© Alexander Paul Englert
Fitzgerald Kusz

geboren 1944 in Nürnberg, Dramatiker und Lyriker. Studium der Anglistik und Germanistik in Erlangen, zwischendurch ein Jahr als assistent teacher in Nuneaton / Warwickshire, England. Bis 1982 Lehrer in Nürnberg. Seither freier Schriftsteller. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mitglied im PEN, im VS und in der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. weiterlesen »

geboren 1944 in Nürnberg, Dramatiker und Lyriker. Studium der Anglistik und Germanistik in Erlangen, zwischendurch ein Jahr als assistent teacher in Nuneaton / Warwickshire, England. Bis 1982 Lehrer in Nürnberg. Seither freier Schriftsteller. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mitglied im PEN, im VS und in der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Auszeichnungen:

2017 Bayerischer Poetentaler
2017 Dialektpreis Bayern
2016 Karl-Bröger-Medaille
2014 Kulturpreis des Vereins Kultur Erlangen-Höchstadt
2013 Frankenwürfel
2011 August-Graf-von-Platen-Preis
2011 Bürgermedaille der Stadt Nürnberg
1998 Friedrich Baur-Preis der „Bayerischen Akademie der Schönen Künste
1998 Verdienstmedaille „Pro Meritis“, München
1992 Bundesverdienstkreuz
1988 Kulturpreis der Stadt Nürnberg
1984 Staatlicher Förderpreis für Schriftsteller des Landes Bayern
1983 Wolfram von Eschenbach-Preis
1977 Gerhart-Hauptmann-Stipendium der Freien Volksbühne, Berlin
1975 Hans-Sachs-Preis
1974 Förderpreis der Stadt Nürnberg für Literatur

Website:
www.kusz.de

 
Theaterstücke (28)
Alles Gute
von Fitzgerald Kusz
UA: Torturmtheater Sommerhausen, 28.5.1998. R: Veit Relin
Alles Gute wünscht ein altes Ehepaar seiner abwesenden Tochter zum 40. Geburtstag. Die Tochter hat sich endlich von den Eltern gelöst und ein eigenes Leben begonnen. Jetzt sitzen die Alten da und wissen nichts mit sich anzufangen. Zumal auch noch der Fernseher kaputt ist. Philemon und Baucis als bittersüße Kleinbürgerszene. Auch fürs Seniorentheater geeignet.
1D-1H
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Burning Love
Stück in sieben Szenen
von Fitzgerald Kusz
UA: Stadttheater Konstanz, 13.10.1984. R: Mark Zurmühle
Andi und Anschi sind ineinander verliebt, können aber nicht zueinander finden. Denn Andi sucht die Freiheit auf dem Motorrad, während Anschi sich nach Stabilität und Geborgenheit sehnt. Vereint sind sie nur im Hass auf ihre Eltern. Unterschwellig beschreibt das Stück auch die alltägliche Brutalität hinter dem Schleier der scheinbar heilen Welt in der Provinz.
BURNING LOVE ist bereits an über 80 Theatern im In- und Ausland gespielt worden.
1D-1H
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
1D-1H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Burning Love.
2. Burning Love. Alemannisch von Ulrich Khuon
3. Burning Love. Schweizerdeutsch von Fritz Zaugg
Altersempfehlung: ab 14 Jahren




Daheim is am schönsten (Derhamm is derhamm)
von Fitzgerald Kusz
UA: Städtische Bühnen Nürnberg, 16.2.1982. R: Jochen Kuhl
Der Kegelklub "Schiefe Bahn" reist zu einschlägigen Vergnügungen nach Italien und gerät von einer Katastrophe in die andere. Ein rivalisierender Verein hat die Kegelbahn bereits belegt, und der Konflikt mit den Carabinieri bleibt nicht aus.
5D-5H
5D-5H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Daheim is am schönsten.
2. Tohuus is tohuus. Niederdeutsch von Oswald Andrae
3. Ze Haus ist ze Haus. Rheinisch-Westfälisch von Gert Becker
4. Derhamm is derhamm. Hessisch von Wolfgang Kaus
5. Derhamm is derhamm. Schwäbisch von Rolf Welz
6. Derhamm is derhamm. Alemannisch von Ulrich Khuon
7. Daheim isch's halt immer no am schönschte. Schweizerdeutsch von Markus Kägi
8. Dahoam is dahoam. Österreichisch von Felix Mitterer
9. Derhamm is derhamm. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Das hässliche Entlein
von Fitzgerald Kusz
Nach Hans Christian Andersen
UA: Theater der Puppen, Nürnberg, 26.11.2004. R: Joachim Torbahn
Fitzgerald Kusz hat aus Hans Christian Andersens DAS HÄSSLICHE ENTLEIN ein "dramatisches Roadmovie" gemacht - für Kinder ab 6 Jahren, aber auch für Erwachsene.
mindestens 6 D/H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
mindestens 6 D/H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Das hässliche Entlein.
2. Das hässliche Entlein. Fränkisch von Fitzgerald Kusz
Altersempfehlung: ab 5 Jahren




Das wars!
von Fitzgerald Kusz
Das wars noch lange nicht mit Kusz' szenischen Miniaturen: Nach STÜCKE AUS DEM HALBEN LEBEN und WITWENDRAMEN legt er mit DAS WARS! bereits seine dritte Szenensammlung vor.
53 Kurzdramen über die Tücken des Alltags und die Absurditäten der Sprache, über Nachbarschaftsquerelen und Ehestreitigkeiten, Vereinsamung und Gruppenkoller, Selbstgespräche und Fremdschämen - kurz: über den ganz normalen Wahnsinn.

Aus den drei Szenensammlungen DAS WARS, STÜCKE AUS DEM HALBEN LEBEN und WITWENDRAMEN kann jedes Theater nach Belieben einen eigenen Abend / eine Revue zusammenstellen.
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Das wars!.
2. Des wars!. Schwäbisch von Eduard Smetana




Der Alleinunterhalter
von Fitzgerald Kusz
UA: Theater Nürnberg, 11.1.2003. R: Winni Wittkopp
Eigentlich hat sich der umhertingelnde "Humorist" längst zurückgezogen, aber jetzt hat ihn eine Volkshochschule gebeten, einen "Vortrag" über sein Leben und seinen Beruf, über den Humor und das Publikum zu halten, und der Entertainer läuft noch einmal zu großer Form auf,- um klein(bürgerlich) zu enden: Der andere zum Lachen bringen soll, hat selbst nichts zu lachen. Und sein Abgang reicht noch nicht einmal zur Tragödie...
Eine umgangssprachliche Fassung mit süddeutschem Einschlag.
1H
1H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Der Alleinunterhalter.
2. Der Alleinunterhalter. Schwäbisch von Eduard Smetana
3. Der Alleinunterhalter. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Der fränkische Jedermann
von Fitzgerald Kusz nach Hugo von Hofmannsthal
UA: Theater Nürnberg, 23.6.2001. R: Klaus Kusenberg
Fitzgerald Kusz hat ein Stück fränkisches Welttheater geschrieben. Frei nach Hugo von Hofmannsthals Salzburger JEDERMANN erzählt er eine mundartliche Version des alten Mysterienspiels über die Vergänglichkeit des Wohlstands, vom Sinn des Lebens und der Unausweichlichkeit des Todes.
Der hartherzige Genussmensch "Jedermoo" wird durch seinen jähen Tod mitten aus dem tätigen, erfolgreichen Leben gerissen. In der Stunde Aufschub, die er dem Tod abzuhandeln vermag, kann er jedoch nicht einen einzigen seiner Freunde dazu überreden, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Und auch von seinen angesammelten Reichtümern muss er sich nun endgültig trennen. Einzig sein "Gwissen" und sein "Glaum", zwei allegorische Figuren, die entsprechend seinem bisherigen Lebenswandel eher gebrechlich daherkommen, sind ihm noch eine Stütze und retten ihn schließlich vor dem Teufel und der ewigen Verdammnis.
Fitzgerald Kusz versteht es, den Gegensatz zwischen den hohen Themen des Jedermann-Stoffes und den Darstellungsmitteln des Volkstheaters zu einem "'Jedermann' im fränkischen Blueston" (Süddeutsche Zeitung) zu vereinen - geistreich und umwerfend komisch!
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Der fränkische Jedermann. Fränkisch von Fitzgerald Kusz
2. Der schwäbische Jedermoo. Schwäbisch von Eduard Smetana
3. Der plattdeutsche Jedermann. Niederdeutsch von Inge Debelts
4. Der hessische Jedermann. Hessisch von Wolfgang Kaus




Die Götter-Soap. Letzte Staffel
Frei nach Ovid
von Fitzgerald Kusz
Mitarbeit: Tristan Vogt
UA: Thalias Kompagnons/Tafelhalle, Nürnberg, 18.4.2013. R: Joachim Torbahn
Einst erschufen die Götter die Menschen zu ihrer Unterhaltung. Die Menschen wiederum erschufen einst das Fernsehen zu ihrer Unterhaltung. Die Lieblingssendung von Philemon und Baucis, dem legendär zufriedenen alten Ehepaar, ist "Olymp". Eines Tages bekommen sie von eben dort unerwarteten Besuch und laden die "Fremden" zu einem gemeinsamen Fernsehabend ein. Mit fatalen Folgen...
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Die Götter-Soap. Letzte Staffel.
2. Die Götter-Soap. Letzte Staffel.




Fliegen können
von Fitzgerald Kusz
FLIEGEN KÖNNEN - ist das nicht der Traum, den jeder schon einmal geträumt hat? Auch Eva und Max sehnen sich danach, durch die Lüfte zu segeln und die Welt von oben zu betrachten. Doch wie soll das gehen: Fliegen können? Um das herauszufinden, machen die beiden sich auf den Weg zu den Vögeln. Sie begegnen einer bunten Schar: dem schüchternen Rotkehlchen, dem gebildeten Professor Amsel, dem eingebildeten Star, dem handwerklich begabten Specht und der Blaumeise, die ihrerseits lieber Mensch wäre. Den Traum vom Fliegen können sich Eva und Max schließlich erfüllen, doch sind damit auch Unannehmlichkeiten verbunden, die sie nicht auf der Rechnung hatten.
Frei nach Motiven aus Aristophanes' "Die Vögel" ist FLIEGEN KÖNNEN eine Hommage an das Träumen und den Wunsch, außergewöhnliche Dinge tun zu können. Und zugleich eine Liebeserklärung an die Kindheit und das Menschsein. Neben dem Wunsch, fliegen zu können, eint das Kusz'sche Personal dabei die Liebe zum Gesang. Ein Dutzend Lieder hat der Autor seinen Figuren auf den Leib geschrieben - vom HipHop über die Ballade bis zum Volkslied. Die Vertonung / musikalische Einrichtung steht jedem Theater frei.
3D-4H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
3D-4H
Altersempfehlung: ab 5 Jahren




Hänsel und Gretel
Ein Familiendrama
von Fitzgerald Kusz
Nach Jacob und Wilhelm Grimm
UA: Tristans Kompagnons, Nürnberg, 21.11.2002. R: Tristan Vogt
Die Geschäfte gehen nicht gut, der Holzmarkt in der Krise. Nur mit Mühe kann der Vater daheim die hungrigen Mäuler stopfen. Seine Frau sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Die beiden Kinder, diese nutzlosen Esser, müssen verschwinden. Fitzgerald Kusz hat aus dem bekannten Märchen-Stoff seine ganz eigene Fassung des Grimmschen Märchens gemacht: als Familiendrama.
3D-2H
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
3D-2H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Hänsel und Gretel.
2. Hänsel und Gretel. Fränkisch von Fitzgerald Kusz
Altersempfehlung: ab 6 Jahren




Hans im Glück
von Fitzgerald Kusz
Nach Jacob und Wilhelm Grimm
UA: Vorpommersche Landesbühne Anklam, 12.11.2017. R: Claudia Nowotny
Hans will eigentlich nur nach Hause. Sieben Jahre hat er seinem Herrn treue Dienste geleistet, wofür er einen Klumpen Gold, groß wie sein Kopf, als Lohn erhält. Doch auf den verschiedenen Stationen seines Heimwegs begegnet Hans Menschen, mit denen er ins Gespräch kommt – und auch ins Geschäft. Durch einen vermeintlich schlechten Tausch nach dem anderen rinnt ihm sein Besitz durch die Finger, obwohl er dabei nicht unglücklicher zu werden scheint.
Das berühmte Märchen der Brüder Grimm stellt die Frage nach dem Glück und danach, wie schwer – oder leicht – es zu finden ist. Denn was Glück ist, und was nicht, liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. So stellt Kusz in seiner pointierten, kleinen Fassung (alle Nebenrollen können von 1 Schauspieler übernommen werden) der äußeren Handlung innere Gedanken und kurze Lieder von Hans im Glück entgegen. In Zeiten ökonomischer Optimierungsprozesse ein notwendiges Plädoyer für das Glück.
2H (auch größer besetzbar)
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
2H (auch größer besetzbar)
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Hans im Glück.
2. Hans im Glück.
Altersempfehlung: ab 5 Jahren




Höchste Eisenbahn
von Fitzgerald Kusz
UA: Landesbühne Esslingen, 15.9.1985. R: Heinrich Staehle
Eine meisterhafte psychologische Studie: Die Reise der beiden Schwestern Betty und Emmy verwandelt sich unversehens in eine Lebensreise, in einen Rückblick auf die Versäumnisse, Sehnsüchte und Enttäuschungen der Liebe. Es ist das Porträt zweier Menschen, die immer noch hoffen, ihr Glück zu finden, und die es doch längst verloren haben. Für zwei vitale ältere Schauspielerinnen. Auch für Seniorentheater geeignet.
2D
2D




Lametta
Lustspiel von Fitzgerald Kusz
UA: Staatstheater Nürnberg, 13.11.2010. R: Frank Behnke
Ein verwüsteter Tannenbaum, eine zerstörte Weihnachtskrippe, eine Schnapsleiche auf der Veranda, ein gebrochener Arm und eine ganze Menge gebrochener Herzen sind in Fitzgerald Kusz’ Komödie LAMETTA das Ergebnis eines desaströsen Weihnachtsabends:
Babs, Werners neue Lebensabschnittsgefährtin, träumt von einem Heiligen Abend zu zweit. Doch Werner hat Verpflichtungen. Er muss seinen Sohn Sebastian aus erster Ehe einladen, und ein Weihnachten ohne die eigene Mutter ist für ihn auch undenkbar. Die aber kommt nur, wenn Werner seine Ex-Frau Rosy dazu lädt. So kommt eines zum andern, und einer zum andern. Als dann auch noch Babs' betrunkener Ex-Mann Lutz, deren gemeinsame Tochter Nora sowie Lutz’ zweite Frau Natascha aufkreuzen, nimmt der Abend vollends unerwartete Wendungen.
In LAMETTA wendet sich Fitzgerald Kusz wieder seinem Lieblingsthema, der deutschen Familie, zu. War in SCHWEIG, BUB!, dem "Paradestück der neuen Volkstheaterbewegung" (Der Spiegel), die kleinbürgerliche Familie ein Nest, aus dem es kein Entrinnen gab, so wurden in LETZTER WILLE aus Familien unversehens Familien-Banden, die sich im Streit ums Erbe aufs heftigste bekämpften. LAMETTA geht noch einen Schritt weiter, denn Kusz zeigt hier das Familienfest Weihnachten in seiner zeitgemäßen Form: in einer Patchwork-Familie. Aus dem Volksstück wird eine bitterböse Farce, die alle Register der Situationskomödie zieht.
5D-3H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Lametta.
2. Lametta. Schwäbisch von Eduard Smetana
3. Lametta. Niederdeutsch von Rolf Petersen
4. Lametta. Hessisch von Wolfgang Kaus
5. Lametta. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Let it be
Volksstück mit Gesang
von Fitzgerald Kusz
UA: Düsseldorfer Kammerspiele, 7.10.1993. R: Gert Becker
Humorvolles Kammermusical in neun Szenen für ein Schauspieler-Paar zwischen 40 und 50, mit 15 musikalischen Nummern. Zwei aus der Beatles-Generation, 25 Jahre später: Was ist geblieben vom Aufbruch damals? Sie träumt von der Liebe, er sitzt im gestreiften Schlafanzug herum... Die Musik kann sich das Theater selbst einrichten.
1D-1H
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Letzter Wille
Ein Leichenschmaus in fünf Akten
von Fitzgerald Kusz
UA: Theater links der Isar, München, 22.12.1996. R: Hartmut Baum
Die Erbschafts-Komödie LETZTER WILLE heißt im Untertitel "Ein Leichenschmaus in fünf Gängen". Ein altes Thema, erfrischend bösartig aufbereitet: Tante Marthas Erbe ist zu verteilen, und die hinterbliebenen Verwandten spielen beim Leichenschmaus die Rolle, die ihnen selbst angemessen erscheint - die wichtigste. Sie reden noch miteinander, denn sie haben noch nicht geerbt.
4D-4H
4D-4H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Letzter Wille.
2. Tante Marthas letzter Wille. Berlinerisch von Sabine Thiesler
3. Dr letschte Wille. Schwäbisch von Eduard Smetana
4. Tante Annas letzter Wille. Hessisch von Wolfgang Kaus
5. De letzte Willen. Niederdeutsch von Rolf Petersen
6. Dr letschte Wille. Schwäbisch-Bayerisch von Hermann Wächter
7. Letzter Wille. Schweizerdeutsch von Harry Sturzenegger
8. Letzter Wille. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Mama
Dramolett in drei Akten
von Fitzgerald Kusz
UA: Theater links der Isar, München, 27.4.1997. R: Hartmut Baum. Mit Christiane Blumhoff
Der Monolog einer Frau, die nicht viel mehr vom Leben hat als ihren Sohn. Sie ist nie zufrieden, nicht mit den Leistungen ihres Sprösslings, nicht mit der Schwiegertochter. Und allmählich wird sie einsam und alt...
1D
1D
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Mama.
2. Mama.




Mein Lebtag
von Fitzgerald Kusz
UA: Theater Die Färbe, Singen, 16.2.2005. R: Peter Simon
MEIN LEBTAG ist der Lebensbericht einer alten Frau – und zugleich ein Stück deutscher Geschichte, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit der BRD. In Nürnberg auf einem Bauernhof aufgewachsen, zieht die Frau hinaus aufs Dorf und heiratet einen Schreiner, der bald arbeitslos wird. Die Feldarbeit, mit der sie ihre Familie über Wasser hält, bestimmt ihr Leben. Dann bricht der Krieg aus. Später ein zweiter. Die Regierungen kommen und gehen, die Arbeit auf dem Acker bleibt. In der Erntezeit schuftet sie auch als Tagelöhnerin. Schließlich stirbt ihr Mann, aber das Leben geht weiter. Nun sitzt sie auf einem Stuhl, ihr Hund Prinz zu ihren Füßen. Sie antwortet auf die Fragen einer Stimme – zunächst widerwillig und stockend, kommt sie doch ins Erzählen. Und ihre Geschichte läuft auf den einen Tag hinaus, mit dem ihr Monolog endet.
1D
1D
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Mein Lebtag.
2. Maen Läbdag. Schwäbisch von Eduard Smetana
3. Mei Lebtooch. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Sag nix
Liebesdialoge
von Fitzgerald Kusz
UA: Torturmtheater Sommerhausen, 25.3.2015. R: Oliver Zimmer
Am Anfang war das Wort – das gilt auch, und gerade, in Liebesdingen. Und so beginnen Fitzgerald Kusz‘ "Liebesdialoge" mit einem ABC der verbalen Liebkosungen. Doch was steht am Ende? "MANN Der Wasserhahn tropft nich mehr. / FRAU Sag nix. Ich sag auch nix." Dazwischen liegen in SAG NIX mehr als 30 Szenen und Gespräche: anrührende Liebesbekundungen und gutgemeinte Lügen, hemmungslose Aussprachen und ungebremste Hasstiraden, böswilliges Verschweigen und wehmütiges Erinnern. Szenen einer Ehe also, von A bis Z, vom Anschmachten bis zum Schlussmachen. Und das Ganze in einer Musikalität und einem Rhythmus, wie ihn nur der fränkische Bluesman Kusz beherrscht.

"Die 'Liebesdialoge' sind eine Art Sprech-Oper, bestehend aus 'Duetten', 'Rezitativen' und 'Arien'. Der Text braucht die Musik, denn 'ohne Musik ist das Leben ein Irrtum' (Nietzsche). Man sollte die Szenen jeweils mit Love Songs, den Liebeshymnen der Pop-Kultur, Opern- oder Operetten-Duetten, Kunstliedern der Romantik, Gassenhauern, Schlagern oder dergleichen musikalisch-kulinarisch konterkarieren oder überhöhen." (Fitzgerald Kusz)
1D-1H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Sag nix .
2. Sag nix .




Saupreißn
von Fitzgerald Kusz
UA: Staatliche Schauspielbühnen Berlin, 8.11.1981. R: Klaus Engeroff
2D-6H
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Schlammschlacht
von Fitzgerald Kusz
UA (in plattdeutscher Fassung): Ohnsorg Theater, Hamburg, 9.4.2006. R: Klaus Engeroff
Klar, dass wenn Fitzgerald Kusz ein Auftragsstück fürs Hamburger Ohnsorg Theater schreibt, ein ebenso bösartiges wie witziges Stück Volkstheater dabei herausspringt. Und wenn es dann auch noch um die politische Klasse einer Kleinstadt geht – mit Korruption, mancherlei Verbandelungen, auch erotischer Art, Speziwirtschaft und Parteienklüngel –, dann kann man sich auf eine handfeste politische Komödie gefasst machen.
Konkret geht es in SCHLAMMSCHLACHT um den Bau einer neuen Kläranlage in einer Kleinstadt, für den Bürgermeister Karl Weisskopf die Werbetrommel rührt. Unter der Hand hat ihm die Baufirma einen Dienstwagen versprochen, falls sie den Auftrag bekommt. Um den Bauausschuss vom Millionen-Projekt zu überzeugen, nutzt Karl geschickt die eigennützigen Interessen des Ausschussmitglieder aus: so gewinnt er Helmut für den Neubau, weil die Abwässer von dessen Putenfarm regelmäßig das Dorf überschwemmen, da die bestehende Anlage zu klein ist; Ulli ist letztlich dafür, weil ihre Schwester die Frau des Bürgermeisters ist; Michel braucht einen neuen Rettungsschneider für die Freiwillige Feuerwehr; und Conny will keine potentiellen Kunden für ihr Solarium verlieren. Nur der grüne Joachim, hauptberuflicher Spielerfinder und zugezogener Dorfbewohner aus Überzeugung, ist aus ökologischen Gründen dagegen. Ein Jahr später findet sich der Bürgermeister beim Schlammschippen wieder, denn die Kläranlage ist bereits defekt und die Baufirma insolvent. Zu allem Unglück betrügt ihn seine Frau Rosy mit seinem Gegenkandidaten Michel. Wer sich vorher um Karls Gunst bemüht hatte, schiebt ihm nun ebenso eifrig die Schuld an der Misere zu. Und als Joachim schließlich Karls Rücktritt fordert, kommt es, wie es kommen musste: ein Machtwechsel steht an in Rüsselsdorf. Doch damit ist noch lange nichts "geklärt".
4D-4H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Schlammschlacht.
2. Slammslacht. Niederdeutsch von Rolf Petersen
3. Schlamm. Schwäbisch von Eduard Smetana
4. Schlammschlacht. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Schweig, Bub! (hochdeutsche Neufassung)
von Fitzgerald Kusz
UA: Volkstheater Nürnberg, 6.10.1976. R: Friedrich Schirmer
Rund 40 Jahre nach der Uraufführung hat Fitzgerald Kusz sein Erfolgsstück ins Hochdeutsche übertragen und dabei sehr behutsam aktualisiert: Eine Konfirmation, die lieben Verwandten, das große Fressen und ein Konfirmand, der zum Schweigen verurteilt ist.
4D-4H
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Schweig, Bub! (umgangssprachlich mit fränkischem Einschlag)
von Fitzgerald Kusz
UA: Volkstheater Nürnberg, 6.10.1976. R: Friedrich Schirmer
Kusz' Theaterdebüt und Erfolgsstück (allein mehr als 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg): Eine Konfirmation, die lieben Verwandten, das große Fressen und ein Konfirmand, der zum Schweigen verurteilt ist. Hier in einer umgangssprachlichen Fassung mit fränkischem Einschlag.
4D-4H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Schweig, Bub! (umgangssprachlich mit fränkischem Einschlag).
2. Swieg still, Jung!. Niederdeutsch von Walter A. Kreye
3. Halt die Klappe, Junge!. Berlinerisch von Stefan Reisner
4. Willste wohl ruhig sein, Junge!. Rheinisch-Westfälisch von Friedrich Schirmer
5. Halt dr Mund, Jong!. Rheinisch-Westfälisch von Gert Becker
6. A Rua is, Bua!. Bayerisch von Martin Sperr
7. Babbel net, Bub!. Pfälzisch von Annemarie Altschuh
8. s' Konfirmandefescht. Schwäbisch von Fritz Ludwig Schneider
9. Sei still, Bua!. Schwäbisch-Bayerisch von Hermann Wächter
10. D' Konfirmation. Alemannisch von Manfred Bosch
11. Schwyg jetz, Bueb!. Schweizerdeutsch von Susi Aeberhard
12. Ruhig, Bua!. Österreichisch von Kurt Franz
13. Schweisch, Bub!. Hessisch von Werner Simon Vogler
14. Schweisch, Bub!. Hessisch von Wolfgang Kaus
15. Swieg still, Jung!. Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks & Peter Nissen




Selber schuld
von Fitzgerald Kusz
UA: Städtische Bühnen Nürnberg, 12.11.1977. R: Wolfgang Lichtenstein
8H
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Stinkwut
von Fitzgerald Kusz
UA: Nationaltheater Mannheim, 21.4.1979. R: Pavel Mikulastik
Eine Familie hat es satt. Seit geraumer Zeit wird ihre Wohnsiedlung von einer Müllverbrennungsanlage eingenebelt. Der Gestank ist unerträglich, die Behörden unternehmen nichts. Man greift zur Selbsthilfe. Friedliche Menschen werden zu Wutbürgern. Doch am Ende wird alles wieder gut...
4D-6H
4D-6H
Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Stinkwut.
2. Stinkwoot. Niederdeutsch von Walter A. Kreye
3. Stinkwut. Bayerisch von Reinfried Keilich
4. Stinkwut. Schwäbisch von Heinrich Staehle
5. Stinkwut. Hessisch von Wolfgang Kaus
6. Stinkwut. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Stücke aus dem halben Leben
von Fitzgerald Kusz
UA: TamS, München, 31.12.1980 und andere Bühnen
Eine Sammlung von 31 Szenen. Monologe vereinsamter Menschen, Gespräche im Stehcafé, Nachbarschaftsklatsch, Ehestreitigkeiten. Miniaturen, die einen humanen Blick auf das gewöhnliche Leben richten.

Die STÜCKE AUS DEM HALBEN LEBEN lassen sich auch mit Kusz' WITWENDRAMEN und DAS WARS! kombinieren: Jedes Theater kann aus diesen drei Szenensammlungen einen eigenen Abend zusammenstellen.
2D-1H (auch größer besetzbar)
2D-1H (auch größer besetzbar)




Unkraut
von Fitzgerald Kusz
UA: Landesbühne Esslingen, 17.4.1983. R: Heinrich Staehle
Drei Paare treffen sich immer wieder in ihren Reihenhausgärten. Man freut sich am Eigenheim, aber der Garten ist ein ständiger Anlass zur Sorge, denn Unkraut macht sich breit. Und das kann nur vom Öko-Garten des Herrn Krause herübergewachsen sein. Man beschließt, es diesem Krause einmal zu zeigen... Kusz’ Volkskomödie über den "Gartenzwerg in uns" (Bayerische Staatszeitung) liegt jetzt in einer modernisierten Neufassung vor.
3D-4H
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Das Werk ist in folgenden Mundartfassungen erhältlich:
1. Unkraut.
2. Unkraut vergeiht nich. Niederdeutsch von Ulf-Thomas Lesle
3. Unkraut. Hessisch von Heinz Ulrich Carl
4. Unkraut. Schwäbisch von Heinrich Staehle
5. Unkraut. Schweizerdeutsch von Markus Kägi
6. Unkruut. Niederdeutsch von Inge Debelts
7. Unkraut. Hessisch von Wolfgang Kaus
8. Unkraut. Fränkisch von Fitzgerald Kusz




Witwendramen
von Fitzgerald Kusz
UA: Theater Die Färbe, Singen, 16.2.2005. R: Peter Simon
"Ihr Mann ist tot und läßt Sie grüßen." So cool und lapidar ist wohl kaum je eine Ehefrau zur Witwe erklärt worden, wie es Frau Marthe in Goethes Faust von Mephisto widerfahren ist. Jenseits aller Schicksale, die hinter dem Begriff Witwe lauern, von der Witwe Bolte bis zur Lustigen Witwe: Um die Witwe ranken sich in Komik und Tragik, Dramen, Geschichten, Traktate und Sprichworte, die kaum enden wollen. Fitzgerald Kusz hat sich um die Befindlichkeit von Witwen seine heiteren, ironischen und traurigen Gedanken gemacht und sie zu WITWENDRAMEN zusammengefügt: eine Revue für mehrere Witwen unterschiedlichen Alters, von jung bis ganz alt. Eine Materialsammlung im besten Sinne, zwischen Komik und Tragik. Wie etwa in dem Monolog der Witwe, die beim Frühstück ihre eigene Todesanzeige in der Zeitung entdeckt. Oder im Falle der alleinstehenden Frau, die sich, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, noch immer nicht an dessen Schrank heranwagt. Daneben finden sich Todesanzeigen und Szenen mit berühmten Witwen wie Helene Weigel, Yoko Ono oder Margot Honecker. Bei alledem zeigt Kusz: Leben heißt Überleben. Komme, was da wolle. (Nicht nur) für Seniorentheater geeignet.
Die WITWENDRAMEN lassen sich auch mit Kusz' STÜCKE AUS DEM HALBEN LEBEN und DAS WARS! kombinieren: Jedes Theater kann aus diesen drei Szenensammlungen einen eigenen Abend zusammenstellen.
4D (auch größer besetzbar)
4D (auch größer besetzbar)




Zwerge. Eine fränkische Passion
von Fitzgerald Kusz
Mit Liedern von Schubert bis Strauss
UA: Tristans Kompagnons/Nürnberger Meistersingerfestival, 30.6.2000. R: Johannes Knapp
Besetzung ad libitum
Besetzung ad libitum