Aktuelles

Hans Magnus Enzensberger zum 90sten

"Jedesmal, wenn ein Buch mit einer Erfahrung zusammenstößt, kommt es zu einer produktiven Störung." HME, Über die Schwierigkeit und das Vergnügen, Molière zu übersetzen

 

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"Jedesmal, wenn ein Buch mit einer Erfahrung zusammenstößt, kommt es zu einer produktiven Störung." HME, Über die Schwierigkeit und das Vergnügen, Molière zu übersetzen

Hans Magnus Enzensberger feiert seinen 90. Geburtstag. Der Verlag, seine Autorinnen und Autoren gratulieren von Herzen ihrem Gesellschafter und Mitstreiter der ersten Stunde und Autor von 29 Theaterstücken, Übersetzungen und Hörspielen!

    

"Spektakulär": Bernd Schroeders HAU am Theater Baden-Baden uraufgeführt

In seinem Roman HAU erzählt Bernd Schroeder die Geschichte eines rätselhaften Kriminalfalles und eines der großen Sensationsprozesse im letzten Jahrzehnt des deutschen Kaiserreichs. Unter dem Titel "Der Fall Hau"...weiterlesen »

In seinem Roman HAU erzählt Bernd Schroeder die Geschichte eines rätselhaften Kriminalfalles und eines der großen Sensationsprozesse im letzten Jahrzehnt des deutschen Kaiserreichs. Unter dem Titel "Der Fall Hau" haben Regisseur Rudi Gaul und das Theater Baden-Baden den Stoff jetzt erstmals auf die Bühne gebracht: "Allerhand Montagen und Zeitüberblendungen verdichten auf der Bühne die nie ganz aufgeklärte Moritat zu einem dramatisch-spannenden Plot. [...] Die alle Akteure unglaublich fordernde, fast dreieinhalb Stunden beanspruchende Inszenierung hält den Spannungsbogen." Eckehard Uhlig, Die deutsche Bühne online - "Rudi Gauls Inszenierung will vieles und erreicht vieles. Natürlich kann auch sie die Frage aller Fragen - schuldig oder unschuldig? - nicht klären, aber sie bringt diesen ganz und gar außergewöhnlichen Kriminalfall in einer angemessen außergewöhnlichen, dabei hochvirtuosen Aufführung fast genau am Ort der Tat auf die Bühne - das ist spektakulär." Badisches Tagblatt

    

Neu: GARLAND

Es könnte der Mars sein. Eine Gegend vor Madrid. Die Mojave-Wüste. Oder die Sahara. Aber vergessen wir nicht, wo wir sind. Wir sind in Deutschland. In Amerika bei Penig, Kreis Mittelsachsen, um genau zu sein. Und die...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

Es könnte der Mars sein. Eine Gegend vor Madrid. Die Mojave-Wüste. Oder die Sahara. Aber vergessen wir nicht, wo wir sind. Wir sind in Deutschland. In Amerika bei Penig, Kreis Mittelsachsen, um genau zu sein. Und die Katastrophe ist als Zustand allgegenwärtig: Das Land ein Glutofen, die Erde verdorrt, Häuser brennen nieder, seit Monaten Windstille. Und auch kein Tornado weit und breit, der die krisengeplagten Figuren aus ihrem Schicksal erlösen könnte.
Doch da ist ein Mädchen namens Dorothee Sturm, und sie hat sich nicht weniger als die Rettung der Welt auf ihre Fahnen geschrieben. Dumm nur, dass sie das Unglück anzuziehen scheint. Davon können Em und Henri ein Lied singen. Sie sind nicht der Elterntypmensch, sie sind der Farmertypmensch und haben zuerst ihre Würde und dann ihre Farm in einem Feuer verloren. Während sich der verzweifelte Polizist Gus Brandt auf die Fährte der mutmaßlichen Brandstifterin macht, wird er wiederum von seinem Bruder, dem Filmemacher Salvatore Brandt, gesucht. Den interviewt, überarbeitet und unterbezahlt, Lorna Luft, Moderatorin der Radiosendung HOT TIMES. Wie ein gigantischer Truck ins Spiel kommt und warum ausgerechnet Judy Garland hinter dem Tresen einer Tankstelle glänzt wie ein Stück Butter - auch davon erzählt GARLAND.
Mit GARLAND hat Svenja Viola Bungarten ein außergewöhnliches Stück über unsere krisenhafte Gegenwart geschrieben. Ein komischer, berührender und nachdenklich stimmender Text über eine Welt im Schockzustand, in der die Zukunft kein Versprechen, sondern eine Drohung ist.

Besetzung: 4D - 3H

    

Neu: PRINZIP ARCHE

In Ulrike Müllers dystopischem Theaterstück PRINZIP ARCHE sind die Polkappen längst abgeschmolzen, Täler überflutet, Großstädte evakuiert. Nach drei Jahren Dauerregen endlich reagiert die Politik. Aber nicht, um die...weiterlesen »

In Ulrike Müllers dystopischem Theaterstück PRINZIP ARCHE sind die Polkappen längst abgeschmolzen, Täler überflutet, Großstädte evakuiert. Nach drei Jahren Dauerregen endlich reagiert die Politik. Aber nicht, um die Klimakatastrophe abzuwenden, sondern um die Zeit "danach" zu organisieren. In einer konzertierten, transnationalen Aktion werden mehrere Archen gebaut, die das Überleben der Menschheit sichern sollen. Für einen Platz darauf kann sich bewerben, wer jung ist und per Losverfahren vorausgewählt wurde.
Gerade erwachsen, noch voller Pläne, Unsicherheiten, Hoffnungen, finden sich auch die zehn Figuren des Stückes – 5 Frauen, 5 Männer – plötzlich in einer der Endausscheidungen wieder. Eine Schicksalsgemeinschaft der potentiell Überlebenden, der vorerst glücklich Gestrandeten. Auf sich allein gestellt, entwickelt sich unter ihnen eine Art Probe aufs Exempel für den bevorstehenden Überlebenskampf, die jedoch zum Ernstfall wird, als die zehn zusehen müssen, wie das Schiff ohne sie ablegt...
PRINZIP ARCHE ist eine Versuchsanordnung für ein junges Ensemble. Im Ausnahmezustand finden sich Ulrike Müllers Figuren mit Fragen konfrontiert, die zugleich sinnbildlich sind für die Lebenssituation einer jungen Generation insgesamt: Wer bestimmt über ihre Zukunft? Wie verhält sich der/die Einzelne, und wie formiert sich daraus Gemeinsinn oder gar Widerstand? Neben Dialogszenen stehen dabei andere Textsorten: Auszüge aus Regelwerken, Radionachrichten, Off-Stimmen, Chöre und Monologe.
Das Auftragsstück für das Mozarteum Salzburg gewann beim Waldorf-Dramawettbewerb 2019.

Besetzung: 5D - 5H

    

Spielzeitbeginn mit Kevin Rittberger

IKI.RADIKALMENSCH, eine Vision der Liebe in Zeiten von Algorithmen, abgedruckt in Theater heute 11,2019

PEAK WHITE – WIRR SINKT DAS VOLK, eine unheimatliche Identitätsgroteske mit alten weißen Männern und einem...weiterlesen »

IKI.RADIKALMENSCH, eine Vision der Liebe in Zeiten von Algorithmen, abgedruckt in Theater heute 11,2019
PEAK WHITE – WIRR SINKT DAS VOLK, eine unheimatliche Identitätsgroteske mit alten weißen Männern und einem Pflegeroboter. Szenische Lesung Residenztheater München, Marstall, 15.11.19, 20h
KASSANDRA/PROMETHEUS. RECHT AUF WELT Uraufführung Residenztheater München, Marstall, 19.12.19, 19h.

    

„Der Gräberkult ist überholt“

So übertitelt Spiegel Online einen Bericht über die Krise, die aktuell Friedhöfen bzw. dem klassischen Erdgrab droht. Demnach hätten es die Kommunen versäumt, dem Trend zu alternativen und individuellen Bestattungsformen zu...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

So übertitelt Spiegel Online einen Bericht über die Krise, die aktuell Friedhöfen bzw. dem klassischen Erdgrab droht. Demnach hätten es die Kommunen versäumt, dem Trend zu alternativen und individuellen Bestattungsformen zu folgen. Genau diese Entwicklung ist Gegenstand in Svenja Viola Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT. Darin wird dieser Konflikt unter zwei Brüdern und Geschäftspartnern ausgetragen, die für ihr Bestattungsunternehmen unterschiedliche Geschäftsphilosophien haben. Nachzulesen im neuen Band der Theaterbibliothek.

    

FUTURELAND von Lola Arias am Gorki Theater

Mit FUTURELAND hat die Autorin und Regisseurin Lola Arias ihren neuen Dokumentartheaterabend am Maxim Gorki Theater präsentiert. "'Futureland' ist ein erzählerisches, musikalisches, berührend humanes und im Kern unbeirrt...weiterlesen »

© steirischer herbst/P. Manninger

Mit FUTURELAND hat die Autorin und Regisseurin Lola Arias ihren neuen Dokumentartheaterabend am Maxim Gorki Theater präsentiert. "'Futureland' ist ein erzählerisches, musikalisches, berührend humanes und im Kern unbeirrt optimistisches Stück für Jugendliche und alle sonst, die wissen wollen, was Wörter wie 'Geflüchtete' oder 'Migranten' oder 'Asylbewerber' und dergleichen an Erfahrungswelt deckeln." Christian Rakow, nachtkritik - "Lola Arias [...] wählt einen sehr klugen Weg, um die Lebenssituation ihrer Protagonistinnen und Protagonisten erfahrbar zu machen. Im Vordergrund stehen nicht die Schicksale und Leidenswege – obwohl sie präsent sind –, sondern die Aufnahmeprozeduren und Bürokratie-Parcours, die Geflüchtete durchlaufen." Patrick Wildermann, Tagesspiegel - "In ihren Projekten spielt die Autorin, Theater- und Filmregisseurin und Performerin mit Überlappungen zwischen Realität und Fiktion. Die realen Geschichten der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge hat sie jetzt zu einem rasanten, witzigen und bewegenden Stück verwoben, das einen angesichts der Präsentation der Jugendlichen voller Rührung und Bewunderung zurücklässt." Inga Dreyer, taz

    

BAM! ICH BIN GLÜCKLICH am Theater Aalen uraufgeführt

'Theater muss sein wie ein Computerspiel!' Mit diesem Auftrag eines kindlichen Theatergängers hat sich Lorenz Hippe zusammen mit dem Theater Aalen auf den Weg gemacht und aufgrund von Recherchematerial das Stück BAM! ICH BIN...weiterlesen »

© Thomas M. Jauk

'Theater muss sein wie ein Computerspiel!' Mit diesem Auftrag eines kindlichen Theatergängers hat sich Lorenz Hippe zusammen mit dem Theater Aalen auf den Weg gemacht und aufgrund von Recherchematerial das Stück BAM! ICH BIN GLÜCKLICH für Kinder ab 8 Jahren entwickelt, in dem die Geschwister Max und Fine zusammen mit dem Publikum den 'welt-ersten Live-Theater-Channel' entwickeln. "Das interaktive Stück aus der Feder von Autor Lorenz Hippe erforderte Mitmachen und Mitdenken. Unter der Regie von Winfried Tobias entwickelte sich eine spannende Geschichte voller Überraschungen." Edwin Hügler, Aalener Nachrichten - Das Stück wurde gefördert im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der BRD und des Deutschen Literaturfonds e.V.

    

Grand prix de littérature dramatique für VÖGEL

Wajdi Mouawad erhält den diesjährigen Grand prix de littérature dramatique für sein Stück TOUS DES OISEAUX (dt. VÖGEL, übersetzt von Uli Menke). Der Preis wurde 2005 auf Initiative des französischen Ministers für Kultur und...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Wajdi Mouawad erhält den diesjährigen Grand prix de littérature dramatique für sein Stück TOUS DES OISEAUX (dt. VÖGEL, übersetzt von Uli Menke). Der Preis wurde 2005 auf Initiative des französischen Ministers für Kultur und Kommunikation ins Leben gerufen und dient der Förderung des zeitgenössischen Dramas als literarischer Kunstform. VÖGEL ist in der Spielzeit 2019/20 in 14 Produktionen zu sehen. Der Text ist erschienen in der Theaterbibliothek.

    

BONN IST EINE STADT IM MEER in Münster uraufgeführt

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents aufgrund geklauter Papiere und verlorener Identität zur Flucht gezwungen wird.
„Bungarten arbeitet in ihrem Stück mit Spiegelungen und Umkehrungen, um den Finger in die Wunde zu legen.“ Westfälische Nachrichten. So zeigt die Inszenierung, „[ ] wie die Touristen die Menschen in der Fremde wahrnehmen: als Projektionen ihrer durch Reklame befeuerten Fantasien.“ www.wa.de. "Eine großartige Ensemble-Leistung, die mit herzlichem Applaus belohnt wurde.“, so die Westfälische Nachrichten. Das Stück erscheint zusammen mit Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT demnächst in einem Band der Theaterbibliothek im Verlag der Autoren.

    
Premieren
Di
21
Jan
Zentraltheater München
ANGST ESSEN SEELE AUF
R: Josef Rödl
Fr
24
Jan
studiobühneköln, Köln
BLUT AM HALS DER KATZE
R: Frederike Bohr
Fr
24
Jan
Deutsches Theater Göttingen
DER VORTRAG DE
von Christophe Pellet
Deutsch von Gerhard Willert
R: Gerhard Willert
Fr
24
Jan
Švandovo Divadlo na Smíchov?, Praha (CZ)
KATZELMACHER CZ-EA
R: Jan Holec
Fr
24
Jan
Mainzer Kammerspiele
SCHäFCHEN IM TROCKENEN
R: Achim Stellwagen
Sa
25
Jan
Theater Osnabrück
DIE ZOFEN
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Felicitas Braun
Di
28
Jan
Deutsches Nationaltheater Weimar
DIE KöNIGIN DER FARBEN
R: Ioana Petre
Fr
31
Jan
Schauspielhaus Graz
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Sandy Lopicic
Sa
01
Feb
Deutsches Theater Göttingen
DAS LEBEN AUF DER PRAçA ROOSEVELT
R: Aurelisuz Smigiel
Sa
01
Feb
Maxim Gorki Theater, Berlin
HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Christian Weise
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