© Teska Overbeeke

Jannemieke Caspers

Jannemieke Caspers (*1982) schreibt für die Bühne - Theaterstücke, Dokumentartheater, Musiktheater, Location-Theater - und Erzählungen mit überlebensgroßen Figuren. Vor allem für Erwachsene, aber auch für Jugendliche. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Universität Utrecht und Writing for Performance an der Hochschule der Künste Utrecht. Ihre Stücke wurden u.a. von De Veenfabriek, Firma MES, Muziektheater De Plaats und dem Theater RAST aufgeführt. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie auch andere Autor*innen/Regisseur*innen und berät sie während des Schreib- und Probenprozesses.

Auszeichnungen (Auswahl):

2019 TheaterTekstTalent-Stipendium für das Stück 'Een vlinder van sneeuw'
2023 Verse Tekst für ihr Stück 'WOLF (of Het Heidi-feest)'
2025 KAAS & KAPPES-Preis für 'Lucy Luke'


Werke

Deutsch von Christine Bais
mind. 4D/H
Die achtjährige Lucy wohnt mit ihrem Vater Stefan über dessen schlecht laufendem Buchladen. Am liebsten liest sie Lucky-Luke-Comics, und genau wie ihr Vorbild fühlt auch sie sich oft einsam. Denn sie vermisst ihre vor zwei Jahren plötzlich verschwundene Mutter, und ihr Vater verhält sich äußerst merkwürdig. Er ist Experte in Sachen Sicherheit und verlässt nie das Haus. Seine Tage verbringt er damit, die Wohnung abzusichern und ständig neue Sachen zu erfinden, die Lucy und ihn vor allen möglichen Gefahren behüten sollen. Und wenn Lucy die Wohnung verlässt, muss sie Helm, Knie- und Ellenbogenschützer tragen und bekommt Warnungen und Ratschläge mit auf den Weg, die sie vor der Welt da draußen schützen sollen.
Zu dieser Welt gehört auch der rätselhafte Nachbar mit der dicken Brille, der nachts seltsame Apparate gen Himmel richtet und den Lucy "die Eule" nennt. Er scheint mehr zu wissen über das Verschwinden von Lucys Mutter. Ist sie wirklich eine Spionin in geheimer Mission, wie Lucy glaubt? Und was ist eigentlich mit dem Flugzeug passiert, mit dem ihre Mutter in den Urlaub fliegen wollte?
LUCY LUKE ist ein Stück über ein mutiges Mädchen und ihren ängstlichen Vater. Und darüber, dass Phantasie zwar Trost spenden kann, man der Wahrheit aber auch ins Auge sehen muss. Denn: Manchmal muss man ein klein bisschen sterben, um zu merken, dass es einen nicht umbringt.
mind. 4D/H
Altersempfehlung: ab 8 Jahren.

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