Aktuelles

Mouawads VÖGEL in Köln und Göttingen

Nach den Produktionen in Stuttgart und Wien kam VÖGEL von Wajdi Mouawad als viersprachige Produktion (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) nun auch am Schauspiel Köln heraus: "Stefan Bachmann vertraut...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Nach den Produktionen in Stuttgart und Wien kam VÖGEL von Wajdi Mouawad als viersprachige Produktion (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) nun auch am Schauspiel Köln heraus: "Stefan Bachmann vertraut in seiner Inszenierung ganz auf die lebendigen Figuren und den schwarzen Humor der Textvorlage,  die er mit einem starken Ensemble umsetzt. [...] Mitreißendes Theater, das ohne viel Brimborium, kurzweilig und pointiert den Nahost-Konflikt in Form einer Familiengeschichte thematisiert." Christoph Ohrem, Deutschlandfunk  - Derweil hat Katharina Ramser das Stück am Deutschen Theater Göttingen erstmals ganz in deutscher Sprache inszeniert: "ein ganz großer Wurf", "ein wuchtiger Abend" (Göttinger Tageblatt).

    

Prüfungsstoff: Dea Loher in Frankreich

Die Stücke von Dea Loher stehen auf der Liste für die diesjährigen Zulassungsprüfungen an der École Normale Superieur in Lyon. Lohers dramatisches Werk ist in Einzelbänden in der Theaterbibliothek erschienen. Ein Sammelband...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Die Stücke von Dea Loher stehen auf der Liste für die diesjährigen Zulassungsprüfungen an der École Normale Superieur in Lyon. Lohers dramatisches Werk ist in Einzelbänden in der Theaterbibliothek erschienen. Ein Sammelband mit 6 Stücken ist im Wallstein Verlag erhältlich.

    

"Eine Sternstunde"

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die Premierenbesucher zum Lachen und zum Weinen" gebracht habe: "Im Minutentakt werden in 3.15 Stunden mit Pause Familiengeheimnisse, Verdrängungen & Verletzungen enthüllt. Schade, dass diese erfinderische Variation von 'Romeo und Julia', ein Stück vitalen, aktuellen Theaters im kleinen Haus stattfindet. Es wird mit seinem Stoff und seiner Vielsprachigkeit Scharen von Besuchern anlocken. Ein großartiger und berührender Abend." - "Itay Tiran[...] geht dahin, wo es wehtut – und ist dabei trotzdem unterhaltsam. [...] Und so ist dieser psychologisch erzählende Abend hinterrücks viel wirkungsvoller als die archaische Welt des Ulrich Rasche, der politische die Muskeln spielen lässt." Christian Gampert, Deutschlandfunk - Als Buchausgabe ist VÖGEL in der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Gnadenlos gut": Tom Lanoyes WIE IS BANG! uraufgeführt

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art Spiegelpalast, in dem er Themen wie Ängste vor Alter, Vergessenheit und nachlassendem Ruhm mit gnadenlosen Peitschenhieben in der Theaterkompanie verbindet. Für einen Moment scheint es, als ob wir am Totenbett der Bühne sitzen, aber gleichzeitig ist die Aufführung auch eine Hommage an dieses Theater, schon allein deshalb, weil diese Inszenierung selbst so gnadenlos gut ist." Hein Janssen, de Volkskrant - Die deutsche Übersetzung unter dem Titel WER HAT ANGST? (Ü: Rainer Kersten) ist in Vorbereitung!

    

"Ein schaurig-schönes Theatervergnügen": KEINE PANIK! in Oldenburg

Wie entsteht Angst? Und wie wird man sie wieder los? Davon erzählt, unter anderem, das neue Kinderstück KEINE PANIK! (9+) von Marc Becker, der die Uraufführung am Oldenburgischen Staatstheater selbst inszeniert hat: ein...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

Wie entsteht Angst? Und wie wird man sie wieder los? Davon erzählt, unter anderem, das neue Kinderstück KEINE PANIK! (9+) von Marc Becker, der die Uraufführung am Oldenburgischen Staatstheater selbst inszeniert hat: ein "rasant-charmantes, mit ordentlich (Jugend-)Sprachwitz gespicktes Spiel", "ein schaurig-schönes Theatervergnügen" (Nordwest-Zeitung, Nathalie Meng).

    

Große Fassbinder-Produktionen 2019/2020

Fassbinders komplette BRD-Trilogie (DIE EHE DER MARIA BRAUN, DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und LOLA) bringt das Theater Münster heraus; Premiere ist am 28.9., Regie führt Frank Behnke. Am Nationaltheater der Bretagne in...weiterlesen »

© Rainer Werner Fassbinder Foundation

Fassbinders komplette BRD-Trilogie (DIE EHE DER MARIA BRAUN, DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und LOLA) bringt das Theater Münster heraus; Premiere ist am 28.9., Regie führt Frank Behnke. Am Nationaltheater der Bretagne in Rennes hat am 6.11. BREMER FREIHEIT Premiere: Cédric Gourmelon wird inszenieren, Valérie Dréville die Hauptrolle der Geesche spielen. In Doppel- und Einzelvorstellungen zeigt das Nationaltheater Mannheim WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS (P: 28.11., R: Leonie Thies / Jennifer Peterson). Im neuen Jahr dann inszeniert Michael Thalheimer KATZELMACHER: Premiere am Berliner Ensemble ist am  21.2.2020.

    

"Maßlose Arbeitswelt": NYOTAIMORI am Theater Osnabrück

"Längst an unserem Hals hängt der Turbokapitalismus und saugt uns unsere Menschlichkeit aus. Das zeigte als deutschsprachige Erstaufführung Sarah Berthiaumes schmerzlich wahres Stück NYOTAIMORI über eine maßlose...weiterlesen »

© Jérémie Battaglia

"Längst an unserem Hals hängt der Turbokapitalismus und saugt uns unsere Menschlichkeit aus. Das zeigte als deutschsprachige Erstaufführung Sarah Berthiaumes schmerzlich wahres Stück NYOTAIMORI über eine maßlose Arbeitswelt der Ausgebeuteten und Selbstausbeuter in der Inszenierung von Anna Werner", schreibt Christine Adam in der Neuen Osnabrücker Zeitung über die DSE am Theater Osnabrück. Nächste Premieren von NYOTAIMORI (Ü: Frank Weigand): 24.11.2019, Tiroler Landestheater Innsbruck (R: Susanne Schmelcher) und 20.2.2020, Meininger Staatstheater (R: Mia Constantine).

    

"Lustvoll", "ins Schwarze": Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH in Osnabrück uraufgeführt

Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH am Theater Osnabrück, im Rahmen des "Spieltriebe"-Festivals, R: Rieke Süßkow:

 

"Ins Schwarze" treffe Rittbergers Stück, so Christina...weiterlesen »

Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH am Theater Osnabrück, im Rahmen des "Spieltriebe"-Festivals, R: Rieke Süßkow:

"Ins Schwarze" treffe Rittbergers Stück, so Christina Adam (Neue Osnabrücker Zeitung): "Hier geht es nicht mehr um die künftige Erweiterung menschlicher Möglichkeiten, sondern um Gefahren der Verengung. [...] Deutlich macht das blitzgescheite, stark gespielte und von Rieke Süßkow inszenierte Stück: Programmierbare Roboter als Partner sind eine Sackgasse für die Menschheit, die an ihrem Narzissmus verkümmern würde."

"Peter scheitert an seinem Festhalten an seiner Identität als Individuum, das [...] letztlich als mit dem System inkompatibel von diesem überholt wird. Dass das nicht mal wie eine ausgedachte Dystopie, sondern wie die logische Konsequenz einer möglichen Zukunft wirkt, ist die Stärke der Inszenierung." Süddeutsche Zeitung

"Klug sind da in Osnabrück von Rieke Süßkow die politisch-philosophischen Gedankenspiele in eine bedrängende Bildsprache übersetzt worden; trotz der komplexen Sprache kommt auch der Unterhaltungswert von Inszenierung und Stück nicht zu kurz - und taucht trotzdem tief hinein in die Frage, wie wir in Zukunft lieben und leben wollen." Dorothea Marcus, Theater heute

"Lustvoll wird hier gespielt mit 'lebendem und totem Material' und die ambitionierten politisch-philosophischen Gedankenspiele werden in eine greif- und begreifbare Bildsprache übersetzt." Matthias Liedtke, Neue Osnabrücker Zeitung

    

"Wisst ihr nicht, dass ihr gerade die Zukunft eurer Kinder verspielt?": DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS in Hamburg

Zur Saisoneröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Regisseurin Isabel Osthues das Kinderstück DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS von Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) inszeniert. "Was für ein Märchen! Wie böse und leider...weiterlesen »

© Sanne Peper

Zur Saisoneröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Regisseurin Isabel Osthues das Kinderstück DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS von Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) inszeniert. "Was für ein Märchen! Wie böse und leider auch: wie wahr. [...] Und so wichtig! Dabei ist es nicht mal neu, geschrieben 1995. Und 24 Jahre später: 2019 so aktuell! [...] Julchen fragt ihre Eltern wie Greta Thunberg: Wisst ihr nicht, dass ihr gerade die Zukunft eurer Kinder verspielt?" Isabel Osthues - "Isabel Osthues bringt diesen Krimi mit viel Action, Märchenelementen und einem spielfreudigen Ensemble [...] auf die Große Probebühne des Schauspielhauses." Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt

    

"Stark", "spannend", "wichtig": DIE KATZE UND DER GENERAL am Thalia Theater uraufgeführt

Nach der vielgepriesenen Uraufführung von DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) hat Jette Steckel zur Spielzeiteröffnung des Hamburger Thalia Theaters nun auch den jüngsten Roman von Nino Haratischwili erstmals auf die Bühne gebracht:...weiterlesen »

Nach der vielgepriesenen Uraufführung von DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) hat Jette Steckel zur Spielzeiteröffnung des Hamburger Thalia Theaters nun auch den jüngsten Roman von Nino Haratischwili erstmals auf die Bühne gebracht: DIE KATZE UND DER GENERAL (beide erschienen in der Frankfurter Verlagsanstalt). "Ein starker Theaterabend." Michael Laages, Deutschlandfunk - "Steckel und ihren beiden Dramaturginnen ist es gelungen, den Roman auf seine Essenz zu reduzieren und für die Bühne tauglich zu machen (...) eine stimmige, spannende Inszenierung, die Fragen aufwirft, die uns alle angehen." Katja Weise, NDR - "In sachlicher und strikt psychologischer Dokumentationsweise beschreibt Jette Steckel, wie Krieg Traumata erzeugt, die sich in neue Traumata vervielfältigen, und wie manche Menschen versuchen, den Schock entfesselter Gewalt und eigener Beteiligung daran zu bewältigen. Und dabei findet sie überzeugende Mittel, mit Geräuschen und Videoverfremdungen die massive und schwer erträgliche Gewalt dieser historischen Erzählung auf der Bühne so darzustellen, dass es weder abgeschmackt noch unbeholfen wirkt, sondern wichtig." Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung

    
Premieren
Sa
14
Dez
Düsseldorfer Schauspielhaus
HENRY VI. & MARGARETHA DI NAPOLI EA der Neufassung
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: David Bösch
Sa
14
Dez
Schlosstheater Celle
ROBIN HOOD
R: Sebastian Reinhard Richter
Do
19
Dez
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
KASSANDRA/PROMETHEUS. RECHT AUF WELT UA
R: Peter Kastenmüller
Fr
03
Jan
Theater Duisburg
EVENT
R: Michael Steindl
Mi
08
Jan
Landestheater Dinkelsbühl
ER IST WIEDER DA
R: N.N.
Mi
08
Jan
Dschungel Wien
WENN ICH GROß BIN, WILL ICH FRAULENZEN
R: Verena Koch
Sa
11
Jan
Good Theatre, Seoul (ROK)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Kwon Jae Hyun
Sa
11
Jan
Staatstheater Augsburg
BOVARY, EIN FALL VON SCHWäRMEREI DSE
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Nicole Schneiderbauer
Fr
17
Jan
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
MEFISTO FOREVER
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: Andrea Moses
Sa
18
Jan
Landestheater Detmold
ALTE LIEBE (STOFFRECHTE)
R: Jan Steinbach