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von Fanny Britt
Deutsch von Frank Weigand
DER TAG, AN DEM ICH EIN GUTER MENSCH SEIN WOLLTE erzählt die Geschichte von zwei Freunden aus Kindheitstagen, Bruno und Gilles, die sich nach 17 Jahren wieder treffen. Gilles hat eine...
Fanny Britt
© Julie Perreault
DER TAG, AN DEM ICH EIN GUTER MENSCH SEIN WOLLTE erzählt die Geschichte von zwei Freunden aus Kindheitstagen, Bruno und Gilles, die sich nach 17 Jahren wieder treffen. Gilles hat eine erfolgreiche Karriere als Anwalt in der Stadt hinter sich, während Bruno in ihrem Heimatort geblieben ist. Die Umstände des Wiedersehens sind jedoch keine gewöhnlichen. Denn Brunos 9-jähriger Sohn schwebt nach einem Unfall zwischen Leben und Tod, nicht zuletzt, weil der Krankentransport nicht schnell genug vonstatten ging. Bruno ist deswegen vor Gericht gezogen. Das verklagte Unternehmen hat eine Anwaltskanzlei beauftragt, und die wiederum setzt ausgerechnet Gilles auf den Fall an...
Vor diesem Hintergrund nun ist Gilles also zurück in seinem Heimatort, umgeben von realen und imaginären Gestalten aus der Vergangenheit - angefangen bei seiner schrillen Mutter, über die Geister seiner verstorbenenen Brüder bis hin zum Vater, den er nie gekannt hat. Und eigentlich würde Gilles seinem Kindheitsfreund gerne erzählen, dass er das Mandat für den Fall unter den gegebenen Umständen natürlich sofort und ohne zu zögern niedergelegt hat. Aber: so ist es nicht.
Ein Stück über unseren starken Wunsch, "gut" zu sein, dem jedoch kleine Feigheiten und große Widersprüche in die Quere kommen.
2D-3H (auch größer besetzbar)
von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten
In WER HAT ANGST? zieht ein älteres Schauspielerpaar Bilanz ihrer Liebe zueinander und zum Beruf. Als unbestrittene Stars des subventionierten Theaters wechselten sie einst in die freie...
Tom Lanoye
© Stephan Vanfleteren
In WER HAT ANGST? zieht ein älteres Schauspielerpaar Bilanz ihrer Liebe zueinander und zum Beruf. Als unbestrittene Stars des subventionierten Theaters wechselten sie einst in die freie Szene. In Erwartung ihres Ruhmes wollten sie ein paar Spielzeiten lang mit einem beliebten Repertoire-Klassiker rund um ein schimpfendes und alkoholkrankes Intellektuellen-Paar gutes Geld verdienen. [...] Ihre anderen freien Produktionen floppten. Nur der Streit-Klassiker zieht nach wie vor die Menschenmassen an. Abend für Abend sind sie dazu verurteilt, einander in denselben Rollen gegenüberzustehen.
Das Einzige, was sich regelmäßig ändert, sind ihre Antagonisten: ein jüngeres Schauspielerpaar, das eine Weile durchhält, dann aber, wie die Vorgänger, im Streit geht. Es wird immer schwieriger, Ersatz zu finden, bis schließlich Vater Staat zu Hilfe kommt und die Möglichkeit eines soziokulturellen Zuschusses bietet, unter der Voraussetzung, dass das jüngere Schauspielerpaar ausländischer Herkunft und vorzugsweise dunkelhäutig ist.
Schon die erste Neubesetzung macht alle subkutanen Konflikte scharf. Es gibt eine Kluft zwischen den Generationen und den Geschlechtern, und einen Abgrund zwischen der Liebe zum Kanon und dem Drang nach Zeitgenossenschaft. Ist die Inszenierung von Klassikern weltfremd oder relevant? Ist unser Theater als Kunstform universal oder eurozentrisch-weiß-passé? Und ist Drama in Zeiten von Netflix überhaupt noch von Belang? (Ankündigung Zeeland Late Summer Festival)
2D-2H

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Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem...
Claudius Lünstedt
© Alexander Feuereisen
Den wachsenden Unmut und Widerstand einer jungen Generation angesichts einer desaströsen Energie- und Klimapolitik hat Claudius Lünstedt in seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL vorgenommen:

Mit dem stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans nahm im März 2011 die Nuklearkatastrophe in Fukushima ihren Lauf, die hierzulande die Atompolitik der schwarz-gelben Regierung erschütterte. Claudius Lünstedt hat, mit Unterstützung des Goethe-Instituts, mehrere Monate in Japan recherchiert. In seinem Stück KYOTO.PROTOKOLL geht es um Fukushima und die Folgen. Entstanden ist jedoch kein Katastrophenstück, das in dem betroffenen Gebiet spielte. Sondern Lünstedt erzählt aus der Perspektive mehrerer junger Menschen, die im mehr als 500 Kilometer entfernten, vermeintlich sicheren Kyoto leben. Sie werden mit Nachrichten aus dem Sperrgebiet konfrontiert: durch Verwandte und Freunde, die dort leben, aber auch durch Medien und Politik. Immer wieder strömen Meldungen und Eindrücke von außen auf sie ein, mediale "Störfälle", die ihren gewohnten Alltag durchbrechen und zu denen sie sich verhalten und positionieren müssen. So finden sie erst allmählich in einen Dialog miteinander, zu Haltungen und Handlungen. KYOTO.PROTOKOLL beschreibt ein Stück politischer Bewusstseinsbildung der Generation der Twentysomethings, die auch in anderen Teilen der Welt auf die Straßen drängt.
mindestens 4 D/H
UA: Maxim Gorki Theater, Berlin, 15.4.2016. R: Hakan Savaş Mican
Wie METEORITEN schlagen Salzmanns Figuren ein in eine Welt, in der sie nicht vorgesehen sind. Jeder ist allein durch seine Existenz ein Widerspruch. Sie können sich nicht einfügen. Zusammen...
Sasha Marianna Salzmann
© Stoepa Koehler
Wie METEORITEN schlagen Salzmanns Figuren ein in eine Welt, in der sie nicht vorgesehen sind. Jeder ist allein durch seine Existenz ein Widerspruch. Sie können sich nicht einfügen. Zusammen sind sie eine queere Wahlfamilie, eine Community aus Versehrten, die nach Beziehungskonstellationen suchen, die ihnen Halt geben. Ovids "Metamorphosen" dienen als Folie für die Suche nach einem Ich fern von alten Zuschreibungen.

Sasha Marianna Salzmann wirft in ihrem Transgender-Stück "einen humorvollen, aber kritischen Blick auf die im Aufbruch Scheiternden und die (Geschlechter-)Verhältnisse, die sie bedingen." (Jens Hillje, Theater heute Jahrbruch 2015)
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