Verlag der Autoren

Roel Adam

Geboren 1953 in Den Haag, lebt in Amsterdam. Von 1972 bis 1976 absolvierte er eine Ausbildung an der Akademie voor Ekspressie in Utrecht. Um 1975 gründete er mit anderen die Theatergruppe Lijn Negen, wo er bis 1983 als Schauspieler, Regisseur und Autor aktiv war. Weiterhin war er einer der Mitbegründer und von 1986 bis 1989 Mitglied der künstlerischen Leitung des Theaters El Dorado. Roel Adam ist Hausautor der Jugendtheatergruppe von De Toneelmakerij in Amsterdam. Seine Stücke sind in mehrere Sprachen übersetzt.

Auszeichnungen (Auswahl):

2014 Niederländisch-Deutscher Kinder- und Jugenddramatikerpreis für MENSCHENFLEISCH
2001 Preis des Deutsch-Niederländischen Autorenpreises für DER TAG, AN DEM MEIN BRUDER NICHT NACH HAUSE KAM

Theaterstücke

Übersetzungen

Drehbücher

Hörspiele

Regie

Prosa

Bücher bei uns

Deutsch von Eva Pieper
2D-2H
UA: Twentse Schouwburg Enschede, 5.2.1994. R: Flora Verbrugge.
DE: Schnawwl Nationaltheater Mannheim, 24.4.2009. R: Marcelo Diaz
Ewig soll die Freundschaft zwischen König Mark und seinem Ritter Tristan währen – das haben sich die beiden an dem Tag geschworen, als sie sich auf den Weg zu Königin Isolde machen. König Mark will sie heiraten und sein Reich mit dem ihrem vereinen. Aber Isolde hat nicht die Absicht, sich heiraten zu lassen – es sei denn, der Kandidat kann ihren besten Ritter im Kampf besiegen. Mark nimmt die Herausforderung an, schickt aber den verkleideten Tristan in den Kampf. Tristan ahnt nicht, dass ihm in Gestalt des schwarzen Ritters Isolde selbst entgegentritt. Am Ende des Kampfes gibt es keinen Sieger – aber zwei, die sich im Kampf gefunden haben.
Der niederländische Autor Roel Adam hat eine der großen Legenden des europäischen Mittelalters neu erzählt. Liebe und Tod, Schuld und Unschuld, Selbstsucht und Selbstaufgabe und das alles verbrennende Feuer der Leidenschaft – ein starker Stoff in einer starken Neubearbeitung.
2D-2H
Altersempfehlung: ab 10 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
2D-2H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 8.10.2005. R: Liesbeth Coltof
Die Stadt Mostar ist Symbol für den 'Bruderkrieg' im ehemaligen Jugoslawien. Roel Adam schreibt über die Zeit der langsamen Wiederannäherung in der gespaltenen Stadt. Da ist auf der einen Seite Hanna, die ihrem Lehrer geglaubt hat, als er anfing von den "anderen" zu sprechen. Und die erlebt hat, wie ihr bester Freund Zakka zum Feind wurde. Und auf der anderen Seite Zakka, der zehn Jahre neben Hanna zur Schule ging, aber jetzt 'ihre' Flussseite nicht mehr betritt. Und da ist die alte Brücke, die Jahrhunderte den Fluss überspannte, der Mostar in zwei Hälften teilt. Doch auch Brücke und Fluss sind jetzt verfeindet und wollen mit Hilfe eines ausländischen Ingenieurs den jeweils anderen in die Luft sprengen. Was passiert, wenn man einen Freund erst nicht mehr lieben darf und dann nicht mehr kann? Was passiert, wenn eine Brücke sich als Blondine verkleidet, und was denken eigentlich Steine?
Roel Adam erzählt nicht mit Daten und Fakten, sondern durch die Augen von Kindern, ein Stück Weltgeschichte.
2D-2H
Altersempfehlung: ab 8 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
2D-1H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 20.10.2000. R: Liesbeth Coltof.
DE: Theaterfabrik Gera, 30.6.2007. R: Sinje Homann
Die beiden älteren Brüder und die Schwester gedenken zum elften Male des Tages, an dem ihr jüngster Bruder nicht nach Hause kam. In ihrer Erinnerung ist der Kleine anwesend. Gemeinsam erinnern sie sich an ihr Leben, an das Schulbuch mit den vielen Bildern, den Papierdrachen, und daran, dass sie das Haus nicht verlassen durften, an die Soldaten, an ihre Ängste und Träume.
Roel Adam ist es gelungen, eindrücklich, sensibel und allgemeingültig die Situation von Kindern im Krieg zu beschreiben. DER TAG, AN DEM MEIN BRUDER NICHT NACH HAUSE KAM entstand nach einem längeren Aufenthalt des Autors in Israel, nach intensiven Gesprächen mit palästinensischen Kindern. Es wurde mit dem Niederländisch-Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet.
2D-1H
Altersempfehlung: ab 10 Jahren.
Deutsch von Matthias Grön und Sarit Streicher
3D-2H (bzw. 5 D/H)
UA: De Toneelmakerij, 8. 11.2014. R: Roel Adam.
DSE: Oldenburgisches Staatstheater, 11.12.2016. R: Matthias Kaschig
Das Fischlokal "Die vier Schwestern" hat bessere Tage gesehen. Gäste bleiben schon lange aus, gekocht wird auch nicht mehr. Seit die Betreiberin gestorben ist, wird das heruntergekommene Gebäude von deren Sohn Joris bewohnt. Allein, denn er hat sonst niemand. Sein Vater hat die Familie vor vielen Jahren verlassen. Statt das Lokal auf Vordermann zu bringen, macht Joris sein Bett nicht, trinkt fünf Liter Cola am Tag, liest Comics und bringt den Müll nicht raus. Bis eines Tages seine drei Tanten Cunera, Jo und Desiree bei ihm aufschlagen. Sie kommen, um ihrem Neffen Manieren beizubringen. Ehe man sich's versieht, nehmen sie das Haus in Beschlag. Und sie haben weitreichende Pläne: Das Familienrestaurant soll im großen Stil wiedereröffnet werden – und Joris dafür den Kellner geben. Alles scheint nach Plan zu laufen. Doch dann taucht plötzlich ein Obdachloser auf. Als die Tanten von dem Neuankömmling Wind bekommen, entspinnt sich ein hitziges Gefecht und eine turbulente Verkleidungs- und Verwechslungskomödie für Kinder ab zehn Jahren.
Bei der Uraufführung wurde Joris von einer Schauspielerin, alle übrigen Rollen von männlichen Darstellern gespielt.
3D-2H (bzw. 5 D/H)
Altersempfehlung: ab 10 Jahren.
Deutsch von Uwe Dethier und Eva Pieper
2D-3H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam 1990. R: Liesbeth Coltof
Der Stoff des Stückes ist die Geschichte Kaspar Hausers. Die Fragen des Jungen: Wer bin ich? Wo komm ich her? stehen im Zentrum des Stückes, dessen Bilderwelt von einem phantastischen Realismus geprägt ist.
2D-3H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
3D-3H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 16.1.1993.
DE: Schauburg München, 19.10.1995
Eisig ist die Stimmung im Hotel Sibirien. Der Eigentümer versucht noch mit allen Mitteln, Frau und Tochter zum Verlassen des Hauses zu überreden. Zu spät: Raffstein samt Geliebter stehen schon in der Tür, um ihr Geld einzutreiben. Der Kampf der Interessen beginnt. Am Schluss bleiben in dieser grellen Farce die Kinder auf dem Schlachtfeld von Geldgier und Unmoral zurück ...
3D-3H
Altersempfehlung: ab 14 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
2D-2H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 1992. R: Liesbeth Coltof.
DE: TPZ Köln, 7.10.1993
Robbie und Vera sind zwei Kinder im Krieg. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Handlung, die begleitet und kommentiert wird von zwei erwachsenen Figuren.
2D-2H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren.
Deutsch von Rosemarie Still
3D-3H
UA: de Toneelmakerij, Amsterdam, 6.9.2013. R: Daniël van Klaveren / Paul Knieriem.
Der junge Thai Mini-Mini ist auf der Suche nach seiner Schwester Nok, die vom Vater verkauft wurde, um eine Krankenhausrechnung zu begleichen. Die Spur führt den Bruder zu einer alten Fabrik. Dort stellt Nok, die sich jetzt Destiny nennt, Produkte für den westlichen Markt her, zusammen mit einem gefesselten Schwarzen, der einen Aufseher getötet hat, und einer 300jährigen afrikanisch-surinamischen Sklavin. Sie alle werden überwacht von einem Weißen, Starek, der zwar boshaft, aber immerhin bestechlich ist. Die Fabrikbesitzerin, Economia, strebt eine möglichst effiziente Nutzung menschlicher Ressourcen an. Ihre Maximen: Es gibt für alles einen Markt und Von einem Lebenden kann man eine Niere verkaufen, von einem Toten zwei. Auch bereitet sie gerade eine Feier vor – der Anlass: 150 Jahre Abschaffung der Sklaverei...
Für MENSCHENFLEISCH ist Roel Adam mit dem Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2014 ausgezeichnet worden. "In seiner komplexen Vielfalt erschütternd aktuell" sei das Stück, so die Jury, und doch "in all seiner Härte ein humorvoller Text" und "eine spannende Geschichte. Die Dialoge sind spitzfindig, die Rollen prägnant und die Sprache eingängig."
3D-3H
Altersempfehlung: ab 10 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
2D-1H
UA: de Toneelmakerij, Amsterdam, 3.11.2010. R: Daniël van Klaveren.
DSE: Staatstheater Braunschweig, 30.11.2011. R: Marie Rodewald
Nele hat genug. Genug von ihrem Vater und seiner neuen Freundin. Und genug von ihrer Mutter, die den ganzen Tag im Bett liegt. Als ihr Vater geht, schließt sie die Tür ab und schaltet den Laptop ein. Los geht’s! Jetzt ist sie die Chefin. Sie will nicht mehr länger das Mädchen sein, das ihre Mitschüler in ihr sehen. Und auch nicht mehr das Mädchen, das ihre Eltern sich vorstellen. Ab sofort wird sie eine ganz neue Person sein. Plötzlich taucht ein rätselhafter japanischer Junge auf ihrem Bildschirm auf. Die Grenzen zwischen Neles Realität und Fantasie, zwischen ihrem virtuellen und dem Alltagsleben lösen sich mehr und mehr auf...
NO MAN'S LAND ist ein Jugendstück über eine 14jährige, die sich in ihrem Zimmer einschließt, ihre ichbezogenen Eltern ausschließt und sich in der Fantasiewelt eines Computerspiels neu erfindet.
2D-1H
Altersempfehlung: ab 12 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
1D-2H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 28.1.1996, R: Liesbeth Coltof.
DE: Theater am Werftpark Kiel, 24.11.1996. R: Eva Pieper
Unterwegs sein, ziellos, immer weiter nach dem Takt, den die Trommler diktieren, das bedeutet der Krieg für die Soldaten und für die, die als kleine Profiteure aus der Not ein Geschäft machen. Still, der Junge, der so ist wie sein Name, und seine überlebenstüchtige Mutter, die kühl mit allem, was sie in ihrer großen Kiste mitschleppt, zu wuchern weiß, ziehen dem Krieg hinterher. Weil "die Blauen so gut sind wie die Roten" und alle zusammen jederzeit gut fürs Geschäft, wechseln sie die Fronten, profitieren aus der Notlage der einen und vom Bedarf der anderen. Anders als seine Mutter aber hat Still, der seine Wünsche malt, statt sie auszusprechen, Sehnsucht nach einem Haus mit Blumen im Garten und einem Leben in Frieden.
1D-2H
Altersempfehlung: ab 6 Jahren.
Deutsch von Uwe Dethier
2D-1H
UA: Theatergroep Teneeter 1989.
DE: Landestheater Tübingen, 11.9.1993. R: Brigitte Dethier
Die beiden Schwestern Alize und Gwenny sollen ein Brüderchen bekommen. Wie wird das sein? Um das Rätsel zu lösen, begeben sich die beiden auf eine märchenhafte Reise.
2D-1H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren.
Deutsch von Eva Pieper
2D-1H
UA: Huis aan de Amstel, Amsterdam, 15.11.1998. R: Liesbeth Coltof
Eines Tages entdecken Karl und Katja ein fremdes Mädchen, Miranda, vor ihrem Haus. Während Karl erst Angst hat vor der Fremden, vor ihrer Apfelsine, ihren Fragen und Gewohnheiten, ist Katja gleich neugierig, fasziniert von ihrer Andersartigkeit und geht auf sie zu. Im Laufe eines gemeinsamen Spiels, bei dem Katja verliert, dreht sich die Situation langsam um. Karl und Miranda lernen sich zu verstehen, Katja ist die Verliererin und fühlt sich mit einem Male als Außenseiterin. Deshalb beschließt sie, mit dem Zug wegzufahren.
Roel Adam ist mit ZUG UM ZUG ein ebenso eindrückliches wie spielerisches Kammerspiel über Fremde, Angst und Freundschaft für Zuschauer ab 6 Jahren gelungen.
2D-1H
Altersempfehlung: ab 6 Jahren.
Kindertheater aus den Niederlanden
Sechs Stücke
Mit einem Nachwort von George Podt und Dagmar Schmidt
INHALT:
Ad de Bont, "Versammlung um die Braut". Roel Adam, "Über Morgen". Ad de Bont, "Das ertrunkene Land". Suzanne van Lohuizen, "Das Haus meines Lebens". Pauline Mol, "Guten Tag Monster". Heleen Verburg, "Winterschlaf".

248 Seiten. broschiert. 14€
ISBN: 978-3-88661-134-8

Spielplatz 17
Fünf Theaterstücke über Gewalt
Die Bereitschaft zur Gewalt ist bei jungen Menschen groß, immer wieder wird unsere Gesellschaft durch Gewalttaten Jugendlicher schockiert. Fünf Theaterstücke beleuchten dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Während Roel Adams Farce HOTEL SIBIRIEN alltägliche Gewalt in der Familie darstellt und Gustav Ernst in kurzen prägnanten Szenen MIT MIR NICHT verschiedene Arten der Gewaltausübung spielerisch demonstriert, beschreiben Andreas Jungwirth in SCHWARZE MAMBA und Claudius Lünstedt in MUSST BOXEN die Seelenlage von Jugendlichen, die gewalttätig werden. Paula Bettina Mader schließlich hat Louis Pergaud’s Klassiker der Jugendliteratur, DER KRIEG DER KNÖPFE, dramatisiert.

INHALT:
Roel Adam, "Hotel Sibirien". Gustav Ernst, "Mit mir nicht". Andreas Jungwirth, "Schwarze Mamba". Claudius Lünstedt, "Musst boxen". Paula Bettina Mader, "Der Krieg der Knöpfe".

300 Seiten. broschiert. 14€
ISBN: 978-3-88661-263-5

Spielplatz 18
Sechs Theaterstücke über Außenseiter und Fremde
Wie schwierig die Integration von Fremden in unserer Gesellschaft ist, hat sich gerade in letzter Zeit wieder erwiesen. Die Frage, wie begegne ich dem Anderen, wie verhalte ich mich gegenüber Außenseitern, stellt sich Kindern und Jugendlichen im täglichen Umgang mit Fremden. Angst, Unsicherheit aber auch Neugierde bestimmen das Verhalten. Die sechs Stücke dieses Bandes werben mit unterschiedlichsten spielerischen Formen für Toleranz und Integration.

INHALT:
Roel Adam, "Zug um Zug". Pamela Dürr, "Saffran & Krump". Rudolf Herfurtner, "Zanki Fransenohr". Bente Jonker, "Zabibi und Muzalifa". Fitzgerald Kusz, "Das hässliche Entlein". Emine Sevgi Özdamar, "Keloglan in Alamania".

240 Seiten. broschiert. 14€
ISBN: 978-3-88661-274-1

Spielplatz 28
Fünf Theaterstücke über Krieg
Kinder und Jugendliche werden heute verstärkt mit Krieg konfrontiert: über Bilder in Fernsehen und Internet; über Begegnungen mit Flüchtlingskindern; über Väter, die mit der Bundeswehr in Krisengebiete versetzt werden; oder weil sie selber mit ihren Familien vor Vertreibung und Gewalt geflohen sind. In anderen Erdteilen werden Heranwachsende zudem als Soldaten zwangsrekrutiert – und damit zu "Opfern" und "Tätern" zugleich. Wie also nehmen Kinder Krieg wahr? Und wie sollen blutige Gewalt und politische Komplexität, die mit den militärischen Konflikten verbunden sind, einem jungen Publikum vermittelt werden?

Es sind solche Themen und Fragestellungen, die auch den Kinder- und Jugendtheaterstücken in SPIELPLATZ 28 unterlegt sind: In DER TAG, AN DEM MEIN BRUDER NICHT NACH HAUSE KAM des Niederländers Roel Adam rekonstruieren drei Geschwister den Tag, an dem ihr Bruder im Krieg ums Leben kam (ab 10 Jahren); die LEGENDE VOM DOLCHSTOß von dem Schweizer Autor Guy Krneta ist eine Parabel auf die mit Krieg verbundene Doppelmoral (ab 8 Jahren); die Kanadierin Suzanne Lebeau thematisiert in DAS GERÄUSCH KNACKENDER KNOCHEN die Lebensgeschichten afrikanischer Kindersoldaten (ab 14 Jahren); der schwedische Dramatiker Per Lysander erzählt in KÖNIG HEINZ, einer Paraphrase nach Shakespeares „Heinrich IV.“, von Verantwortung, Mut und falschem Heldentum (ab 12 Jahren); und Volker Schmidt wendet sich in ILIAS dem Homerschen Prototyp abendländischer Kriegs- und Heldenepen zu (ab 11 Jahren).

"4 Autoren - Roel Adam, Guy Krneta, Per Lysander, Volker Schmidt - sowie eine Autorin - Suzanne Lebeau - haben gehaltvolle Theaterstücke zum Thema 'Krieg' verfasst. Dabei war ihnen allen wichtig, nicht das Heroische in den Vordergrund zu stellen, sondern das persönliche Leid der meist jugendlichen Opfer und ihrer
Nächsten. (...) In seinem brillanten Nachwort gibt der Herausgeber Thomas Maagh (zuletzt "Fünf Theaterstücke über Mobbing", ID-B 1/15) Anregungen zur Rezeption. Wenn einfühlsame Erwachsene das Zielpublikum, das m.E. eher Jugendliche als Kinder sein sollten, begleiten, dann wird z.B. eine Theater AG oder Unterrichtseinheiten der Fächer Ethik, Sozialkunde etc. großen Gewinn aus der Anthologie ziehen." (ekz.bibliotheksservice, Martina Mattes)

248 Seiten. broschiert. 15€
ISBN: 978-3-88661-368-7