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An der Eisbachwelle in München treffen sich alle, auch Ronja, Rafik und Paula. Die Freunde haben viele Pläne für die Sommerferien, Hauptsache weg von hier. Dann bleibt Ronja plötzlich...
Florian Wacker
© Melina Moersdorf
An der Eisbachwelle in München treffen sich alle, auch Ronja, Rafik und Paula. Die Freunde haben viele Pläne für die Sommerferien, Hauptsache weg von hier. Dann bleibt Ronja plötzlich wirklich weg, und den Freunden fällt auf, dass sie nicht mal wissen, wo genau sie nach ihr suchen könnten.
Unsere städtische Gemeinschaft ist divers und vielfältig. Wer gehört dazu? Was teilen wir anderen von uns mit? Und was verheimlichen wir wem? Autor Florian Wacker begibt sich mit diesem Auftragswerk auf die Suche nach dem urbanen Lebensgefühl unserer Metropole. Wer ist mehr ein Münchner, eine Münchnerin: Der zufällig hier Geborene oder die bewusst hierher Geflüchtete? Die Eisbachwellen-Surferin oder der Schwimmer mit Isar-Card? Der berittene Polizist bei Tag oder der Taxifahrer mit Nachtschicht?
(Ankündigung der Schauburg München)
2D-2H (auch größer besetzbar). Ab 10 Jahren
von Penda Diouf und Kevin Rittberger
Inmitten der Rheinlandbesetzung von 1923 verliert ein Sekretär seinen Job. Eine Sekretärin nimmt seine Arbeit auf. Nun blicken beide einem Kolonialsoldaten in Diensten der Französischen...
Inmitten der Rheinlandbesetzung von 1923 verliert ein Sekretär seinen Job. Eine Sekretärin nimmt seine Arbeit auf. Nun blicken beide einem Kolonialsoldaten in Diensten der Französischen Besatzungsarmee ins Auge. "Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Diese Dämmerung ist die Zeit der Monster." (Antonio Gramsci)
Im vielschichtigen Stück von Penda Diouf und Kevin Rittberger sprechen fünf Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart, Europa und Afrika. Kevin Rittberger hatte hierfür im Rahmen der Autoren[theater]tage 2020 bereits einen Anfang vorgestellt. Die französische Autorin Penda Diouf hat den Vorschlag aufgegriffen und den Text überschrieben, weitergeschrieben, um ihre Perspektive erweitert. Ein gemeinsamer Text über eine gemeinsame Geschichte aus unterschiedlicher Perspektive, entstanden in einem ungewöhnlichen Schreibprozess gegenseitiger Befragung.
2D-2H (+ Chor)

Fundus

Hier finden Sie aktuelle Stückempfehlungen aus unserem Repertoire.

TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel rekurriert insofern nicht nur auf den antiken Stoff, sondern auch auf heutige Ausspähprogramme von NSA & co.:

Nach zehn Jahren Krieg können die Bewohner der belagerten Stadt das erste Mal vorsichtig den Strand betreten. Der Feind ist abgezogen, hat sein Lager verbrannt und nur ein monströses Gebilde zurück gelassen. Während der misstrauische Herrscher hinter allem eine feindliche List vermutet, macht sich sein junger Sohn die Wünsche des Volkes zu Nutze und will endlich den ersehnten Frieden feiern. An der Frage, was mit dem geheimnisvollen Objekt geschehen soll, entscheidet sich die Zukunft der Stadt. Die dramatische Auseinandersetzung ist bei Ulrich Hub ein spannendes Stück über die Kunst zu verführen wie die Bereitschaft, sich täuschen zu lassen. Den großen Kontrahenten – dem alten König und seinem jungen Nachfolger, einem gefangenen Spion und der hellsichtigen Königstochter – steht der vielstimmige Chor der Troianer gegenüber.
Besetzung ad libitum
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem...
Claudius Lünstedt
© FL
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans nahm im März 2011 die Nuklearkatastrophe in Fukushima ihren Lauf, die hierzulande die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung erschütterte. Claudius Lünstedt hat, mit Unterstützung des Goethe-Instituts, mehrere Monate in Japan recherchiert. In seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL geht es um Fukushima und die Folgen. Entstanden ist jedoch kein Katastrophenstück, das in dem betroffenen Gebiet spielte. Sondern Lünstedt erzählt aus der Perspektive mehrerer junger Menschen, die im mehr als 500 Kilometer entfernten, vermeintlich sicheren Kyoto leben. Sie werden mit Nachrichten aus dem Sperrgebiet konfrontiert: durch Verwandte und Freunde, die dort leben, aber auch durch Medien und Politik. Immer wieder strömen Meldungen und Eindrücke von außen auf sie ein, mediale "Störfälle", die ihren gewohnten Alltag durchbrechen und zu denen sie sich verhalten und positionieren müssen. So finden sie erst allmählich in einen Dialog miteinander, zu Haltungen und Handlungen. KYOTO.PROTOKOLL beschreibt ein Stück politischer Bewusstseinsbildung der Generation der Twentysomethings, die auch in anderen Teilen der Welt auf die Straßen drängt.
mindestens 4 D/H

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