Aktuelles

Dieter Forte gestorben

Im Alter von 83 Jahren ist Dieter Forte, Autor und Gesellschafter des Verlags, in Basel gestorben. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er seit 1962 als freier Schriftsteller. Die Erfolge seiner Romane, namentlich der...weiterlesen »

Im Alter von 83 Jahren ist Dieter Forte, Autor und Gesellschafter des Verlags, in Basel gestorben. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er seit 1962 als freier Schriftsteller. Die Erfolge seiner Romane, namentlich der 1992 begonnenen Trilogie DAS HAUS AUF MEINEN SCHULTERN, haben die Tatsache verdrängt, dass Dieter Forte als Theaterautor begonnen hat: mit der Geschichtsinterpretation MARTIN LUTHER & THOMAS MÜNZER, die am Basler Theater 1970 uraufgeführt wurde und erregte Diskussionen, besonders in der evangelischen Welt, provozierte. Das Stück ist der erste Teil einer Trilogie, die sich von der EINFÜHRUNG DER BUCHHALTUNG in die EINFÜHRUNG IN DIE ZIVILISATION (Jean Henry Dunant) fortsetzt und im LABYRINTH DER TRÄUME (Hitler-Kürten) endet. Bis Anfang der neunziger Jahre entstanden an die zwanzig weitere Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher, bevor der Erzähler in Forte die Oberhand gewann. Wir trauern um einen großen Autor und stets wachen, kritischen, neugierigen Wegbegleiter des Verlags.

    

DER ELEFANT VON MURTEN uraufgeführt

Für eine Kooperation von Stadttheater Bern und Theatergruppe VOR ORT hat Uwe Lützen ein Auftragsstück nach einer wahren Begebenheit geschrieben: DER ELEFANT VON MURTEN basiert auf dem historisch verbürgten Vorfall eines...weiterlesen »

Für eine Kooperation von Stadttheater Bern und Theatergruppe VOR ORT hat Uwe Lützen ein Auftragsstück nach einer wahren Begebenheit geschrieben: DER ELEFANT VON MURTEN basiert auf dem historisch verbürgten Vorfall eines ausgebrochenen Zirkuselefanten, der 1866 in dem Schweizer Städtchen Murten erschossen wurde. Uwe Lützen nimmt dies zum Anlass, um von einer Epoche großer technologischer Innovationen und ein­schneidender sozialer Veränderungen zu erzählen, von den damit verbundenen Ängsten und Hoffnungen, die sich auf alles Fremde und Neue beziehen. Die Uraufführung inszenierten Jonathan Loosli und Mathis Künzler: "So wird im Stadttheater aufgetrumpft. Mit einem märchenhaft guten Bühnenbild (Renato Grob). Mit tollen Effekten und schönen Kostümen (Justina Klimczyk)." Berner Zeitung

    

DIE ZWEITE FRAU in Zürich

"DIE ZWEITE FRAU ist ein düsteres, endzeitliches Stück, das beklommen macht", schreibt Simon Strauss in der NZZ über die Schweizer Erstaufführung von Nino Haratischwilis Drei-Frauen-Stück am Schauspielhaus Zürich:...weiterlesen »

"DIE ZWEITE FRAU ist ein düsteres, endzeitliches Stück, das beklommen macht", schreibt Simon Strauss in der NZZ über die Schweizer Erstaufführung von Nino Haratischwilis Drei-Frauen-Stück am Schauspielhaus Zürich: Regisseur Maximilian Enderle präsentiere es "in einer schlichten, zurückgenommenen Inszenierung", die den "Abgrund, [...] der sich hier öffnet", zur Geltung bringe.

    

"Das ist sexueller Missbrauch"

Die australische Football-Spielerin Tayla Harris wehrt sich gegen sexistische Kommentare in den Social Media, wie SPIEGEL ONLINE (21.03.2019) berichtet. Auslöser ist ein Foto, das sie bei der Ausübung ihres Sports...weiterlesen »

© Dominique Lafond

Die australische Football-Spielerin Tayla Harris wehrt sich gegen sexistische Kommentare in den Social Media, wie SPIEGEL ONLINE (21.03.2019) berichtet. Auslöser ist ein Foto, das sie bei der Ausübung ihres Sports zeigt.
Einen ähnlichen Vorgang – die Beleidigung einer bekannten kanadischen Sportreporterin im Internet – nahm Catherine Léger zum Anlass für Ihr Stück DIE BABYSITTERIN (Ü: Sonja Finck). 
In ihrer Komödie im TV-Sitcom-Stil befragt sie gesellschaftliche Konventionen und jüngere Phänomene wie die sprachliche Verrohung im Netz und eine sich ausbreitende 'rape culture'. Sie nimmt Formen von Frauenfeindlichkeit ebenso aufs Korn wie gesellschaftliche Verunsicherungen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist Sexismus, was nicht? Was ist politisch korrekt, was nicht? Was 'normal', was nicht? Frei zur DSE.

    

STROMER uraufgeführt

"Mit dem melancholischen Stück STROMER, einer originell animierten Bildergeschichte über einen Obdachlosen, bezaubert das Überzwerg-Theater Kinder und Eltern", so Esther Brenner in der Saarbrücker Zeitung über die...weiterlesen »

"Mit dem melancholischen Stück STROMER, einer originell animierten Bildergeschichte über einen Obdachlosen, bezaubert das Überzwerg-Theater Kinder und Eltern", so Esther Brenner in der Saarbrücker Zeitung über die Uraufführung nach dem gleichnamigen Bilderbuch der belgischen Illustratorin Claude K. Dubois und ihrer Tochter Sarah V. Dubois (erschienen im Frankfurter Moritz Verlag). Die Koproduktion mit dem Schauspiel Essen und der compagnie toit végétal hat das Regieteam Christina Hillinger, Sarah Mehlfeld und Thomas Jäkel inszeniert.

    

Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs für PRINZIP ARCHE von Ulrike Müller

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in...weiterlesen »

Für ihr Theaterstück PRINZIP ARCHE ist Ulrike Müller mit dem Hauptpreis des Waldorf-Dramawettbewerbs geehrt worden. Das Stück entstand im Auftrag der Universität Mozarteum in Salzburg; die Uraufführung soll im Mai 2020 in Kooperation mit dem Salzburger Landestheater stattfinden.
In der Laudatio auf Ulrike Müller heißt es: "Die Welt, die Ulrike Müller beschreibt, ist dunkel, die Zukunft wahrlich ungewiss. Aber ihre  Figuren, die sie zeigt, haben Vitalität, Kraft und Würde und dabei eine Brüchigkeit, die sehr berührt. Mit einem festen Blick  schauen  die  Figuren  ihrer  Lebenswirklichkeit  ins  Auge.  Sie  wissen  um  ihre  Verletzungen,  finden Worte für sie, schenken ihnen Beachtung  und machen weiter, gehen mit ihnen um, ja, sie schöpfen Kraft daraus,  sich umso  klarer  auf  ihre  Lebensvisionen zu  richten. Ulrike  Müller  pflanzt  mit  dieser  Kraft  ihrer Figuren ein Vertrauen in diese Menschen und damit auch in uns Menschen, dass sie ihre – und wir unsere – komplexe, düstere Wirklichkeit irgendwie und irgendwann schon meistern werden."

    

"Mehr davon!": DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS am Ohnsorg-Theater uraufgeführt

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von...weiterlesen »

"Ein facettenreiches Duell" und "satte Gags" attestiert die Welt der Uraufführung von DE VERDÜVELTE GLÜCKSKEKS von Sönke Andresen (plattdeutsch von Annie Heger) am Hamburger Ohnsorg-Theater in der Regie von Meike Harten. "Mit seinem Wortwitz, seinen dramatischen Duell-Momenten mit Nebel aus dem Meer und diesem spielfreudigen Ensemble, das auf der Bühne Funken schlägt, wird aus dem Stück eine wunderschöne Liebeserklärung an das Dorf von heute, das seinen Platz in der Welt sucht. Dieser Glückskeks ist ein Geschenk. Es ist ein Schlüsselstück für den neuen Kurs des Ohnsorg-Theaters, das auch neue Zuschauer, die keine plattdeutschen Muttersprachler sind, gewinnen möchte. Dieses eigene Stück, das eben nicht nur eine Übersetzung einer längst bekannten Boulevardkomödie ist, lässt in allerbester Ohnsorg-Tradition den Charme und die Kraft des Plattdeutschen als lebendige Sprache leuchten und fragt ganz genau nach, was das eigentlich ist: Heimat. Mehr davon!" NDR

    

"Ein grotesk-großartiger Abend"

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

"...auch dank des hervorragenden Chors (Einstudierung Michael Clark) und den stupenden Leistungen der Basler Theatertechnik", so Jörn Florian Fuchs (BR Klassik) über die Basler Uraufführung von Michael Wertmüllers Oper DIODATI. UNENDLICH, für die Dea Loher das Libretto beisteuerte. Die Premiere des Auftragswerks an der Oper Basel, entstanden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung von Mary Shelleys "Frankenstein"-Roman, inszenierte Lydia Steier (ML: Titus Engel). "Mit dem [...] in Genf ansässigen Cern konfrontiert die Librettistin die Welt von 1816 mit jener von heute: So wie Mary leblose Materie zum Leben erwecken will, versuchen die Forscher mit ihren Teilchenbeschleunigern, den Geheimnissen des Lebens und des Universums auf die Spur zu kommen." Thomas Schacher, NZZ

Dea Lohers "fulminant vielschichtiges Libretto" (BR Klassik) ist, zusammen mit WEINE NICHT, SINGE, in der Theaterbibliothek» erschienen.

    

Neu: ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER von Ingeborg von Zadow

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht...weiterlesen »

© Friederike Hentschel

Wenn Odette groß ist, wird sie einmal Oda heißen und die mächtigste Göttin sein weit und breit. Aber bis dahin ist es noch ziemlich lange hin. Jetzt nämlich ist Odette klein und allein, und alles andere als mächtig. Nicht einmal ihre Eltern hat sie mehr. Immerhin haben die ihr hinterlassen, was man so braucht: einen Thron, einen Wunschmantel und zwei Raben, die sie mit Essen, Spielzeug und Tönen versorgen. Doch ist das wirklich alles, was man braucht? Bald schon hat Odette die Warterei und Langeweile satt. Sie wünscht sich einen Spielpartner, „das wunderschönste seltsamste Geschöpf“. Da erscheint Sleipnir, ein Pferd mit acht Hufen und einer Fülle von Ideen. Gemeinsam erkunden die beiden die Welt, begegnen Zwergen und Riesen, machen zusammen Musik und haben viel Spaß. Bis Sleipnir eines Tages die Koffer packt, um weiterzuziehen. Odette bleibt wieder allein zurück. Sie heißt nun Oda, ist groß und reich und mächtig. Aber auch unglücklich. Als ihr Besitz ihr im wahrsten Sinne über den Kopf wächst, erinnert sie sich an Sleipnir und dessen Musik, und beginnt zu singen...

Frei nach Motiven aus der Welt der nordischen Mythen und Sagen hat Ingeborg von Zadow ein Kinderstück für drei Schauspieler*innen und zwei Musiker*innen geschrieben. ODA UND DAS PFERD DER GÖTTER erzählt vom Großwerden, das immer länger dauert, als man will, und das dann doch viel zu schnell vorbei ist. Eine Hommage auch an die Kraft der Phantasie und der Musik.

Besetzung: 3D/H - 2 Musiker/innen. Altersempfehlung: 6+

    

Peter Verhelsts RICHARD III. uraufgeführt

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in...weiterlesen »

RICHARD III. BIN DURCH SÜMPFE GEWATET, MENSCHLICHE ODER NICHT lautet der vollständige Titel von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption (Ü: Rainer Kersten), deren DSE Sascha Bunge an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszeniert hat: "So hat noch niemand Shakespeare gesehen, gehört und gedacht: Peter Verhelst häutet den Psychopathen Richard III.", schreibt die Wilhelmshavener Zeitung über diese "Demaskierung machtstrategischer Spielchen" in der "bestechenden, intellektuell höchst anspruchsvollen Landesbühnen-Inszenierung".

    
Premieren
Do
23
Jan
Thalia Theater, Hamburg
DIE TRAGöDIE VON HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Jette Steckel
Fr
24
Jan
studiobühneköln, Köln
BLUT AM HALS DER KATZE
R: Frederike Bohr
Fr
24
Jan
Deutsches Theater Göttingen
DER VORTRAG DE
von Christophe Pellet
Deutsch von Gerhard Willert
R: Gerhard Willert
Fr
24
Jan
Švandovo Divadlo na Smíchov?, Praha (CZ)
KATZELMACHER CZ-EA
R: Jan Holec
Fr
24
Jan
Mainzer Kammerspiele
SCHäFCHEN IM TROCKENEN
R: Achim Stellwagen
Sa
25
Jan
Theater Osnabrück
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Felicitas Braun
Di
28
Jan
Deutsches Nationaltheater Weimar
DIE KöNIGIN DER FARBEN
R: Ioana Petre
Fr
31
Jan
Schauspielhaus Graz
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Sandy Lopicic
Sa
01
Feb
Deutsches Theater Göttingen
DAS LEBEN AUF DER PRAçA ROOSEVELT
R: Aurelisuz Smigiel
Sa
01
Feb
Maxim Gorki Theater, Berlin
HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Christian Weise
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