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Gustave Flaubert
geboren 1821 in Rouen (Frankreich), gestorben 1880 nahe Croisset. 1841 nimmt er ein Jurastudium auf, das er allerdings wieder abbricht. Als sich erste Anzeichen seiner Nervenschwäche zeigen, siedelt er nach Croisset am Ufer der Seine um. Dort beginnt er mit seine ersten literarischen Arbeiten. Er nimmt an der Revolution von 1848 in Paris teil, behält aber einen kritischen Abstand zu den Ereignissen. Von 1849 bis 1852 widmet er sich einer ausgedehnten Reise durch den Orient (Türkei, Palästina, Ägypten). Um 1851 beginnt Flaubert die Arbeit an "Madame Bovary". Gleichzeitig ist er Gast bei den einflussreichsten, intellektuellen Salons in Paris, wo er unter anderem George Sand begegnet, der er durch eine lebenslange Korrespondenz verbunden bleibt. In der Zeit von 1856 bis 1857 kommt es zur Veröffentlichung von "Madame Bovary", zuerst ausschnittweise in der Zeitung, dann als Buch. Aufgrund des Vorwurfes der Obszönität muss sich Flaubert vor Gericht verantworten. 1857 unternimmt er eine zweite Reise in den Orient, diesmal insbesondere in das ehemalige Karthago (Tunesien). Von 1872 bis 1877 setzt er trotz gesundheitlicher und finanzieller Probleme seine literarische Produktion fort. 1880 stirbt Flaubert nahe Croisset. Sein letzter Roman wird posthum veröffentlicht.
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