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von Esther de Koning
Deutsch von Rob Vriens
Ping – so klingt eine Mikrowelle, und genau so heißt die Heldin in diesem Stück. Denn der Brutkasten, in dem Ping die ersten Tage ihres Lebens verbracht hat, sah aus wie eine Mikrowelle. Und...
Esther de Koning
© Clea Betlem
Ping – so klingt eine Mikrowelle, und genau so heißt die Heldin in diesem Stück. Denn der Brutkasten, in dem Ping die ersten Tage ihres Lebens verbracht hat, sah aus wie eine Mikrowelle. Und deshalb mag sie "Ping" viel lieber als ihren richtigen Vornamen Maria–Victoria, den ihre Eltern ihr gegeben haben. Ihre Eltern, die sie nur noch in täglichen, zermürbenden Streitigkeiten erlebt. Weshalb Ping glaubt, dass sie sich selber viel besser erziehen kann. Was, nebenbei, etliche Vorteile mit sich bringt.
Doch nicht nur das vertraut sie dem Publikum an, sondern überhaupt ihre ganze Sicht auf die Familie und ihr Leben. So erzählt sie von ihrer Mutter, die ihre Familie für eine neue Liebschaft in Mexiko im Stich lässt, von genialen Erfindungen, die sie gemeinsam mit ihrem verzweifelten Vater austüftelt, von Abenteuern mit Aliens, von phantastischen Vorkommnissen in der Schule, und schließlich von einem Super-Deal, den ihr Vater demnächst machen wird, der jedoch kein glückliches Ende nimmt.
Trotz der Brüchigkeit ihrer Existenz, ist Ping stark, widerständig und mutig. Ohne zu jammern, schöpft sie all ihre Kraft aus sich selbst.
Die niederländische Autorin Esther de Koning erzählt in diesem Schauspielsolo für eine Darstellerin anrührend und witzig zugleich, wie sich ein Kind aus schwierigen Lebensverhältnissen immer wieder aufmacht, dem Leben das Allerbeste abzutrotzen.
1D. Ab 9 Jahren
von Avner Dorman und Ingeborg von Zadow
Die Zwillinge Fadeya und Taseh machen sich auf eine große Reise: Sie suchen ihren Vater. Doch der ist nicht irgendwer, sondern der Herrscher von Sultanien, einem weit entfernten Land in der...
Avner Dorman
Die Zwillinge Fadeya und Taseh machen sich auf eine große Reise: Sie suchen ihren Vater. Doch der ist nicht irgendwer, sondern der Herrscher von Sultanien, einem weit entfernten Land in der Wüste. Der Weg zu seinem Palast erweist sich als gefahrenvoll, denn die Kinder begegnen einer hungrigen Riesenschlange, die sie in ihrer Höhle zum Abendessen verspeisen will, werden von einem reißenden Fluss fast weggespült und müssen eine schier unüberwindbare Wand in der Wüste bezwingen. Wie können sie das schaffen? Magische Figuren und allwissende Gegenstände stehen ihnen zur Seite und helfen den findigen Zwillingen sich ihren Weg zu bahnen. Doch der wichtigste Begleiter auf diesem Abenteuer ist ein ganz besonderer: ein sprechendes Kamel!
Die renommierte Autorin für Kinder- und Jugendtheater Ingeborg von Zadow entwarf aus verschiedensten Motiven orientalischer Märchen eine Geschichte, die dem Heute entstammt und doch wie aus einer weit entrückten Zeit wirkt. Das Kolorit ferner Länder wird musikalisch eingefangen von Avner Dorman, einem israelischen Komponisten, der in New York arbeitend täglich selbst das Miteinander verschiedener Welten erlebt, das für diese Oper so prägend ist. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete junge Musiker verwendet in seinen Werken gerne exotische Instrumente und Tonskalen, die er mit meist traditionellen westlichen Stilen mischt. Er schafft es so, phantasievolle Klangwelten zu eröffnen, die er mit einer ordentlichen Prise musikalischen Humors würzt. (AnKündigungstext Oper Dortmund)

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TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel...
Ulrich Hub
© Stefan Schugt
TROIANER handelt von der Empfänglichkeit für Populismus und fake news, von der Bereitschaft, sich täuschen und unterwandern zu lassen, sogar noch das Privateste zu teilen. Der Titel rekurriert insofern nicht nur auf den antiken Stoff, sondern auch auf heutige Ausspähprogramme von NSA & co.:

Nach zehn Jahren Krieg können die Bewohner der belagerten Stadt das erste Mal vorsichtig den Strand betreten. Der Feind ist abgezogen, hat sein Lager verbrannt und nur ein monströses Gebilde zurück gelassen. Während der misstrauische Herrscher hinter allem eine feindliche List vermutet, macht sich sein junger Sohn die Wünsche des Volkes zu Nutze und will endlich den ersehnten Frieden feiern. An der Frage, was mit dem geheimnisvollen Objekt geschehen soll, entscheidet sich die Zukunft der Stadt. Die dramatische Auseinandersetzung ist bei Ulrich Hub ein spannendes Stück über die Kunst zu verführen wie die Bereitschaft, sich täuschen zu lassen. Den großen Kontrahenten – dem alten König und seinem jungen Nachfolger, einem gefangenen Spion und der hellsichtigen Königstochter – steht der vielstimmige Chor der Troianer gegenüber.
Besetzung ad libitum
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem...
Claudius Lünstedt
© Alexander Feuereisen
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans nahm im März 2011 die Nuklearkatastrophe in Fukushima ihren Lauf, die hierzulande die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung erschütterte. Claudius Lünstedt hat, mit Unterstützung des Goethe-Instituts, mehrere Monate in Japan recherchiert. In seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL geht es um Fukushima und die Folgen. Entstanden ist jedoch kein Katastrophenstück, das in dem betroffenen Gebiet spielte. Sondern Lünstedt erzählt aus der Perspektive mehrerer junger Menschen, die im mehr als 500 Kilometer entfernten, vermeintlich sicheren Kyoto leben. Sie werden mit Nachrichten aus dem Sperrgebiet konfrontiert: durch Verwandte und Freunde, die dort leben, aber auch durch Medien und Politik. Immer wieder strömen Meldungen und Eindrücke von außen auf sie ein, mediale "Störfälle", die ihren gewohnten Alltag durchbrechen und zu denen sie sich verhalten und positionieren müssen. So finden sie erst allmählich in einen Dialog miteinander, zu Haltungen und Handlungen. KYOTO.PROTOKOLL beschreibt ein Stück politischer Bewusstseinsbildung der Generation der Twentysomethings, die auch in anderen Teilen der Welt auf die Straßen drängt.
mindestens 4 D/H

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