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Scorsese über Scorsese
Mit zahlreichen Abbildungen
Deutsch von Renate Wiens
Herausgegeben von Ian Christie und David Thompson

Mit dem Wort "Leidenschaft" wäre nur unzureichend beschrieben, was für Martin Scorsese das Kino bedeutet. Wie kein zweiter hat er in den letzten Jahrzehnten den amerikanischen Film neu erfunden, ihm eine persönliche Handschrift gegeben. Ein Kritiker beschrieb seine Filme als Mischung aus der Authentizität des Neorealismus, dem Ideenreichtum der französischen Nouvelle Vague und der Magie des großen Hollywood-Kinos. Viele der großen Spielfilme wurden kontrovers aufgenommen. Die einen feierten sie als Verkörperung des amerikanischen "Autorenfilms". Andere empfanden ihren analytischen Blick auf sprachlose Gewalt, unterdrückte Leidenschaft und falsche Moral in "Taxi Driver" oder "Die letzte Versuchung Christi" als Zumutung. Und Scorsese ist immer wieder für Überraschungen gut: Hatte er bis dato typische Geschichten des modernen Amerika, des melting pot mit seiner Musik und seinen Exzessen erzählt, gelang ihm mit seinem Film "Zeit der Unschuld" eine prachtvolle und zugleich sublime Romanverfilmung aus dem New York der Jahrhundertwende.
In diesem Buch gibt Scorsese Auskunft über seine Karriere von den ersten Kurzfilmen bis zu seinem großen Kinofilm "Casino". Er berichtet von der Kindheit in Little Italy, seiner Ausbildung in der Filmklasse der New Yorker Universität, seinen ersten Erfolgen. Er erzählt von seiner Zusammenarbeit und Freundschaft mit Robert de Niro und Harvey Keitel. Vor allem aber spricht er über das Filmemachen überhaupt.
SCORSESE ÜBER SCORSESE ist das einzige deutschsprachige Buch nicht nur von diesem einflussreichen Filmemacher, sondern auch über ihn.

320 Seiten. broschiert. 20.00 €
ISBN: 978-3-88661-163-8

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