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Simon Werle hat nicht nur Shakespeares "Othello" neu übersetzt, sondern er hat zudem auch ein Kammerspiel für fünf Personen daraus destilliert, das in 24 Zweierszenen dem Drama auf den Grund...
Simon Werle
Simon Werle hat nicht nur Shakespeares "Othello" neu übersetzt, sondern er hat zudem auch ein Kammerspiel für fünf Personen daraus destilliert, das in 24 Zweierszenen dem Drama auf den Grund geht: DESDEMONA.
2D-3H
Amanda Lasker-Berlins Stück, das aus mehreren Perspektiven die Frage nach der Wahrheit, der Macht und der Legitimität von Videos stellt, ob YouTube-Stream oder Familienfilmchen, zählt zu den...
Amanda Lasker-Berlin
© Nora Battenberg-Cartwright
Amanda Lasker-Berlins Stück, das aus mehreren Perspektiven die Frage nach der Wahrheit, der Macht und der Legitimität von Videos stellt, ob YouTube-Stream oder Familienfilmchen, zählt zu den drei Gewinnertexten der Autorentheatertage 2021.

"Die Stadt Gladbeck in Nordrhein-Westfalen ist berühmt für ihre Verbrechen, für die architektonischen und für jene, die live im Fernsehen übertragen wurden. Daneben gibt es Schandtaten, von denen man nicht genau weiß, ob sie tatsächlich stattgefunden haben. Das vorhandene Filmmaterial klärt in diesem Fall wenig und nährt zusätzliche Zweifel. Denn was ist falsch an Weihnachten? Familie bedeutet schließlich Geborgenheit, Opa ist lieb und zärtlich und notfalls beschützt einen Papa vor allen Gefahren. Aber wie wir wissen, liegt in jedem Bild ein Geheimnis verborgen. Und ein Superachtfilm, den man sich Jahre später von der Feier ansieht, hat eine Frequenz von 18 Bildern in der Sekunde. In einer einzigen Minute macht das also 960 Geheimnisse. Kann man damit leben? Sollte man den Film mit seinem Geheimnis verbrennen? Und warum dann nicht gleich alle Filme, restlos?" (Jurybegründung Autorentheatertage 2020)
1-4 D

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Fundus

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Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem...
Claudius Lünstedt
© Alexander Feuereisen
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans nahm im März 2011 die Nuklearkatastrophe in Fukushima ihren Lauf, die hierzulande die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung erschütterte. Claudius Lünstedt hat, mit Unterstützung des Goethe-Instituts, mehrere Monate in Japan recherchiert. In seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL geht es um Fukushima und die Folgen. Entstanden ist jedoch kein Katastrophenstück, das in dem betroffenen Gebiet spielte. Sondern Lünstedt erzählt aus der Perspektive mehrerer junger Menschen, die im mehr als 500 Kilometer entfernten, vermeintlich sicheren Kyoto leben. Sie werden mit Nachrichten aus dem Sperrgebiet konfrontiert: durch Verwandte und Freunde, die dort leben, aber auch durch Medien und Politik. Immer wieder strömen Meldungen und Eindrücke von außen auf sie ein, mediale "Störfälle", die ihren gewohnten Alltag durchbrechen und zu denen sie sich verhalten und positionieren müssen. So finden sie erst allmählich in einen Dialog miteinander, zu Haltungen und Handlungen. KYOTO.PROTOKOLL beschreibt ein Stück politischer Bewusstseinsbildung der Generation der Twentysomethings, die auch in anderen Teilen der Welt auf die Straßen drängt.
mindestens 4 D/H
UA: Maxim Gorki Theater, Berlin, 15.4.2016. R: Hakan Savaş Mican
Wie METEORITEN schlagen Salzmanns Figuren ein in eine Welt, in der sie nicht vorgesehen sind. Jeder ist allein durch seine Existenz ein Widerspruch. Sie können sich nicht einfügen. Zusammen...
Sasha Marianna Salzmann
© Stoepa Koehler
Wie METEORITEN schlagen Salzmanns Figuren ein in eine Welt, in der sie nicht vorgesehen sind. Jeder ist allein durch seine Existenz ein Widerspruch. Sie können sich nicht einfügen. Zusammen sind sie eine queere Wahlfamilie, eine Community aus Versehrten, die nach Beziehungskonstellationen suchen, die ihnen Halt geben. Ovids "Metamorphosen" dienen als Folie für die Suche nach einem Ich fern von alten Zuschreibungen.

Sasha Marianna Salzmann wirft in ihrem Transgender-Stück "einen humorvollen, aber kritischen Blick auf die im Aufbruch Scheiternden und die (Geschlechter-)Verhältnisse, die sie bedingen." (Jens Hillje, Theater heute Jahrbruch 2015)
5 Personen

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