Aktuelles

„Der Gräberkult ist überholt“

So übertitelt Spiegel Online einen Bericht über die Krise, die aktuell Friedhöfen bzw. dem klassischen Erdgrab droht. Demnach hätten es die Kommunen versäumt, dem Trend zu alternativen und individuellen Bestattungsformen zu...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

So übertitelt Spiegel Online einen Bericht über die Krise, die aktuell Friedhöfen bzw. dem klassischen Erdgrab droht. Demnach hätten es die Kommunen versäumt, dem Trend zu alternativen und individuellen Bestattungsformen zu folgen. Genau diese Entwicklung ist Gegenstand in Svenja Viola Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT. Darin wird dieser Konflikt unter zwei Brüdern und Geschäftspartnern ausgetragen, die für ihr Bestattungsunternehmen unterschiedliche Geschäftsphilosophien haben. Nachzulesen im neuen Band der Theaterbibliothek.

    

FUTURELAND von Lola Arias am Gorki Theater

Mit FUTURELAND hat die Autorin und Regisseurin Lola Arias ihren neuen Dokumentartheaterabend am Maxim Gorki Theater präsentiert. "'Futureland' ist ein erzählerisches, musikalisches, berührend humanes und im Kern unbeirrt...weiterlesen »

© steirischer herbst/P. Manninger

Mit FUTURELAND hat die Autorin und Regisseurin Lola Arias ihren neuen Dokumentartheaterabend am Maxim Gorki Theater präsentiert. "'Futureland' ist ein erzählerisches, musikalisches, berührend humanes und im Kern unbeirrt optimistisches Stück für Jugendliche und alle sonst, die wissen wollen, was Wörter wie 'Geflüchtete' oder 'Migranten' oder 'Asylbewerber' und dergleichen an Erfahrungswelt deckeln." Christian Rakow, nachtkritik - "Lola Arias [...] wählt einen sehr klugen Weg, um die Lebenssituation ihrer Protagonistinnen und Protagonisten erfahrbar zu machen. Im Vordergrund stehen nicht die Schicksale und Leidenswege – obwohl sie präsent sind –, sondern die Aufnahmeprozeduren und Bürokratie-Parcours, die Geflüchtete durchlaufen." Patrick Wildermann, Tagesspiegel - "In ihren Projekten spielt die Autorin, Theater- und Filmregisseurin und Performerin mit Überlappungen zwischen Realität und Fiktion. Die realen Geschichten der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge hat sie jetzt zu einem rasanten, witzigen und bewegenden Stück verwoben, das einen angesichts der Präsentation der Jugendlichen voller Rührung und Bewunderung zurücklässt." Inga Dreyer, taz

    

BAM! ICH BIN GLÜCKLICH am Theater Aalen uraufgeführt

'Theater muss sein wie ein Computerspiel!' Mit diesem Auftrag eines kindlichen Theatergängers hat sich Lorenz Hippe zusammen mit dem Theater Aalen auf den Weg gemacht und aufgrund von Recherchematerial das Stück BAM! ICH BIN...weiterlesen »

© Thomas M. Jauk

'Theater muss sein wie ein Computerspiel!' Mit diesem Auftrag eines kindlichen Theatergängers hat sich Lorenz Hippe zusammen mit dem Theater Aalen auf den Weg gemacht und aufgrund von Recherchematerial das Stück BAM! ICH BIN GLÜCKLICH für Kinder ab 8 Jahren entwickelt, in dem die Geschwister Max und Fine zusammen mit dem Publikum den 'welt-ersten Live-Theater-Channel' entwickeln. "Das interaktive Stück aus der Feder von Autor Lorenz Hippe erforderte Mitmachen und Mitdenken. Unter der Regie von Winfried Tobias entwickelte sich eine spannende Geschichte voller Überraschungen." Edwin Hügler, Aalener Nachrichten - Das Stück wurde gefördert im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der BRD und des Deutschen Literaturfonds e.V.

    

Grand prix de littérature dramatique für VÖGEL

Wajdi Mouawad erhält den diesjährigen Grand prix de littérature dramatique für sein Stück TOUS DES OISEAUX (dt. VÖGEL, übersetzt von Uli Menke). Der Preis wurde 2005 auf Initiative des französischen Ministers für Kultur und...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Wajdi Mouawad erhält den diesjährigen Grand prix de littérature dramatique für sein Stück TOUS DES OISEAUX (dt. VÖGEL, übersetzt von Uli Menke). Der Preis wurde 2005 auf Initiative des französischen Ministers für Kultur und Kommunikation ins Leben gerufen und dient der Förderung des zeitgenössischen Dramas als literarischer Kunstform. VÖGEL ist in der Spielzeit 2019/20 in 14 Produktionen zu sehen. Der Text ist erschienen in der Theaterbibliothek.

    

BONN IST EINE STADT IM MEER in Münster uraufgeführt

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents aufgrund geklauter Papiere und verlorener Identität zur Flucht gezwungen wird.
„Bungarten arbeitet in ihrem Stück mit Spiegelungen und Umkehrungen, um den Finger in die Wunde zu legen.“ Westfälische Nachrichten. So zeigt die Inszenierung, „[ ] wie die Touristen die Menschen in der Fremde wahrnehmen: als Projektionen ihrer durch Reklame befeuerten Fantasien.“ www.wa.de. "Eine großartige Ensemble-Leistung, die mit herzlichem Applaus belohnt wurde.“, so die Westfälische Nachrichten. Das Stück erscheint zusammen mit Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT demnächst in einem Band der Theaterbibliothek im Verlag der Autoren.

    

Großer Erfolg für VÖGEL auch in Bremen

Nach dem Deutschen Theater Göttingen hat nun auch das Theater Bremen eine rein deutschsprachige Produktion von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Uli Menke) herausgebracht: "eine intensive und grandiose Inszenierung" (Iris...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Nach dem Deutschen Theater Göttingen hat nun auch das Theater Bremen eine rein deutschsprachige Produktion von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Uli Menke) herausgebracht: "eine intensive und grandiose Inszenierung" (Iris Hetscher, Weser Kurier), "mit Abstand die beste Schauspielproduktion der vergangenen Jahre hier in der Stadt" (Marcus Behrens, Radio Bremen). Der Stücktext ist erschienen in der Theaterbibliothek.

    

Neu: BÄR IM UNIVERSUM

Benny der Eisbär kommt aus dem Ewigen Eis: "Na ja, ewig... Meine Eisscholle ist mir unter dem Hintern weggeschmolzen." Also hat der gutmütige Benny sich ein Floß gebaut. Es trägt ihn weit übers Meer, an die...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Benny der Eisbär kommt aus dem Ewigen Eis: "Na ja, ewig... Meine Eisscholle ist mir unter dem Hintern weggeschmolzen." Also hat der gutmütige Benny sich ein Floß gebaut. Es trägt ihn weit übers Meer, an die unbekannte Küste Pollinesiens, wo ihm alles fremd ist. Hier begegnet er dem forschen Huhn Polly, Namensgeberin von und Herrin über Pollinesien mit einem Faible für Sternbilder. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem zweiten 'Bär im Universum' für den einsamen Benny. Zu diesem Zweck gibt Polly eine Kontaktanzeige auf. Und die Antworten lassen auch nicht lange auf sich warten. Doch fallen sie anders aus, als erwartet...

In ihrem ersten Kinderstück erzählt Dea Loher mit leichter Hand von Verlust und Fremdsein, aber auch von Neuanfang, von Neugier auf das Unbekannte und Unerwartete, von Freundschaft. Ein Stück für mindestens 3 Spieler/innen, ideal auch für Inszenierungen mit Video.

Besetzung: mind. 3D/H. Altersempfehlung: 5+

    

VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE am Bonner Schauspielhaus uraufgeführt

Von einer sich entwickelnden Brieffreundschaft zwischen einer Giraffe und einem Pinguin erzählt das im Moritz Verlag erschienene Kinderbuch VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE der japanischen Autorin Megumi Iwasa (Ü: Ursula Gräfe,...weiterlesen »

Von einer sich entwickelnden Brieffreundschaft zwischen einer Giraffe und einem Pinguin erzählt das im Moritz Verlag erschienene Kinderbuch VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE der japanischen Autorin Megumi Iwasa (Ü: Ursula Gräfe, Illustrationen: Jörg Mühle). Die Uraufführung der poetischen Geschichte, die 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, fand nun auf der Foyerbühne des Bonner Schauspielhauses statt. Die Inszenierung von Nadine Schwitter lasse "die verschiedenen Welten der munteren Tiere mit einfachen Theatermitteln bezaubernd lebendig werden", so der Bonner General-Anzeiger: "Nach einer kurzweiligen Stunde überzeugter Beifall bei der ausverkauften Premiere."

    

Neu: APHRODISIA

In Zeitsprüngen und poetisch dichter Sprache zeigt Christophe Pellet in APHRODISIA (Ü: Gerhard Willert) sechs Figuren auf der Suche nach einem authentischen, ursprünglichen Leben inmitten einer von Funktionalität und Effizienz...weiterlesen »

© Olivier Martinaud

In Zeitsprüngen und poetisch dichter Sprache zeigt Christophe Pellet in APHRODISIA (Ü: Gerhard Willert) sechs Figuren auf der Suche nach einem authentischen, ursprünglichen Leben inmitten einer von Funktionalität und Effizienz geprägten Gesellschaft:

Mit seinem Diplom in der Tasche unternimmt der junge Nimrod nicht nur seine ersten Schritte in die Arbeitswelt. In den Armen seiner Kollegin Kléa versucht er darüber hinaus eine andere Frau zu vergessen: Yo, eine elfenhafte Verführerin mit einem tätowierten "WEITER!"-Schriftzug auf dem Bauch.
Etwa zwanzig Jahre später: Léo, der Sohn von Nimrod und Kléa, will seine Liebe zu Kaspar leben. Doch während er davon träumt, sich in die Natur zurückzuziehen, glaubt Kaspar gerade umgekehrt, dass ihre Liebe nur Bestand hat, wenn sie sich im öffentlichen Raum der social media und des world wide web dokumentiert findet. Nach der Trennung von Léo zeugt Kaspar zusammen mit einem lesbischen Paar eine Tochter: Lia.
Nochmals rund zwanzig Jahre später: Anlässlich von Kaspars Beerdigung folgt Lia der flüchtigen Spur ihres Vaters und seiner Liebe.

"APHRODISIA ist Bestandsaufnahme einer heutigen Gesellschaft, die auf Effizienz beruht und in der Wesen zu funktionalen, nützlichen Objekten geworden sind, die sich blindlings in ihren Objektstatus fügen. Isolation und Rückzug werden durch neue Arbeits- oder Beziehungsformen verhindert, die erforderlich machen, dass Individuen keine Individuen mehr sind, sondern sich im Netz offener Räume, in sozialen Netzwerken verfangen, bei optimierter Sichtbarkeit. Gefragt nur, wenn die Zustimmung anderer und die Anerkennung durch andere gefragt sind: angepasste, gemeinsame, übereinstimmende Wesen. (...) Wie kann Liebe in dieser sozialen Logik existieren, wenn Liebe und Begehren unbrauchbar sind, keinen nützlichen Zweck verfolgen, wenn der oder die Geliebte Nichtsnutze sind?" (Jean-Philippe Cazier)

Für APHRODISIA erhielt Christophe Pellet 2017 den Grand Prix der Académie Française.

Besetzung: mind. 1D - 3H

    

Peter Verhelsts JULIUS CAESAR erstaufgeführt

Um die "Macht der Rhetorik" und die Frage, "wie man Ängste schürt", gehe es in Peter Verhelsts JULIUS CAESAR (Ü Rainer Kersten), so Juliane Minow in der Nordwest-Zeitung über die Deutsche Erstaufführung an...weiterlesen »

Um die "Macht der Rhetorik" und die Frage, "wie man Ängste schürt", gehe es in Peter Verhelsts JULIUS CAESAR (Ü Rainer Kersten), so Juliane Minow in der Nordwest-Zeitung über die Deutsche Erstaufführung an der Landesbühne Niedersachsen Nord, inszeniert von Robert Teufel: ein "großartige[r] Theaterabend, der auch als Parabel auf das Heute gedeutet werden kann".

    
Premieren
Sa
14
Dez
Düsseldorfer Schauspielhaus
HENRY VI. & MARGARETHA DI NAPOLI EA der Neufassung
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: David Bösch
Sa
14
Dez
Schlosstheater Celle
ROBIN HOOD
R: Sebastian Reinhard Richter
Do
19
Dez
Residenztheater - Bayerisches Staatsschauspiel, München
KASSANDRA/PROMETHEUS. RECHT AUF WELT UA
R: Peter Kastenmüller
Fr
03
Jan
Theater Duisburg
EVENT
R: Michael Steindl
Mi
08
Jan
Landestheater Dinkelsbühl
ER IST WIEDER DA
R: N.N.
Mi
08
Jan
Dschungel Wien
WENN ICH GROß BIN, WILL ICH FRAULENZEN
R: Verena Koch
Sa
11
Jan
Good Theatre, Seoul (ROK)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Kwon Jae Hyun
Sa
11
Jan
Staatstheater Augsburg
BOVARY, EIN FALL VON SCHWäRMEREI DSE
von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
R: Nicole Schneiderbauer
Fr
17
Jan
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
MEFISTO FOREVER
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
R: Andrea Moses
Sa
18
Jan
Landestheater Detmold
ALTE LIEBE (STOFFRECHTE)
R: Jan Steinbach