Aktuelles

FAUVES von Wajdi Mouawad

Am Pariser Théâtre national de la Colline bringt Wajdi Mouawad die Uraufführung seines neuen Stückes FAUVES (dt. 'Raubtiere') heraus; Premiere ist am 9. Mai in der Regie des Autors:

Hippolyte kämpft darum, den Schnitt...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Am Pariser Théâtre national de la Colline bringt Wajdi Mouawad die Uraufführung seines neuen Stückes FAUVES (dt. 'Raubtiere') heraus; Premiere ist am 9. Mai in der Regie des Autors:
Hippolyte kämpft darum, den Schnitt für seinen neuesten Films fertigzustellen, als ein Telefonanruf sein Leben verändert. "Im Herzen der archaischen Wildnis, die in uns wohnt, zwingen uns verborgene, ungeahnte Raubtiere manchmal, uns mit unserem Schweigen, unserem Schrecken und unserer Scham auseinanderzusetzen. Wie kann aus Liebe und guter Erziehung die blindwütigste Gewalt erwachsen?" (Programmheft La Colline)

    

Uraufführung von Stefan Wipplingers MASS FÜR MASS

In der Regie von Markus Dietze wurde Stefan Wipplingers MASS FÜR MASS-Überschreibung am Theater Koblenz uraufgeführt: "Eine deftige Überschreibung und Aktualisierung von Shakespeares 'Problemstück' 'Maß für Maß' hat sich...weiterlesen »

In der Regie von Markus Dietze wurde Stefan Wipplingers MASS FÜR MASS-Überschreibung am Theater Koblenz uraufgeführt: "Eine deftige Überschreibung und Aktualisierung von Shakespeares 'Problemstück' 'Maß für Maß' hat sich der österreichische Dramatiker Stefan Wipplinger da vorgenommen. Statt Shakespeares Puritaner nimmt er einen Rechtsextremen, der in Wien sogleich die 'Durchmischung der Rassen' verbietet." Dorothea Marcus, nachtkritik.de   "Eines ist der Abend allemal: geharnischte politische Stellungnahme dieses Theaters gegen Rechtspopulismus, Deliberalisierung der Gesellschaft und schleichende Enthumanisierung eigentlich demokratischer Staaten." Andreas Pecht, Rhein-Zeitung

    

Dieter Forte gestorben

Im Alter von 83 Jahren ist Dieter Forte, Autor und Gesellschafter des Verlags, in Basel gestorben. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er seit 1962 als freier Schriftsteller. Die Erfolge seiner Romane, namentlich der...weiterlesen »

Im Alter von 83 Jahren ist Dieter Forte, Autor und Gesellschafter des Verlags, in Basel gestorben. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er seit 1962 als freier Schriftsteller. Die Erfolge seiner Romane, namentlich der 1992 begonnenen Trilogie DAS HAUS AUF MEINEN SCHULTERN, haben die Tatsache verdrängt, dass Dieter Forte als Theaterautor begonnen hat: mit der Geschichtsinterpretation MARTIN LUTHER & THOMAS MÜNZER, die am Basler Theater 1970 uraufgeführt wurde und erregte Diskussionen, besonders in der evangelischen Welt, provozierte. Das Stück ist der erste Teil einer Trilogie, die sich von der EINFÜHRUNG DER BUCHHALTUNG in die EINFÜHRUNG IN DIE ZIVILISATION (Jean Henry Dunant) fortsetzt und im LABYRINTH DER TRÄUME (Hitler-Kürten) endet. Bis Anfang der neunziger Jahre entstanden an die zwanzig weitere Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher, bevor der Erzähler in Forte die Oberhand gewann. Wir trauern um einen großen Autor und stets wachen, kritischen, neugierigen Wegbegleiter des Verlags.

    

DER ELEFANT VON MURTEN uraufgeführt

Für eine Kooperation von Stadttheater Bern und Theatergruppe VOR ORT hat Uwe Lützen ein Auftragsstück nach einer wahren Begebenheit geschrieben: DER ELEFANT VON MURTEN basiert auf dem historisch verbürgten Vorfall eines...weiterlesen »

Für eine Kooperation von Stadttheater Bern und Theatergruppe VOR ORT hat Uwe Lützen ein Auftragsstück nach einer wahren Begebenheit geschrieben: DER ELEFANT VON MURTEN basiert auf dem historisch verbürgten Vorfall eines ausgebrochenen Zirkuselefanten, der 1866 in dem Schweizer Städtchen Murten erschossen wurde. Uwe Lützen nimmt dies zum Anlass, um von einer Epoche großer technologischer Innovationen und ein­schneidender sozialer Veränderungen zu erzählen, von den damit verbundenen Ängsten und Hoffnungen, die sich auf alles Fremde und Neue beziehen. Die Uraufführung inszenierten Jonathan Loosli und Mathis Künzler: "So wird im Stadttheater aufgetrumpft. Mit einem märchenhaft guten Bühnenbild (Renato Grob). Mit tollen Effekten und schönen Kostümen (Justina Klimczyk)." Berner Zeitung

    

DIE ZWEITE FRAU in Zürich

"DIE ZWEITE FRAU ist ein düsteres, endzeitliches Stück, das beklommen macht", schreibt Simon Strauss in der NZZ über die Schweizer Erstaufführung von Nino Haratischwilis Drei-Frauen-Stück am Schauspielhaus Zürich:...weiterlesen »

"DIE ZWEITE FRAU ist ein düsteres, endzeitliches Stück, das beklommen macht", schreibt Simon Strauss in der NZZ über die Schweizer Erstaufführung von Nino Haratischwilis Drei-Frauen-Stück am Schauspielhaus Zürich: Regisseur Maximilian Enderle präsentiere es "in einer schlichten, zurückgenommenen Inszenierung", die den "Abgrund, [...] der sich hier öffnet", zur Geltung bringe.

    

"Das ist sexueller Missbrauch"

Die australische Football-Spielerin Tayla Harris wehrt sich gegen sexistische Kommentare in den Social Media, wie SPIEGEL ONLINE (21.03.2019) berichtet. Auslöser ist ein Foto, das sie bei der Ausübung ihres Sports...weiterlesen »

© Dominique Lafond

Die australische Football-Spielerin Tayla Harris wehrt sich gegen sexistische Kommentare in den Social Media, wie SPIEGEL ONLINE (21.03.2019) berichtet. Auslöser ist ein Foto, das sie bei der Ausübung ihres Sports zeigt.
Einen ähnlichen Vorgang – die Beleidigung einer bekannten kanadischen Sportreporterin im Internet – nahm Catherine Léger zum Anlass für Ihr Stück DIE BABYSITTERIN (Ü: Sonja Finck). 
In ihrer Komödie im TV-Sitcom-Stil befragt sie gesellschaftliche Konventionen und jüngere Phänomene wie die sprachliche Verrohung im Netz und eine sich ausbreitende 'rape culture'. Sie nimmt Formen von Frauenfeindlichkeit ebenso aufs Korn wie gesellschaftliche Verunsicherungen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist Sexismus, was nicht? Was ist politisch korrekt, was nicht? Was 'normal', was nicht? Frei zur DSE.

    

STROMER uraufgeführt

"Mit dem melancholischen Stück STROMER, einer originell animierten Bildergeschichte über einen Obdachlosen, bezaubert das Überzwerg-Theater Kinder und Eltern", so Esther Brenner in der Saarbrücker Zeitung über die...weiterlesen »

"Mit dem melancholischen Stück STROMER, einer originell animierten Bildergeschichte über einen Obdachlosen, bezaubert das Überzwerg-Theater Kinder und Eltern", so Esther Brenner in der Saarbrücker Zeitung über die Uraufführung nach dem gleichnamigen Bilderbuch der belgischen Illustratorin Claude K. Dubois und ihrer Tochter Sarah V. Dubois (erschienen im Frankfurter Moritz Verlag). Die Koproduktion mit dem Schauspiel Essen und der compagnie toit végétal hat das Regieteam Christina Hillinger, Sarah Mehlfeld und Thomas Jäkel inszeniert.

    

Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs für PRINZIP ARCHE von Ulrike Müller

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in...weiterlesen »

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in Kooperation mit dem Salzburger Landestheater stattfinden.
In der Laudatio auf Ulrike Müller heißt es: "Die Welt, die Ulrike Müller beschreibt, ist dunkel, die Zukunft wahrlich ungewiss. Aber ihre  Figuren, die sie zeigt, haben Vitalität, Kraft und Würde und dabei eine Brüchigkeit, die sehr berührt. Mit einem festen Blick  schauen  die  Figuren  ihrer  Lebenswirklichkeit  ins  Auge.  Sie  wissen  um  ihre  Verletzungen,  finden Worte für sie, schenken ihnen Beachtung  und machen weiter, gehen mit ihnen um, ja, sie schöpfen Kraft daraus,  sich umso  klarer  auf  ihre  Lebensvisionen zu  richten. Ulrike  Müller  pflanzt  mit  dieser  Kraft  ihrer Figuren ein Vertrauen in diese Menschen und damit auch in uns Menschen, dass sie ihre – und wir unsere – komplexe, düstere Wirklichkeit irgendwie und irgendwann schon meistern werden."

    

"Mehr davon!": DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS am Ohnsorg-Theater uraufgeführt

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von...weiterlesen »

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von Meike Harten. "Mit seinem Wortwitz, seinen dramatischen Duell-Momenten mit Nebel aus dem Meer und diesem spielfreudigen Ensemble, das auf der Bühne Funken schlägt, wird aus dem Stück eine wunderschöne Liebeserklärung an das Dorf von heute, das seinen Platz in der Welt sucht. Dieser Glückskeks ist ein Geschenk. Es ist ein Schlüsselstück für den neuen Kurs des Ohnsorg-Theaters, das auch neue Zuschauer, die keine plattdeutschen Muttersprachler sind, gewinnen möchte. Dieses eigene Stück, das eben nicht nur eine Übersetzung einer längst bekannten Boulevardkomödie ist, lässt in allerbester Ohnsorg-Tradition den Charme und die Kraft des Plattdeutschen als lebendige Sprache leuchten und fragt ganz genau nach, was das eigentlich ist: Heimat. Mehr davon!" NDR

    

"Ein grotesk-großartiger Abend"

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers Oper DIODATI. UNENDLICH, für die Dea Loher das Libretto beisteuerte. Die Premiere des Auftragswerks an der Oper Basel, entstanden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung von Mary Shelleys "Frankenstein"-Roman, inszenierte Lydia Steier (ML: Titus Engel). "Mit dem [...] in Genf ansässigen Cern konfrontiert die Librettistin die Welt von 1816 mit jener von heute: So wie Mary leblose Materie zum Leben erwecken will, versuchen die Forscher mit ihren Teilchenbeschleunigern, den Geheimnissen des Lebens und des Universums auf die Spur zu kommen." Thomas Schacher, NZZ

Dea Lohers "fulminant vielschichtiges Libretto" (BR Klassik) ist, zusammen mit WEINE NICHT, SINGE, in der Theaterbibliothek» erschienen.

    
Premieren
Fr
23
Aug
Hans Otto Theater, Potsdam
DAS ACHTE LEBEN (FüR BRILKA)
von Nino Haratischwili
in einer Fassung von Jette Steckel, Julia Lochte und Emilia Heinrich
R: Konstanze Lauterbach
Do
29
Aug
Folie Théâtre / Compagnie Mont-Virago, Paris (F)
DIE BITTEREN TRäNEN DER PETRA VON KANT
R: Camille Lambert
Sa
31
Aug
Thalia Theater, Hamburg
DIE KATZE UND DER GENERAL UA
R: Jette Steckel
Sa
31
Aug
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
DIE TOCHTER DES GANOVENKöNIGS
von Ad de Bont
Deutsch von Barbara Buri
R: Isabel Osthues
Fr
06
Sep
Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz
DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE
R: Urs Schleiff
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
IKI.RADIKALMENSCH (ARBEITSTITEL) UA
R: Rieke Süßkow
Fr
06
Sep
Theater Osnabrück
NYOTAIMORI DSE
R: Anna Werner
Fr
13
Sep
Burgtheater Wien
VöGEL (VIERSPRACHIGE VERSION) A-EA
R: Itay Tiran
Sa
14
Sep
theater hintenlinks, Krefeld
BOMBENFRAU (WOMANBOMB)
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Peter Gutowski
So
15
Sep
Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Daniel Kunze