Aktuell

theaterverlag

© Felix Theissen

Der diesjährige Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarkts geht an GELBES GOLD von Fabienne Dür in der Produktion des Stadttheater Gießen (R: Malin Lamparter). In der Jurybegründung heißt es: "Das Stück erzählt von Heimat, von Aufbruch und vom Gefühl, irgendwie festzustecken, aber auch von dem Druck, irgendwo anzukommen. Sehr feinfühlig und liebevoll nimmt die Autorin uns mit in die Welt von Ana, Mimi, Fritz und Juli, die alle auf ihre Art mit den großen Lebensfragen konfrontiert sind, bei denen viele Menschen mit ihren eigenen Realitäten andocken können. […] Fabienne Dürs Sprache ist klar, melancholisch und humorvoll – und dabei immer nah an ihren Figuren. Sie zeigt Menschen, die auf der Suche nach ihrem Glück sind und einem Platz im Leben. Was den Text besonders stark macht: Er beobachtet, statt zu urteilen." Wir gratulieren!


buchverlag

In unserer Buchvorschau Herbst 2025 präsentieren wir: Zum 80. Geburtstag von Wim Wenders am 14. August erscheint bei uns sein neues Buch WESENTLICHES, mit vier Reden des Filmemachers über die Musik, das Kadrieren, den liebevollen Blick und das Romantische in seinem Werk. In dem Band DANJA, MEIN DEMENTES JAHRHUNDERT stellt Sasha Marianna Salzmann dem titelgebenden Theaterstück auch zwei wichtige Reden an die Seite. Und die Schweizer Autorin Julia Haenni legt mit FRAU VERSCHWINDET. EINE TRILOGIE ihre Buchpremiere bei uns vor.


medienagentur

Ab 30.04. ist die neue und mittlerweile vierte Staffel von DOPPELHAUSHÄLFTE auf ZDF abrufbar. Miriam Suad Bühler war erneut Teil des Autor:innen-Teams.

Die neun neuen Folgen von "Doppelhaushälfte" verhandeln auf humorvolle Weise so ernste Themen wie den Sinn und Zweck der Ehe, die Schere zwischen Arm und Reich, Rachegelüste und Mental Health.

Während Tracy auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen ein Bubble-Tea-Imperium in Schönefelde aufziehen will, entdeckt Andi in seinem Keller einen ungeahnten Schatz. Rocco und Zoe werfen einen Blick in ihre Ahnengalerie und verursachen mit einem Fluch einen "Body-Switch-Unfall" zwischen Andi und Mari. Außerdem überlegt Theo, seine Beziehung zu Mari endlich mit einem Ehegelübde zu besiegeln, neue Nachbarn in Schönefelde und die Wahl zum Ortsvorsteher sorgen ebenfalls für Turbulenzen.

Denn die ungleichen Nachbarsfamilien scheuen nicht davor zurück, ungemütliche Themen zu diskutieren und mit jeder Menge Spaß sich selbst und anderen den Spiegel vorzuhalten. Denn genauso wie die beiden Familien nicht miteinander können, können sie eben auch nicht ohne einander.

Autor:innen: Dennis Schanz (Headautor), Miriam Suad Bühler, Amina Eisner, Stephan Greitemeier, Alice Gruia, Freya herrmann, Joe Kienast, Vera Klocke, Minh-Khai Phan-Thi, Andreas Reinhardt

Produktion: Iconoclast / Dennis Schanz, Luis Singer


theaterverlag

© Steffen Baraniak

In der Regie von Enrico Lübbe feierte die Uraufführung von KEIN SCHICKSAL, KLYTÄMNESTRA, dem dritten Teil von Nino Haratischwilis Antikentrilogie, am Schauspiel Leipzig Premiere - im Rahmen eines Eröffnungsfestivals in der Ausweichspielstätte ag(o)ra: "Tragödie gibt es an diesem Tag auch noch zu sehen – und was für eine! [...] Wie sich Haratischwili bei der 'Orestie' bedient und daraus ein modernes Drama über Krieg und Frieden, aber auch über das Verhältnis der Geschlechter und Generationen macht, ist unglaublich [...]. Kluge Konstruktion, widersprüchliche Figuren, schlanke und kraftvolle Sprache, alles mit hoher Intensität und viel Bühnennebel inszeniert, während sich das Publikum wie feindliche Heere auf Tribünen gegenübersitzt – der Höhepunkt des Tages!" Jakob Hayner, Welt  "Der Stoff ist gut verwoben, die Erzählweise in Rückblenden und Zeitsprüngen geht gut auf." Tobias Prüwer, nachtkritik  KEIN SCHICKSAL, KLYTÄMNESTRA ist als Band der Theaterbibliothek erschienen.


medienagentur

Deutschland im Jahr 2026: Das neue Urlaubsgewährungsgesetz verlangt ein ärztliches Attest von jedem Urlaubswilligen. Denn ein Großteil der Deutschen ist zu erschöpft, um sich wirklich zu erholen. Autor und Regisseur Oliver Sturm schickt in der Hörspielserie DIE ERSCHÖPFTEN ein Starensemble – allen voran Tom Schilling - ins Sanatorium. Die Produktion denkt diese grünlich eingefärbte Dystopie vor und schildert eine in die nahe Zukunft verlegte Wendung unseres Gesundheitssystems: Erschöpfungszustände haben noch stärker zugenommen, sodass ein größerer Teil der Bevölkerung zwar akut urlaubsreif, aber gar nicht mehr "urlaubsfähig" ist, sprich: zu erschöpft, um sich im Urlaub erholen zu können. Das Gesundheitsministerium hat deshalb per Gesetz eine medizinische Prüfung aller Urlaubsanträge vorgeschrieben. Den Arbeitnehmer:innen muss vor Antritt des Urlaubs auch ihre Urlaubsfähigkeit ärztlich bescheinigt werden. Wird keine Urlaubsfähigkeit attestiert, werden die Betroffenen anstelle von Urlaub in eine sogenannte "Pre-Holiday-Klinik" geschickt und dort mit verschiedenen kurähnlichen Maßnahmen wieder urlaubsfähig gemacht.

Unter Ihnen: Sven Schmitz. Anhand seiner Therapie erzählt diese seismographische Gesellschaftssatire wie eng unsere Konzepte von Arbeit und Urlaub, Achtsamkeit und Selbstoptimierung miteinander verwoben sind. Ähnlichkeiten zur "Zauberberg"-Welt Thomas Manns sind beabsichtigt. 100 Jahre nach Erscheinen dieses Jahrhundertromans und pünktlich zum 150. Geburtstag von Thomas Mann transplantiert Oliver Sturm die "Zauberberg"-Motive und untersucht die "große Gereiztheit" in unserer Zeit. (NDR)

DIE ERSCHÖPFTEN
Hörspiel und Regie: Oliver Sturm
Produktion: NDR (Red.: Michael Becker)/DLF (Red.: Sabine Küchler)
Mit: Tom Schilling, Jeanette Spassova, Marleen Lohse, Inga Busch, Johann von Bülow, Martin Rentzsch, Sebastian Blomberg, Bernd Moss, Barbara Spitz, Friederike Kempter, Manuel Harder, Luisa-Céline Gaffron, Anja Schneider, Anne Ratte-Polle u.v.a.

Ab 28. April in der ARD Audiothek
Sendung in fünf Teilen: 3./10./17./24./31. Mai | NDR Kultur | 18.00 h
Im DLF ab 6. Mai jeweils um 20.05 h


Termine

11:00 Uhr | Livestream / www.litlounge.de
Thomas Winkler liest aus
Cool wie Bolle
RBB (und 7.5. um 12.10 h) | 13:40 Uhr
WaPo Berlin: Tanz in den Tod
Drehbuch von Andreas Hug und Andreas Dirr
HR | 14:20 Uhr
WaPo Berlin: Kleine Freiheit
Drehbuch von Andreas Dirr und Andreas Hug
Theater der Stadt Aalen
Der Faulpelz Paul Felz
R: Richard Haupt / Theresa Kempf
Premiere
metropol Theater, Köln
Die Zofen
von Jean Genet
Deutsch von Gerhard Hock
R: Seher Kirec
Premiere