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Voltaire
geboren 1694 als François-Marie Arouet in Paris. 1710 wird sein erstes Gedicht veröffentlicht. Sein Vater nötigt ihn von 1711 bis 1714 zu einem Jurastudium und zu anschließender Arbeit bei einem Diplomaten und einem Anwalt, bis sein Widerstand dagegen so groß wird, dass sein Vater ihm gestattet, sich als Schriftsteller zu versuchen. Neben ersten Erfolgen macht er sich durch seine spitze Feder auch Feinde. Aufgrund einer Satire wird er 1717 für kurze Zeit in der Bastille inhaftiert. Von 1718 bis 1725 erlebt er eine Lebensphase, die sowohl von großem Erfolg als auch von Repressalien bestimmt wird: Die erste Aufführung eines Dramas macht Voltaire schlagartig berühmt. Trotz Problemen mit der Zensur beginnt er am königlichen Hof zu arbeiten. Aufgrund der Beleidigung eines Adeligen ist er jedoch gezwungen, von 1726 bis 1728 ins Exil nach England zu gehen. 1728 kehrt er nach Frankreich zurück. Seine Dramen werden erfolgreich aufgeführt, und durch geschickte Geldanlage gelingt erlangt er eine finanzielle Unabhängigkeit, die es ihm erlaubt, auch ohne Publikumszuspruch weiter zu schreiben. Mit der Veröffentlichung der "Lettres philosophiques" 1734 droht Voltaire wieder ein Haftbefehl. Er zieht sich in die Champagne zurück. In den Jahren von 1742 bis 1747 wird er vom französischen König zuerst zum Diplomaten, dann zum Höfling ernannt. Er erhält einen Sitz in der Académie francaise, wird dann aber vom Hof verwiesen. Voltaire folgt 1750 einer Einladung Friedrich II. an dessen Hof, überwirft sich aber auch mit ihm. Von 1755 - 1777 lässt er sich in Genf nieder. Ein Jahr darauf beginnt er an der Enzyklopädie mitzuarbeiten. Er widmet sich seinem literarischen und philosophischen Werk und veröffentlicht unter anderem den KANDID. Um einer Theateraufführung beizuwohnen, kehrt Voltaire nach Paris zurück, wo er 1778 stirbt.
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