Aktuell

Frauenhass als Mordmotiv? In Stefan Dähnerts Tatort DAS VERHÖR misstrauen Lena Odenthal und Johanna Stern der modern-aufgeschlossenen Oberfläche ihres Hauptverdächtigen. Esther Wenger inszeniert den 75. Tatort aus Ludwigshafen. Mit Ulrike Folkerts und Lisa Bitter stehen Götz Otto, Katrin Röver und Jonathan Müller vor der Kamera. Gedreht wird bis Ende Juni in Ludwigshafen, im Raum Baden-Baden und bei der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim/Baden.


Hauptcast am Drehort / © ZDF (Oliver Feist)

In Teltow und Umgebung entsteht derzeit eine neue Serie für die ZDFmediathek und ZDFneo mit dem Arbeitstitel WIR. Das neoriginal erzählt aus dem Leben eines Freundeskreises in den Dreißigern. Helena, Annika, Emre, Linh und Co. stellen sich die großen Lebensfragen und ziehen Bilanz: "Habe ich meine Ziele erreicht? Sind meine Träume in Erfüllung gegangen? Bin ich glücklich oder habe ich einen falschen Weg eingeschlagen?". Der Druck, es bald geschafft zu haben, wiegt schwer. Und was heißt eigentlich "geschafft"? Karriere, Kinder, Haus und Garten – Schlagworte, die für die Clique manchmal nach Wettlauf klingen, die Furcht überholt zu werden und selbst den Anschluss nicht zu verlieren.

Entwickelt wurde die Serie von vier Creatorinnen aus dem Schreibkollektiv Q3: Sabina Gröner, Julia Penner, Gesa Scheibner & Sandra Stöckmann. Folgenautorinnen der ersten Staffel sind u.a. Sabina Gröner und Jasmina Wesolowski. Regie in der ersten Staffel führt u.a. Ester Amrami. Die Dreharbeiten der ersten Staffel mit zwölf Episoden dauern voraussichtlich bis zum 30. Juli 2021. Staffel zwei mit weiteren zwölf Episoden wird im Zeitraum 24. August bis 28. Oktober 2021 produziert.

WIR wird ab Mitte September 2021 in der ZDFmediathek verfügbar sein und wird im Auftrag von ZDFneo von Studio Zentral produziert. Lasse Scharpen und Lucas Schmidt sind die verantwortlichen Produzenten, Maren Schmitt ist Producerin. Lisa Reisch und Jörg Schneider (ZDF/Das kleine Fernsehspiel)übernehmen die Redaktion.


Tomasz E. Rudzik führt derzeit Regie bei der Moviepool/ZDF-Produktion EIN SOMMER IN ISTRIEN. Anne (Sophie Pfennigstorf) reist als Trauzeugin zur Hochzeit ihrer besten Freundin Laura (Katrin Jaehne) nach Istrien. Der dorfeigene Fußballplatz zieht die leidenschaftliche Fussball-Scoutin regelrecht an. Dort entdeckt sie während des Trainings einer D-Jugendmannschaft den 13-jährigen Matija (Xaver Pucci). Ab sofort sieht es Anne als ihre Aufgabe an, dieses Talent zu fördern. Doch Franjo (Leonard Lansink), der Trainer und gleichzeitig Großvater des Jungen, reagiert misstrauisch und weigert sich, ihr den Kontakt zu Matijas Eltern zu geben. Anne bemüht sich jedoch nicht nur um Matija, sondern als Trauzeugin natürlich um die Hochzeitsvorbereitungen ihrer besten Freundin. Hilfe, und mehr Zuneigung als erwartet, bekommt sie dabei von Trauzeuge Zoran (Tim Borys). Ganz anders, deutlich reservierter, reagiert Darijo (Vladimir Korneev) auf Anne, denn die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit, der zumindest Darijo gerne aus dem Weg gehen würde. Das Drehbuch schrieben Lucia Mann und Jens Urban.


© Hans Peter Schaefer

Heute feiert Erasmus Schöfer, Verlagsautor und Gesellschafter seit vielen Jahrzehnten, seinen 90. Geburtstag. Als kritischer und engagierter Schriftsteller hat er in vielen literarischen Feldern - Hörspiele, Romane, Theaterarbeiten und zahlreiche Features - die gesellschaftliche und politische Entwicklung in der (alten) Bundesrepublik wie - nach 1989 - dann im größer gewordenen Land beobachtet, geschildert und zu erzählen verstanden. Der Verlag und alle Autorinnen und Autoren gratulieren herzlich!


Naema Gabriels neues Stück HAB MICH WOHL hat Premiere auf BR 2:  Berlin zu Beginn der Corona-Krise, eine Mittvierzigerin in Quarantäne. Mehr noch als um ihre eigene Gesundheit sorgt sich Mo um das Leben ihrer Mutter, die in einem Pflegeheim wohnt, über das nun ein Besuchsverbot verhängt wurde. Mo hat schon so manche Krise durchgestanden, indem sie der ein oder anderen fiktiven Figur Zutritt zu ihrem Leben gewährt hat. So auch jetzt. Da ist zum Beispiel der sehr attraktive personifizierte Tod. Seitdem sie sich am Intensivbett von Mos Mutter kennen lernten, machen er und Mo sich schöne Augen. Oder die Meisterin des Ordnens und Entsorgens: Marie Kondo höchstpersönlich hat Mo bei der Auflösung der Wohnung ihrer Mutter schon eine Lektion fürs Leben erteilt. Bei allem Abschiednehmen von der Welt wendet sich Mo schließlich in unbeirrbarer Hoffnung und kindlichem Trotz hin zu dem, was − hoffentlich − bleibt. "In dieses Hörspiel sind vor allem solche Gefühle und Fantasien eingeflossen, die in einem Alltag mit Pandemie zwar entstehen, dort aber scheinbar keinen Platz haben. Zwischen all den lauten Stimmen in der Gesellschaft sind Mos Gedankengänge, Beobachtungen und Begegnungen wie ein Flüstern, dem zu lauschen guttut und sich lohnt, finde ich." (Naema Gabriel)

Hörspiel: Naema Gabriel
Regie: Alexandra Distler
Produktion: BR
Erstsendung: 4. Juni | BR 2 | 21:05
verfügbar auch in der Mediathek


Termine

ARD | 18:50 Uhr
WaPo Bodensee: Skrupellos
Drehbuch von Andreas Hug
Deutschlandfunk | 20:10 Uhr
Das sind nicht wir, das ist nur Glas
Hörspiel von Ivana Sajko
Deutsch von Alida Bremer
RBB | 22:15 Uhr
Alle in einem Boot
Aus der Serie "WaPo Berlin"
Drehbuch von Andreas Dirr und Andreas Hug
RBB | 23:05 Uhr
WaPo Berlin: Die Nachtwache
Drehbuch von Andreas Dirr und Andreas Hug
SWR | 15:10 Uhr
WaPo Bodensee: Skrupellos
Drehbuch von Andreas Hug
SWR | 08:25 Uhr
WaPo Bodensee: Skrupellos
Drehbuch von Andreas Hug
SWR | 08:00 Uhr
Ängste
aus der Serie In aller Freundschaft - die jungen Ärzte
Drehbuch von Andreas Hug
SWR | 15:10 Uhr
Alle in einem Boot
Aus der Serie "WaPo Berlin"
Drehbuch von Andreas Dirr und Andreas Hug