
Sophie Eber
Auszeichnungen (Auswahl):
2022 Deutscher Jugendtheaterpreis für ELSE (SOMEONE)
2021 „Neue Perspektiven für Dramatikerinnen und Dramatiker“ / Stipendium Deutscher Literaturfonds
2020 Einladung zum Westwind Theaterfestival mit "33 Bogen und ein Teehaus" / Theater Bonn
2019 Zweiter Platz beim Bochumer Dramatikwettbewerb „Spiel.Frei.Gabe“ für "Grünes Licht"
2019 Teilnehmerin an „Directors in TYA – an international exchange“ / Regieseminar der ASSITEJ in Berlin
2017 Jugendstückepreis beim Heidelberger Stückemarkt für „All about Nothing“ von pulk fiktion (Kollektiv)
2016 NRW-Stipendium Freie Kinder und Jugendtheater bei pulk fiktion
2015 Next Generation Stipendiatin beim Westwind Theaterfestival in Düsseldorf
Werke
Ihre letzte Hoffnung ist schließlich die Flucht nach vorn. Nemuärt und ihre Angst löschen Waldbrände, besuchen Treibhausfabriken und das "Resort of broken dreams", wo die vergessenen Träume ein trauriges Dasein fristen. Am Ende sehen sie dem Chaos selbst ins Auge.
DER TRAUM VON DER GLÄNZENDEN ZUKUNFT ist die phantastische und humorvolle Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und stellt die Frage: "Groß werden, aber wie?" In einer selbstzerstörerischen Welt voller Zweifel, Widersprüche und Ungerechtigkeiten wird die Angst zur entscheidenden Wegbegleiterin.
Doch da steht plötzlich Dorsday, der alte Freund ihres Vaters, vor ihrem Liegestuhl. So ein Zufall. Das findet auch Elses Mutter. Denn die finanziellen Nöte spitzen sich zu. Vielleicht kann der schwerreiche Dorsday helfen? Ja klar, kann er. Unbedeutende Fußnote: Elsie, die Kleine, die er doch schon vom Wickeltisch kennt, ist so süß. Die würde er zu gerne einmal ohne ihren Bikini sehen. Würden ja wohl alle. Und es ist letztlich doch nichts dabei. Oder?
Eine junge Frau erlebt sexuelle Belästigung. Nichts Neues. Trotz Emanzipation erfährt Else auch ein Jahrhundert nach Arthur Schnitzlers Erzählung „Fräulein Else“ noch immer die Banalität der Belästigung als Kehrseite der gängigen Vorstellungen von weiblicher Attraktivität: hübsch, lächelnd, passiv, Prinzessin. Wo fängt Belästigung an, wo hört sie auf? Was macht jemanden zum "Opfer"? Die Belästigung, das Sprechen darüber oder die öffentliche Wahrnehmung? Kann man Mädchen und Mensch zugleich sein? Else ist überzeugt: Yes, you can!
POPCORN nimmt uns mit auf eine Reise zu den kleinen und großen, schönen und unangenehmen Momenten der Einsamkeit und an verschiedene Orte: eine rauschende Party in Las Vegas, einen einsamen Wald, ins unendliche World Wide Web.
Einsamkeit ist insofern kein individuelles, sondern ein strukturelles, gesellschaftliches Problem. Und das, obwohl sie – anders als das Alleinsein – keinen objektiven Zustand bezeichnet, sondern ein subjektives Gefühl, basierend auf der Diskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlichen Beziehungen.
Die fünf neuen Stücke in Spielplatz 39 versuchen, das Feld von Alleinsein und Einsamkeit für unterschiedliche Altersstufen zu sondieren:
Die 8-jährige Lucy in Jannemieke Caspers’ LUCY LUKE geht fast nie vor die Tür, denn ihr übervorsichtiger Vater will sie vor allen möglichen Gefahren bewahren, bis Lucy einem Geheimnis auf die Spur kommt. Mit auf die Reise zu den großen und kleinen, schönen und unangenehmen Momenten des Alleinseins nimmt uns Sophie Ebers POPCORN ODER EINSAME EXPLOSIONEN. An einem sexuellen Übergriff und der Frage, wie darüber reden und damit umgehen, droht die Mädchenclique in Lili Roesings Jugendstück RÜCKENSCHWIMMEN zu zerbrechen. In EMILY WEINT DOCH NIE von Marisa Wendt unterscheidet sich die Titelfigur von anderen Gleichaltrigen, denn Emily hat keine Gefühle, was für viel Ärger und häufige Schulwechsel sorgt. Und große Überwindung kostet es Bo, die Hauptfigur in Leah Luna Winzelys WIMMELN, mit den vielen Eindrücken der Umwelt klarzukommen – bis Bo zum 8. Geburtstag ausgerechnet ein Wimmelbuch geschenkt bekommt und sich buchstäblich darin vertieft.
Das Buch erscheint im Mai 2026.
broschiert. 22€
ISBN: 978-3-88661-441-7