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Revolver 42

Revolver 42

Mit Quarantäne kennt sich die Filmgeschichte aus. Je nach Genre ist mit verschieden schweren Verläufen zu rechnen, aber über die meisten Isolationsgeschichten könnte man mit Werner Enke sagen: »Es wird böse enden.« Damit sie es im wahren Leben nicht tun müssen? So oder so, der Film ist als Gedankenspiel, Zeitkonserve, »Lagerfeuer«“ so wichtig wie lange nicht. Kino ist eine soziale Praxis eben nicht nur, wenn man zusammenkommt, um etwas zu sehen. Sondern auch, wenn es darum geht, Erfahrungen zu teilen. Solidarität ist der Motor, in Zeiten der Pandemie und danach. Wir wünschen allen unseren Leser*innen, dass sie gesundheitlich, menschlich, ökonomisch gut durch die Krise kommen – und dass wir uns bald sehen, wenn die Kinos endlich wieder öffnen. 
Beiträge: Marie Vermillard und Aline Fischer aus der Ausgangssperre in Frankreich. Malek Bensmaïl und die filmische Behandlung des Unabhängigkeitskrieges in Algerien. Jim McKay und Sascha Arango über ihre Arbeit fürs Fernsehen. Istvan Gyöngyösi über Phantomschmerzen und Montagesequenzen. Flamme, Kinomanifest und das internationale Inkohärenzmanifest. 

Abonnement zum reduzierten Preis von € 6,50 (zzgl. Porto) pro Heft möglich. REVOLVER-Abo bestellen bei: info@etk-muenchen.de.
broschiert. 7€
ISBN: 978-3-88661-405-9