Aktuelles

BONN IST EINE STADT IM MEER in Münster uraufgeführt

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents...weiterlesen »

© Daniel Eceolaza

Am Theater Münster ist Svenja Viola Bungartens zweites Stück BONN IST EINE STADT IM MEER uraufgeführt worden (R: Simone Blattner) - eine Groteske um ein deutsches Urlauber-Paar, das in der Wüste eines anderen Kontinents aufgrund geklauter Papiere und verlorener Identität zur Flucht gezwungen wird.
„Bungarten arbeitet in ihrem Stück mit Spiegelungen und Umkehrungen, um den Finger in die Wunde zu legen.“ Westfälische Nachrichten. So zeigt die Inszenierung, „[ ] wie die Touristen die Menschen in der Fremde wahrnehmen: als Projektionen ihrer durch Reklame befeuerten Fantasien.“ www.wa.de. "Eine großartige Ensemble-Leistung, die mit herzlichem Applaus belohnt wurde.“, so die Westfälische Nachrichten. Das Stück erscheint zusammen mit Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT demnächst in einem Band der Theaterbibliothek im Verlag der Autoren.

    

Großer Erfolg für VÖGEL auch in Bremen

Nach dem Deutschen Theater Göttingen hat nun auch das Theater Bremen eine rein deutschsprachige Produktion von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Uli Menke) herausgebracht: "eine intensive und grandiose Inszenierung" (Iris...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Nach dem Deutschen Theater Göttingen hat nun auch das Theater Bremen eine rein deutschsprachige Produktion von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Uli Menke) herausgebracht: "eine intensive und grandiose Inszenierung" (Iris Hetscher, Weser Kurier), "mit Abstand die beste Schauspielproduktion der vergangenen Jahre hier in der Stadt" (Marcus Behrens, Radio Bremen). Der Stücktext ist erschienen in der Theaterbibliothek.

    

Neu: BÄR IM UNIVERSUM

Benny der Eisbär kommt aus dem Ewigen Eis: "Na ja, ewig... Meine Eisscholle ist mir unter dem Hintern weggeschmolzen." Also hat der gutmütige Benny sich ein Floß gebaut. Es trägt ihn weit übers Meer, an die...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Benny der Eisbär kommt aus dem Ewigen Eis: "Na ja, ewig... Meine Eisscholle ist mir unter dem Hintern weggeschmolzen." Also hat der gutmütige Benny sich ein Floß gebaut. Es trägt ihn weit übers Meer, an die unbekannte Küste Pollinesiens, wo ihm alles fremd ist. Hier begegnet er dem forschen Huhn Polly, Namensgeberin von und Herrin über Pollinesien mit einem Faible für Sternbilder. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem zweiten 'Bär im Universum' für den einsamen Benny. Zu diesem Zweck gibt Polly eine Kontaktanzeige auf. Und die Antworten lassen auch nicht lange auf sich warten. Doch fallen sie anders aus, als erwartet...

In ihrem ersten Kinderstück erzählt Dea Loher mit leichter Hand von Verlust und Fremdsein, aber auch von Neuanfang, von Neugier auf das Unbekannte und Unerwartete, von Freundschaft. Ein Stück für mindestens 3 Spieler/innen, ideal auch für Inszenierungen mit Video.

Besetzung: mind. 3D/H. Altersempfehlung: 5+

    

VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE am Bonner Schauspielhaus uraufgeführt

Von einer sich entwickelnden Brieffreundschaft zwischen einer Giraffe und einem Pinguin erzählt das im Moritz Verlag erschienene Kinderbuch VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE der japanischen Autorin Megumi Iwasa (Ü: Ursula Gräfe,...weiterlesen »

Von einer sich entwickelnden Brieffreundschaft zwischen einer Giraffe und einem Pinguin erzählt das im Moritz Verlag erschienene Kinderbuch VIELE GRÜSSE, DEINE GIRAFFE der japanischen Autorin Megumi Iwasa (Ü: Ursula Gräfe, Illustrationen: Jörg Mühle). Die Uraufführung der poetischen Geschichte, die 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, fand nun auf der Foyerbühne des Bonner Schauspielhauses statt. Die Inszenierung von Nadine Schwitter lasse "die verschiedenen Welten der munteren Tiere mit einfachen Theatermitteln bezaubernd lebendig werden", so der Bonner General-Anzeiger: "Nach einer kurzweiligen Stunde überzeugter Beifall bei der ausverkauften Premiere."

    

Neu: APHRODISIA

In Zeitsprüngen und poetisch dichter Sprache zeigt Christophe Pellet in APHRODISIA (Ü: Gerhard Willert) sechs Figuren auf der Suche nach einem authentischen, ursprünglichen Leben inmitten einer von Funktionalität und Effizienz...weiterlesen »

© Olivier Martinaud

In Zeitsprüngen und poetisch dichter Sprache zeigt Christophe Pellet in APHRODISIA (Ü: Gerhard Willert) sechs Figuren auf der Suche nach einem authentischen, ursprünglichen Leben inmitten einer von Funktionalität und Effizienz geprägten Gesellschaft:

Mit seinem Diplom in der Tasche unternimmt der junge Nimrod nicht nur seine ersten Schritte in die Arbeitswelt. In den Armen seiner Kollegin Kléa versucht er darüber hinaus eine andere Frau zu vergessen: Yo, eine elfenhafte Verführerin mit einem tätowierten "WEITER!"-Schriftzug auf dem Bauch.
Etwa zwanzig Jahre später: Léo, der Sohn von Nimrod und Kléa, will seine Liebe zu Kaspar leben. Doch während er davon träumt, sich in die Natur zurückzuziehen, glaubt Kaspar gerade umgekehrt, dass ihre Liebe nur Bestand hat, wenn sie sich im öffentlichen Raum der social media und des world wide web dokumentiert findet. Nach der Trennung von Léo zeugt Kaspar zusammen mit einem lesbischen Paar eine Tochter: Lia.
Nochmals rund zwanzig Jahre später: Anlässlich von Kaspars Beerdigung folgt Lia der flüchtigen Spur ihres Vaters und seiner Liebe.

"APHRODISIA ist Bestandsaufnahme einer heutigen Gesellschaft, die auf Effizienz beruht und in der Wesen zu funktionalen, nützlichen Objekten geworden sind, die sich blindlings in ihren Objektstatus fügen. Isolation und Rückzug werden durch neue Arbeits- oder Beziehungsformen verhindert, die erforderlich machen, dass Individuen keine Individuen mehr sind, sondern sich im Netz offener Räume, in sozialen Netzwerken verfangen, bei optimierter Sichtbarkeit. Gefragt nur, wenn die Zustimmung anderer und die Anerkennung durch andere gefragt sind: angepasste, gemeinsame, übereinstimmende Wesen. (...) Wie kann Liebe in dieser sozialen Logik existieren, wenn Liebe und Begehren unbrauchbar sind, keinen nützlichen Zweck verfolgen, wenn der oder die Geliebte Nichtsnutze sind?" (Jean-Philippe Cazier)

Für APHRODISIA erhielt Christophe Pellet 2017 den Grand Prix der Académie Française.

Besetzung: mind. 1D - 3H

    

Peter Verhelsts JULIUS CAESAR erstaufgeführt

Um die "Macht der Rhetorik" und die Frage, "wie man Ängste schürt", gehe es in Peter Verhelsts JULIUS CAESAR (Ü Rainer Kersten), so Juliane Minow in der Nordwest-Zeitung über die Deutsche Erstaufführung an...weiterlesen »

Um die "Macht der Rhetorik" und die Frage, "wie man Ängste schürt", gehe es in Peter Verhelsts JULIUS CAESAR (Ü Rainer Kersten), so Juliane Minow in der Nordwest-Zeitung über die Deutsche Erstaufführung an der Landesbühne Niedersachsen Nord, inszeniert von Robert Teufel: ein "großartige[r] Theaterabend, der auch als Parabel auf das Heute gedeutet werden kann".

    

Mouawads VÖGEL in Köln und Göttingen

Nach den Produktionen in Stuttgart und Wien kam VÖGEL von Wajdi Mouawad als viersprachige Produktion (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) nun auch am Schauspiel Köln heraus: "Stefan Bachmann vertraut...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Nach den Produktionen in Stuttgart und Wien kam VÖGEL von Wajdi Mouawad als viersprachige Produktion (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) nun auch am Schauspiel Köln heraus: "Stefan Bachmann vertraut in seiner Inszenierung ganz auf die lebendigen Figuren und den schwarzen Humor der Textvorlage,  die er mit einem starken Ensemble umsetzt. [...] Mitreißendes Theater, das ohne viel Brimborium, kurzweilig und pointiert den Nahost-Konflikt in Form einer Familiengeschichte thematisiert." Christoph Ohrem, Deutschlandfunk  - Derweil hat Katharina Ramser das Stück am Deutschen Theater Göttingen erstmals ganz in deutscher Sprache inszeniert: "ein ganz großer Wurf", "ein wuchtiger Abend" (Göttinger Tageblatt).

    

Prüfungsstoff: Dea Loher in Frankreich

Die Stücke von Dea Loher stehen auf der Liste für die diesjährigen Zulassungsprüfungen an der École Normale Superieur in Lyon. Lohers dramatisches Werk ist in Einzelbänden in der Theaterbibliothek erschienen. Ein Sammelband...weiterlesen »

© Alexander Paul Englert

Die Stücke von Dea Loher stehen auf der Liste für die diesjährigen Zulassungsprüfungen an der École Normale Superieur in Lyon. Lohers dramatisches Werk ist in Einzelbänden in der Theaterbibliothek erschienen. Ein Sammelband mit 6 Stücken ist im Wallstein Verlag erhältlich.

    

"Eine Sternstunde"

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

... übertitelt Barbara Petsch (Die Presse) ihre Kritik zu Itay Tirans viersprachiger Inszenierung von Wajdi Mouawads VÖGEL (Ü: Jalal Altawil, Eli Bijaoui, Linda Gaboriau, Uli Menke) am Burgtheater Wien, die "die Premierenbesucher zum Lachen und zum Weinen" gebracht habe: "Im Minutentakt werden in 3.15 Stunden mit Pause Familiengeheimnisse, Verdrängungen & Verletzungen enthüllt. Schade, dass diese erfinderische Variation von 'Romeo und Julia', ein Stück vitalen, aktuellen Theaters im kleinen Haus stattfindet. Es wird mit seinem Stoff und seiner Vielsprachigkeit Scharen von Besuchern anlocken. Ein großartiger und berührender Abend." - "Itay Tiran[...] geht dahin, wo es wehtut – und ist dabei trotzdem unterhaltsam. [...] Und so ist dieser psychologisch erzählende Abend hinterrücks viel wirkungsvoller als die archaische Welt des Ulrich Rasche, der politische die Muskeln spielen lässt." Christian Gampert, Deutschlandfunk - Als Buchausgabe ist VÖGEL in der Theaterbibliothek erschienen.

    

"Gnadenlos gut": Tom Lanoyes WIE IS BANG! uraufgeführt

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art...weiterlesen »

© Stephan Vanfleteren

Uraufführung von WIE IS BANG?, dem neuen Vierpersonenstück von Tom Lanoye, als Koproduktion von NTGent und Zeeland Late Summer Festival, inszeniert von Koen De Sutter: "So verwandelt Lanoye sein Stück in eine Art Spiegelpalast, in dem er Themen wie Ängste vor Alter, Vergessenheit und nachlassendem Ruhm mit gnadenlosen Peitschenhieben in der Theaterkompanie verbindet. Für einen Moment scheint es, als ob wir am Totenbett der Bühne sitzen, aber gleichzeitig ist die Aufführung auch eine Hommage an dieses Theater, schon allein deshalb, weil diese Inszenierung selbst so gnadenlos gut ist." Hein Janssen, de Volkskrant - Die deutsche Übersetzung unter dem Titel WER HAT ANGST? (Ü: Rainer Kersten) ist in Vorbereitung!

    
Premieren
Fr
18
Okt
Maxim Gorki Theater, Berlin
FUTURELAND UA
R: Lola Arias
Fr
18
Okt
Theater Ingolstadt
ROMEO UND JULIA
von William Shakespeare
Deutsch von Sven-Eric Bechtolf und Wolfgang Wiens
R: Mareike Mikat
Sa
19
Okt
Prod. Mikhail Malikov Sergeevich, Stupin (RUS)
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Vera Annenkova
Do
24
Okt
Klecks-Theater, Hannover
KATZELMACHER
R: Holger Warnecke
Mi
30
Okt
Teatro Nacional Chileno, Santiago (RCH)
AM SCHWARZEN SEE RCH-EA
R: Jesús Urqueta
Fr
01
Nov
Theater im Marienbad, Freiburg
SATELLITEN AM NACHTHIMMEL
von Kristofer Grønskag
Deutsch von Nelly Winterhalder
R: Carina Eberle
So
03
Nov
Broschmann & Finke Theater Company, Flensburg
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Michael Wempner
Mi
06
Nov
Theater Freiberg/Döbeln
BREMER WIND
R: Arnim Beutel
Fr
08
Nov
SCHAUBURG, München
AN DER ARCHE UM ACHT
R: Theo Fransz
Fr
08
Nov
Theater Baden-Baden
HAU UA
R: Rudi Gaul