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Uraufführung von Svenja Viola Bungartens MARIA MAGDA am Theater Münster

Nach dem Gewinn des Autor*innenpreises auf dem diesjährigen Heidelberger Stückemarkt, feierte Svenja Viola BungartensMARIA MAGDA online-Premiere am Theater Münster. Das Stück nimmt die christlich-patriarchal tradierte Einteilung der Frauen in Jungfrau oder Hure zum Anlass, religiöse Machtnarrative zu zerlegen. Überhaupt ist es auf Krawall aus. Denn in der als „gothy Horrorstory“ inszenierten Geschichte geht es ums Ganze: „Reproduktionsmythen, die Erbsünde, um biblische Erzählungen von Weiblichkeit, Mutterschaft, Sexualität […]“ Regisseurin Theresa Thomasberger zeigt dabei „ein gutes Gespür für Bungartens anti-naturalistischen Furor“, der sich bei Horrorgenre-Motiven, „ein bisschen Mythen, ein bisschen Splatter“ bedient. „Der Griff in die Theatertrickkiste ist vielleicht einfach, aber auch zauberhaft kurzweilig, und mittlerweile ungewohnt“, so Anna Landefeld auf nachtkritik.de

Premieren

Theater Tiefrot, Köln
Witwendramen
R: Ulrike Lösch-Will
Theater Ravensburg
Alte Liebe
R: Alex Niess
Theater Carnivore, Heidelberg
Liebe oder Leben!
R: Florian Kaiser
UA
Theater Ansbach
Irdische Liebe (Mehrpersonenfassung)
R: Axel Krauße
Burgfestspiele Mayen
Land ohne Worte
von Dea Loher
R: Alessa Kordeck
Vorpommersche Landesbühne Anklam
Das Ende vom Geld
R: N.N.

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