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Gertrude Stein
geboren 1874 in Pittsburgh, Pennsylvania, als Tochter einer deutsch-jüdisch-stämmigen Familie. Biologie- und Medizinstudium ohne Abschluss. Etwa 1903 lässt sich Gertrude Stein in Paris nieder. Durch die Hinterlassenschaft ihres Vaters verfügt sie über einige Mittel, die sie zur Förderung von Malern einsetzt, deren Bekanntschaft sie macht. Dazu gehören unter anderem Cézanne, Picasso, Gauguin und Monet. Gleichzeitig veröffentlicht sie ihre ersten literarischen Arbeiten. In den Jahren von 1920 bis 1930 wird Gertrude Steins Haus zum Mittelpunkt des künstlerischen Lebens in Paris. Sie fördert bewusst junge amerikanische Autoren, die sich in Europa aufhalten, darunter Ernest Hemingway, Ezra Pound, Thornton Wilder und auch weiterhin Maler wie etwa Henry Matisse. Mit der Veröffentlichung ihres Romans "The Autobiography of Alice B. Toklas" gelingt ihr 1933 der literarische Durchbruch. Während des Vichy-Regimes und der deutschen Besatzung zieht sich Gertrude Stein von 1940 bis 1945 in die französischen Alpen zurück, bleibt aber trotz ihrer jüdischen Herkunft unbehelligt. Gertrude Stein stirbt 1946 in Neuilly-sur-Seine.
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