
Jannemieke Caspers
Auszeichnungen (Auswahl):
2019 TheaterTekstTalent-Stipendium für das Stück 'Een vlinder van sneeuw'
2023 Verse Tekst für ihr Stück 'WOLF (of Het Heidi-feest)'
2025 KAAS & KAPPES-Preis für 'Lucy Luke'
Werke
Lucy Luke
(Lucy Luke)
Deutsch von Christine Bais
mind. 4D/H
Die achtjährige Lucy wohnt mit ihrem Vater Stefan über dessen schlecht laufendem Buchladen. Am liebsten liest sie Lucky-Luke-Comics, und genau wie ihr Vorbild fühlt auch sie sich oft einsam. Denn sie vermisst ihre vor zwei Jahren plötzlich verschwundene Mutter, und ihr Vater verhält sich äußerst merkwürdig. Er ist Experte in Sachen Sicherheit und verlässt nie das Haus. Seine Tage verbringt er damit, die Wohnung abzusichern und ständig neue Sachen zu erfinden, die Lucy und ihn vor allen möglichen Gefahren behüten sollen. Und wenn Lucy die Wohnung verlässt, muss sie Helm, Knie- und Ellenbogenschützer tragen und bekommt Warnungen und Ratschläge mit auf den Weg, die sie vor der Welt da draußen schützen sollen.
Zu dieser Welt gehört auch der rätselhafte Nachbar mit der dicken Brille, der nachts seltsame Apparate gen Himmel richtet und den Lucy "die Eule" nennt. Er scheint mehr zu wissen über das Verschwinden von Lucys Mutter. Ist sie wirklich eine Spionin in geheimer Mission, wie Lucy glaubt? Und was ist eigentlich mit dem Flugzeug passiert, mit dem ihre Mutter in den Urlaub fliegen wollte?
LUCY LUKE ist ein Stück über ein mutiges Mädchen und ihren ängstlichen Vater. Und darüber, dass Phantasie zwar Trost spenden kann, man der Wahrheit aber auch ins Auge sehen muss. Denn: Manchmal muss man ein klein bisschen sterben, um zu merken, dass es einen nicht umbringt.
Zu dieser Welt gehört auch der rätselhafte Nachbar mit der dicken Brille, der nachts seltsame Apparate gen Himmel richtet und den Lucy "die Eule" nennt. Er scheint mehr zu wissen über das Verschwinden von Lucys Mutter. Ist sie wirklich eine Spionin in geheimer Mission, wie Lucy glaubt? Und was ist eigentlich mit dem Flugzeug passiert, mit dem ihre Mutter in den Urlaub fliegen wollte?
LUCY LUKE ist ein Stück über ein mutiges Mädchen und ihren ängstlichen Vater. Und darüber, dass Phantasie zwar Trost spenden kann, man der Wahrheit aber auch ins Auge sehen muss. Denn: Manchmal muss man ein klein bisschen sterben, um zu merken, dass es einen nicht umbringt.
mind. 4D/H
Altersempfehlung: ab 8 Jahren.
Spielplatz 39
Fünf Theaterstücke über Alleinsein und Einsamkeit
Nicht erst seit der Corona-Pandemie sind Alleinsein und Einsamkeit drängende Themen unter Heranwachsenden. Die zunehmende Digitalisierung der Lebenswelt, veränderte Familien- und Freundschaftsbeziehungen, aber auch der Eindruck eines politischen Dauerkrisenmodus sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche sich vermehrt ausgeschlossen, nicht zugehörig, einsam fühlen.
Einsamkeit ist insofern kein individuelles, sondern ein strukturelles, gesellschaftliches Problem. Und das, obwohl sie – anders als das Alleinsein – keinen objektiven Zustand bezeichnet, sondern ein subjektives Gefühl, basierend auf der Diskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlichen Beziehungen.
Die fünf neuen Stücke in Spielplatz 39 versuchen, das Feld von Alleinsein und Einsamkeit für unterschiedliche Altersstufen zu sondieren:
Die 8-jährige Lucy in Jannemieke Caspers’ LUCY LUKE geht fast nie vor die Tür, denn ihr übervorsichtiger Vater will sie vor allen möglichen Gefahren bewahren, bis Lucy einem Geheimnis auf die Spur kommt. Mit auf die Reise zu den großen und kleinen, schönen und unangenehmen Momenten des Alleinseins nimmt uns Sophie Ebers POPCORN ODER EINSAME EXPLOSIONEN. An einem sexuellen Übergriff und der Frage, wie darüber reden und damit umgehen, droht die Mädchenclique in Lili Roesings Jugendstück RÜCKENSCHWIMMEN zu zerbrechen. In EMILY WEINT DOCH NIE von Marisa Wendt unterscheidet sich die Titelfigur von anderen Gleichaltrigen, denn Emily hat keine Gefühle, was für viel Ärger und häufige Schulwechsel sorgt. Und große Überwindung kostet es Bo, die Hauptfigur in Leah Luna Winzelys WIMMELN, mit den vielen Eindrücken der Umwelt klarzukommen – bis Bo zum 8. Geburtstag ausgerechnet ein Wimmelbuch geschenkt bekommt und sich buchstäblich darin vertieft.
Das Buch erscheint im Mai 2026.
Einsamkeit ist insofern kein individuelles, sondern ein strukturelles, gesellschaftliches Problem. Und das, obwohl sie – anders als das Alleinsein – keinen objektiven Zustand bezeichnet, sondern ein subjektives Gefühl, basierend auf der Diskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlichen Beziehungen.
Die fünf neuen Stücke in Spielplatz 39 versuchen, das Feld von Alleinsein und Einsamkeit für unterschiedliche Altersstufen zu sondieren:
Die 8-jährige Lucy in Jannemieke Caspers’ LUCY LUKE geht fast nie vor die Tür, denn ihr übervorsichtiger Vater will sie vor allen möglichen Gefahren bewahren, bis Lucy einem Geheimnis auf die Spur kommt. Mit auf die Reise zu den großen und kleinen, schönen und unangenehmen Momenten des Alleinseins nimmt uns Sophie Ebers POPCORN ODER EINSAME EXPLOSIONEN. An einem sexuellen Übergriff und der Frage, wie darüber reden und damit umgehen, droht die Mädchenclique in Lili Roesings Jugendstück RÜCKENSCHWIMMEN zu zerbrechen. In EMILY WEINT DOCH NIE von Marisa Wendt unterscheidet sich die Titelfigur von anderen Gleichaltrigen, denn Emily hat keine Gefühle, was für viel Ärger und häufige Schulwechsel sorgt. Und große Überwindung kostet es Bo, die Hauptfigur in Leah Luna Winzelys WIMMELN, mit den vielen Eindrücken der Umwelt klarzukommen – bis Bo zum 8. Geburtstag ausgerechnet ein Wimmelbuch geschenkt bekommt und sich buchstäblich darin vertieft.
Das Buch erscheint im Mai 2026.
broschiert. 22€
ISBN: 978-3-88661-441-7