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Im Radio: DIE DON QUIJOT*INNEN oder WAS KOSTET DIE KINDHEIT?

In ihrem neuen Hörspiel thematisiert Ulrike Müller das Missverhältnis in dem, was unsere Gesellschaft unter Arbeit versteht, dass nämlich nur als Arbeit verstanden wird, was auch bezahlt wird. Arbeitszeit und Familienzeit können nicht gleichzeitig stattfinden. In die DIE DON QUIJOT*INNEN oder WAS KOSTET DIE KINDHEIT? werden drei alleinerziehende Frauen in einem fiktiven kafkaesken Prozess der Gemeinwohlgefährdung und der Kindeswohlgefährdung angeklagt. Sie kämpfen um ihre Würde, um Selbstbestimmung und verweisen auf ihre Lebensleistung als Wegbegleiter ihrer Kinder: die Zukunft unserer Gesellschaft zu gestalten. „Der Weg den man geht, ist eben nicht nur etwas was man selber wählt, sondern was das Leben einem tatsächlich vor die Füße spült.“ DIE DON QUIJOT*INNEN oder WAS KOSTET DIE KINDHEIT? ist das dritte biografische Stück von Ulrike Müller, deren erstes - DAS PROJEKT BIN ICH - bereits mit dem Deutschen Hörspielpreis 2014 ausgezeichnet wurde. Alle wurden vom RBB produziert.

Hörspiel und Regie: Ulrike Müller
Produktion: RBB
Mit: Franziska Kleinert, Martina Hesse, Claudia Lietz, Alexander Schröder
Erstsendung: 2. Juli | RBB Kultur | 19.00 h
Wiederholung am 4. Juli um 14 h, auch in der ARD Audiothek verfügbar

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