Aktuelles

"Eine Sternstunde"

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die Premierenbesucher zum Lachen und zum Weinen" gebracht habe: "Im Minutentakt werden in 3.15 Stunden mit Pause Familiengeheimnisse, Verdrängungen & Verletzungen enthüllt. Schade, dass diese erfinderische Variation von 'Romeo und Julia', ein Stück vitalen, aktuellen Theaters im kleinen Haus stattfindet. Es wird mit seinem Stoff und seiner Vielsprachigkeit Scharen von Besuchern anlocken. Ein großartiger und berührender Abend." - "Itay Tiran[...] geht dahin, wo es wehtut – und ist dabei trotzdem unterhaltsam. [...] Und so ist dieser psychologisch erzählende Abend hinterrücks viel wirkungsvoller als die archaische Welt des Ulrich Rasche, der politische die Muskeln spielen lässt." Christian Gampert, Deutschlandfunk - Als Buchausgabe ist VÖGEL in der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Gnadenlos gut": Tom Lanoyes WIE IS BANG! uraufgeführt

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art Spiegelpalast, in dem er Themen wie Ängste vor Alter, Vergessenheit und nachlassendem Ruhm mit gnadenlosen Peitschenhieben in der Theaterkompanie verbindet. Für einen Moment scheint es, als ob wir am Totenbett der Bühne sitzen, aber gleichzeitig ist die Aufführung auch eine Hommage an dieses Theater, schon allein deshalb, weil diese Inszenierung selbst so gnadenlos gut ist." Hein Janssen, de Volkskrant - Die deutsche Übersetzung unter dem Titel WER HAT ANGST? (Ü: Rainer Kersten) ist in Vorbereitung!

    

"Ein schaurig-schönes Theatervergnügen": KEINE PANIK! in Oldenburg

Wie entsteht Angst? Und wie wird man sie wieder los? Davon erzählt, unter anderem, das neue Kinderstück KEINE PANIK! (9+) von Marc Becker, der die Uraufführung am Oldenburgischen Staatstheater selbst inszeniert hat: ein...weiterlesen »

© Hans Jörg Michel

Wie entsteht Angst? Und wie wird man sie wieder los? Davon erzählt, unter anderem, das neue Kinderstück KEINE PANIK! (9+) von Marc Becker, der die Uraufführung am Oldenburgischen Staatstheater selbst inszeniert hat: ein "rasant-charmantes, mit ordentlich (Jugend-)Sprachwitz gespicktes Spiel", "ein schaurig-schönes Theatervergnügen" (Nordwest-Zeitung, Nathalie Meng).

    

Große Fassbinder-Produktionen 2019/2020

Fassbinders komplette BRD-Trilogie (DIE EHE DER MARIA BRAUN, DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und LOLA) bringt das Theater Münster heraus; Premiere ist am 28.9., Regie führt Frank Behnke. Am Nationaltheater der Bretagne in...weiterlesen »

© Rainer Werner Fassbinder Foundation

Fassbinders komplette BRD-Trilogie (DIE EHE DER MARIA BRAUN, DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS und LOLA) bringt das Theater Münster heraus; Premiere ist am 28.9., Regie führt Frank Behnke. Am Nationaltheater der Bretagne in Rennes hat am 6.11. BREMER FREIHEIT Premiere: Cédric Gourmelon wird inszenieren, Valérie Dréville die Hauptrolle der Geesche spielen. In Doppel- und Einzelvorstellungen zeigt das Nationaltheater Mannheim WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS (P: 28.11., R: Leonie Thies / Jennifer Peterson). Im neuen Jahr dann inszeniert Michael Thalheimer KATZELMACHER: Premiere am Berliner Ensemble ist am  21.2.2020.

    

"Maßlose Arbeitswelt": NYOTAIMORI am Theater Osnabrück

"Längst an unserem Hals hängt der Turbokapitalismus und saugt uns unsere Menschlichkeit aus. Das zeigte als deutschsprachige Erstaufführung Sarah Berthiaumes schmerzlich wahres Stück NYOTAIMORI über eine maßlose...weiterlesen »

© Jérémie Battaglia

"Längst an unserem Hals hängt der Turbokapitalismus und saugt uns unsere Menschlichkeit aus. Das zeigte als deutschsprachige Erstaufführung Sarah Berthiaumes schmerzlich wahres Stück NYOTAIMORI über eine maßlose Arbeitswelt der Ausgebeuteten und Selbstausbeuter in der Inszenierung von Anna Werner", schreibt Christine Adam in der Neuen Osnabrücker Zeitung über die DSE am Theater Osnabrück. Nächste Premieren von NYOTAIMORI (Ü: Frank Weigand): 24.11.2019, Tiroler Landestheater Innsbruck (R: Susanne Schmelcher) und 20.2.2020, Meininger Staatstheater (R: Mia Constantine).

    

"Lustvoll", "ins Schwarze": Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH in Osnabrück uraufgeführt

Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH am Theater Osnabrück, im Rahmen des "Spieltriebe"-Festivals, R: Rieke Süßkow:

"Ins Schwarze" treffe Rittbergers Stück, so Christina Adam (Neue...weiterlesen »

Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH am Theater Osnabrück, im Rahmen des "Spieltriebe"-Festivals, R: Rieke Süßkow:
"Ins Schwarze" treffe Rittbergers Stück, so Christina Adam (Neue Osnabrücker Zeitung): "Hier geht es nicht mehr um die künftige Erweiterung menschlicher Möglichkeiten, sondern um Gefahren der Verengung. [...] Deutlich macht das blitzgescheite, stark gespielte und von Rieke Süßkow inszenierte Stück: Programmierbare Roboter als Partner sind eine Sackgasse für die Menschheit, die an ihrem Narzissmus verkümmern würde."
"Lustvoll wird hier gespielt mit 'lebendem und totem Material' und die ambitionierten politisch-philosophischen Gedankenspiele werden in eine greif- und begreifbare Bildsprache übersetzt." Matthias Liedtke, Neue Osnabrücker Zeitung

 

 

    

"Wisst ihr nicht, dass ihr gerade die Zukunft eurer Kinder verspielt?": DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS in Hamburg

Zur Saisoneröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Regisseurin Isabel Osthues das Kinderstück DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS von Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) inszeniert. "Was für ein Märchen! Wie böse und leider...weiterlesen »

© Sanne Peper

Zur Saisoneröffnung am Jungen Schauspielhaus Hamburg hat Regisseurin Isabel Osthues das Kinderstück DIE TOCHTER DES GANOVENKÖNIGS von Ad de Bont (Ü: Barbara Buri) inszeniert. "Was für ein Märchen! Wie böse und leider auch: wie wahr. [...] Und so wichtig! Dabei ist es nicht mal neu, geschrieben 1995. Und 24 Jahre später: 2019 so aktuell! [...] Julchen fragt ihre Eltern wie Greta Thunberg: Wisst ihr nicht, dass ihr gerade die Zukunft eurer Kinder verspielt?" Isabel Osthues - "Isabel Osthues bringt diesen Krimi mit viel Action, Märchenelementen und einem spielfreudigen Ensemble [...] auf die Große Probebühne des Schauspielhauses." Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt

    

"Stark", "spannend", "wichtig": DIE KATZE UND DER GENERAL am Thalia Theater uraufgeführt

Nach der vielgepriesenen Uraufführung von DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) hat Jette Steckel zur Spielzeiteröffnung des Hamburger Thalia Theaters nun auch den jüngsten Roman von Nino Haratischwili erstmals auf die Bühne gebracht:...weiterlesen »

Nach der vielgepriesenen Uraufführung von DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) hat Jette Steckel zur Spielzeiteröffnung des Hamburger Thalia Theaters nun auch den jüngsten Roman von Nino Haratischwili erstmals auf die Bühne gebracht: DIE KATZE UND DER GENERAL (beide erschienen in der Frankfurter Verlagsanstalt). "Ein starker Theaterabend." Michael Laages, Deutschlandfunk - "Steckel und ihren beiden Dramaturginnen ist es gelungen, den Roman auf seine Essenz zu reduzieren und für die Bühne tauglich zu machen (...) eine stimmige, spannende Inszenierung, die Fragen aufwirft, die uns alle angehen." Katja Weise, NDR - "In sachlicher und strikt psychologischer Dokumentationsweise beschreibt Jette Steckel, wie Krieg Traumata erzeugt, die sich in neue Traumata vervielfältigen, und wie manche Menschen versuchen, den Schock entfesselter Gewalt und eigener Beteiligung daran zu bewältigen. Und dabei findet sie überzeugende Mittel, mit Geräuschen und Videoverfremdungen die massive und schwer erträgliche Gewalt dieser historischen Erzählung auf der Bühne so darzustellen, dass es weder abgeschmackt noch unbeholfen wirkt, sondern wichtig." Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung

    

2 Erstaufführungen im Rahmen der Osnabrücker "Spieltriebe"

... gibt es am 6. September am Theater Osnabrück zu sehen: Die Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH inszeniert Rieke Süßkow, während die Deutschsprachige Erstaufführung von Sarah Berthiaumes NYOTAIMORI (Ü:...weiterlesen »

... gibt es am 6. September am Theater Osnabrück zu sehen: Die Uraufführung von Kevin Rittbergers IKI.RADIKALMENSCH inszeniert Rieke Süßkow, während die Deutschsprachige Erstaufführung von Sarah Berthiaumes NYOTAIMORI (Ü: Frank Weigand) von Anna Werner eingerichtet wird. Weitere NYOTAIMORI-Produktionen folgen am Tiroler Landestheater Innsbruck (P: 24.11.2019, R: Susanne Schmelcher) und am Meininger Staatstheater (P: 20.2.2020, R: Mia Constantine).

    

Spielzeiteröffnungen mit Nino Haratischwili in Potsdam und Hamburg

Zur Eröffnung der neue Spielzeit am Hans Otto Theater Potsdam hat Regisseurin Konstanze Lauterbach den Roman DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) von Nino Haratischwili auf die Bühne gebracht. "Dieser Saisonauftakt am...weiterlesen »

Zur Eröffnung der neue Spielzeit am Hans Otto Theater Potsdam hat Regisseurin Konstanze Lauterbach den Roman DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA) von Nino Haratischwili auf die Bühne gebracht. "Dieser Saisonauftakt am Hans-Otto-Theater wird absehbar ein Höhepunkt in dieser Spielzeit bleiben." Märkische Allgemeine Zeitung
"Gegen halb Zwölf, am Ende des Abends, gibt es begeisterten Applaus für diese gelungene Inszenierung mit einem spielwütigen Ensemble und für die Romanautorin Nino Haratischwili" Potsdamer Neueste Nachrichten - Am 31. August folgt der nächste Saisonauftakt mit einer Haratischwili-Produktion: Dieses Mal am Hamburger Thalia Theater, wo Jette Steckel die Uraufführung von Haratischwilis jüngstem Roman DIE KATZE UND DER GENERAL (erschienen wieder in der Frankfurter Verlagsanstalt) inszenieren wird. - Jüngst wurde die Autorin mit dem Schiller-Gedächtnispreis ausgezeichnet: ""Nino Haratischwili gehört zu den bedeutendsten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur, und das nicht nur in ihrer Generation. Ihre Werke zeigen beeindruckend, was Literatur zu leisten vermag, wenn sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten beschäftigt“, heißt es in der Begründung.

    
Premieren
Fr
20
Sep
Theater Münster
BONN IST EINE STADT IM MEER UA
R: Simone Blattner
Fr
20
Sep
Studiobühne Leverkusen e.V.
MEHR HIGH ALS FREI
R: Simon H. Kappes
Fr
20
Sep
Schauspiel Köln
VöGEL (VIERSPRACHIGE VERSION)
R: Stefan Bachmann
Sa
21
Sep
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
JULIUS CAESAR DSE
R: Robert Teufel
Sa
21
Sep
Deutsches Theater Göttingen
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Aurelius Smiegiel
Fr
27
Sep
Theater Konstanz
FRANZISKUS - GAUKLER GOTTES
von Dario Fo
Deutsch von Hartmut Baum
R: Axel Krauße
Fr
27
Sep
Landestheater Niederösterreich, St. Pölten
HAMLET, PRINZ VON DäNEMARK
R: Rikki Henry
Sa
28
Sep
Theater Bremen
VöGEL
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
R: Alize Zandwijk
So
29
Sep
Theater Ulm
DER DICKSTE PINGUIN VOM POL
R: Valentin Stroh
So
29
Sep
Pfalztheater Kaiserslautern
ROBERTO ZUCCO
R: Harald Demmer