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Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher...
Jasmin Schreiber
© Jasmin Schreiber
Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt – auf die eine oder andere Weise.

Eine junge Frau hat ihren Bruder verloren, ein älterer Mann seine Frau, beide tun sich zusammen und fahren nach Südtirol, um alte Versprechen einzulösen und neue Hoffnung zu schöpfen. Das ist das Setting in Jasmin Schreibers vielbeachteten Debütroman (erschienen bei Eichborn/Bastei-Lübbe), für den wir die Bühnenrechte wahrnehmen.
Besetzung ad libitum
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
In WER HAT ANGST? zieht ein älteres Schauspielerpaar Bilanz ihrer Liebe zueinander und zum Beruf. Als unbestrittene Stars des subventionierten Theaters wechselten sie einst in die freie...
Tom Lanoye
© Stephan Vanfleteren
In WER HAT ANGST? zieht ein älteres Schauspielerpaar Bilanz ihrer Liebe zueinander und zum Beruf. Als unbestrittene Stars des subventionierten Theaters wechselten sie einst in die freie Szene. In Erwartung ihres Ruhmes wollten sie ein paar Spielzeiten lang mit einem beliebten Repertoire-Klassiker rund um ein schimpfendes und alkoholkrankes Intellektuellen-Paar gutes Geld verdienen. [...] Ihre anderen freien Produktionen floppten. Nur der Streit-Klassiker zieht nach wie vor die Menschenmassen an. Abend für Abend sind sie dazu verurteilt, einander in denselben Rollen gegenüberzustehen.
Das Einzige, was sich regelmäßig ändert, sind ihre Antagonisten: ein jüngeres Schauspielerpaar, das eine Weile durchhält, dann aber, wie die Vorgänger, im Streit geht. Es wird immer schwieriger, Ersatz zu finden, bis schließlich Vater Staat zu Hilfe kommt und die Möglichkeit eines soziokulturellen Zuschusses bietet, unter der Voraussetzung, dass das jüngere Schauspielerpaar ausländischer Herkunft und vorzugsweise dunkelhäutig ist.
Schon die erste Begegnung stellt alle subkutanen Konflikte scharf. Es gibt eine Kluft zwischen den Generationen und den Geschlechtern, und einen Abgrund zwischen der Liebe zum Kanon und dem Drang nach Zeitgenossenschaft. Ist die Inszenierung von Klassikern weltfremd oder relevant? Ist unser Theater als Kunstform universal oder eurozentrisch-weiß-passé? Und ist Drama in Zeiten von Netflix überhaupt noch von Belang? (Ankündigung Zeeland Late Summer Festival)
2D-2H

Fundus

Hier finden Sie aktuelle Stückempfehlungen aus unserem Repertoire.

UA: Schauspielhaus Zürich, 15.3.1979. R: Hans Gratzer
Die Geschichte vom lieben Augustin, der im Pestjahr 1679 in Wien gelebt, getrunken und gesungen hat, der in eine Pestgrube fiel und darin übernachtete. Danach konnte ihm die Seuche nichts...
Hansjörg Schneider
Die Geschichte vom lieben Augustin, der im Pestjahr 1679 in Wien gelebt, getrunken und gesungen hat, der in eine Pestgrube fiel und darin übernachtete. Danach konnte ihm die Seuche nichts mehr anhaben. Auch für Freilichttheater geeignet.
3D-6H
UA: Staatstheater Darmstadt, 10.4.2005. R: Ulrich Hub
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
Den Vormarsch der politischen Rechten macht Ulrich Hub in DAS SCHLAFZIMMER VON ALICE zum Gegenstand einer rasanten Komödie, mit "funkelndem Dialog-Trommelfeuer und einem sicheren Gespür für groteske Komik" (Darmstädte Echo).

"Alle illegalen Einwanderer soll man in Hasenkostüme stecken, damit die Jäger etwas zum Üben haben!" Diesem Wahlkampfslogan hat der Bürgermeister einer Kleinstadt seinen enormen Erfolg zu verdanken. Aber schon bald muss er feststellen, dass er sich mit diesem Satz nicht nur Freunde gemacht hat: Auf einer Silvesterparty im eigenen Haus wird er überfallen, ausgeraubt, bewusstlos geschlagen und im Badezimmer versteckt. Als die Tür zum Bad um Mitternacht geöffnet wird, fehlt von ihm jede Spur. In Hubs turbulenter Komödie in der Tradition eines Feydeau muss sich Alice, die Ehefrau des verschwundenen Bürgermeisters, gegen eine Menge Personen zur Wehr setzen, die ungefragt in ihrem Schlafzimmer ein- und ausgehen: die Schwiegermutter, die magersüchtige Geliebte ihres Mannes, einen zerstreuten Einbrecher, einen skrupellosen PR-Manager und einen verliebten Polizeipräsidenten. Alle Figuren erweisen sich als Meister der Täuschung. Denn nur im Moment der größten Lüge sind die Figuren bei sich.
3D-4H

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