Aktuelles

"Glänzend": DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter Freilichtbühne

Umberto Ecos DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter, fast 4000 Zuschauer fassender Freilichtbühne der Volksschauspiele Ötigheim (R: Rebekka Stanzel) schneide auch im Vergleich zur berühmten Verfilmung mit Sean Connery...weiterlesen »

Umberto Ecos DER NAME DER ROSE auf Deutschlands größter, fast 4000 Zuschauer fassender Freilichtbühne der Volksschauspiele Ötigheim (R: Rebekka Stanzel) schneide auch im Vergleich zur berühmten Verfilmung mit Sean Connery "glänzend ab", so Eckehard Uhlig auf Die Deutsche Bühne online. In der Bühnenfassung von Claus Frankl kommt Ecos Romanbestseller, seit der Uraufführung bei den Luisenburgfestspielen 2000, bereits auf etwa 60 Produktionen.

    

Kevin Rittberger über "Schutzsuchende"

1883 havariert das deutsche Auswandererschiff Cimbria auf dem Weg nach New York, mehr als 400 Menschen sterben. Im Zuge dreier deutscher "Auswanderungswellen" im 19. Jahrhundert verlassen insgesamt über eine Million...weiterlesen »

1883 havariert das deutsche Auswandererschiff Cimbria auf dem Weg nach New York, mehr als 400 Menschen sterben. Im Zuge dreier deutscher "Auswanderungswellen" im 19. Jahrhundert verlassen insgesamt über eine Million Deutsche aufgrund wirtschaftlicher Misere das Kaiserreich. Auf die damalige Situation verweist Kevin Rittberger in der Berliner Zeitung, und rekonstruiert, wie sich die Gründung von Seenotrettungsdiensten und die Internationalisierung des Seerechts hierauf zurückführen lassen. Doch gerade das internationale Recht, so Rittberger, werde derzeit in Europa wiederholt gebrochen, wenn es um den Umgang mit Geflüchteten aus Afrika geht. Deren Schicksal, wie auch die Frage nach seiner Darstellbarkeit, steht im Zentrum von Rittbergers Stück KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG, erschienen in dem Band PUPPEN. Drei Stücke.

    

WHAT THEY WANT TO HEAR an den Münchner Kammerspielen

Ein "eindringlicher und ruhiger, theatraler Kommentar zur gerade jetzt wieder hochgepeitschten Flüchtlingsdebatte" - so beschreibt Sven Ricklefs (Deutschlandfunk) Lola Arias' WHAT THEY WANT TO HEAR, das die...weiterlesen »

© steirischer herbst/P. Manninger

Ein "eindringlicher und ruhiger, theatraler Kommentar zur gerade jetzt wieder hochgepeitschten Flüchtlingsdebatte" - so beschreibt Sven Ricklefs (Deutschlandfunk) Lola Arias' WHAT THEY WANT TO HEAR, das die argentinische Autorin und Regisseurin gemeinsam mit dem Open Border Ensemble für die Münchner Kammerspiele entwickelt hat. "Bitte alle hingehen" nachtkritik.de  "Mitreißend" Abendzeitung

    

EINE VERSION DER GESCHICHTE uraufgeführt

Als eine "kluge, bei allem Ernst des Themas leicht und geschmeidig ausbalancierte Aufführung" beschreibt Irene Bazinger in der FAZ Marco Millings Inszenierung von Simone Kuchers EINE VERSION DER GESCHICHTE. Die...weiterlesen »

Als eine "kluge, bei allem Ernst des Themas leicht und geschmeidig ausbalancierte Aufführung" beschreibt Irene Bazinger in der FAZ Marco Millings Inszenierung von Simone Kuchers EINE VERSION DER GESCHICHTE. Die Uraufführung, eine Produktion des Schauspielhaus Zürich, hatte im Rahmen der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin Premiere. Ab Oktober ist sie dann auch in Zürich zu sehen. Zur UA frei ist Kuchers Zweipersonenstück HELIKOPTER-QUARTETT (1D-1H), das schlaglichtartig das Drama einer jungen Familie erzählt, das zunehmend bestimmt ist von Sprachlosigkeit und unterschwelliger Gewalt.

    

4 Stücke auf den Auswahllisten für den Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis 2018

Gleich drei Stücke aus unserem Programm sind auf der Auswahlliste für den Deutschen Kindertheaterpreis 2018 vertreten: LAURA WAR HIER von Milena Baisch, KRONE von Anna Carlier (Ü: Christine Bais) sowie BILLY DE KID von Herman...weiterlesen »

Gleich drei Stücke aus unserem Programm sind auf der Auswahlliste für den Deutschen Kindertheaterpreis 2018 vertreten: LAURA WAR HIER von Milena Baisch, KRONE von Anna Carlier (Ü: Christine Bais) sowie BILLY DE KID von Herman van de Wijdeven (Ü: Rob Vriens). In die Auswahlliste für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2018 wurde Kristofer Grønskags RUNTER AUF NULL (Ü: Nelly Winterhalder) aufgenommen.

Aus den jeweils 10 Stückvorschlägen werden schließlich je drei Stücke für die entsprechende Preiskategorie nominiert. Die Preisverleihung findet am 1. November im Frankfurter Römer statt.

    

Stück der Stunde

Das Stück der Stunde in Italien: Kevin Rittbergers Lehrstück über Migration und Medien KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG wird am 20.6. im Teatro India in Rom in einer szenischen Lesung zum 'International day of...weiterlesen »

Das Stück der Stunde in Italien: Kevin Rittbergers Lehrstück über Migration und Medien KASSANDRA ODER DIE WELT ALS ENDE DER VORSTELLUNG wird am 20.6. im Teatro India in Rom in einer szenischen Lesung zum 'International day of refugees' vorgestellt. In den kommenden Monaten soll dann im Rahmen des internationalen Theateprojekts "fabula mundi" eine Inszenierung erarbeitet werden.

    

Internationaler Literaturpreis für Ivana Sajko

Mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt wird Ivana Sajko für ihren 2017 erschienenen LIEBESROMAN (Voland & Quist) ausgezeichnet. Der Roman, der die Geschichte eines jungen erfolglosen...weiterlesen »

© Goran Petercol

Mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt wird Ivana Sajko für ihren 2017 erschienenen LIEBESROMAN (Voland & Quist) ausgezeichnet. Der Roman, der die Geschichte eines jungen erfolglosen Künstlerpaares in Kroatien erzählt, zeige, wie das politische System Kroatiens ins private Leben seiner Protagonisten eingreife, so die Jury: "Unter der Oberfläche des Liebesromans, der auch ein Entliebungsroman ist, geht es um Macht und Ohnmacht des Individuums in unserer globalisierten Gegenwart." Außerdem ausgezeichnet wird die Übersetzerin Alida Bremer für ihre Übertragung des Werks aus dem Kroatischen. Das Preisgeld beträgt 20.000 Euro für Sajko und 15.000 Euro für Bremer.
Eine Liebesgeschichte hat Ivana Sajko auch ihrem jüngsten Stück BOVARY, EIN FALL VON SCHWÄRMEREI (Ü: Alida Bremer) unterlegt: die Flaubert-Überschreibung ist noch zur DSE frei. Nächste Theaterpremiere eines Sajko-Textes in Deutschland: RIO BAR am Stadttheater Gießen, P: 10.2.2019.

    

HORRIBILIS VON HUCKEVOLL

...so lautet der (verkürzte!) Name des Titel"helden" in Rainer Dachselts neuem Auftragsstück für das Frankfurter Festival Barock am Main. Nach Motiven des Barockdichters Gryphius hat Dachselt einen "ungemein...weiterlesen »

...so lautet der (verkürzte!) Name des Titel"helden" in Rainer Dachselts neuem Auftragsstück für das Frankfurter Festival Barock am Main. Nach Motiven des Barockdichters Gryphius hat Dachselt einen "ungemein vergnüglichen" Theatertext geschrieben: eine "reiche Theatergeschichte" über Sein und Schein, mit einer "Paraderolle" für Michael Quast (FAZ). Regie führte Sarah Groß.

    

"Wunderbar gegenwärtig": Claudius Lünstedts Neuübersetzung von KLOTZ AM BEIN

Für eine Koproduktion von Ruhrfestspielen und Schauspiel Frankfurt hat Claudius Lünstedt eine neue deutsche Fassung von Georges Feydeaus Vaudeville-Stück KLOTZ AM BEIN geschrieben. Unter der Regie von Roger Vontobel feierte...weiterlesen »

© Alexander Feuereisen

Für eine Koproduktion von Ruhrfestspielen und Schauspiel Frankfurt hat Claudius Lünstedt eine neue deutsche Fassung von Georges Feydeaus Vaudeville-Stück KLOTZ AM BEIN geschrieben. Unter der Regie von Roger Vontobel feierte die "wunderbar gegenwärtige und sich doch niemals anbiedernde Übersetzung" (nachtkritik.de) in Recklinghausen Premiere. Die Frankfurt-Premiere folgt am 31. Mai.

    

Neu: NYOTAIMORI von Sarah Berthiaume

Für einen Beitrag über "Berufe der Zukunft" führt die Journalistin Maude eine Reihe von Interviews in Unternehmen durch. Sie selber ist freischaffend und damit ihre eigene Chefin. Aber bedeutet die fehlende Trennung...weiterlesen »

© Jérémie Battaglia

NYOTAIMORI

von Sarah Berthiaume
Aus dem Frankokanadischen von Frank Weigand

Für einen Beitrag über "Berufe der Zukunft" führt die Journalistin Maude eine Reihe von Interviews in Unternehmen durch. Sie selber ist freischaffend und damit ihre eigene Chefin. Aber bedeutet die fehlende Trennung von Privat- und Berufsleben nicht einfach nur eine andere Form der Entfremdung? Je mehr sich Maude in ihre Recherchen vertieft, desto stärker werden ihr Leben und ihre Arbeit durcheinander gewirbelt. Am Ende führen die unterschiedlichsten Spuren - der Kofferraum eines in Japan fabrizierten Autos, eine indische Fabrik für Damenunterwäsche und ein texanischer Ausdauerwettbewerb namens "Hands on a hard body" - auf wundersame Weise alle zu Maudes Wohnung, die zugleich ihr Büro ist.
Mit NYOTAIMORI hat Sarah Berthiaume ein kleines Stück über die großen Zusammenhänge der Globalisierung geschrieben, über Arbeitswelt und Müdigkeitsgesellschaft. Sie zeigt ein ökonomisches System, das die Menschen in Maschinen und die Frauen in Objekte verwandelt. Mit viel Humor überschreitet NYOTAIMORI die Grenzen von Raum und Zeit, von Wirklichkeit und Surrealem, um unser Arbeits- und Konsumverhalten spielerisch zu hinterfragen.

Besetzung: 2D - 1H. DSE frei

    
Premieren
Di
08
Jan
Theater Ansbach
DER AUFSATZ
R: Stefan Becker
Di
08
Jan
SCHAUBURG, München
UNTERM KINDERGARTEN
von Eirik Fauske
Deutsch von Geesche Wartemann
R: Katharina Mayrhofer
Do
10
Jan
Stadttheater Gießen
RIO BAR
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Ivana Sajko
Sa
12
Jan
Teatr Stary, Lublin (PL)
MARLENI PL-EA
R: Mikolaj Grabowski
Sa
12
Jan
Theater K e.V., Aachen
NIKE
R: Agma Formann
Fr
18
Jan
Landestheater Burghofbühne, Dinslaken
AUGEN VOLLER WAHNSINN
von Sanne Vogel
Deutsch von Eva Pieper
R: Nadja Blank
So
20
Jan
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
SATELLITEN AM NACHTHIMMEL DSE
von Kristofer Grønskag
Deutsch von Nelly Winterhalder
R: Ruth Schultz
Sa
26
Jan
3K-Theaterwerkstatt, Mühlhausen
MR. PILKS IRRENHAUS
von Ken Campbell
Deutsch von Brigitte Landes
R: Albert Sadebeck
Sa
26
Jan
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
RICHARD III. DSE
von William Shakespeare
in einer Fassung von Peter Verhelst
Deutsch von Rainer Kersten
R: Sascha Bunge
Fr
01
Feb
Theater der Keller, Köln
TROPFEN AUF HEIßE STEINE
R: Tom Müller