Aktuelles

Buchvorschau Herbst 2018

Die Herbstvorschau (PDF-Datei, 749 KB) ist da - mit den neuen Theaterbibliotheks-Bänden VÖGEL von Wajdi Mouawad und MINENFELD von Lola Arias, den neuen REVOLVER-Bänden 38 und 39, sowie einem Schwerpunkt zum Buchmesse-Gastland...weiterlesen »

Die Herbstvorschau (PDF-Datei, 749 KB) ist da - mit den neuen Theaterbibliotheks-Bänden VÖGEL von Wajdi Mouawad und MINENFELD von Lola Arias, den neuen REVOLVER-Bänden 38 und 39, sowie einem Schwerpunkt zum Buchmesse-Gastland Georgien.

    

NEU: "Wolfserwartungsland" von Florian Wacker

Florian Wacker (*1980) zählt zu den neuen literarischen Stimmen, die nicht nur die Kunst des Erzählens beherrschen, sondern auch über eine kraftvolle Theatersprache verfügen. Nach seinem vielfach ausgezeichneten Jugendroman...weiterlesen »

Florian Wacker (*1980) zählt zu den neuen literarischen Stimmen, die nicht nur die Kunst des Erzählens beherrschen, sondern auch über eine kraftvolle Theatersprache verfügen. Nach seinem vielfach ausgezeichneten Jugendroman DAHLENBERGER erscheint im März 2018 sein Roman STROMLAND im Berlin Verlag. Mit dem Band WOLFSERWARTUNGSLAND legt der Verlag der Autoren zeitgleich Florian Wackers Theaterdebüt vor:
Schauplatz ist eine strukturschwache, naturbelassene Gegend. Und auch die Menschen haben schon bessere Tage gesehen – genau wie das abgelegene Hotel, in dem sie einander begegnen. Dem Wirt Roman ist die Anwesenheit seiner Geliebten und Angestellten Juliette, für die er den Wolf töten möchte, zum Leben genug. Juliette wiederum, die es in die Stadt zieht, nimmt es mit der Treue nicht so genau. Und Jockel, der beobachtende Dauergast, sitzt und trinkt. Die Atmosphäre des Wartens und Erwartens endet mit der Ankunft zweier Fremder: des vermeintlichen Jägers Viktor und des Spekulanten Wolf. WOLFSERWARTUNGSLAND wirft den Blick auf einen öden Landstrich, an dem der Wohlstand über die entfernte Schnellstraße vorbeigefahren ist und wo die Menschen, aufgrund von Perspektivlosigkeit und Desillusionierung, einander zu Wölfen werden.

Florian Wacker
WOLFSERWARTUNGSLAND
88 Seiten. broschiert. 8.00 €
ISBN: 978-3-88661-387-8

    

NEU: "Spielplatz 31. Fünf Theaterstücke über Angst"

Von Ängsten ist derzeit viel die Rede: von Angst vor gesellschaftlichen oder privaten Veränderungen. Ängste gehen einher mit Entwicklungen, die unabsehbar und unkontrollierbar erscheinen. Gerade auch für Kinder sind sie daher...weiterlesen »

Von Ängsten ist derzeit viel die Rede: von Angst vor gesellschaftlichen oder privaten Veränderungen. Ängste gehen einher mit Entwicklungen, die unabsehbar und unkontrollierbar erscheinen. Gerade auch für Kinder sind sie daher ein zentrales Thema. Denn Heranwachsende sehen sich im Alltag ständig mit neuen Situationen konfrontiert – mit Dingen, die ihnen noch unbekannt sind, oder mit vermeintlichen Gewissheiten, die sich plötzlich in Nichts auflösen können. Ängste entspringen einem Spiel der Phantasie, das sich ausmalt, »was passieren könnte, wenn«. Umgekehrt begegnen Kinder Ängsten aber ihrerseits auf spielerisch-phantasievolle Weise. Beides zusammengenommen lässt das Theater als geradezu prädestinierten Ort erscheinen, um sich mit Ängsten auseinanderzusetzen. Nicht umsonst wird auch in Angsttherapien mit Spiel-im-Spiel-Situationen gearbeitet. Der neue Spielplatz-Band versammelt fünf Theaterstücke für Kinder und Jugendliche, die sich dem Thema »Angst« widmen. In MÄRCHEN VON EINEM, DER AUSZOG DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN hat Charles Copenhaver das berühmte Grimm-Märchen für die Bühne bearbeitet. Ein Machtspiel mit der Angst unter Kindern zeigt Zoran Drvenkar in DU HAST DOCH KEINE ANGST, ODER? Als harmlose Gutenachtgeschichte kommt NACHTGEKNISTER von Mike Kenny daher, ehe sich das Stück für seine Figuren und sein Publikum in eine poetische Geisterbahn verwandelt. An Jugendliche richtet sich Wajdi Mouawads IM HERZEN TICKT EINE BOMBE, der Monolog eines Jungen, der, ausgelöst durch den bevorstehenden Tod der Mutter, nochmals Kindheitsängste durchlebt. Um den ersten Abend zuhause ohne Eltern schließlich geht es in Ingeborg von Zadows »Theaterstück mit Musik« NAOMI UND DIE NACHT.

SPIELPLATZ 31. Fünf Theaterstücke über Angst
Hrsg von Thomas Maagh
224 Seiten. broschiert. 15.00 €
ISBN: 978-3-88661-386-1

    

"Eine Sternstunde der lit.Cologne"

... nennt die Kölnische Rundschau die szenische Lesung von/mit Katharina, Anna und Nellie Thalbach aus Fitzgerald Kusz' WITWENDRAMEN: ein "brillanter Abend ... zum Schluss mit Ovationen gefeiert".

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... nennt die Kölnische Rundschau die szenische Lesung von/mit Katharina, Anna und Nellie Thalbach aus Fitzgerald Kusz' WITWENDRAMEN: ein "brillanter Abend ... zum Schluss mit Ovationen gefeiert".

    

TOP DOGS auf Platz 6 der Bestsellerliste der unabhängigen Verlage

Auf der neu ins Leben gerufenen Bestsellerliste der unabhängigen Verlage belegt TOP DOGS den 6. Platz: Urs Widmers Königsdrama über die Kündigungskultur erschien kürzlich in der 26. Auflage und wurde bereits mehr als 180.000...weiterlesen »

Auf der neu ins Leben gerufenen Bestsellerliste der unabhängigen Verlage belegt TOP DOGS den 6. Platz: Urs Widmers Königsdrama über die Kündigungskultur erschien kürzlich in der 26. Auflage und wurde bereits mehr als 180.000 Mal verkauft.

    

Neu: RUMPELSTILZ / DIE RÜBE von Ulrich Hub

Ulrich Hub hat zwei bekannte Märchen für die Bühne adaptiert:

RUMPELSTILZ – Die Müllerstochter und der Königssohn sind der Stolz ihrer Eltern. Im Prahlen mit den Leistungen ihrer Kinder überbieten die Erwachsenen...weiterlesen »

Ulrich Hub hat zwei bekannte Märchen für die Bühne adaptiert:RUMPELSTILZ – Die Müllerstochter und der Königssohn sind der Stolz ihrer Eltern. Im Prahlen mit den Leistungen ihrer Kinder überbieten die Erwachsenen einander. Seine Tochter könne sogar Stroh zu Gold spinnen, behauptet schließlich der Müller. Derart unter Druck gesetzt, gelingt dem Mädchen zwar das Wunder, aber nur dank fremder Hilfe. Sie und der Königssohn können heiraten. Nun sind sie diejenigen, die bestimmen. Doch dann fordert Rumpelstilz seinen gerechten Anteil, und die Frage steht im Raum: Wem gehört ein Kind?DIE RÜBE – Während das "Rübchen" in dem gleichnamigen russischen Volksmärchen erst durch gemeinsame Anstrengungen aus dem Boden gezogen werden kann, geht es in dieser gewitzten Bühnenfassung weniger um Solidarität als um Konkurrenz. Denn noch ehe die Rübe geerntet ist, streiten die Figuren schon, was damit geschehen solle, wie zu teilen wäre, und wer wiederum darüber bestimmen darf.Zwei berühmte Märchen über Leistung und Konkurrenz, Haben und Teilen – humorvoll für die Bühne bearbeitet von einem der erfolgreichsten deutschen Kindertheaterautoren ("An der Arche um acht").

broschiert. 11.00 €
ISBN: 978-3-88661-384-7

    

»Vorhang auf« - F. K. Waechter zum 80. Geburtstag

In diesem Jahr wäre Friedrich Karl Waechter 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass feiern wir sein Bühnenwerk mit einer Ausstellung aus dem schriftstellerischen Nachlass:

»Vorhang auf«

F. K. Waechter zum 80....weiterlesen »

© Inge Sauer

In diesem Jahr wäre Friedrich Karl Waechter 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass feiern wir sein Bühnenwerk mit einer Ausstellung aus dem schriftstellerischen Nachlass:

»Vorhang auf«
F. K. Waechter zum 80. Geburtstag


Ausstellungseröffnung ist am 5. Dezember 2017, um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt am Main.
Edgar M. Böhlke (Sprecher), Christine Weghoff (Klavier und Akkordeon) und Olaf Pyras (Schlagwerk) präsentieren F. K. Waechters Theatermärchen »Der Höllenhund«.
Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit dem Literaturarchiv der Goethe-Universität und der Stadtbücherei Frankfurt.

    

NEU: Buchvorschau Frühjahr 2018

Die neue Frühjahrsvorschau (PDF-Datei, 226 KB) ist da - mit dem neuen Theaterbibliotheks-Band WOLFSERWARTUNGSLAND von Florian Wacker (zeitgleich erscheint im März 2018 auch sein Roman STROMLAND im Berlin Verlag), und dem neuen...weiterlesen »

Die neue Frühjahrsvorschau (PDF-Datei, 226 KB) ist da - mit dem neuen Theaterbibliotheks-Band WOLFSERWARTUNGSLAND von Florian Wacker (zeitgleich erscheint im März 2018 auch sein Roman STROMLAND im Berlin Verlag), und dem neuen Band unserer Anthologie mit internationalen Kinder- und Jugendtheaterstücken, SPIELPLATZ 31. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER ANGST.

    

Wir trauern um Silvia Bovenschen

Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Silvia Bovenschen war dem Verlag der Autoren nicht zuletzt über ihre Freundschaft zu Walter Boehlich über viele Jahre verbunden. 1998 erschien ihr Buch SCHLIMMER MACHEN, SCHLIMMER...weiterlesen »

Wir trauern um Silvia Bovenschen. Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin war dem Verlag der Autoren nicht zuletzt über ihre Freundschaft zu Walter Boehlich über viele Jahre verbunden. 1998 erschien ihr Buch SCHLIMMER MACHEN, SCHLIMMER LACHEN. Der Titel ist einem Gedicht von Nietzsche entliehen, das für Bovenschen „zum Schönsten gehört, was über die Freundschaft gesagt wurde“:

Unter Freunden
Ein Nachspiel

Schön ists, miteinander schweigen
Schöner, miteinander lachen, -
Unter seidenem Himmels-Tuche
Hingelehnt zu Moos und Buche
Lieblich laut mit Freunden lachen
Und sich weiße Zähne zeigen.
Macht‘ ich’s gut, so wolln wir schweigen
Macht‘ ich’s schlimm -, so wolln wir lachen
Und es immer schlimmer machen,
Schlimmer machen, schlimmer lachen,
Bis wir in die Grube steigen.

Freunde! Ja! So solls geschehn?
Amen! Und auf Wiedersehn!
(…)

    

"Den Feind einladen": Wajdi Mouawad eröffnet Frankfurter Buchmesse

Der Autor und Theatermacher Wajdi Mouawad hat bei der Eröffnungszeremonie der Frankfurter Buchmesse seine "literarische Rede" in ein Stück in drei Akten verwandelt.

 

Im ersten Akt verwies Mouawad...weiterlesen »

© Jean-Louis Fernandez

Der Autor und Theatermacher Wajdi Mouawad hat bei der Eröffnungszeremonie der Frankfurter Buchmesse seine "literarische Rede" in ein Stück in drei Akten verwandelt.

Im ersten Akt verwies Mouawad auf die Geschichte der trojanischen Königin Hekabe. Als sie von den siegreichen Europäern gezwungen wird, sich ihre zerstörte Stadt noch einmal anzusehen und den Leichnam ihrer Tochter entdeckt, bringt sie in ihrem grenzenlosen Schmerz kein Wort, keinen menschlichen Ton mehr hervor, sondern fängt wie ein Hund zu bellen an. Es folgte eine Videosequenz, in der Mouawad minutenlang zu Hundelauten in die Kamera, das heißt: ins perplexe Publikum bellte.

Den zweiten Akt begann Mouawad mit zärtlich vorgetragenen Sätzen auf Arabisch, bevor er fortfuhr: "Ich hätte gern länger in der Sprache meiner Mutter zu Ihnen gesprochen. Aber sie ist zu gebrochen, ist zersplittert zwischen meinen Zähnen." Französisch sei für ihn "Gastsprache", "eine Sprache wie ein Hintertürchen, wenn alles verloren ist", sei "Fluchtsprache" geworden:

"Heute, wo die Frage des 'Willkommens' sich an den Toren Europas mit solcher Gewalt stellt, haben Sie einen Asiaten gebeten, das Wort zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse zu ergreifen, deren Ehrengast Frankreich ist. Als bäten die Griechen einen Trojaner die großen Dramenwettbewerbe zu eröffnen. Den Feind. Denn wenn der Einwanderer heute eine Bedrohung darstellt, dann haben Sie dieser Bedrohung das Wort erteilt. Ich möchte heute an den Migranten denken. Ihn einzuladen heißt auch, klammheimlich den Feind einzuladen."

Im dritten Akt trug die Schauspielerin Judith Rosmair eine Passage aus einem noch unveröffentlichten Manuskript des Autors mit dem Titel „L’amour“ vor. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der nach Mouawad das Wort ergriff, stellte seiner Rede voran: "Ich bin nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Geschenk ist, jetzt reden zu müssen, nachdem wir Sie gehört haben. Dem Protokoll folgend werde ich es dennoch tun. Ich denke, es fällt uns allen nicht leicht, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen, nachdem für jede und jeden von uns auf eigene Weise die Kraft dessen, was Sie uns gesagt und gezeigt haben, spürbar war."

    

Highlights

Buchumschlag

Stottern und Poltern. Sprechtexte

von Guy Krneta
Deutsch von Uwe Dethier und Ursina Greuel

Guy Krneta zählt zu den wichtigsten Schweizer Spoken Word-Autoren und Dramatikern der Gegenwart. Für seinen...


Buchumschlag

Königin Lear / Gas

von Tom Lanoye
Deutsch von Rainer Kersten

Tom Lanoye zählt zu den berühmtesten Schriftstellern Belgiens. In Deutschland kennt man ihn seit den...