psychopathen Richard III.", schreibt die Wilhelmshavener Zeitung über diese "Demaskierung machtstrategischer Spielchen" in der "bestechenden, intellektuell höchst anspruchsvollen Landesbühnen-Inszenierung".

    

DAS HÄSSLICHE ENTLEIN bei "Starke Stücke"

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem Band Spielplatz 18. Sechs Theaterstücke über Außenseiter und Fremde.

    

SATELLITEN AM NACHTHIMMEL - DSE an der Landesbühne Wilhelmshaven

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die...weiterlesen »

© Andrea Hovik

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die Inszenierung von Ruth Schultz zähle "zweifellos zu den schönsten und berührendsten im breiten Spektrum der Landesbühne." "Trotz des ernsten und tiefgründigen Stoffes kommt der Humor [...] nicht zu kurz." Wilhelmshavener Zeitung  Fazit: "Umwerfende Einfälle, eine fantastisch atmosphäreerzeugende Klangkulisse und hinreißendes Pointenspiel." Jeversches Wochenblatt  Aktuell zu sehen ist auch Grønskags Jugendstück RUNTER AUF NULL in einer Produktion des Theaterhaus Frankfurt (R: Rob Vriens).

    

RIO BAR von Ivana Sajko dramatisiert

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s]...weiterlesen »

© Goran Petercol

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s] Schauspieltrio" (Gießener Allgemeine Zeitung) auf die Gießener Bühne bringt.

    

Wir trauern um Suzanne van Lohuizen

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders...weiterlesen »

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders das Kinder- und Jugendtheater auch hierzulande bereichert, geprägt und verändert haben. Ihr JUNGE IM BUS ist mit über 70 Inszenierungen ein weltweit gespieltes Meisterwerk für Kinder. Suzanne van Lohuizen war auch eine engagierte Gesellschafterin des Verlags der Autoren. Wir vermissen sie und wir hören sie, wie sie uns mit ihrer tiefen, klangvollen Stimme zwinkernd einen Satz aus ihrem Stück DREI ALTE MÄNNER WOLLTEN NICHT STERBEN zuruft: "Sterben ist kein Urlaub. Man darf nichts mitnehmen." Umso mehr bleibt von ihr bei uns.

    

Zum Tod von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

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Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

    
Premieren
Fr
06
Dez
Theater Naumburg
FRäULEIN BRAUN
R: Barbara Schöne
Sa
07
Dez
Münchner Kammerspiele
MACBETH
R: Amir Reza Koohestani
Sa
07
Dez
Thalia Theater, Hamburg
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Hakan Savas Mican
So
08
Dez
Theater Dekadenz und Gastspiele in Südtirol, Brixen (I)
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Michaela Senn
So
08
Dez
Divadlo Aréna, Bratislava (SK)
FüCHSE LüGEN NICHT
R: Juraj Bielik
Sa
14
Dez
Düsseldorfer Schauspielhaus
HENRY VI. & MARGARETHA DI NAPOLI EA der Neufassung
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: David Bösch
Sa
14
Dez
Schlosstheater Celle
ROBIN HOOD
R: Sebastian Reinhard Richter
Do
19
Dez
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
KASSANDRA/PROMETHEUS. RECHT AUF WELT UA
R: Peter Kastenmüller
Fr
03
Jan
Theater Duisburg
EVENT
R: Michael Steindl
Mi
08
Jan
Landestheater Dinkelsbühl
ER IST WIEDER DA
R: N.N.