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Leben in der Pest: Hansjörg Schneiders DER LIEBE AUGUSTIN

Die Krankheit steht vor der Stadt, die Polizei überwacht die kurzfristig erlassenen strikten Verhaltensvorschriften und nimmt "auf Einzelwünsche keine Rücksicht mehr". Ein Leben in der Warteschleife: Menschen können ihren Berufen nicht mehr nachgehen. Zwischen Angst und Selbstbeherrschung pendelnd, beäugen sie einander argwöhnisch und sind doch getrieben von einer großen Sehnsucht nach Nähe. - Dies ist, grob zusammengefasst, die Ausgangssituation von Hansjörg Schneiders  DER LIEBE AUGUSTIN, das im Pestjahr 1679 in Wien spielt und 300 Jahre später am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde:

"SCHMIED Dass es so etwas überhaupt gibt. Da lebst du gemütlich vor dich hin, machst deine Arbeit und genießt die seltenen Rosen des Lebens, wenn ich so sagen darf, und plötzlich ist da ein Gerücht, die Pest sei da. Dabei ist sie noch gar nicht da. Ich jedenfalls merke nichts."

Premieren

Berlin, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin
Die Zofen
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Amelie von Godin
Vaganten Bühne, Berlin
Event
R: Lars Georg Vogel
Landestheater Schwaben, Memmingen
Wackersdorf
von Oliver Haffner und Gernot Krää
R: Krystyn Tuschhoff
UA
Staatsschauspiel Dresden
Warum läuft Herr R. Amok?
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler
R: Lilja Rupprecht
Harlekin Bábszínház (Harlekin Puppentheater), Eger (HU)
Nathans Kinder
R: Zsuzsanna Madák
Staatstheater Nürnberg
Spiel der Illusionen
von Pierre Corneille
Deutsch von Simon Werle
R: Andreas Kriegenburg

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