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Jean-Paul-Preis für Ursula Krechel

© Renate v. Mangoldt

Für ihr Lebenswerk wird Ursula Krechel mit dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 16. Dezember in München verliehen. Noch zur Uraufführung frei ist Krechels LIEBES STÜCK (3D-3H), über das die Autorin selber schreibt: "Dies ist ein Stück über Anziehung und Abstoßung, eine Choreographie der Liebe. Während das Skandalon des 'Reigens' die übergangslose Sexualität der verschiedenen Partner miteinander war, so ist die Vertauschung von Intimität und Öffentlichkeit hier von Bedeutung. Das Privateste besetzt öffentliche Räume, die intimen Räume, die früher einmal für die intakte persönliche Sphäre standen, verwaisen. Man kann sie nur noch als Fluchtburg brauchen. Alle sechs Personen bewegen sich aufeinander zu oder stoßen sich ab, suchen sich und können die Nähe doch nicht ertragen."

Premieren

Theater Lübeck
Vögel (viersprachige Version)
R: Pit Holzwarth
Theater PATATI-PATATA, Reutlingen
Der dickste Pinguin vom Pol
R: Rüdiger Pape
Nationaltheater Mannheim
Macbeth
R: Christian Weise
Stadttheater Gießen
Welt am Draht
von Rainer Werner Fassbinder und Fritz Müller-Scherz
R: Antje Thoms
Landestheater Linz
Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! (Zucken)
R: Esther Muschol
Volksbühne Michendorf
Schweig, Bub!
R: Steffen Löser

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