Aktuell

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Marcus Seibert hat zusammen Regisseur Jakob Zapf (sowie Ashu B.A.) das Drehbuch zu EINE HANDVOLL WASSER geschrieben, der Debütfilm -  vom Ton angesiedelt zwischen Tragikomödie und politischem Drama - feiert auf den Filmtagen in Hof am 24. Oktober Premiere. Der knorrige Konrad, 85, hat meist verhagelte Laune. Und nun will seine Tochter auch noch die Kinder ihrer Freundin adoptieren... Am anderen Ende der Stadt hat Thurba, 11, andere Probleme: Die Polizei steht vor der Tür und will ihre Familie abschieben. Doch das geht nur, wenn alle Kinder dabei sind. Also springt Thurba aus dem zweiten Stock und rennt davon. Mitten in der Nacht wacht Konrad auf. Da war doch was? Leise bewaffnet er sich mit einer Nagelschusspistole, feuert in die Dunkelheit in Richtung des vermeintlichen Einbrechers und verletzt zu seinem Entsetzen die kleine Thurba. Gegen seinen Willen bleibt sie bei ihm. Doch aus der anfänglichen Ablehnung wird eine zarte Freundschaft die zu einem gemeinsamen Abenteuer führt. In den Hauptrollen spielen Jürgen Prochnow und Milena Pribak, Produzent ist die hessische Neopol Film.


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Was Ende des 19. Jahrhunderts als Pennälerstoff begann und von den Surrealisten in der Folge als Drama gefeiert wurde, erscheint heute aktueller denn je: Alfred JarrysUBU feiert im realen Leben fröhliche Urständ und findet weltweit politische Widergänger. Heinz Schwarzinger hat seine Übersetzung des vollständigen UBU-Komplexes jetzt nochmals gründlich überarbeitet, ohne sie gewaltsam zu aktualisieren. Seine Überlegungen zu Titeln, Figurennamen und vielen weiteren Übersetzungsentscheidungen können Sie hier nachlesen.


medienagentur

Bei den Internationalen Hofer Filmtagen ist Emily Atef mit dem Hans-Vogt-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 € dotierte Preis ist an Filmschaffende gerichtet, die mit Innovation und Sorgfalt ihren Filmen besondere Qualität und Wertigkeit mit auf den Weg gegeben haben und dabei besonders auf ihre Filmmusik achten. Emily Atef ist beim aktuellen Festival mit ihrer Regiearbeit "Jackpot'" vertreten und damit bereits zum dritten Mal mit Filmen in Hof nominiert. 


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© Havanna Scriva

Anke Stellings neues Buch ist im Verbrecher Verlag erschienen: GRUNDLAGENFORSCHUNG heißt der Band, der 14 Erzählungen der Autorin versammelt, die es in sich haben: "Würde man durchzählen, es wären so viele Plots enthalten, dass es für ein ganzes Regal Romane reichen würde (...), meint deshalb auch Catrin Lorch in der Süddeutschen Zeitung. Anke Stelling liege in ihren Geschichten daran, "Wirklichkeit" zu erzählen. Von "all den Unentschlossenheiten, den laschen Zufällen, den To-Do-Listen und Erwartungen, die das ausmachen, das man doch so sehnsüchtig gerne als 'existenziell' begreifen würde." In GRUNDLAGENFORSCHUNG setzt Anke Stelling ihre Figuren Wünschen und Enttäuschungen, gesellschaftlichen Normen und alltäglichen Herausforderungen aus. Die nervöse Zwanzigjährige, die hofft, dass ihr Freund anruft. Die hoffnungsvolle Dreißigjährige, die glaubt, dass bei ihr alles anders wird. Anders zumindest als bei der ätzenden Ex, die doch hätte wissen müssen, dass Kinderkriegen auch keinen Ausweg darstellt. Sie alle zweifeln und hadern: Wer bin ich denn hier überhaupt? Wer könnte ich sein? In Anke Stellings Geschichten zeigt sich, wie das Leben ist: undurchsichtig und erzählenswert.


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© Jean-Louis Fernandez

Deutschsprachige Erstaufführung des Monodramas IM HERZEN TICKT EINE BOMBE von Wajdi Mouawad (Ü: Uli Menke) am Theater Bremen. Regisseurin Alize Zandwijk hat den "Abend, der einen packt und dann nicht mehr loslässt" (Weser Kurier, Iris Hetscher) inszeniert: "Dem franko-libanesischen Autor gelingt es auch in diesem Monolog, im Schicksal eines Einzelnen messerscharf und zugleich mit großer Poesie einen politischen Konflikt zu spiegeln. Zandwijk und [der Schauspieler] Balaraj Yogarajan setzen diese Vorgabe genauso messerscharf und poetisch um." Der Stücktext ist abgedruckt in dem Band SPIELPLATZ 31. FÜNF THEATERSTÜCKE ÜBER ANGST.


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