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Uraufführung von Svenja Viola Bungartens MARIA MAGDA am Theater Münster

Nach dem Gewinn des Autor*innenpreises auf dem diesjährigen Heidelberger Stückemarkt, feierte Svenja Viola BungartensMARIA MAGDA online-Premiere am Theater Münster. Das Stück nimmt die christlich-patriarchal tradierte Einteilung der Frauen in Jungfrau oder Hure zum Anlass, religiöse Machtnarrative zu zerlegen. Überhaupt ist es auf Krawall aus. Denn in der als „gothy Horrorstory“ inszenierten Geschichte geht es ums Ganze: „Reproduktionsmythen, die Erbsünde, um biblische Erzählungen von Weiblichkeit, Mutterschaft, Sexualität […]“ Regisseurin Theresa Thomasberger zeigt dabei „ein gutes Gespür für Bungartens anti-naturalistischen Furor“, der sich bei Horrorgenre-Motiven, „ein bisschen Mythen, ein bisschen Splatter“ bedient. „Der Griff in die Theatertrickkiste ist vielleicht einfach, aber auch zauberhaft kurzweilig, und mittlerweile ungewohnt“, so Anna Landefeld auf nachtkritik.de

Premieren

Staatstheater Hannover
Ein Volksfeind
von Henrik Ibsen
Deutsch von Heiner Gimmler
R: Stephan Kimmig
Junges Theater Göttingen
Fräulein Julie
R: Mario Holetzeck
Ewald, Rüdiger, Gerlingen
Marianengraben
R: Nadine Klante
Staatstheater Nürnberg
Was ihr wollt
R: Rafael Sanchez
Otto Falckenberg Schule, München
Die dritte Generation
R: Charlotte Sprenger
Schauspielhaus Bochum
Macbeth
R: Johan Simons / Koen Tachelet

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