Aktuelles

Neu: ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER von Ingeborg von Zadow

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht einmal ihre Eltern hat sie mehr. Immerhin haben die ihr hinterlassen, was man so braucht: einen Thron, einen Wunschmantel und zwei Raben, die sie mit Essen, Spielzeug und Tönen versorgen. Doch ist das wirklich alles, was man braucht? Bald schon hat Odette die Warterei und Langeweile satt. Sie wünscht sich einen Spielpartner, „das wunderschönste seltsamste Geschöpf“. Da erscheint Sleipnir, ein Pferd mit acht Hufen und einer Fülle von Ideen. Gemeinsam erkunden die beiden die Welt, begegnen Zwergen und Riesen, machen zusammen Musik und haben viel Spaß. Bis Sleipnir eines Tages die Koffer packt, um weiterzuziehen. Odette bleibt wieder allein zurück. Sie heißt nun Oda, ist groß und reich und mächtig. Aber auch unglücklich. Als ihr Besitz ihr im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, erinnert sie sich an Sleipnir und dessen Musik, und beginnt zu singen...

Frei nach Motiven aus der Welt der nordischen Mythen und Sagen hat Ingeborg von Zadow ein Kinderstück für drei Schauspieler*innen und zwei Musiker*innen geschrieben. ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER erzählt vom Großwerden, das immer länger dauert, als man will, und das dann doch viel zu schnell vorbei ist. Eine Hommage auch an die Kraft der Phantasie und der Musik.

Besetzung: 3D/H - 2 Musiker/innen. Altersempfehlung: 6+

    

Peter Verhelsts RICHARD III. uraufgeführt

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in...weiterlesen »

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszeniert hat: "So hat noch niemand Shakespeare gesehen, gehört und gedacht: Peter Verhelst häutet den Psychopathen Richard III.", schreibt die Wilhelmshavener Zeitung über diese "Demaskierung machtstrategischer Spielchen" in der "bestechenden, intellektuell höchst anspruchsvollen Landesbühnen-Inszenierung".

    

DAS HÄSSLICHE ENTLEIN bei "Starke Stücke"

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Zum Festival "Starke Stücke" eingeladen ist Fitzgerald Kusz' Kinderstück DAS HÄSSLICHE ENTLEIN (5+) in einer Figurentheater-Produktion von "die exen" (R: Tristan Vogt). Der Stücktext ist abgedruckt in dem Band Spielplatz 18. Sechs Theaterstücke über Außenseiter und Fremde.

    

SATELLITEN AM NACHTHIMMEL - DSE an der Landesbühne Wilhelmshaven

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die...weiterlesen »

© Andrea Hovik

"Universal, witzig und herzerwärmend": So beschreibt das Jeversche Wochenblatt die DSE von Kristofer Grønskags preisgekröntem Kinderstück SATELLITEN AM NACHTHIMMEL (Ü: Nelly Winterhalder) in Wilhelmshaven. Die Inszenierung von Ruth Schultz zähle "zweifellos zu den schönsten und berührendsten im breiten Spektrum der Landesbühne." "Trotz des ernsten und tiefgründigen Stoffes kommt der Humor [...] nicht zu kurz." Wilhelmshavener Zeitung  Fazit: "Umwerfende Einfälle, eine fantastisch atmosphäreerzeugende Klangkulisse und hinreißendes Pointenspiel." Jeversches Wochenblatt  Aktuell zu sehen ist auch Grønskags Jugendstück RUNTER AUF NULL in einer Produktion des Theaterhaus Frankfurt (R: Rob Vriens).

    

RIO BAR von Ivana Sajko dramatisiert

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s]...weiterlesen »

© Goran Petercol

Für das Stadttheater Gießen hat Ivana Sajko ihren Roman RIO BAR (Ü: Alida Bremer) dramatisiert und selber inszeniert: Entstanden ist ein multiperspektivischer Text über Krieg und Kriegstraumata, den ein "phänomenale[s] Schauspieltrio" (Gießener Allgemeine Zeitung) auf die Gießener Bühne bringt.

    

Wir trauern um Suzanne van Lohuizen

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders...weiterlesen »

die am 5. Januar 2019 in ihrer Heimatstadt Haarlem gestorben ist. Die Autorin zählte zu den bedeutendsten Stimmen des niederländischen Theaters, die seit über 25 Jahren durch ihre Sprachkunst und Geschichtenerfindung besonders das Kinder- und Jugendtheater auch hierzulande bereichert, geprägt und verändert haben. Ihr JUNGE IM BUS ist mit über 70 Inszenierungen ein weltweit gespieltes Meisterwerk für Kinder. Suzanne van Lohuizen war auch eine engagierte Gesellschafterin des Verlags der Autoren. Wir vermissen sie und wir hören sie, wie sie uns mit ihrer tiefen, klangvollen Stimme zwinkernd einen Satz aus ihrem Stück DREI ALTE MÄNNER WOLLTEN NICHT STERBEN zuruft: "Sterben ist kein Urlaub. Man darf nichts mitnehmen." Umso mehr bleibt von ihr bei uns.

    

Zum Tod von Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

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Wilhelm Genazino ist gestorben. Er war auch ein Theaterdichter. In seinen drei Theaterstücken zeigt sich seine tiefe Kenntnis innerer Abwege im ganz normalen alltäglichen Dasein. Wir trauern um ihn und wir vermissen ihn.

    

"Mindestens genauso gut" wie das Original: ROBIN HOOD in Hamburg

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die...weiterlesen »

ROBIN HOOD ist der berühmte Stoff, den sich Nora Khuon und Markus Bothe für ihr fünftes gemeinsames Familienstück ausgesucht haben - mit der Besonderheit, dass Robin in ihrer Fassung in Wahrheit ein Mädchen ist. Die Uraufführung als Weihnachtsstück am Deutschen Schauspielhaus Hamburg hat Markus Bothe inszeniert. "Robin Hood landet am Schauspielhaus ’nen Treffer!", übertitelt die Hamburger Morgenpost ihre Besprechung: "Ja, es ist einiges anders in dieser 'Robin Hood'-Version [...]. Aber mindestens genauso gut!" - "Und ganz nebenbei lernt der junge Theaterbesucher, was es heißt, Haltung zu zeigen." Hamburger Abendblatt

    

DAS LETZTE SCHAF auf Platz 3 der SPIEGEL-Bestsellerliste

DAS LETZTE SCHAF von Ulrich Hub grast die SPIEGEL-Bestsellerliste ab: Die Kinderbuch-Ausgabe (Carlsen Verlag) von Hubs "lustiger Geschichte mit viel Situationskomik" (SPIEGEL online) steht im Januar auf Platz 3 in...weiterlesen »

© Stefan Schugt

DAS LETZTE SCHAF von Ulrich Hub grast die SPIEGEL-Bestsellerliste ab: Die Kinderbuch-Ausgabe (Carlsen Verlag) von Hubs "lustiger Geschichte mit viel Situationskomik" (SPIEGEL online) steht im Januar auf Platz 3 in der Rubrik "Kinder- und Jugendbücher". Die Bühnenfassung dieser Weihnachtsgeschichte aus Sicht von Schafen benötigt nur 2 Darsteller/innen und eignet sich für ein Publikum ab 8 Jahren.

    

"Ich bin in einem Land geboren, das es nicht mehr gibt"

Für ihr Konzept zu ICH BIN IN EINEM LAND GEBOREN, DAS ES NICHT MEHR GIBT, einer Theaterrecherche auf den Spuren von Heimat und Identität, erhält Ulrike Müller im Rahmen des "Lausitzen"-Stückepreises einen mit €...weiterlesen »

Für ihr Konzept zu ICH BIN IN EINEM LAND GEBOREN, DAS ES NICHT MEHR GIBT, einer Theaterrecherche auf den Spuren von Heimat und Identität, erhält Ulrike Müller im Rahmen des "Lausitzen"-Stückepreises einen mit € 2.000,-- dotierten Förderpreis. In dem Konzept heißt es: "2019/20 feiern wir 30 Jahre Mauerfall -  was bedeutet es, in einem Land geboren zu sein, das es heute nicht mehr gibt? Was bedeutet Heimat, und kann sie verloren gehen (auch wenn man nicht fortgeht, sondern geblieben ist)? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der DDR und der Angst vor Überfremdung? Wie fügen sich die Erlebnisse der Zugewanderten in das Bild der Einheimischen?"

    
Premieren
Fr
23
Aug
Hans Otto Theater, Potsdam
DAS ACHTE LEBEN (FüR BRILKA)
von Nino Haratischwili
in einer Fassung von Jette Steckel, Julia Lochte und Emilia Heinrich
R: Konstanze Lauterbach
Do
29
Aug
Folie Théâtre / Compagnie Mont-Virago, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Camille Lambert
Sa
31
Aug
Thalia Theater, Hamburg
DIE KATZE UND DER GENERAL UA
R: Jette Steckel
Sa
31
Aug
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
DIE TOCHTER DES GANOVENKöNIGS
von Ad de Bont
Deutsch von Barbara Buri
R: Isabel Osthues
Fr
06
Sep
Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz
DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE
R: Urs Schleiff
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
IKI.RADIKALMENSCH (ARBEITSTITEL) UA
R: Rieke Süßkow
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
NYOTAIMORI DSE
R: Anna Werner
Fr
13
Sep
Burgtheater Wien
VöGEL (VIERSPRACHIGE VERSION) A-EA
R: Itay Tiran
Sa
14
Sep
theater hintenlinks, Krefeld
BOMBENFRAU (WOMANBOMB)
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Peter Gutowski
So
15
Sep
Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Daniel Kunze