Aktuelles

20 Jahre POSTDRAMATISCHES THEATER

Vor 20 Jahren ist Hans-Thies Lehmanns POSTDRAMATISCHES THEATER im Verlag der Autoren erschienen. Seither ist das Buch in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden und hat nicht nur hierzulande, sondern weltweit eine große...weiterlesen »

Vor 20 Jahren ist Hans-Thies Lehmanns POSTDRAMATISCHES THEATER im Verlag der Autoren erschienen. Seither ist das Buch in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden und hat nicht nur hierzulande, sondern weltweit eine große Rezeption erfahren. Aus Anlass des Jubiläums der Erstpublikation findet am 22. und 23. November unter dem Titel "Postdramatisches Theater weltweit" in der Berliner Akademie der Künste ein Symposium statt, das die internationalen Resonanzen und Perspektiven des Postdramatischen Theaters in Theaterwissenschaft und Kunst diskutieren wird, mit mehr als 30 Gästen aus 18 Ländern.

    

Scorsese über Scorsese

Nach mehr als 20 Jahren bringt Martin Scorsese wieder einen Film mit seinem Stamm-Schauspieler Robert de Niro heraus: Am 14. November kommt "The Irishman" hierzulande in die Kinos. Einen Blick zurück auf Scorseses...weiterlesen »

Nach mehr als 20 Jahren bringt Martin Scorsese wieder einen Film mit seinem Stamm-Schauspieler Robert de Niro heraus: Am 14. November kommt "The Irishman" hierzulande in die Kinos. Einen Blick zurück auf Scorseses Arbeit wirft der Band SCORSESE ÜBER SCORSESE, worin der Filmemacher Auskunft gibt über seine Karriere von den ersten Kurzfilmen bis zu seinem großen Kinofilm "Casino", der bis dato letzten Zusammenarbeit mit de Niro.

    

Buchvorschau Frühjahr 2020

Die Frühjahrsvorschau 2020 (PDF-Datei, 228 KB) ist da - mit den neuen Theaterbibliotheks-Bänden AUS DEM SCHATTEN: THIAROYE von Alexandra Badea und SATELLITEN AM NACHTHIMMEL / RUNTER AUF NULL von Kristofer Grønskag, sowie dem...weiterlesen »

Die Frühjahrsvorschau 2020 (PDF-Datei, 228 KB) ist da - mit den neuen Theaterbibliotheks-Bänden AUS DEM SCHATTEN: THIAROYE von Alexandra Badea und SATELLITEN AM NACHTHIMMEL / RUNTER AUF NULL von Kristofer Grønskag, sowie dem neuen Band unserer Anthologie mit Stücken für Kinder und Jugendliche, SPIELPLATZ 33. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER LANGEWEILE, hrsg. von Thomas Maagh.

    

NEU: Svenja Viola Bungarten, "TOT SIND WIR NICHT / Bonn ist eine Stadt im Meer"

Die beiden ersten Theaterstücke der jungen Berliner Dramatikerin Svenja Viola Bungarten. Mit schwarzem Humor und in schnoddrigem Ton erzählt sie von Existentiellem und Politischem – und hat damit bereits eine unverwechselbare...weiterlesen »

Die beiden ersten Theaterstücke der jungen Berliner Dramatikerin Svenja Viola Bungarten. Mit schwarzem Humor und in schnoddrigem Ton erzählt sie von Existentiellem und Politischem – und hat damit bereits eine unverwechselbare Bühnensprache gefunden.
Bungartens Debütstück TOT SIND WIR NICHT handelt vom Umgang mit dem Tod in einer Gesellschaft, die sich unsterblich wähnt. So ist der Tod als Tabu, Gefährte und Geschäft allgegenwärtig: Für einen toten Ehemann, eine schattenhafte Unternehmerin, zwei ruinöse Bestatter sowie zwei liebende alte Frauen, die gegen ihr Schicksal aufbegehren.
Svenja Viola Bungartens zweites Theaterstück BONN IST EINE STADT IM MEER öffnet einen globalen Assoziationsraum. Vor dem Hintergrund des Khartum-Prozesses und der nicht abreißenden Migrationsbewegung stellt es die Frage nach Identität und thematisiert Fluchtursachen sowie deren angebliche Bekämpfung. Anhand vieler Schauplätze, Figuren, Geschichten und Begegnungen setzt das Stück die eurozentrische Weltsicht in Szene und erzählt von der Schwierigkeit kultureller Verständigung, von der Schwierigkeit, die Perspektive des Anderen einzunehmen und von der Unmöglichkeit authentisch darüber zu berichten. Eine traurig-komische Parabel über die Widersinnigkeit unserer Realität und eine Welt in Schieflage.

Svenja Viola Bungarten
TOT SIND WIR NICHT / Bonn ist eine Stadt im Meer
170 Seiten. 16.00 €
ISBN: 978-3-88661-399-1

    

NEU: Martin Sperr, "Bayrische Trilogie"

In den 60er und 70er Jahren hat Martin Sperr das Genre des Volksstücks revolutioniert und einen neuen, frischen, kritischen Ton hineingetragen. Später bezeichnete ihn Marieluise Fleißer deshalb, neben Fassbinder und Kroetz,...weiterlesen »

In den 60er und 70er Jahren hat Martin Sperr das Genre des Volksstücks revolutioniert und einen neuen, frischen, kritischen Ton hineingetragen. Später bezeichnete ihn Marieluise Fleißer deshalb, neben Fassbinder und Kroetz, als einen ihrer »drei Söhne«. Berühmt wurde Sperr gleich mit seinem Bühnenerstling: den 1966 uraufgeführten und zwei Jahre später verfilmten Jagdszenen aus Niederbayern. Sie bildeten den Auftakt zu der vielbeachteten BAYRISCHEN TRILOGIE, mit der der Autor die deutsche Nachkriegsgesellschaft porträtierte – vom Dorf (Jagdszenen aus Niederbayern) über die Kleinstadt (Landshuter Erzählungen) bis in die Metropole (Münchner Freiheit).
Martin Sperrs Texte zeichnen sich durch ihre sprachliche Kraft, ihren »pointiert gesetzten Dialekt« (Tagesspiegel) aus. Er war von Hause aus Schauspieler, kein Theoretiker. »Ich habe nie ein Buch über Dramentheorie gelesen«, bemerkte er einmal. »Theorien zum Theater und zur Welt als solches« lautet denn auch der augenzwinkernde Titel einer Notizkladde, die sich in seinem Nachlass fand: launige Aperçus über die Vorzüge des Theaterspielens in Bierzelten, über die Gemeinsamkeiten von Helden und Hustensaft, feine Beobachtungen zum Theaterbetrieb, zur Sprache, zur Rolle von Publikum und Schauspielern, oder auch Gedanken zur Umsetzung seiner Stücke. Erstmals veröffentlicht, runden diese Trouvaillen die im Verlag der Autoren erscheinende Neuausgabe der BAYRISCHEN TRILOGIE ab.

Martin Sperr
Bayrische Trilogie
272 Seiten. 12.00 €
ISBN: 978-3-88661-398-4

    

"Kleine Sozialgeschichte der BRD-Intellektuellen"

Man könne in dem Buch "blättern wie in einem Familienalbum - es ist ja auch so etwas ähnliches geworden: 'Fundus' erzählt eine kleine Sozialgeschichte der BRD-Intellektuellen seit 1969", schreibt Christof Meueler im...weiterlesen »

Man könne in dem Buch "blättern wie in einem Familienalbum - es ist ja auch so etwas ähnliches geworden: 'Fundus' erzählt eine kleine Sozialgeschichte der BRD-Intellektuellen seit 1969", schreibt Christof Meueler im Neuen Deutschland über FUNDUS. DAS BUCH VOM VERLAG DER AUTOREN 1969 – 2019, eine Chronik in Bildern und Dokumenten zum 50-jährigen Bestehen des Verlags, hrsg. von Marion Victor und Wolfgang Schopf.

    

"Buch des Monats": SPIELPLATZ 32

Zum "Buch des Monats" hat Die deutsche Bühne den Band SPIELPLATZ 32. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER HABEN UND TEILEN gekürt: "Seit 1988 erscheint der SPIELPLATZ im Verlag der Autoren, als einzige kontinuierliche...weiterlesen »

Zum "Buch des Monats" hat Die deutsche Bühne den Band SPIELPLATZ 32. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER HABEN UND TEILEN gekürt: "Seit 1988 erscheint der SPIELPLATZ im Verlag der Autoren, als einzige kontinuierliche Sammlung von Stücken für ein junges Publikum in der deutschen Verlagslandschaft. Der 32. Band setzt sich mit einem Thema auseinander, das sowohl gesellschaftlich als auch in der Entwicklung von Kindern eine entscheidende Rolle spielt: 'Haben und Teilen'. [...] Die Auswahl von Thomas Maagh beeindruckt nicht nur durch die thematische Verbindung, sondern auch durch die Qualität der Texte: Man liest alle fünf Stücke gern." Manfred Jahnke, Die deutsche Bühne 10/2019

    

NEU: "Spielplatz 32. Fünf Theaterstücke über Haben und Teilen"

Zum Heranwachsen gehört, dass Kinder lernen müssen, abzugeben. Doch steckt in diesem Satz zugleich ein Paradox: Denn Teilen im eigentlichen Sinne ist nichts, was sich anordnen oder einfordern ließe. Wie aber lässt es sich...weiterlesen »

Zum Heranwachsen gehört, dass Kinder lernen müssen, abzugeben. Doch steckt in diesem Satz zugleich ein Paradox: Denn Teilen im eigentlichen Sinne ist nichts, was sich anordnen oder einfordern ließe. Wie aber lässt es sich erlernen? Glaubt man Verhaltensforschern, so eher lustvoll und situativ, als abstrakt; mehr durch Nachahmung, denn aufgrund von Direktiven oder Maßregelungen. Die Anforderungen einer so verstandenen kollektiven ‚Teilhabe‘ scheint Theater als Praxis zu erfüllen. Indem es die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, voraussetzt und befördert, wirkt es im besten Fall daran mit, die Grundlagen für Empathie und Gemeinsinn zu schaffen.
SPIELPLATZ 32 versammelt fünf Theatertexte für Heranwachsende, die sich auf spielerische Weise dem Thema "Haben und Teilen" widmen: In Wolfgang Wiens‘ Familienstück "Ein Weihnachtslied oder Der Geizhals und die Gespenster", nach der bekannten Erzählung "A Christmas Carol" von Charles Dickens, erscheint der grantige Geizhals Ebenezer Scrooge symptomatisch für eine von Egoismus geprägte Gesellschaft, die das Teilen verlernt hat. Die Schwedin Inger Edelfeldt erzählt in ihrem Kinderstück "Meins meins meins" von einem Jungen, der gar nicht genug Geschenke bekommen kann – bis er, bedingt durch äußere Umstände, seine Sichtweise ändert. Ulrich Hubs "Die Rübe", basierend auf dem russischen Volksmärchen vom 'Rübchen', wirft für Kinder die Frage auf, wann genug genug ist, und wer darüber bestimmen darf. Um soziale Aspekte, die mit Armut verbunden sind, geht es in Lutz Hübners und Sarah Nemitz' "Alles Gute". An Vorschulkinder wiederum richtet sich Ingeborg von Zadows "Haus Blaues Wunder", worin zwei sehr ungleiche Charaktere lernen, sich zu arrangieren und miteinander zu teilen – nicht nur ein und dasselbe Haus, sondern auch das Leben darin.

SPIELPLATZ 32. Fünf Theaterstücke über Haben und Teilen
Hrsg von Thomas Maagh
256 Seiten. broschiert. 15.00 €
ISBN: 978-3-88661-395-3

    

FUNDUS & HERZSTÜCKE

"Theater als politische Klimaanlage" – unter diesem Titel firmiert am Montag, 24. Juni, eine doppelte Buchvorstellung in der Frankfurter autorenbuchhandlung: Im Gespräch präsentieren Karlheinz Braun sein Buch...weiterlesen »

"Theater als politische Klimaanlage" – unter diesem Titel firmiert am Montag, 24. Juni, eine doppelte Buchvorstellung in der Frankfurter autorenbuchhandlung: Im Gespräch präsentieren Karlheinz Braun sein Buch Herzstücke. Leben mit Autoren, unlängst erschienen im Schöffling Verlag, und die beiden Herausgeber Wolfgang Schopf und Marion Victor den Band Fundus. Das Buch vom Verlag der Autoren 1969 – 2019, der vor einer Woche Buchpremiere im Schauspiel Frankfurt feierte. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Weitere Informationen zu der Veranstaltung »

    

Zum 50-jährigen Verlagsjubiläum: FUNDUS

Endlich erschienen: Fundus. Das Buch vom Verlag der Autoren 1969-2019!

 

"Wolfgang Schopf, dem Leiter des Literaturarchives der Frankfurter Goethe-Universität, und Marion Victor, der langjährigen...weiterlesen »

Endlich erschienen: Fundus. Das Buch vom Verlag der Autoren 1969-2019!

"Wolfgang Schopf, dem Leiter des Literaturarchives der Frankfurter Goethe-Universität, und Marion Victor, der langjährigen früheren Verlags-Geschäftsführerin, gebührt das Verdienst, die fünf Jahrzehnte des Hauses in einem Buch gebündet zu haben." Claus-Jürgen Göpfert, FR

"Für ihre mit Sorgfalt, Liebe und einem Blick für das Wesentliche ebenso wie für das Abseitige zusammengestellte Kaleidoskop-Sicht auf den Verlag haben die Herausgeber des Bandes, Wolfgang Schopf und Marion Victor, ausgiebig in der Vergangenheit gewühlt. [...] Insgesamt 2313 Dokumente haben sie [...] versammelt, von Postkarten und Briefen bis zu Filmplakaten und Einträgen in Fernsehzeitschriften." Florian Balke, FAZ

 

Fundus
Das Buch vom Verlag der Autoren 1969-2019

Herausgegeben von Marion Victor und Wolfgang Schopf
304 Seiten. 39.00 €
ISBN: 9783886614004

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Highlights

Buchumschlag

Scorsese über Scorsese
Mit zahlreichen Abbildungen
Deutsch von Renate Wiens
Herausgegeben von Ian Christie und David Thompson

Mit dem Wort "Leidenschaft" wäre nur unzureichend beschrieben, was für Martin Scorsese das Kino bedeutet....


Buchumschlag

Revolver 37
Zeitschrift für Film

Wie viel Demut verträgt Kunst eigentlich? Sind nicht der Mut zum Größenwahn und Demut zwei...